AGB für Onlineshop als freies Template?


Alt 13.12.2008, 16:19   # 1
harvey.0swaldt
 
Registriert seit: 23.11.2007
Beiträge: 19
eine Bekannte baut Webseiten, und für einen Kunden soll sie einen kleinen Onlineshop bauen. Sie sucht dafür sowas wie ein "Template" für AGB, die sie dann leicht abändern kann.
Bin zwar Softwareentwickler, aber mit shops habe ich noch nicht soviel gemacht.
bekommt man solche Templates? und woher?

Gruß
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Alt 13.12.2008, 19:27   # 2
immorb
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Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt
eine Bekannte baut Webseiten, und für einen Kunden soll sie einen kleinen Onlineshop bauen.
Für das Geld das sie dafür erhält sollte man auch arbeiten.
Ich sehe keinen Sinn darin für "Professionelle" Webseitenbauer Kenntnis für lau zu geben.

Wer arbeitet für lau?>>

m.f.G.
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Alt 13.12.2008, 22:21   # 3
harvey.0swaldt
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Beiträge: 19
es geht ja nicht darum, daß mir hier jemand die AGB liefert, damit ich ihr sie gebe, damit sie dann Geld damit verdient. nee. meine Frage war eher, ob es sowas "open source" oder besser "public domain" gibt.
nein, ich denke ich werde ihr ganz einfach raten, sie soll die AGB von einem ähnlichen Shop kopieren (nicht abkupfern), das Wording verändern und jeden Punkt an den Kundenshop anpassen. Der Kunde selber ist (nach ihren Angaben) zu doof diese AGB selber zu schreiben daher muss sie das machen.
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Alt 13.12.2008, 23:30   # 4
immorb
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Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt
Der Kunde selber ist (nach ihren Angaben) zu doof diese AGB selber zu schreiben daher muss sie das machen.
Lass mich raten.. Sie ist Samariter und macht das für lau??
1.) Bekommt sie dafür Geld,und die User hier sind nicht dafür da um kommerzielle Webseitengestalter zu unterstützen.
2.)>>
Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt
nein, ich denke ich werde ihr ganz einfach raten, sie soll die AGB von einem ähnlichen Shop kopieren (nicht abkupfern)
Dein Rat ist gelinde gesagt "Scheisse" wert.

Wenn ich einen Shop habe und ich brauche für "meinen Shop" AGB,dann nehme ich mir einen Rechtsanwalt der sich damit auskennt.

Ps.
Wenn du oder deine Bekannte zu geizig seit,warum schreibt ihr nicht gleich alle Abmahnanwälte in Deutschland an??

Fazit ist aber,du fragst Hilfe im kommerziellen Bereich, und da bist du hier am falschen Platz.

m.f.G.
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Alt 14.12.2008, 08:47   # 5
FreewareGuide
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Fazit ist aber,du fragst Hilfe im kommerziellen Bereich, und da bist du hier am falschen Platz.
Auch wenn ich eine solche AGB nicht parat habe und auch denke, dass wenn Geld damit verdient werden soll, man es korrekt machen muss und dazu die Leute engagieren, die sich damit auskennen (allerdings, als ich mal kurz in die Richtung gegooglet habe, war ich von den Preisen der Suchmaschinen-optimierten Anbieter schon schockiert). Was ich aber trotzdem betonen möchte: Hier darf man auch solche Fragen stellen! Klar gehört zum Verkauf der Dienstleistung "Webseitengestaltung" auch die Erkenntnis, das alles seinen Preis hat (was man seinen Kunden dann vermitteln muss, wenn man seriös arbeiten will) und einiges ohne professionelle Arbeit (z.B. hier eines Anwalts) nicht geht. Aber es kann auch in diesem Forum Hilfestellung geleistet werden bei solchen Erkenntnissen. Fängt ja jeder mal an

Grüße,
Thorsten
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...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht! smiley crystal ball
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Alt 14.12.2008, 14:21   # 6
harvey.0swaldt
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
2.)>>
Dein Rat ist gelinde gesagt "**Pulleralarm**" wert.

Wenn ich einen Shop habe und ich brauche für "meinen Shop" AGB,dann nehme ich mir einen Rechtsanwalt der sich damit auskennt.
*hüstel* Du lehnst Dich aber weit aus dem Fenster was die Argumentation betrifft... ich habe zwar den Gedanken aufgegeben, solch eine AGB irgendwo downzuloaden -- selbst wenn es das gäbe wäre es wohl tendentiell wertlos. Trotzdem finde ich eine solche Anfrage weiterhin legitim. Wir wollen aber nicht mehr drauf herumreiten

Aber woher nimmst Du die Sachkenntnis zu wissen, daß ein solcher Rat wie meiner nichts wert sei? Kennst Du den Shop? Die Branche? Hast Du selber mal Onlineshops gebaut? Hast Du die nötige juristische Kenntnis? Was ich meine sind zB. AGB Punkte wie Widerrufsbelehrung, Lieferfristen usw. usw. und da kann sie sich sehr wohl an ähnlichen AGB orientieren. Zumindest, um sicherzugehen daß sie nichts vergessen hat. Ausgestalten, worden usw. soll sie dann selbst.
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Alt 14.12.2008, 15:59   # 7
immorb
Gastposter
 
Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt
Aber woher nimmst Du die Sachkenntnis zu wissen, daß ein solcher Rat wie meiner nichts wert sei?
Dazu bedarf es keiner Sachkenntnis.
Es reicht gesunder Menschenverstand.
1.) schon mal daran gedacht das eine AGB das "geistige" Eigentum eines Anderen sein könnte?
2.) Wenn man nicht fähig ist selbst eine AGB zu erstellen,woher willst du wissen das die kopierte fehlerfrei ist.
3.)Wenn du eine AGB kopierst,wie willst du über den Inhalt Bescheid wissen,und diesen im Bedarfsfall richtig anwenden?
Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt
Was ich meine sind zB. AGB Punkte wie Widerrufsbelehrung, Lieferfristen
Widerrufsbelehrung
Da gab es mal Shopbetreiber die haben die "Musterwiderrufsbehlerung" vom Bundesministerium der Justiz übernommen,und sind damit böse auf die Nase gefallen und Abmahnungen in Massen waren die Folge.
Aus dem Grund wurde dies Musterbelehrung auch im April 2008 geändert.
Und was "nur" die Widerrufsbelehrung angeht,auch dort gibt es zig Gestaltungsmöglichkeiten.

Einige Branchenverbände und auch die zuständige IHK halten Muster-AGB bereit.
Eine "Muster"-AGB für z.B. IT-Geschäfte kostet etwa €80,-.eine AGB für einen E-Bay Shop etwa €15.-.
Und selbst die sollte man sich von einem Rechtsanwalt absegnen lassen.

so viel zu Pulleralarm.

m.f.G.
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Alt 14.12.2008, 18:58   # 8
harvey.0swaldt
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Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Es reicht gesunder Menschenverstand.
ganz sicher? das klang oben noch etwas anders.. Menschenverstand kann wohl keine juristische kenntnis ersetzen.

Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
1.) schon mal daran gedacht das eine AGB das "geistige" Eigentum eines Anderen sein könnte?
AGB sind Bestimmungen und kein geistiges Eigentum. Das hat nichts mit Contentklau, Plagiatentum oder Urheberrecht zu tun. Wenn ich aber zB. einen Literaturblog mache, Charlotte Roche mit 'Feuchtgebieten' zitiere ohne eingeholte Genehmigung, ists gesetzeswidrig. Sogar Erich Kästner darf ich ungefragt nicht bloggen wie ich erfahren habe Aber das ist ne andere Sache.

Zitat:
2.) Wenn man nicht fähig ist selbst eine AGB zu erstellen,woher willst du wissen das die kopierte fehlerfrei ist.
Ich sagte auch mit keinem Wort, sie solle sich AGB woher "kopieren" sondern soll sich eher an Punkten orientieren, damit nichts wichtiges vergessen wird.

Zitat:
Zitat von immorb Beitrag anzeigen
Einige Branchenverbände und auch die zuständige IHK halten Muster-AGB bereit.
das ist dochmal ne nützliche Info danke. das kann ich ihr 1:1 weitergeben.
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Alt 14.12.2008, 20:53   # 9
FreewareGuide
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Zitat:
Zitat von harvey.0swaldt Beitrag anzeigen
AGB sind Bestimmungen und kein geistiges Eigentum.
Auch wenn ich den Ton in diesem Thread als etwas anstengend empfinde, sicherlich ist @immorb etwas grob, aber er hat Recht und Du nicht. Wenn es Bestimmungen/Gesetz wären, dann gäbe es eine offizielle Formulierung, und gut. Aber sie sind es eben nicht (sondern der Versuch, einen Vertrag zu formulieren und dabei alle geltenden Gesetze zu berücksichtigen), und darum sind sie auch geistiges Eigentum des jeweiligen Autoren.

Grüße,
Thorsten
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Alt 14.12.2008, 21:18   # 10
harvey.0swaldt
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Beiträge: 19
Ja der Ton ist etwas anstrengend, stimmt. Ist er in anderen Foren eben auch... also nix spezielles hier. Aber vielleicht braucht ihr noch einen Curseword-Filter hier *malsoanmerk*

ich hätte es gern mal genau gewusst. selbst hier ist nichts zu finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgeme...ftsbedingungen
http://www.juraforum.de/lexikon/E-Commerce%20-%20AGB

egal. lassen wir's mal dabei. wenn ich mal noch zuviel Zeit haben sollte frag ich im Juraforum. schönen 3.Advent noch
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Alt 12.02.2012, 05:02 # --
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