Nachdem ich nun mit meinem neuen DVB-T Stick einige Aufnahmen gemacht habe, wollte ich sie mal auf DVD bannen. Mit meiner analogen TV-Karte war das damals kein Problem mit DVD Flick.
Jetzt habe ich z.B. eine Mpeg-Datei mit Mpeg2Vcr geschnitten, dann in geschnittener Form (Mpeg Program) auf der Platte abgelegt. Die Datei ließ sich mit VLC problemlos abspielen.
Dann habe ich mit DVD Flick aus dieser Datei eine DVD (sowohl ISO als auch Files) erstellt, mit NERO gebrannt, mit dem Endergebnis, dass die Tonspur (Schlumpfstimmen mäßig) viel zu schnell war. Auf dem Rechner das gleiche Spiel, sowohl die erstellte Datei, als auch die gebrannte DVD.
Wo liegt das Problem? Habe es bisher nicht hinbekommen...
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28.09.2008, 10:15
#
2
FreewareGuide
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Moin,
mit MPEG2VCR kenne ich mich nicht aus, aber der führt ja offenbar keine Umkodierung aus. Also kann ich nur vermuten, dass das MPEG irgendwie schon korrekt ist und DVD Flick irgendwas falsch macht. Es wäre hilfreich, wenn Du ein paar genauere Details zu der Datei liefern könntest: Welche Detail-Angaben macht denn DVD Flick zu "Video source" und "Audio track", wenn Du "Edit title..." aufrufst? Beim "Audio track" müsstest Du nochmal "Edit" aufrufen, um genauere Details zu erhalten. Poste doch bitte mal. Stimmt die Länge da noch überein?
...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht!
28.09.2008, 16:39
#
3
Diggsagg
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Ich habe jetzt eine DVD aus einer DVB-T Aufnahme erstellt, wo alles inkl. Tonspur richtig geklappt hat.
Allerdings hat der eine Film, der dieses Problem aufwies, immer noch nicht geklappt.
Bei Audio zeigt mir Flick an: mp2 CBR, 48000 Hz, 2 channels, 192 kBit/s
Bei Video: mpeg2video, 704x576, 1,22:1 SAR, Widescreen (16:9) PAR
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28.09.2008, 17:56
#
4
FreewareGuide
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Und? Zeigt er für beide (Audio/Video) die gleiche Länge an? Lass Dir das doch mal mit GSpot anzeigen, sind da die Angaben (insb. für Audio) vergleichbar?
Irgendwie klingt es so, dass die Tonspur weniger als 48 kHz hat, aber DVD Flick dies als 48 kHz erkennt, demuxt, re-muxt und dabei mehr Audio-Daten in weniger Zeit packt, Mickey Mouse. Die Frage also, ist die MPEG-Datei defekt, dass sie fälschlicherweise 48 kHz ausweist (es könnte mit VLC trotzdem tun, wenn der schlicht den Datenstrom entgegen nimmt, sich also am Video orientiert), oder ist DVD Flick kaputt und erkennt was falsch?
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28.09.2008, 23:49
#
5
Diggsagg
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So, hatte besagte Datei nochmal mit Flick geöffnet, Audio und Video sind auch gleich lang. Habe in den Audio-Einstellungen nun mal statt "Auto" die 448 eingestellt und siehe da, die Mickey Mouse-Stimmen waren verschwunden! Das nächste Problem ist allerdings, dass die Tonspur leicht verschoben bzw. schneller läuft als das Bild...
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29.09.2008, 06:36
#
6
FreewareGuide
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Trotzdem bin ich so langsam am Ende meiner Ferndiagnose-Fähigkeiten. Wieso es etwas bringen soll, die Audio-Bitrate auf "448" zu setzen, das ist mir ein Rätsel. Davon habe ich auch nie gesprochen, das ist was anderes als die "48 kHz", die bisher Erwähnung fanden. Hast Du ggf. bereits mit weiteren Einstellungen rumgespielt bisher?
Vielleicht liegt es doch am MPEG2VCR, dass der nicht ganz korrektes MPEG abspeichert? Du hattest ja bereits ein Thema diesbezüglich, und da konnten ja auch Programme wie Avidemux "die Tonspur anscheinend nicht öffnen". Ist ja schon ein deutliches Indiz, dass da was faul ist...
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29.09.2008, 12:02
#
7
Diggsagg
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Hallo Thorsten!
Nein, sonst hab ich an den Einstellungen nichts verändert. Ich bin momentan auch mit meinem Latein am Ende...
Wie ich in meinem anderen Posting schon geschrieben hatte, wundert es mich auch, dass sich die mpeg2-dateien, die ich jetzt mit dem dvb-t Stick aufnehme, anscheinend so zu denen meiner TV-Karte mit Hardware-Encoder unterscheiden. Wenn ich damals analog Filme aufgezeichnet habe, konnte ich sie problemlos mit TmepgEnc Editor schneiden und anschließend ohne Probleme mit Flick eine DVD erstellen. Das ging damals auch wesentlich schneller. Da hat er nicht so lange am Video-File encodiert. Jetzt ist Mpeg2Vcr das einzige Programm, das mir die Dateien überhaupt richtig öffnet. Wobei TmpegEnc Editor eigentlich meine erste Wahl an Schnittprogramm wäre.
Deswegen bin ich ja der Auffassung, dass die Files, die WinTV bzw. der Stick ablegt, nicht wirklich Mpeg2 konform sind.
Ich weiß auch nicht so genau und verliere langsam Lust und nerv, mich weiter damit zu beschäftigen...
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29.09.2008, 21:47
#
8
FreewareGuide
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Moin,
ohne da spontan konkret werden zu können würde ich dennoch zuerst das Problem am Anfang der Kette vermuten, also wo das MPEG erzeugt wird. Z.B. sagt der Support-FAQ zu Deiner Hardware was zum Problem: Der Ton stottert und fällt nach kurzer Zeit ganz aus oder ist nicht synchron (Systeme mit Dual Core Prozessor von AMD). Bis das Problem genau ausgemacht ist, musst Du vielleicht auch mal etwas arbeitsintensivere Varianten wie Cuttermaran nicht von vornherein ausschließen. Ich bin zumindest davon überzeugt, dass das MPEG schon problematisch ist, klar könnte DVD Flick trotzdem toleranter sein, damit klar kommen, aber Du hast ja schon festgestellt, X andere Programme verweigern sich ebenso.
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30.09.2008, 00:13
#
9
Diggsagg
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Mit dem "Anfang der Kette" hast du vielleicht sogar recht! Ich seh gerade, dass ich das mitgelieferte treiber/Software-Paket von WinTV in der Version 4.4 installiert habe, mittlerweile aber ein aktualisiertes Paket 4.6b vorliegt. Vielleicht ist das Problem schon mit einem Update behoben. Ich werde es mal installieren und dann nochmal bescheid geben! Ansonsten bin ich schon am schauen, welche Möglichkeiten es unter Mac OSX gibt.
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30.09.2008, 14:16
#
10
Diggsagg
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So, ich habe jetzt mal WinTV-Software und Treiber auf den neuesten Stand gebracht - hat aber leider nichts gebracht.
30.09.2008, 16:20
#
11
gerdchen01
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Beiträge: 2
Hi,
leider sind die Aufnahmen über DVB-T oft sehr schlecht, so dass sie sich für eine Weiterbearbeitung, einschließlich Konvertierung und Co. nicht eignen.
Manchmal hilft eine Vorbereitung mit projectx (Erläuterung hier: http://www.lucike.info/page_projectx.htm).
Anschließend die Streams wieder muxen z.B. mit pvastrumento: http://www.chip.de/downloads/PVAStru..._13013476.html
Mit dem Ergebnis kann man dann oft arbeiten, sprich schneiden oder konvertieren ohne Synch-Probleme.
Wenn das nicht klappt, würde ich Deine Aufnahme einfach als Daten-Datei brennen, meist kann der DVD-Player das abspielen, natürlich ohne Kapitel und Co. aber immerhin.
Viel Glück!
Gerdchen
30.09.2008, 18:01
#
12
Diggsagg
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Hallo Gerd!
Danke für den Tipp! Jetzt kommen wir der Sache schon näher!
Also ist es wohl so, dass bei DVB-T ein Mpeg2-Transport-Stream abgelegt wird, und bei meiner alten Aufnahmetechnik mit analoger Karte durch den Hardware-Encoder ein Program-Stream erstellt wurde.
Scheinbar kommen viele Schnittprogramme nicht mit dem Transport-Stream zurecht.
Jedenfalls habe ich meine Arbeitsweise diesen Gegebenheiten mal angepasst, sodass sie folgendermaßen aussieht:
1. Aufnahme des DVB-T Signals mit WinTV.
2. Umwandeln des aufgenommen Mpeg2-Transport-Streams in einem Program-Stream mittels Mpeg2Vcr (der bietet das nämlich an).
3. Schnitt mit TmpegEnc Editor.
4. DVD-Authoring mit DVD Flick.
Momentan habe ich DVD Flick am Laufen und bin mal gespannt, ob die erstellte ISO dann einwandfrei läuft.
Wäre halt schön, wenn ich mir (wie vorher auch) das viele muxen sparen könnte. Könnte auch sein, dass Mpeg2Vcr beim Schneiden schon die Tonspur ein bisschen verschoben hat. Na, jedenfalls kann ich auf diese Weise schon mal TmpegEnc Editor wieder benutzen.
Wenn die DVD erstellt wurde und ich sie getestet habe, melde ich mich nochmal!
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01.10.2008, 11:50
#
13
Diggsagg
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So, die letzte Brennung war leider auch nicht erfolgreich. Zwar hat der Videoschnitt mit TmpegEnc Editor nach der Umwandlung der Datei in einen Mpeg2-Program-Stream mit Mpeg2Vcr problemlos geklappt. Aber nach dem Erstellen der DVD mit Flick bin ich wieder beim anfänglichen Problem: Mickey Mouse Stimmen... Wahrscheinlich werde ich mich, zwecks einfacher Bedienbarkeit, mal nach Alternativen für den Mac umsehen. EyeTV von Elgato bietet z.B. Bundles aus Hard- und Software zu recht vernünftigen Preisen.
Trotzdem besten Dank an alle für die Hilfe!
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08.10.2008, 14:30
#
14
Diggsagg
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So, abschließend will ich noch schnell meine Erfahrungen in Sachen DVB-T-Aufnahme- und Schnitt hier loswerden:
Ich hatte nochmal versucht, das Ganze mit dem WinTV-HVR900 zu bewerkstelligen, was aber (leider) auch fehlgeschlagen ist. Bild- und Tonqualität sind zwar einwandfrei, trotzdem verschiebt sich die Tonspur, wenn ich zum Schluss eine DVD erstellt habe. Das muss wohl doch mit dem anfangs produzierten Transport-Stream zu tun haben.
Wie auch immer, jetzt habe ich mir für den Mac den Elgato eyeTV DTT deluxe Stick zugelegt. Der Stick arbeitet sehr schnell (schnelles Umschalten von Programmen), liefert ein sehr gutes Bild, nur die integrierte Schnitt-Funktion befriedigt mich noch nicht wirklich. Zwar kann man einen Modus, der "Fein" heißt, einstellen, trotzdem sind die Schnitte nicht framegenau. Vorteil bei der Software ist aber, dass man nach der Aufnahme (wird als eyeTV-Projekt abgelegt) die Datei wahlweise als Program- oder Transport-Stream exportieren kann. Außerdem stehen noch etliche andere Formate wie z.B. divx zur Verfügung.
Jedenfalls habe ich mal eine Aufnahme als Program-Stream exportiert, dann auf meinen Win-Rechner übertragen und anschließend mit TmpegEnc Editor (meinem favorisierten Schnittprogramm) bearbeitet. Dann mit Nero Vision (arbeitet viel schneller als Flick!) eine DVD erstellt - und es funktioniert einwandfrei! Keine verschobene Tonspur oder dergleichen.
Da ich mir aber die Mühe ersparen will, die Dateien immer wieder auf den Windows-Rechner übertragen zu müssen, werde ich mir wohl von Hauppauge den "WinTV Nova TD"-Stick zulegen, der angeblich auch Program-Streams aufzeichnen soll! Preislich liegt er mit dem Elgato gleich auf.
Mein abschließendes Fazit: Wer qualitativ hochwertige Aufnahmen, leichte Verarbeitung der Dateien (framegenauen Schnitt usw.) per DVB-T erreichen will, sollte ein paar Euro mehr investieren, um einen Stick zu haben, der Program-Streams (!!!) produziert. Transport-Streams lassen sich nur schwerlich bearbeiten. Wer sich also Sachen wie muxing, demuxing und dergleichen ersparen will, sollte sich solch ein Gerät zulegen!
Ich hoffe, ich konnte mit meinen Erfahrungen ein paar nützliche Tipps geben und anderen soviel (erfolgloses) Experimentieren wie möglich ersparen.
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12.10.2008, 17:20
#
15
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Zitat:
Zitat von gerdchen01
Hi,
leider sind die Aufnahmen über DVB-T oft sehr schlecht, so dass sie sich für eine Weiterbearbeitung, einschließlich Konvertierung und Co. nicht eignen.
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Gerdchen
Nochmals danke für den Tipp! Habe jetzt wirklich nochmal probiert, die Aufnahmen von meinem Hauppauge-Stick zu arbeiten. Mit projectX habe ich erstmal Ton- und Video-Spur getrennt. Dabei "repariert" das Programm anscheinend auch wohl die Videospur, so gut es kann. Anschließend habe ich beide Spuren mit TmpegEnc Editor geschnitten und zusammengefügt. Dann mit Nero Vision eine DVD erstellt. Augenscheinlich sind wohl keine Asynchronitäten mehr vorhanden. Es kann aber durchaus sein, dass das mpeg schon bei der Aufnahme arg "beschädigt" wurde. Jedenfalls merkt man genau die Stellen, an denen projectX versucht hat zu "flicken".
Mit welchem Stick ich nun künftig meine Aufnahmen machen werde, weiß ich noch nicht genau. Der WinTV-Stick hat zwar eine Bildqualität, die einen Tick besser ist, der EyeTV-Stick läuft aber sauberer, flüssiger und hat softwaremäßig den entscheidenden Vorteil, dass man nach der Aufnahme in einen beliebigen Stream oder so ziemlich jedes Format exportieren kann - und das ohne Asynchronitäten. Leider habe ich für den Mac noch kein geeignetes Schnittprogramm finden können. Werde aber, soweit es geht, TmpegEnc dann per VMWare virtuell unter Mac laufen lassen.
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