| Ich habe eine Frage - vielleicht ist jemand bereit, mir auf diese eine Antwort zu geben. Bislang verfuhr ich so, dass ich mehrere Videofilme, die ich mit meiner Kamera erstellte, auf einen Rohling quetschte, damit mein DVD-Archiv nicht überquillt. Nun hörte ich, dass Selbstbrennrohlinge keine allzu lange Lebenserwartung haben (3 bis 5 Jahre, höchstens 10 Jahre). Nun bin ich dabei, die Filme auf der Festplatte des PC zusätzlich zu sichern. Mit dem ISO-Modus habe ich da gute Erfahrungen gemacht. Nur kommt es vor, dass ich von mancher DVD nur einen bestimmten Film haben möchte. An sich kein Problem, gibt es doch den IFO-Modus, der die DVD entsprechend aufdröselt. Doch nun fangen die Probleme an: Zwar habe ich nun das entsprechende Segment auf der Festplatte, doch wie kann ich die so entstandenen VTS-Blöcke zu jeweils etwas mehr als 1 GB wieder in einen DVD-fähigen Film verwandeln? Mit Nero Vision ist es mir zwar gelungen, besagte Blöcke zu einem DVD-Film zusammenzusetzen, doch leider ist die so entstandene Kopie, die von Nero Vision zudem auf die doppelte GB-Größe aufgepustet wird, im Vergleich zum Ausgangsmaterial gesehen schäbig. Bildrauschen und Wackeln sind im Bild zu beobachten.
Nun meine Fragen dazu:
1. Kann ich aus den IFOs, wie sie dann auf den Festplatte liegen, ISOs machen? Die VTS-Blöcke lassen sich gut auf der Festplatte abspielen, doch der Film hat leider keinen Zusammenhalt, jeder Block muss nacheinander geöffnet werden.
2. Bediene ich Nero Vision falsch, was muss ich machen, dass das Ergebnis von Nero dem Ausgangsmaterial entspricht? Auch erscheint es mir lästig, dass Nero 2 bis 3 Stunden braucht, um aus den IFOs eine abspielbare DVD zu machen. Lässt sich diese Rechenzeit auch verkürzen?
3. Gibt es geeignetere Programme zum Isolieren von bestimmten Teilen einer DVD, so das gar nicht erst die Umwandlung durch Nero erfolgen muss, dass die gewonnenen IFO-Sequenzen nur noch auf DVD gebrannt werden müssen und dann abspielbar sind?
Zur Zeit bediene ich mich eines Umwegs, ich überspiele die Daten der DVD wieder auf die Festplatte des Rekorders, wo sie sich bequem und schnell schneiden lassen. Dann brenne ich es auf einen wiederbeschreibbaren Rohling, auf dessen Grundlage sich dann eine ISO-Image anfertigen lässt. Das wäre alles schön und gut, doch mir scheint, dass durch das mehrmalige Kopieren das Filmmaterial leidet. Auch will mir nicht in den Kopf, wieso das, was ein Rekorder in Minuten zu schneiden weiß, auf dem PC zu einer Stundenangelegenheit wird.
4. Dann noch eine letzte Frage: Wie sieht die Zukunft der Filmsicherung aus? Werden in ein paar Jahren bequemere Sicherungstechniken entwickelt sein oder wird das ein zeitraubendes "Vergnügen" bleiben. Muss man wirklich Angst um seine Aufnahmen haben, dass die in einem Jahrzehnt im Nirwana sind?
Mit besten Grüßen |