Abzocke durch Gewinnspiel-Paradies?


Alt 21.10.2009, 00:38   # 1
Alphafly
 
Registriert seit: 21.10.2009
Beiträge: 1
Hi!

Hatte heute einen "netten" Anruf von einem Herrn von "Gewinnspiel-Paradies". Angeblich bin ich durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel (spiele nur kostenlose Gewinnspiel wenn es in den AGB bzw. Teilnahmebedingungen steht) in deren Datenpool geraten. Als Verifikation wollte dieser Herr meine Bankdaten vergleichen. Auf meine Nachfrage ob diese Daten nicht in seinem Computer stehen würden meinte dieser ja in einem verschlüsselten Textfeld das erst nach seiner Eingabe meiner Daten freigegeben würden.
Habe allerdings aufgelegt ohne die Daten zu geben.

Ist das jetzt eine Abzocke oder nicht? Der Dienst würde pro Monat € 55,00 kosten und ausserdem wundere ich mich, woher die meine Bankdaten haben sollen da ich diese nicht beim Gewinnspiel angegeben habe und mich unter Garantie nicht bei "Gewinnspiel-Paradies" angemeldet habe.

Ich denke mal sollte wirklich etwas kommen werde ich wohl mal einen Anwalt einschalten und bei einer Abbuchung von meinem Konto werde ich den entsprechenden Betrag auf Kosten dieser Firma rückbuchen lassen.

Hat jemand Infos in Bezug auf diese Firma? Oder hat jemand eine Idee ob das was ich vorhabe gut oder schlecht ist?

Thx

Alphafly

P.S.: Habe gerade gesehen das die Domain "gewinnspiel-paradies.de" zu kaufen ist. Häh!?!?!?!?
Werbung

  Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2009, 03:28   # 2
Drstrunck
 
Registriert seit: 27.04.2008
Beiträge: 128
Zitat:
Zitat von Alphafly Beitrag anzeigen
Hi!

Hatte heute einen "netten" Anruf von einem Herrn von "Gewinnspiel-Paradies". Angeblich bin ich durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel (spiele nur kostenlose Gewinnspiel wenn es in den AGB bzw. Teilnahmebedingungen steht) in deren Datenpool geraten. Als Verifikation wollte dieser Herr meine Bankdaten vergleichen. Auf meine Nachfrage ob diese Daten nicht in seinem Computer stehen würden meinte dieser ja in einem verschlüsselten Textfeld das erst nach seiner Eingabe meiner Daten freigegeben würden.
Habe allerdings aufgelegt ohne die Daten zu geben.
Das hast Du richtig gemacht. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben die gar keine Kontodaten von Dir.
Das Geschäftsmodell ist bekannt, guck mal hier

YouTube - Lotto-Telefon-Beschiss

Trotzdem würde ich in den nächsten Wochen meine Kontoauszüge genau überprüfen (Machst Du doch wahrscheinlich sowieso, oder ?).
  Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2009, 03:43   # 3
Goofy62
 
Registriert seit: 15.11.2008
Beiträge: 426
So ist es, dieses "Geschäftsmodell" ist seit Monaten nur zu gut bekannt.

Organisierter banden- und gewerbsmässiger Betrug aus dem schönen Österreich (über Callcenter aus Deutschland/Türkei/Bosnien).

Bekannte Maschen der Telefon-Abzocke - Antispam Wiki

Über die Hintergründe des ********-Syndikats:
Das Wiener Karussell

Wenn abgebucht wird:
  • Geld zurückbuchen lassen.
  • Beschwerdebrief mit Auskunftsersuchen an abbuchende Bank schreiben.
  • Strafanzeige gegen den Inhaber des abbuchenden Geschäftskontos.
  • Mitteilung an die zuständige Finanzbehörde.
  • Mahnungen und Inkassoschreiben ins Gästeklo hängen.

Anders geht es nicht. Die brauchen das.
  Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2009, 09:58   # 4
arthus
 
Benutzerbild von arthus
 
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1.148
Zitat:
Zitat von Alphafly Beitrag anzeigen
Hatte heute einen "netten" Anruf von einem Herrn von "Gewinnspiel-Paradies".
Solche "netten" Anrufe sind grundsätzlich illegal und haben immer nur "das Beste" im Sinn nämlich dein Geld.
Das gesamte Geschwätz ist Lug und Trug.

Prüfe dein Konto auf ungenehmigte Abbuchungen. Rückbuchen ist kein Thema. Die Kosten dafür trägt der Abbucher.
__________________
"Das kann doch nicht sein, dass der Bürger, der sich gesetzmäßig verhält,
sich wie ein Idiot vorkommen muss." (Roman Herzog)
  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 01:23   # 5
seelenrecht
 
Registriert seit: 18.12.2009
Beiträge: 1
Bloß keine Kontodaten nennen!!! Du hast alles genau richtig gemacht!

Auch ich bekam schon mal einen Anruf von Gewinnspiel-Paradies, ohne jemals an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben. Die kaufen sich Daten von irgendwelchen Leuten, rufen diese an und behaupten sie wären dort eingetragen wofür sie jeden Monat zahlen müssten, und bieten dir dann an, deine Daten zu kündigen (meist gegen eine fette Kündigungsgebühr) und wollen dann, dass du deine Kontodaten zum Vergleich nennst… dabei besitzen die deine Kontodaten gar nicht, sondern versuchen auf so eine Art und Weise erst an deine Daten zu kommen.

Erst gestern habe ich noch einen ähnlichen Anruf von irgendeiner Kündigungsagentur bekommen, wo der Mann behauptet hat, er hätte Schweigepflicht und dürfte meine Kontodaten zum Vergleich nicht nennen, also sollte ich sie nennen, was ich natürlich NICHT getan habe.

Und sollte mir doch jemals Geld abgebucht werden, werde ich es direkt zurückbuchen lassen.

Das sind alles ganz miese Firmen, die meist im Ausland sitzen und so versuchen an die Kontodaten von den Leuten zu kommen. Die spekulieren darauf, dass die Leute denken, dass es besser wäre die Kündigungsgebühr zu bezahlen, als jeden Monat was zu bezahlen, dabei kann ihnen gar kein Geld abgebucht werden, da die Firmen die Kontodaten gar nicht haben und erst übers Telefon versuchen daran zu kommen. Also Vorsicht
  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 10:21   # 6
Kuerasser
Helferlein
 
Benutzerbild von Kuerasser
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.858
Die Gewinnbimmelmafia kann sehrwohl Kontodaten besitzen. Bei Telekom, Süddeutsche Klassenlotterie Glöckle und anderen Kontendatenbesitzer wurde schon vor geraumer Zeit der Datenpool geklaut. Die versuchen über diese Gespräche eine Quasi-Lastschrifteinzugsermächtigung zu bekommen. Wenn ich denen meine Kontendaten nenne legen die das als abbuchungserlaubnis aus. Aber auch so versuchen die abzubuchen (hatte selber schon 2 Abbuchungen von TOP200 und Deutsche Gewinnzentrale ohne denen meine Daten zu nennen. Habe beide Lastschriften zurückgehen lassen. Mir die Daten ausdrucken lassen und die abbuchende Bank darüber informiert, dass ich keine Einzugsermächtigung erteilt habe. TOP200 musste die Bank wechseln und rührt sich nun nicht mehr. (Forum in PC-Praxis ist eingeschlafen)

Also, wenn diese Anrufe kommen immer das Konto im Auge behalten. Wenn Abbuchungen erfolgen das Geld zurückbuchen lassen und die Bank bitten die abbuchende Bank zu informieren, dass keine gültige Einzugsermächtigung vorliegt, oder dies selbst tun. Anzeige bei der Polizei kann erstattet werden, bringt aber meist nichts, da die ******** im Ausland sitzen. Wenn sich mehrere bei der abbuchenden Bank beschweren kann es sein, dass diese dann die Konten sperrt und kündigt. Damit trifft man die ******** an ihrer empfindlichsten Stelle. Da wo kein Konto ist kann auch kein Geld reinkommen.
  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 10:50   # 7
arthus
 
Benutzerbild von arthus
 
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1.148
Zitat:
Zitat von Kuerasser Beitrag anzeigen
Wenn sich mehrere bei der abbuchenden Bank beschweren kann es sein, dass diese dann die Konten sperrt und kündigt. Damit trifft man die ******** an ihrer empfindlichsten Stelle. Da wo kein Konto ist kann auch kein Geld reinkommen.
Gilt in analoger Form auch für Gewinnbimmler:
>> Was kann ich tun, um den Betreibern das Handwerk zu legen
Zitat:
Zitat von Verbraucherzentrale Hamburg
Da die Betreiber der Abofallen zumeist im Ausland sitzen, ist ein direktes Vorgehen (Unterlassungsklage durch Verbraucher oder Verbraucherzentrale) schwierig. Dies umso mehr, als das die Identität der Hintermänner bewusst verschleiert wird.

Umso mehr ist die Verbraucherzentrale Hamburg bemüht, den Sumpf zumindest in Deutschland trocken zu legen. Über die von uns aktualisierte Tabelle (siehe erste Seite unseres Beitrags), können Sie Daten von den mit der Abofalle kooperierenden Geldinstituten, Inkassodiensten und Rechtsanwälte erfahren.

Am besten können Sie den Gaunern in die Suppe spucken, wenn Sie dazu beitragen, dass deren Konto gekündigt und das Geld an die Absender zurück überwiesen wird.

Schreiben Sie so an die Bank/Sparkasse, auf deren Konto das Geld überwiesen werden soll (Kontoinstitut über Bankleitzahl ermitteln):

  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 23:14   # 8
butano
Gesperrt
 
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
@Alphafly:
Wenn solche Leute nochmal anrufen: nichts sagen und die Rufnummer sperren und die Rufnummer auch der Bundesnetzagentur mitteilen (das ist ein ungewollter Werbeanruf und wird von der Bundesnetzagentur nachverfolgt und mit Unterlassungsersuch an das entsprechende Callcenter geahndet bzw. mit Strafe auferlegt).

Ebenso schadet es nicht, wenn Du Dich in die Robinsonliste einträgst.

Wenn es doch mal zu einem Gespräch mit einem ungewollten Anrufer kommen sollte, kannst Du ihn freundlich darauf hinweisen, daß Du die angezeigte Rufnummer der Bundesnetzagentur übermittelst.
  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 23:33   # 9
vanHelsing
hell-singer
 
Benutzerbild von vanHelsing
 
Registriert seit: 02.07.2006
Ort: Helsingör
Beiträge: 2.421
Zitat:
Zitat von butano Beitrag anzeigen
Ebenso schadet es nicht, wenn Du Dich in die Robinsonliste einträgst.
Aber es nützt auch nichts sich in diese Robinsonlisten einzutragen, weil die Call-Center und Geschäftsleute, welche sich an die gesetzlichen Vorschriften halten, keine Liste brauchen. Und die schwarzen Schafe stören sich einen Dreck um solche Listen.
__________________
Statt Rechtsberatung eine Linkempfehlung:space Nachdenkseiten

Damit das Leben aber einen Sinn erhält, muss es zum Wohle der anderen beitragen. (Tenzin Gyatso, XIV. Dalai Lama)
  Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 23:42   # 10
butano
Gesperrt
 
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von vanHelsing Beitrag anzeigen
Aber es nützt auch nichts sich in diese Robinsonlisten einzutragen, weil die Call-Center und Geschäftsleute, welche sich an die gesetzlichen Vorschriften halten, keine Liste brauchen. Und die schwarzen Schafe stören sich einen Dreck um solche Listen.
Wenn ein Callcenter die Robinsonliste nicht abgleicht und sich trotzdem meldet, wird es nicht lustig für den Betreiber des Callcenters.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 00:04   # 11
arthus
 
Benutzerbild von arthus
 
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1.148
Zitat:
Zitat von butano Beitrag anzeigen
wird es nicht lustig für den Betreiber des Callcenters.
Was glaubst du passiert? Nenne Beispiele für Vorgehen welcher Behörden.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 00:11   # 12
butano
Gesperrt
 
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von arthus Beitrag anzeigen
Was glaubst du passiert? Nenne Beispiele für Vorgehen welcher Behörden.
Bundesnetzagentur | Rufnummernmissbrauch - Spam - Unerlaubte Telefonwerbung
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 01:32   # 13
Goofy62
 
Registriert seit: 15.11.2008
Beiträge: 426
Die Robinsonliste hat lediglich "Empfehlungscharakter", aber keine Bindungswirkung.

Es ist ohnehin so, dass Werbeanrufe ohne vorliegendes Werbeeinverständnis illegal sind. Belästigung gemäß § 7 UWG. Völlig gleich, ob der Betroffene in der Robinsonliste steht oder nicht.

Callcenter, die sich nicht an § 7 UWG halten, werden sich auch dann nicht dran halten, wenn der Betreffende in der Robinsonliste steht.

In aller Regel ist der Störer ohne Fangschaltung auch gar nicht zu ermitteln. Trotz Verbots wird z.T. nach wie vor mit unterdrückter Rufnummer angerufen, oder die Nummernkennung wird mittels VOIP-Spoofing gefälscht. Wenn aber entweder keine oder aber eine falsche Kennung übermittelt wurde, kann auch die Bundesnetzagentur nichts machen.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 01:37   # 14
butano
Gesperrt
 
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von Goofy62 Beitrag anzeigen
In aller Regel ist der Störer ohne Fangschaltung auch gar nicht zu ermitteln.
Eine Fangschaltung ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig, da Callcenter mittlerweile verpflichtet sind ihre Rufnummern anzuzeigen - eben deswegen kann man als Verbraucher gezielt die Bundesnetzagentur in Anspruch nehmen.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 09:54   # 15
Kuerasser
Helferlein
 
Benutzerbild von Kuerasser
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.858
Ich glaube nicht mehr an das gute im Menshen/Callcenter. Bevor ich mal so richtig nen CA zusammengeschissen habe fingen bei mir die Rufnummern mit 0039, 0031 oder 0030 an.

Wenn man sich traut sollte man den CA richtig feste beschimpfen und ihn über sein unerlaubtes Handeln aufklären, auch mit derben Worten.

Seitdem ich nem CA DR.Dralle aufs Haar gegeben habe ruft bei mir keiner mehr an.

Den letzten Anruf einer Umfragegesellschaft nach meinem sportlichen Verhalten hab ich mit den Worten:" Ich treibe keinen Sport, ich sehe keinen Sport und interessiere mich nicht für Sport "abgewürgt. Mein Gegenüber sagte Danke und legte auf.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 09:59   # 16
arthus
 
Benutzerbild von arthus
 
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1.148
Wenn es eine Behörde gibt, die sich durch nahezu Untätigkeit bzw lächerliche Maßnahmen
auszeichnet, ist es die BNetzA

Telefon-Abzocke: Netzagentur verhängt 29.600 Euro Bußgeld

PS:
Zitat:
Eine Fangschaltung ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig, da Callcenter mittlerweile verpflichtet sind ihre Rufnummern anzuzeigen - eben deswegen kann man als Verbraucher gezielt die Bundesnetzagentur in Anspruch nehmen.
Taschendiebstahl ist auch verboten und findet trotzdem statt
"nicht sein kann, was nicht sein darf" ist graue Theorie
Es wird weiterhin mit unterdrückten Nummern belästigt
Lies mal hier:
http://www.antispam.de/forum/forumdisplay.php?f=15
__________________
"Das kann doch nicht sein, dass der Bürger, der sich gesetzmäßig verhält,
sich wie ein Idiot vorkommen muss." (Roman Herzog)
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 10:28   # 17
Kuerasser
Helferlein
 
Benutzerbild von Kuerasser
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 1.858
Sarkasmus an:

Die Wattestäbchenarmee (BNetzA) hat genug damit zutun ihre Wattestäbchen schön abzupolstern, damit sie keinem wehtut. Wenn dann doch mal eine Stecknadel im Wattestäbchen war würden die sich am liebsten noch öffentlich entschuldigen. Nur keinem wehtun, man war ja selber mal dabei und pflegt heute noch "Gute Kontakte"

Untätigkeit, Faulheit, Unfähigkeit und Gleichgültigkeit werden als Liberalismus verkauft. Wir, vom Nazi- und DDR-Regime gebrannten Kinder können doch nicht schon wieder irgendjemandem Unrecht tun. Wir haben doch die Unschuldsvermutung, wo kämen wir dann hin immer eine Schuld zu unterstellen. Der ach so mündige Bürger kann doch selber auf sich aufpassen. Ausserdem bezahlen die doch Steuern (wenn sie es man täten)

Sarkasmus aus

Es kommt noch soweit, dass wir unser Recht selber in die Hand nehmen müssen um diese ******** abzuservieren.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 14:37   # 18
Goofy62
 
Registriert seit: 15.11.2008
Beiträge: 426
Zitat:
Zitat von butano Beitrag anzeigen
Eine Fangschaltung ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig, da Callcenter mittlerweile verpflichtet sind ihre Rufnummern anzuzeigen - eben deswegen kann man als Verbraucher gezielt die Bundesnetzagentur in Anspruch nehmen.
Wunderbar. Und wie ermittelst Du ohne die Fangschaltung das Callcenter, welches mit unterdrückter Rufnummer anruft? Oder wenn die Nummer gespooft wird?

Ohne Fangschaltungsergebnis wird auch die BNETZA nur traurig mit den Achseln zucken. Wie sollen die den Störer ermitteln? Auch die haben keine Glaskugel. Selbst bei einer "Testbestellung" hast Du nur den Dienstleistungsanbieter, aber der wird sich rausreden und behaupten, die Werbeanrufe nicht in Auftrag gegeben zu haben.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 16:30   # 19
butano
Gesperrt
 
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von Goofy62 Beitrag anzeigen
Wunderbar. Und wie ermittelst Du ohne die Fangschaltung das Callcenter, welches mit unterdrückter Rufnummer anruft? Oder wenn die Nummer gespooft wird?

Ohne Fangschaltungsergebnis wird auch die BNETZA nur traurig mit den Achseln zucken. Wie sollen die den Störer ermitteln? Auch die haben keine Glaskugel. Selbst bei einer "Testbestellung" hast Du nur den Dienstleistungsanbieter, aber der wird sich rausreden und behaupten, die Werbeanrufe nicht in Auftrag gegeben zu haben.
"Fr!tzBox" zum Beispiel katalogisiert sämtliche eingehenden Anrufe - zumindest wird Datum und Uhrzeit immer katalogisiert. Diese Daten genügen, um die Bundesnetzagentur zu beauftragen.

Wer darüber hinaus unbedingt auf eine Fangschaltung wert legt, kann sowas bei seinem Telefonanbieter einrichten lassen.

Bevor einem am Telefon irgendwas aufgeschatzt wird sollte man den ungebetenen Anrufer sofort freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, daß die Anruferdaten gespeichert wurden und der Bundesnetzagentur gemeldet werden.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2009, 17:49   # 20
arthus
 
Benutzerbild von arthus
 
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1.148
Zitat:
Zitat von butano Beitrag anzeigen
Bevor einem am Telefon irgendwas aufgeschatzt wird sollte man den ungebetenen Anrufer sofort freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, daß die Anruferdaten gespeichert wurden und der Bundesnetzagentur gemeldet werden.
Das beeindruckt die nach allen Erfahrungen der Vergangenheit "ungeheuer"
vor allem die Drohung mit der Wattestäbchenagentur ruft nicht mal mehr ein müdes Lächeln hervor,
inbesondere wenn die Anrufe aus Spanien oder über gefakte VoiP kommen.
Offensichtkich hast du die nicht die Mühe gemacht die Links aufzurufen und zu lesen.

PS: Wieso eigentlich freundlich?
__________________
"Das kann doch nicht sein, dass der Bürger, der sich gesetzmäßig verhält,
sich wie ein Idiot vorkommen muss." (Roman Herzog)
  Mit Zitat antworten
Antwort


Alt 12.02.2012, 11:04 # --
News Flash
Mehr zum Thema
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
Standard Mehr zum Thema

   
Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:04 Uhr.