| | # 3 | |
| Gastposter | Zitat:
Lese dir mal den Link hier durch.Aktuelle Meldungen vom Vampirjäger Unter Aktuelles steht auch eine kleine Notiz über Routenplaner. | |
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| | # 6 |
| Registriert seit: 19.03.2006
Beiträge: 95
| Also, wie dir hier jeder sagen wird: Bleib ganz ruhig ! Ich kenne deine Situation - war selber schon kurz davor an ein "Unternehmen" knapp 90€ zu zahlen, aber lass dir eins gesagt sein: Die Seriösität eines Unternehmens erkennt man auch daran, dass man keine vorgefertigten E-Mails bekommt (hab ich übrigens damals auch nur erhalten). Selbst als bei mir ein Brief von Inkasso kam habe ich nicht gezahlt und habe das bis heute auch nicht getan, ohne eine Konsequenz. Dir RATE ich das selbe, bleib ruhig und sprich gegebenenfalls mit deinen Eltern darüber - such dir einen Halt, der dir auf diesem doch harten Weg immer zur Seite steht und glaube mir, dass du früh genug erkennen würdest, dass du bezahlen müsstest oder denkst du, dass die sonst 100E-Mails verschicken ? Die Rechnung von denen ist ganz einfach - wenn auch nur einer vonn 500 bezahlt, dann ist das schon viel Geld (überleg dir jetzt mal die Realität dazu !!! 50.000 ???) - bleib ruhig und viel Glück. Hannes |
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| | # 7 |
| Registriert seit: 14.04.2007 Ort: Hessen
Beiträge: 389
| Hi, es gibt einige gute Postings zum Thema Inkasso im Forum. Grundsätzlich ist zu sagen, dass seriöse Inkassobüros nur Forderungen einziehen, deren Rechtmäßigkeit einwandfrei feststeht. Beispiel: Du kaufst eine Jeans bei Quelle und bezahlst sie auch nach mehreren Mahnungen nicht. Dann kommt irgendwann ein Inkassobüro zum Zug. Wenn du dann nicht zahlst, gibt es einen Mahnbescheid. Der Lieferant weist natürlich nach, dass Du die Jeans erhalten hast. Also wäre das Inkassobüro im hier beschriebenen Beispiel formal im Recht. Die Abofallenbetreiber drohen unter anderem auch mit Inkassobüros. Diese Inkassobüros hingegen sind z.Tl. mehr oder weniger Handlanger der Betreiber, die sich ihrerseits über Gesetze sagen wir hinwegsetzen. Solltest Du einen Brief vom Inkassobüro wirklich erhalten (ich habe auch die Zahlung bei einer Abofalle hartnäckig verweigert, mittlerweile lassen die mich in Ruhe und einen Inkassobrief habe ich nicht bekommen), solltest Du widersprechen (Einschreiben - Rückschein) und vor allem schreiben, dass es sich um eine STRITTIGE FORDERUNG handelt, die Du nicht anerkennst. Du kannst kurz schreiben um was es sich handelt und dass Du kein Abo abgeschlossen hast. Die Weigerung alleine reicht aber schon aus, eine Begründung ist dem Inkassobüro gegenüber meines Wissens nach nicht notwendig, wenn es sachlich formuliert ist, hilft es aber der Bearbeitung. Du kannst in dem Brief dem Inkassobüro noch schreiben, seinem Mandanten zu empfehlen, das Geld auf dem Klagewege einzutreiben. So würde ich persönlich vorgehen. Genau das ist der Clou, denn das, d.h. eine Klage anstrengen, machen die Abofallenbetreiber nicht, da ihre Forderungen in aller Regel haltlos sind. Letztendlich haben nur diejenigen etwas zu befürchten, die z.B. erst alles anerkennen, Ratenzahlungen usw. aushandeln und dann doch nicht zahlen wollen. Die Rechtsanwälte der Betreiber versuchen natürlich, den Geschädigten etwas anderes zu erzählen. Ein im Forum sehr bekannter Rechtsanwalt, der sich leider zum Geldeintreiber der Abofallenbetreiber macht, hat eine website im Angebot (w*w.forder**gseinzug.n*t) wo verschiedene Gerichtsurteile im PDF-Format abgebildet sind. Diese Urteile sollen suggerieren, dass Forderungen erfolgreich beigetrieben werden. Allerdings fehlen hier die Begründungen, trotzdem bekommt man nach einigem Durchlesen der "Dokumente" schnell heraus, dass hier im Prinzip nur Leute verurteilt wurden, die erst irgendwas anerkannt hatten, später aber einen Rückzieher machten. Die Abofallenbetreiber werden den Rechtsweg nicht einschlagen, weil genau das die größte Gefahr für ihr Handwerk darstellt. Stellt ein Ordentliches Gericht fest, dass die Forderungen haltlos sind, zahlt keiner mehr. Deswegen wird irgendwann aufgegeben, vorher aber alles an Drohungen aufgeboten, was zur erfolgreichen Einschüchterung nötig ist. Ich würde an Deiner Stelle jetzt gar nichts unternehmen, außer das Du den Schriftverkehr archivierst. Kommt dann wirklich ein Brief vom Inkassobüro, widersprechen und die Sache an die Mandanten des Büros zurückverweisen. Das war es. Von einem Mahnbescheid habe ich bei Abofallen noch nichts gehört (außer bei Leuten, die die Forderungen anerkennen). Einem Mahnbescheid muss man innerhalb von 14 Tagen widersprechen und dann müssen die Betreiber entgültig vor Gericht, wenn sie Geld haben wollen. Und das werden sie, wie gesagt, nicht tun. Ruhe bewahren und lass Dir keine Angst einjagen !! Gruß beisskatze |
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