@loverslane
Hallo,
hier im Forum wird fleißig darüber geschrieben, dass man in eine Abofalle reingetappt ist (und in den allermeisten Fällen auch wieder rauskommt

).
Auch ich kann dir Mut machen, nach dem der erste Schock überwunden ist, sieht die Sache schnell ganz anders aus.
Diese ganzen Abofallen (ich bin seit Monaten ein "Fan" von den Brüdern Schmidtlein) haben keine gesetzliche Grundlage. Die Leute werden beim Surfen nach Kochrezepten (wie meine Frau) oder nach Hausaufgaben, Songtexten und weiß der Geier was auf eine Site gelockt, melden sich dort an, obwohl im Kleingedruckten die Abogebühr versteckt ist.
Was folgt sind Mahnungen und Drohungen mit Rechtsanwalt

, Briefe von einem Rechtsanwalt, der dann auch droht usw.
Es gibt für diese Zahlungsforderungen keine rechtliche Grundlage und somit auch keine Handhabe der Betreiber, Hauptsache man
widerruft bzw. widerspricht (KEINE Kündigung, Anerkenntnis, Bitte um Ratenzahlung usw. !!).
Im Extremfall gibt es Post vom Inkassobüro (auch nicht haltbar, dar ungeklärte bzw. streitige Forderung - die Büros dürfen nur Beträge einziehen, bei denen die Forderung eindeutig feststeht z.B. du kaufst was bei Quelle und bezahlst die Ware nicht),
es
könnte auch zu einem Mahnbescheid kommen (im Prinzip auch ungefährlich, da man da widersprechen kann, was zur Folge hätte, das die Betreiber das Geld gerichtlich durchsetzen müssten, was sie aber nicht tun.
Du solltest, wie bereits geraten, per Einschreiben Rückschein widersprechen und schreiben, dass Du weder willentlich noch wissentlich ein Abo gebucht hast und deswegen die Forderung ablehnst. Das reicht im Prinzip.
Danach werden wahrscheinlich Briefe kommen, die dich aber nicht verunsichern sollten.

Danach kann man die Sache eigentlich aussitzen, da - wie gesagt - die Betreiber der Abofalle das Geld letztendlich einklagen müssten. Damit müssten sie aber beweisen, dass ihre Forderung rechtens ist. Und genau das ist das Problem (das wissen die Leute aber selbst besser als wir).
Deswegen wird aber auch massiv Druck ausgeübt. :gaehner:
Also: Widerspruch an die Betreiber und nichts überweisen, anerkennen usw. Du widersprichst der Forderung. Das war´s. :baeh:
Den Rest sitzt du aus, irgendwann kommt nichts mehr.
P.S. Drohgebärden mit Staatsanwaltschaft, Drohungen mit Betrugsanzeigen, Kosten, Drohungen, die IP-Adresse feststellen zu lassen, gehören zum "Geschäft" dazu.

Lass Dich ja nicht verunsichern.
Herzliche Grüße
beisskatze