Telekom speichert IP-Adressen nur noch sieben Tage

Alt 14.03.2007, 07:46   # 1
Sascha Gütebier
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Zitat:
Zitat von www.winfuture.de
Ohne jegliche Ankündigungen haben die großen deutschen Internetprovider jetzt den Umgang mit den Verbindungsdaten ihrer Kunden geändert. Das berichtet das Online-Magazin heise.de. Demnach werden IP-Adressen nur noch für maximal sieben Tage gespeichert. [...]
weiterzulesen auf WinFuture.de - Telekom speichert IP-Adressen nur noch sieben Tage

Die Speicherung betrifft alle Provider, die über T-Com euer Internet zur Verfügung stellen, beispielsweise T-Online, Congster und 1&1.

Auch weiterzulesen auf heise.de heise online - T-Com speichert IP-Adressen nur noch sieben Tage

Dies ist daher ein weiterer Grund, warum der Druck mit der IP sinnlos ist. Denn, wenn die IP nur noch 7 Tage gespeichert wird, die erste Rechnung aber erst nach 14 Tagen kommt. Wie soll dann noch die Adresse zu der IP beantragt werden (das sie eh noch nie getan haben)?...
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Alt 14.03.2007, 15:51   # 2
X-O
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Passend dazu der Bericht aus "markt" des WDR Fernsehen vom 12.03.2007, wo auch Redakteure von Netzwelt zu Wort kommen.

"Immer mehr Internetnutzer bekommen Rechnungen für angebliche Internetabos, die sie nicht oder nicht willentlich bestellt haben. Setzen sie sich zur Wehr, führen die Absender die sogenannte IP-Adresse des Computers als Beweis an. Doch die hat nur begrenzte Aussagekraft."

Ganzer Artikel:
Internetabos: IP-Adresse kein Beweis

Und hier das Video (mit Absicht wurde die Url manipuliert, sollte aber kein Problem sein die korrekte Url in die Adresszeile manuell einzufügen):
h**p://www.myvideo.de/watch/1036493
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Alt 17.04.2007, 16:48   # 3
Little Johnny
 
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weiß irgendwer wie das in österreich ist mit der ip-adressen speicherung?
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Alt 17.04.2007, 18:08   # 4
immorb
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Zitat:
Zitat von Little Johnny
weiß irgendwer wie das in österreich ist mit der ip-adressen speicherung?
Bis jetzt gilt volgendes:
Zitat:
Internet-Provider dürfen dynamische IP-Adressen nur zu Abrechnungszwecken speichern. Wenn der Kunde einen Flat-Rate-Vertrag hat, darf der Serviceprovider dessen Verkehrsdaten nicht länger als für die Erfüllung dieses Services notwendig speichern. Dynamische IP-Adressen werden in diesem Fall von der österreichischen Datenschutz-Kommission (DSK) als personenbezogene Daten bewertet.
Quelle:==>> computerwelt
Dieses gilt im Augenblick noch.

Aber da Österreich zur EU gehört:
[b]Die EU-Richtlinie zur verpflichtenden Speicherung von Verkehrsdaten [Data Retention Directive] muss in einer ersten Stufe bis September 2007 in Österreich umgesetzt werden.

M.f.G.
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Alt 23.04.2007, 17:18   # 5
lordterm
 
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Hab grade bei Arcor mal angefragt ..auch nur 7 Tage ..solln sie weiter drohen mit ihrer gespeicherten IP ...
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Alt 23.04.2007, 22:45   # 6
Sascha Gütebier
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Das Problem ist nun bei der Sache, dass die Bundesregierung nun die Datenvorratsspeicherung abgesegnet hat. Allerdings dann ja "nur" für die Mindestzeit für 6 Monate, statt den geforderten 36 Monaten der EU.

Bis das alles umgesetzt worden ist, dauert natürlich noch eine Weile und für die jetzigen Fälle ist das auch nicht interessant, aber das wird sich ändern.

Nachzulesen auf heise
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Alt 29.05.2012, 04:40 # --
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