Welpe knabbert Stecker und Kabel an

Alt 15.09.2011, 13:28   # 1
Millitant
 
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Mein kleiner Hund knabbert Kabel an. Natürlich habe ich alles in Sicherheit gebracht, aber ich mache mir trotzdem Sorgen, dass er einmal ein Stromkabel erwischt.

Deshalb möchte ich ihm den Stecker eines angesteckten Ladegerätes hinlegen, damit er sich LEICHT elektrisiert und lernt, dass man sowas nicht anbeissen darf.

Kann mir jemand sagen wieviel V und mA unangenehm aber nicht gefährlich sind?

Vielen Dank im voraus!
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Alt 15.09.2011, 20:38   # 2
DigitalMind
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Als ehemaliger Mitarbeiter einer Hundeschule finde ich Deinen Beitrag natürlich sehr gut. Zumindest, um die längst überfällige Einführung eines Hunde-Führerscheins weiter zu befürworten.

Wie gehst Du denn vor, wenn Du einem Kind das Rauchen abgewöhnen willst? Den Rauch eines Großbrandes einatmen lassen, um eine leichte Rauchvergiftung zu erzeugen?
"Das wird dem schon eine Lehre sein..."

Aber ich will nicht weiter kritisieren; Du scheinst dieses LEbewesen ohnehin als Dein Eigentum zu betrachten.

Generell erreicht man seine Ziele bei Tieren ja eher durch kommunikative Erziehung; nicht durch Anwendung von Gewalt, und sei sie noch so "sanft ".
Alternativ könntest Du das von Deinem Hund bevorzugte Kabel mit Zitronensäure bzw Zitronensaft einreiben. Das wäre noch ansatzweise human.

Ich bin mir nicht absolut sicher, aber die kritische Grenze dürfte bei etwa 20 Ampere Wechselstrom liegen; so wie auch bei Menschen. Probier es einfach mal aus; Hunde gibt es genug.
Das Du bei Deinem Hund dadurch eventuell einen Herzstillstand erzeugen könntest - je nach Rasse sind einige dafür mehr oder weniger anfällig, ist eine Sache.
Eventuell kann es auch sein, das er sich dadurch vor vielem zu fürchten beginnt, das ähnlich aussieht - der Hundeleine zum Beispiel.

Auf weitere Tipps verzichte ich hier. Meine Meinung steht ohnehin schon fest.
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Alt 15.09.2011, 22:15   # 3
grunzer
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Ich finde die Idee ebenfalls nicht so gut,
aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß eine "Schocktherapie" bei Hunden wahre Wunder wirkt.

Mein Hund hat meine Hausschuhe auserkoren und ich habe sie dabei erwischt und währenddessen ihr eine Zeitung draufgeworfen (keine Sorge, die war nicht dick oder mit scharfen Kanten und wirklich fest war es auch nicht). Die ist massiv erschrocken (tat sicher nicht wirklich weh) und wußte nicht, daß ich das war (war ja beschäftigt).
Daraufhin hat die nie wieder etwas angeknabbert.

Eventuell reicht auch schon irgendetwas klapperndes, das man in die Richtung wirft, aber das hatte ich nicht da und man muß unbedingt in dem Moment eingreifen wo es passiert.
Danach -auch wenn es nur kurz danach ist- setzen die nicht mehr mit der Tat in Verbindung...

Dementsprechend keine Experimente (es geht um ein Lebewesen!!!), wenn es andere erprobte Wege gibt!
Grüße Grunzer
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Alt 15.09.2011, 22:41   # 4
DigitalMind
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Zeitungen sind legitim und ok.
Aber wenn man einen Thread von jemandem liest, der sich Millitant nennt, und in dem er nach der Spannung fragt, mit der man einen Hund gefahrlos unter Strom versetzen kann... nicht meine Welt.

Letztendlich ist es mir aber egal. Ich kann nicht ändern, wie die Leute mit ihrem Umfeld umgehen; und das Umfeld kann nicht ändern, das ich meine Meinung dazu abgebe.
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Alt 15.09.2011, 22:46   # 5
Millitant
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Zitat:
Zitat von DigitalMind Beitrag anzeigen
Als ehemaliger Mitarbeiter einer Hundeschule finde ich Deinen Beitrag natürlich sehr gut. Zumindest, um die längst überfällige Einführung eines Hunde-Führerscheins weiter zu befürworten.
Generell erreicht man seine Ziele bei Tieren ja eher durch kommunikative Erziehung; nicht durch Anwendung von Gewalt, und sei sie noch so "sanft ".
Schade dass man im Internet immer Profilierungssüchtige trifft, die eine Frage verdrehen, damit sich eine oberg'scheite Antwort ausgeht!
Es ist natürlich eine Frechheit dass Sie mir unterstellen meinen Hunden gegenüber Gewalt anzuwenden.
Zitat:
Zitat von DigitalMind Beitrag anzeigen
Alternativ könntest Du das von Deinem Hund bevorzugte Kabel mit Zitronensäure bzw Zitronensaft einreiben. Das wäre noch ansatzweise human.
Noch das einzige Gute an ihrer Antwort

Zitat:
Zitat von DigitalMind Beitrag anzeigen
Ich bin mir nicht absolut sicher, aber die kritische Grenze dürfte bei etwa 20 Ampere Wechselstrom liegen; so wie auch bei Menschen. Probier es einfach mal aus; Hunde gibt es genug. ".
Was für ein Vorschlag von einem angeblichen "Hundefreund"!
Natürlich denke ich nicht im Traum daran mit meinem Hund herumzuexperimentieren. deshalb meine Frage, wieviel Strom (Gleichstrom) UNGEFÄHRLICH ist! Auf diese Frage hätte ich eine Antwort erhofft, denn wenn es um Hundeerziehung geht würde ich mich eher im WUFF-Forum umsehen!

Nebenbei: Den Hundeführerschein hab ich.

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Und übrigens: Ich setze nicht meinen Hund unter Strom, sondern ich möchte verhindern, dass er sich selbst einen Stromschlag von 230 V verpasst. Bleib ma doch bei der Realität!

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Zitat:
Zitat von grunzer Beitrag anzeigen
Ich finde die Idee ebenfalls nicht so gut,
aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß eine "Schocktherapie" bei Hunden wahre Wunder wirkt.

Mein Hund hat meine Hausschuhe auserkoren und ich habe sie dabei erwischt und währenddessen ihr eine Zeitung draufgeworfen (keine Sorge, die war nicht dick oder mit scharfen Kanten und wirklich fest war es auch nicht). Die ist massiv erschrocken (tat sicher nicht wirklich weh) und wußte nicht, daß ich das war (war ja beschäftigt).
Daraufhin hat die nie wieder etwas angeknabbert.

Eventuell reicht auch schon irgendetwas klapperndes, das man in die Richtung wirft, aber das hatte ich nicht da und man muß unbedingt in dem Moment eingreifen wo es passiert.
Danach -auch wenn es nur kurz danach ist- setzen die nicht mehr mit der Tat in Verbindung...

Dementsprechend keine Experimente (es geht um ein Lebewesen!!!), wenn es andere erprobte Wege gibt!
Grüße Grunzer
Das ist schon richtig, setzt aber voraus, dass man dabei ist wenn er es gerade tut. Ich liebe eben meinen Hund und möchte verhindern, dass er Selbstmord begeht...
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Alt 15.09.2011, 23:03   # 6
DigitalMind
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Schön, das Sie diskussionsbereit sind

Meinen letzten Post haben Sie gelesen, ja? Das ich es in Verbindung mit dem Usernamen etwas suspekt fand?
Natürlich könnte man mir vorwerfen, ich würde zu schnell urteilen, aber das macht der Rest der Gesellschaft ebenso, und so wenig ich sie mag - diese Gesellschaft meine ich - so sehr bin auch ich ab und an gezwungen, mich an selbiger zu orientieren.

Wenn Sie meinen Beitrag persönlich nehmen, verstehe ich das - doch da ich sie nicht kenne, war es auch definitv nicht so gemeint. Es war eine generelle Meinung zu der Methode, ein Stromkabel zu verwenden. Ich rate davon ab, eben wegen der bereits angesprochenen Problematik eventueller Folgeschäden.
Ich kann Ihnen nun leider nicht alle Hunderassen nennen, die aufgrund diverser Überzüchtungen Probleme mit dem Herzen haben und bei denen gesonderte Vorsicht anzuraten wäre - das würde zu weit führen. Doch auch bei "nicht gefährdeten " Rassen finde ich es keine sehr gute Methode.
Ich hoffe, ich habe mich nun etwas verständlicher und weniger sarkastisch ausgedrückt.

Was Ihren Hund angeht - neben Zitronensäure gäbe es da noch die Möglichkeit, die (vorher leicht angefeuchteten ) Kabel mit Kaffeepulver zu bestreuen. Hinterlässt keine Flecken - außer er sabbert - und hat man eigentlich immer im Haus.

Ich hoffe, wir können unseren persönlichen Schlagabtausch damit besiegeln. Was Ihren Hund angeht - viel Erfolg. Ernst gemeint
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Alt 16.09.2011, 21:57   # 7
Grunzersmädl
 
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Zunächst mal muss ich sagen das ich echt etwas schockiert war als ich von dem Thread erfahren habe.
Als ich ihn dann nun selbst ganz durchgelesen habe, zieht es mir fast die Schuhe aus.

Kommt man wirklich als aller erstes auf den Gedanken ein Kabel unter Strom zu setzen und die Frage zu stellen wieviel V/mA ungefährlich sind, anstatt vielleicht generell zu fragen was man bei dem Problem des anknabberns machen könnte.
Oder auf den Gedanken zu kommen dass es vielleicht mit Langeweil zu tun hat und ich den Hund mehr beschäftigen muss....
(Im Bezug auf "das setzt vorraus das man dabei ist")
Gerade bei einem Welpen. Man sollte sich nur dann ein Tier anschaffen wenn man auch die Zeit hat es zu beschäftigen und erstmal richtig "auszubilden".

Und es gibt in eigentlich jeder Stadt eine Hundeschule die für wenig Geld vieles anbieten, sei es Training in Erziehungssachen oder Beschäftigung.
Oder auch Tierheim/ Tierarzt sind immer hilfsbereite Anlaufstellen die sich noch dazu mit den verschiedenen Rassen auskennen.

Entschuldige bitte meinen ernsten Tonfall, aber das musste raus.
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Alt 17.09.2011, 12:04   # 8
DigitalMind
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lol - willkommen im Club, Grunzersmädl
Allerdings sagte er ja, das er nicht wirklich an alternativen Erziehungsmethoden interessiert sei:
Zitat:
Zitat von Millitant Beitrag anzeigen
[...] Auf diese Frage hätte ich eine Antwort erhofft, denn wenn es um Hundeerziehung geht würde ich mich eher im WUFF-Forum umsehen!
Ich persönlich denke, das die meisten Leute es hier handhaben wie mit allem anderem: natürlich ginge es besser, aber bei ihnen soll es schnell, einfach und kostenlos funktionieren.
Ob es dabei um Computer, Hunde, Arbeit oder sich selbst geht, spielt dabei keine Rolle.

Hundeschulen kosten Geld, brauchen Zeit und bedeuten Aufwand. Und letztendlich werden diese Beiträge eher Frust als Verständnis beim Hundehalter erzeugen, von daher denke ich, man sollte ihm nichts empfehlen, was er von vornherein ablehnt.
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Alt 19.09.2011, 00:01   # 9
Millitant
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Nachdem es in diesem Forum offensichtlich mehrere gibt die mich, meine Tierliebe und Art meiner Hundehaltung aus der Ferne beurteilen können, lasse ich mich gerne weiter von euch belehren.

Allerdings nur von denen, die strikte Vegetarier sind oder zumindest nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung essen und außerdem weder Schuhe, Gürtel, Taschen oder Jacken aus Leder gebrauchen.

Alle anderen mögen sich diesen Film ansehen:
Farm to Fridge - The Truth Behind Meat Production - YouTube
und dann darüber nachdenken, welches Leben eure Schnitzel, Brathähnchen und Lederklamotten geführt haben.

Anschließend könnt ihr euch gerne weiter über mich unterhalten. Eine super Methode, das eigene Gewissen zu betäuben!
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Alt 19.09.2011, 23:51   # 10
DigitalMind
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Ja, ja, wir sind böse.
Wir sollten uns nicht so sehr um die kleinen Sünden kümmern. Wenn jemand seinen Hund unter Strom setzen will - was ist denn schon dabei? Immerhin dient das ganze einem guten Zweck. Und es ist ja nur ein kleiner Stromschlag. Der Hund wird schon raffen, das sein Herrchen es nur gut meint.

Und das wir uns nicht um die großen Sünden kümmern, ja, uns gar selber daran beteiligen - da stimme ich Dir zu.
Aber wie realistisch ist es denn, sich all dem zu verweigern, was die Masse der Gesellschaft ignoriert, toleriert und annimmt?
Glaubst Du ernsthaft, man könne als Einzelperson etwas ausrichten, wenn man hier im Forum schreibt, das die USA Ende der vierziger Jahre Südamerikaner gefoltert und für Eperimente missbraucht hat?
( US-Ärzte infizierten Hunderte mit Syphilis )
Und selbst wenn - was soll man als Foren-User tun? Keine Coca Cola mehr kaufen? Alles amerikanische verweigern?
Und mit welchem Ziel? Amerika wird sicher pleite gehen, wenn die aktiven netzwelt-User sich derartig verhalten würden. Sicher würden sie das.
Zitat:
Zitat von Millitant Beitrag anzeigen
Bleib ma doch bei der Realität!
Ich bediene mich mal Deines Vorwurfs, ich wäre unrealistisch.

Es gibt Dinge, die man in dieser Scheiß-Welt nicht ändern kann. Das Amerika sich verhält, wie es ihnen passt, das kotzt mich an. Aber ich kann es nicht ändern. Nicht einmal beeinflussen.

Das Tiere getötet werden, um Kosmetik herzustellen, auch das kann ich nicht ändern. Und auch nicht beeinflussen.

Und das einige Menschen in diesem Land ihre Hunde mit äusserst fragwürdigen Methoden erziehen wollen und an sachkundiger und ordnungsgemäßer Erziehung nicht im geringsten interessiert sind, das kann ich auch nicht ändern. Und sicher nicht beeinflussen.

Aber: wir netzwelt-User können es verurteilen. Erst wenn wir auch das nicht mehr tun würden, dann erst sehe ich Deine pseudo-moralischen Anschuldigungen als gerechtfertigt an.

Kaum einer von uns entspricht den unrealistischen Anforderungen, welche Du als Maßstab gesetzt hast. Denn es würde sicher nichts ändern. Die Welt ist nicht schlecht, weil keiner anfängt, sie besser werden zu lassen. Im Gegenteil - davon gibt es nicht wenige.
Sondern die Welt ist schlecht, weil zu vielen Leuten scheiß egal ist, wie andere Leute denken, handeln, urteilen. Die meisten gucken weg, wenn jemand etwas böses macht.
Falls Du so etwas auch in diesem Forum erwartet hast - ich bin froh, das Du enttäuscht wurdest.
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Alt 20.09.2011, 21:31   # 11
Millitant
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@ digitalmind: DIR gefällt anscheinend die Phantasie von einem Fiesling, der nix lernen mag, sondern lieber
Zitat:
Zitat von DigitalMind Beitrag anzeigen
seinen Hund unter Strom setzen will
DU kannst gerne weiter Phantasieleute verurteilen, die DEINE Phantasiewelt bevölkern, wenn DICH das freut.

@ alle anderen die es interessiert:

Hunde sind Nasentiere. Messungen haben ein im Vergleich zum Menschen etwa eine Million Mal besseres Riechvermögen ergeben. Haushund – Wikipedia
Auch haben sie die Intelligenz eines Kleinkindes. Hunde sind so schlau wie Kleinkinder - SPIEGEL ONLINE
Ich bin daher überzeugt dass sie Strom (erwärmtes Plastik oder Gummi und Kupferdraht) riechen können.

Wir Menschen lernen die Welt durch Begreifen kennen, die Hunde ihre Welt durch Zerkauen.

Die Info nach der ich suchte, habe ich inzwischen gefunden:
Bei Spannungen unter 25 Volt AC oder 60 Volt DC kann gänzlich auf einen Schutz gegen Berühren verzichtet werden; diese Spannungen gelten auch für Tiere und Kinder als ungefährlich.
Kleinspannung – Wikipedia

Zum Schluss noch ein Foto meines Hundes.
http://www.hlscw.at/px/leiter.jpg

Ihr wisst ja, wo man so etwas lernt (Hundeschule) und wie lange man dort hingeht bis ein Hund das kann!
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Alt 20.09.2011, 22:08   # 12
DigitalMind
Mittelfranke
 
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Im Gegensatz zu Dir bin ich nicht persönlich gegen Dich vorgegangen. Ich habe Deine Methodik verurteilt. Sie als generell verwerflich empfunden.
Aber Du scheinst mich ja anscheinend besser zu kennen, ja? Sogar so gut, mich direkt beleidigen zu dürfen, scheint mir.
Ich lasse Dir Deinen Spaß; in "meiner Phantasiewelt" hat jeder Mensch das Recht, zumindest das sagen zu dürfen, was seiner Meinung nach den Tatsachen entspricht oder persönliche Richtigkeit hat. Wenn Du meinst, das ich Dich als Fiesling betrachte - nein. Wenn Du meinst, das ich die Möglichkeit in Erwägung ziehe, Du könntest ein potentieller Fiesling sein - ja. Aber ich weiß zumindest, das ich mich irren kann, und das sicher nicht weniger selten als andere Menschen.

Dein Hund ist übrigens ein schönes Tier, das mal vorweg. Wenn er das wirklich ist, scheinst Du ja durchaus auf dem Übungsparcour mit ihm gewesen zu sein.
Umso mehr frage ich mich, wieso Du Dich den üblichen Erziehungsmethoden verweigerst.

Das Hunde Strom riechen können, denke ich allerdings nicht. Ich bin eher der Meinung, sie können ihn spüren.
Wenn Du als Mensch einmal in die Nähe einer Starkstromleitung gekommen bist, wirst Du verstehen, was ich meine. Strom ist Energie, und sie erzeugt demnach ein elektrisches Spannungsfeld - auch außerhalb der Leitung. Dieses wird als leichtes Kribbeln wahr genommen.
Vermutlich nehmen auch Hunde dies wahr.

Allerdings meine ich, das Du eines nicht bedenkst: erst ab gewissen Spannungen ist dies bemerkbar. Auch Hunde haben da ihre Grenzen.
Je geringer diese Spannung also ist, umso überraschender ist es für Deinen Hund, wenn er in das Kabel hinein beißt.
Und ob diese noch so geringe Spannung durch den Speichel nicht doch wiederum stärker wahr genommen wird - das bezweifle ich ebenfalls.

Ich persönlich wäre also in einem Zwiespalt: mehr Spannung = eventuell wird der Hund vorgewarnt.
Weniger Spannung = der Hund wird total überrascht, was zu einem Schock führen könnte.

Zugegeben, ich kann die Rasse nicht genau erkennen; so fit bin ich nicht mehr in diesem Bereich.
Herzerkrankungen schliesse ich dennoch aus; die kommen meist nur bei kleineren Rassen vor. Dafür jedoch dürften Hüfte und Gelenke irgendwann ein Problem werden, wie es bei größeren Arten oftmals der Fall ist.

Auch wenn Du über dieses Forum, oder über die Leute hier, oder vielleicht gar nur über mich nicht sonderlich gut denkst - verstehen würde ich es, so wäre es dennoch interessant zu erfahren, ob und wie die Sache abgelaufen ist.

Übrigens: um einem Hund diese Gewohnheit abzutrainieren - die mit den Stromkabeln - braucht man etwa 2 Tage mit je 2 Stunden, soweit ich weiß. Aber ich bin schon seit über 10 Jahren raus aus dem "Geschäft ".
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Alt 29.05.2012, 01:28 # --
News Flash
 
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