Vorteil-Hund?

Alt 05.07.2007, 08:31   # 1
Zarefkoeb
 
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Ein freundliches Hallo erstmal an dieser Stelle.

Nun habe ich zwei Hunde verloren binnen eines Jahres. Einen an einer Krebserkrankung und vor 48 Stunden den zweiten an einem Verkehrsunfall!

Es geht mir nun verdammt dreckig, denn immer wieder sehe ich den Film vor meinen Augen ablaufen, und das in Bild und Ton. Dann bekomme ich Atemnot, so schlimm, dass ich glaube nun zu ersticken. Mein recher Arm verliert völlig das Gefühl. Das alles hat eine Dauer von ca. fünf Minuten. Den ganzen Tag wird mir abwechseld kalt und warm. Den Pullover ziehe ich dann an und wieder aus.

Nun aber wenn es mir mal "gut" geht stelle ich mir plötzlich die Frage:
"Wozu schaffe ich mir überhaupt einen Hund an, wo liegen eigentlich die Vorteile?"
Ich sehe kaum noch Gründe für ein Für, sondern nur Gegenargumente. Das kann doch eigentlich nicht sein.

Daher nun meine Bitte:
Postet mal die Vorteile für die Anschaffung, denn ich scheine auch noch zu "erblinden!"
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Alt 05.07.2007, 10:31   # 2
r.a.
 
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Ein Hund ...


... verschafft einem Bewegung
... verschafft einem frische Luft
... ist schon mal Kinder/Partnerersatz
... kann ein Wachhund sein
... ist Spielpartner fuer Kinder
... hilft Blinden ueber die Strasse
... findet alles Moegliche
... bringt der Stadt Steuereinnahmen
__________________
\!/
(@@)
----oOO-(_)-OOo----


Ein guter Slogan kann jegliches Denken 50 Jahre lang aufhalten.
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Alt 05.07.2007, 11:25   # 3
schnippewippe
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Zarefkoeb;.

Zitat:
Nun habe ich zwei Hunde verloren binnen eines Jahres. Einen an einer Krebserkrankung und vor 48 Stunden den zweiten an einem Verkehrsunfall!
Es ist schon schlimm einen Hund wegen einer Krankheit zu verlieren aber dann auch noch
ein Tier auf solch eine Art zu verlieren ist besonders schlimm und es tut mir echt leid für dich.

Zitat:
Es geht mir nun verdammt dreckig, denn immer wieder sehe ich den Film vor meinen Augen ablaufen, und das in Bild und Ton. Dann bekomme ich Atemnot, so schlimm, dass ich glaube nun zu ersticken. Mein recher Arm verliert völlig das Gefühl. Das alles hat eine Dauer von ca. fünf Minuten. Den ganzen Tag wird mir abwechseld kalt und warm. Den Pullover ziehe ich dann an und wieder aus.
Da es erst vor so kurzer Zeit passiert ist, ist das Erscheinungsbild gar nicht so selten. Vielleicht kommen bei dir auch noch Schuldgefühle dazu. Ich weiss ja nicht wie es zu diesen Unfall kam. Aber ich gehe mal davon aus, dass dein Hund nicht an der Leine war.
Zitat:
Nun aber wenn es mir mal "gut" geht stelle ich mir plötzlich die Frage:
"Wozu schaffe ich mir überhaupt einen Hund an, wo liegen eigentlich die Vorteile?"
Ich sehe kaum noch Gründe für ein Für, sondern nur Gegenargumente. Das kann doch eigentlich nicht sein.
Ich finde das ganz normal ! Als ich vom Tierarzt kam , ging es mir genauso. Ich habe auch nur gedacht , " nie wieder" !!!! Wenn man mit einen Hund draussen ist, spürt man jedesmal die ganze Lebensfreude die in ihm steckt. Das letzte Jahr konnte meine Hündin nicht mehr toben. Man merkte das sie wollte aber es ging nicht. Das mit ansehen zu müssen war grausam. Nie wieder einen Hund! Nie wieder möchte ich das mit ansehen müssen und nicht helfen können. Das waren meine Gedanken.
Zitat:
Daher nun meine Bitte:
Postet mal die Vorteile für die Anschaffung, denn ich scheine auch noch zu "erblinden!"
Also ich glaube nicht , dass dir gepostete Ratschläge hier helfen werden. Du solltest echt zum Arzt gehen.
Was heisst hier überhaupt Vorteile. Wenn ich mir einen Hund anschaffe dann doch nur aus Liebe zum Tier.

Aber trotzdem ein paar Gründe die man nennen könnte.

Ein Hund liebt dich bedingungslos . Egal wie du bist.
Ein Hund freut sich fast immer und zeigt es auch.
Das tut gut , du fühlst dich wohl , du bist nicht mehr alleine.
Du kannst ihm alle deine Probleme erzählen und er hört zu.
Das ist wohl auch ein Grund , warum für ältere Menschen die Welt zusammen bricht wenn der Hund von ihnen geht.

Er ist die beste Medizin die man bekommen kann.
Er sollte mindestens 3 Stunden am Tag sich in der Natur austoben können.
Somit ist man ja auch täglich an der frischen Luft.

Ein Hund ist hilflos wie ein kleines Kind. Somit musst du für ihn sorgen. Das gibt dir das Gefühl gebraucht zu werden und du fühlst dich nicht mehr alleine.

Aber sind das wirklich gute Gründe ,sich wieder einen Hund anzuschaffen ???
Ich würde sagen, entweder man tut es ganz einfach nur aus Liebe zum Tier oder gar nicht.
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Alt 05.07.2007, 12:09   # 4
Exitus
 
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Gründe sich für einen Hund zu entscheiden.



Junger Mann in reifen Jahren, willst du nehmen eine Frau,
denke stets an die Gefahren, überleg es dir genau.

Hüte dich vor Liebesgaben, hüte dich vor schwacher Stund',
willst du leben ohne Plagen, kauf dir lieber einen Hund.

So ein Hund gehört dir immer, weil er dich als Herrn erkennt,
bei einer Frau geschieht das nimmer, denn Gehorsam ist ihr fremd.

Mitgift hat er freilich keine, aber eins weißt du genau,
so ein Hund wird immer treu sein, weißt du das von deiner Frau?

So ein Hund weint keine Tränen, niemals braucht er Aspirin,
abends hat er nie Migräne, und braucht auch nichts anzuzieh'n.

Willst du mal 'ne Reise machen, kannst du ruhig dein Wau-Wau,
einem Freund in Pflege geben, mach' das mal mit deiner Frau!

Vor den Geschäften steh'n die Frauen, neue Kleider sind ihr Ziel,
können gar nicht satt sich sehen, haben Schuhe nie zuviel.

Doch dein Hund der braucht sich niemals dekorieren wie ein Pfau,
denn er läuft mit Fell wie immer, verlang das mal von Deiner Frau!

Willst du wie in früh'ren Tagen einmal um die Ecken zieh'n,
musst du deine Frau erst fragen, "Darf ich bitte, bitte geh'n?"

Doch wie anders so ein Hündchen, macht es mal zu laut wau-wau,
kriegt es eins aufs Hundemäulchen - mach das mal mit deiner Frau!

Und mit Kinder hast du Plagen, jedes Jahr kommt eines an.
Trotzdem mußt du ohne Zagen, jeden Tag von neuem ran.

Ohne, dass du ihn brauchst lieben, bringt dir dein Wau-Wau,
gleich auf einmal 5-7, verlang das mal von Deiner Frau!

Drum ihr Männer lasst euch sagen: nehmt die Hände von der Frau!
Denn in vielen spät'ren Jahren wird sie häßlich, alt und grau.

Wird dir mal dein Hund zuwider, dann verkaufst du den Wau-Wau,
und kaufst dir 'nen neuen wieder: verkauf mal so 'ne alte Frau!

Verfasser: ??? unbekannt
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Alt 06.07.2007, 08:20   # 5
Lady
weiss wovon sie redet
 
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Vorteile für einen Hund

Hunde spüren wenn es Dir nicht gut geht
Hunde lügen Dir keine Liebe vor
Ein Hund liebt dich für immer
Er sorgt dafür das Du an die frische Luft kommst
Ein Hund ist treu und freut sich wenn er Dich sieht
Ein Hund hilft Dir aus der Einsamkeit raus.

Ich Liebe Hunde und würde mir immer wieder einen Hund anschaffen
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Alt 06.07.2007, 09:31   # 6
gingerfirst
 
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Nun habe ich zwei Hunde verloren binnen eines Jahres. Einen an einer Krebserkrankung und vor 48 Stunden den zweiten an einem Verkehrsunfall!

Ein trauriges Hallo von mir

bei uns ist es jetzt 4 Wochen her, dass unser Bearded Collie gestorben ist-
Es ist eine verdammt schwere Zeit und ich vermisse sie sehr.

Und wir stehen vor derselben Frage, neuen Hund oder nicht ???

Vorteile sind für mich:

die endlos langen Spaziergänge - die ich ohne nicht mache
hört sich immer doof an - aber Hunde können einen anlachen und dann musste auch lachen - auch wenn Dir garnicht danach ist
nicht zu vergessen - die schönen warmen Füsse im Winter
und Einbruchschutz ist er auch

gruß
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Alt 06.07.2007, 11:25   # 7
egomane
 
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Zitat:
Zitat von Zarefkoeb Beitrag anzeigen
Ich sehe kaum noch Gründe für ein Für, sondern nur Gegenargumente. Das kann doch eigentlich nicht sein.

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Klar ein Hund bringt einige Nachteile mit sich. Man muss sein Leben auch auf den Hund einrichten. Im Urlaub sind Hunde nicht überall gern gesehen, man muss auch bei schlechtem Wetter mit ihm raus, meinen muss ich mindestens einmal in der Woche 2 Stunden kämmen und dann ist alles voller Haare, man ist gebundener, man hat halt Verantwortung und er kostet auch noch Geld (Versicherung, Steuer, Tierarzt). Und trotz alle dem, mein Hund ist für mich ein guter Freund, den ich nicht missen möchte. Er folgt mir wohin ich auch gehe, bewacht und beschützt meine Familie, ist immer freundlich und steht Bedingungslos zu seinem Rudel, uns. Sollte ich meine guten Freund eines Tages verlieren, was sicher ist, werde ich mit Sicherheit eine neue Freundschaft schließen. Vielleicht nicht sofort aber nach einer gewissen Zeit bestimmt.

Grus Ego
__________________
putze
Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn. (Ich kenne Menschen, bei denen ist das nicht anders) 4072lo3
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Alt 10.07.2007, 21:32   # 8
Corell
 
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Hallo
Ein Hund kostet Geld,man muß täglich mehrmals bei Wind und Wetter raus,Haare überall von den Tatzenabdrücken mal abgesehen aber.....
ist es das nicht auch alles wert ????
Alleine die Begrüßung eines jeden Morgens,dieser Blick eines Tieres.
Unser Drago war perfekt und selbst jetzt nach fast 5 Jahren laufen mir die Tränen.Er mußte damals eingeschläfert werden und trotz das es ein Riesenvieh war wurde er auch bei uns am Haus vergraben.
Es sind so viele Kleinigkeiten die man nie vergisst und auch nicht missen möchte.
Nur wenn man sich ein Tier anschaffen möchte dann immer bedenken auf wieviele Jahre man sich auch bindet.Egal was so ein Hund auch kostet, ich finde man bekommt es doppelt und dreifach zurück.
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Alt 10.07.2007, 23:00   # 9
schnippewippe
Gastposter
 
Hallo,
da Zarefkoeb wohl nicht mehr hier her findet, sage ich euch ALLEN mal ein Herzliches Dankeschön.
Ich musste meine Hündin voriges Jahr einschläfern lassen.
Es ist schön zu lesen , dass es auch noch andere Menschen gibt , denen noch nach Jahren die Tränen kommen. Auch mir kommen oft noch die Tränen. Also danke ,das es mir nicht alleine so geht.
Übrigens , der Hund auf meinen Bild, wie kann es auch anders sein, war meine Hündin.
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Alt 11.07.2007, 11:04   # 10
Zarefkoeb
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Ort: Erdhöhle 1
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Doch doch,

natürlich finde ich noch hierher, nur habe ich auch (zum Glück) noch andere Sachen zu erledigen, so dass ich nicht immer vor Ort sein kann. Aber seit gewiß, dass ich gerade dieses Thema besonders im Auge behalte.
Denn tröstende Worte wurden hier gepostet, für die ich mich noch an dieser Stelle bedanke. Nur im Moment sind all meine Ideale von mir ein wenig in Frage gestellt.
Ich machte erfolgreich seit fast acht Jahren Hundesport, war selber dreieinhalb Jahre Ausbilder auf einem Hundeplatz. Heute frage ich mich: "Warum habe ich es mir angetan? Soll ich es nochmalig machen? Wozu?"
Es klingt hart, aber für meine Gedanken kann ich nix. Nie habe ich mir diese Fragen gestellt, Erst jetzt.
Aber um mal diesen Post zu beenden:
Ich werde weiterhin dieses, mir wichtige Thema im Auge behalten und danke nochmalig für die schon vorhandenen, aber auch die noch kommenenen Postings.
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Alt 11.07.2007, 15:16   # 11
Corell
 
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Beiträge: 35
Hallo Zarefkoeb
Du fragst "soll ich es nochmalig machen und wozu?"
Irgendwo da draussen ist er bereits oder wird noch geboren " dein Hund".
Ein Hund der wieder bedingungslos zu dir steht.Ein Hund der immer wieder deinen Blick suchen wird.
Ein Tier ob Hund oder Katz bringt eine unglaubliche Wärme ins Haus.Und ja natürlich sollst du es wieder tun.
Wenn du die Möglichkeit hast,Platz und genug Liebe für ein Tier dann zögere nicht.


Wer sich hier wieder erkennt, ist ein echter Hundemensch !



Du hast Sweat- bzw. T-Shirts, Schlüsselanhänger, Kaffeetassen, Krawatten und Krawattennadeln, Kühlschrankmagnete, Briefmarken und Figuren mit dem Bild Deiner Hunderasse und mindestens eine Hecke im Garten ist als Hundefigur getrimmt.

Du sparst schon monatelang vor einer Hundeausstellung, um weitere unter 1. genannte Gegenstände zu erwerben.

Dein Hund bekommt teures Premium-Futter und frisches Fleisch, aber Du ernährst Dich von Fastfood und Tiefkühlpizza.

Du hast weit mehr Hundebetten, Leinen und Halsbänder als Hunde.

Du triffst nette Leute beim spazieren gehen ....... und stellst zuerst Deinen Hund vor.

Du gehst sofort mit Deinem Hund in die Universitätsklinik, wenn er eine kleine Schramme hat, aber wenn Du Dir die Zehen brichst, klebst Du sie selbst mit Isolierband zusammen und nimmst einige Aspirin, um den Schmerz zu lindern.

Du hast alle Möbel mit einem einheitlichen Schonbezug versehen, damit Du die Hundehaare leichter entfernen kannst.

Du benutzt das gleiche Hundeshampoo wie Dein Hund.

Du vergisst nie den Geburtstag Deines Hundes (im Gegensatz zum Geburtstag Deines Partners)

Du rechtfertigst den Kauf eines großen Autos damit, dass der Hund bequem Platz hat.

Du arbeitest nachts, damit Du den ganzen Tag mit Deinem Hund verbringen kannst.

Du kennst die Telefonnummer Deines Tierarztes auswendig.

Du hast Hundeleckerli in jeder Hosen- und Jackentasche.

Du wohnst in Second-Hand-Möbeln, aber Dein Hund hat das exklusivste Hundebett.

Du hast einen schlechten Tag gehabt und redest darüber nur mit Deinem Hund.

Du gibst Dich nur noch mit Menschen ab, die auch einen Hund haben.

Du bist jederzeit bereit für Hundesitting, nicht aber für Babysitting.

Das leise Winseln Deines Hundes zwei Zimmer weiter lässt Dich morgens um 3:00 Uhr aus dem Bett springen, aber den Wecker neben Dir hörst Du nicht.

Du weißt mehr über Hundenahrung als über menschliche Nahrung (was man Dir ansieht)

Du hast nur Urlaubsfotos, auf denen Dein Hund zu sehen ist (manchmal auch ein Mensch)

Du hast Halsbänder und Leinen an der Wand hängen, Hundepflegemittel stehen auf dem Fernseher, Hundeknochen und Spielzeug liegt überall herum, vom Wassernapf führen Tropfenspuren in alle Richtungen, der Nasenabdruck Deines Hundes ist auf sämtlichen Möbeln und Du lässt das alles so, selbst wenn Besuch kommt.

Wenn Dein Hund krank ist, bist Du es auch.

Du kaufst Dir nur noch Kleidungsstücke in der Farbe Deines Hundes, damit die Haare nicht so auffallen.

Du kaufst Dir einen Wohnwagen und berücksichtigst, dass auch der Hund ein eigenes Bett darin hat.

Dein Hund schläft auf der Bank und Du darunter.

Du liegst krumm im Bett, damit Deine Hunde Platz haben. Wenn Du nicht mehr liegen kannst, gehst Du auf die Couch... ...und Deine Hunde natürlich auch.

Du bist mit Deinem Hund umgezogen. Damit er aber weiterhin mit seiner besten Hundefreundin spielen kann, ist Dir kein Weg zu weit, um ihn dorthin zu fahren.

Da du Deinen Hund nach Möglichkeit überall hin mitnimmst, gestaltest du Deine Termine und Verabredungen so, dass Dein Hund auf keinen Fall in seinem Schlaf gestört wird, um seinen Spaziergang kommt oder sogar eine Mahlzeit versäumt.

Du suchst Dir eine neue Bleibe, aber nur mit Garten, damit Deine Hunde ein schöneres Zuhause haben. Das dauert länger , da Du nicht soviel Miete zahlen kannst und auch noch alleinerziehend bist. Alle sagen: "Gib die Hunde weg, dann findest Du schneller ´ne Wohnung...." Du landest fast auf der Strasse , aber Du suchst weiter, bis Du etwas gefunden hast. Nun sind die Hunde 15 und 13 Jahre aber noch bei Dir und allein das zählt......

Freunde, die Angst vor Hunden haben, überrascht ihr mit einem freudigen Empfang - und Du verhinderst gerade noch, dass sie rückwärts die Treppe runterfallen. Anschließend überzeugst Du sie, dass sie mit ihrer Reaktion Deinen Hund beleidigt haben.

Du bist eingeschnappt, wenn Gäste die Sympathiebezeugungen Deines Hundes nicht zu schätzen wissen.

Da der Hund ein Nasentier ist, lässt Du den Deinen bereitwillig erschnüffeln, was Du gerade gegessen hast - und da er intelligent ist, erklärst Du ihm, dass das für ihn zu stark gewürzt wäre.

Die größte Sympathie hast Du für Brief- Fax- oder Emailschreiber, wenn sie außer Grüßen an Dich auch Deinen Hund einen Pfotendruck schicken.

Du bist eifersüchtig, wenn Dein Hund - aus welchen Gründen auch immer - anderen mehr Aufmerksamkeit schenkt als Dir.

Du hast Goethe Deine Sympathie aufgekündigt, weil er Hunde nicht mochte (und sogar Bellen ihn störte).

Du gibst zu, dass Du Deinen Hund genauso brauchst wie er Dich.

Du möchtest manchmal zurücklecken.

Du kaufst kein Auto (ein großes natürlich, s.o.) mit Klimaanlage, aber eins mit Standheizung, damit Dein Hund auch im Winter mitkann.

Es zerreißt Dir das Herz, wenn Du Deinen Hund trotzdem mal allein zu Hause lassen musst.

Urlaubszielen (z.B. mit Hundestrand) und Hotels, die Hundeservice anbieten, lässt Du positive Verstärkung erfahren, als begeisterter Kunde oder durch Belobigung.

Wenn Du verreist, ist das Gepäck Deines Hundes prinzipiell umfangreicher als Dein eigenes.

Dein Hund hat einen eigenen Anrufbeantworter - und seiner ist immer voll....

Du hast Babygitter an allen strategischen Plätzen im Haus aufgebaut, aber nirgendwo sind Babies zu sehen.

Du kannst nicht aus dem Beifahrerfenster oder Rückfenster sehen, weil es vollständig mit Nasenabdrücken verschmiert ist.

Dein Hund schläft bei Dir .

Du 32 verschiedene Namen für Deinen Hund hast, von denen die meisten keinen Sinn ergeben, aber Dein Hund versteht sie alle.

Dein Hund frisst allerlei fieses Zeug (Du weißt, was ich meine), aber er darf Dir trotzdem Küsschen geben.

Du magst Leute, die Deinen Hund mögen und verachtest diejenigen, die ihn nicht leiden können.

Du redest über Deinen Hund wie andere Leute über ihre Kinder.

Du signierst und verschickst Karten, Emails und alle Grüße zu jedem Anlass auch im Namen Deines Hundes.

Du hast eine extra Decke auf dem Bett, damit es der Hund auch ja bequem hat (oder sollte es heißen, damit Du auch eine Decke hast.... :0)))

Du bleibst am Samstag Abend lieber zu Hause und schmust mit Deinem Hund, als mit Deinem Freund/Freundin auszugehen.

Du installierst einen extra lange Duschleitung in der Badewanne, damit Du Deinen Hund darin waschen kannst.

Du hast das Bild Deines Hundes auf Deinem Schreibtisch stehen und sonst keines.

Du belehrst andere Leute immer und überall, was es heißt, ein verantwortungsvoller Hundehalter zu sein.

Du bist die einzige Person im strömenden Regen, weil Du mit Deinem Hund gassigehen möchtest.


Du gehst nicht zu "Happy Hours" weil Du lieber nach Hause zu Deinem Hund gehst.

Deine Wochenenden sind strategisch um Orte und Aktivitäten geplant, die für Deinen Hund relevant sind.

Du schaufelst einen Zickzackweg durch den Schnee im Garten, damit der Hund an alle seine Lieblingsplätze kann.

Du findest Hundehaar von Deinem Hund im Essen, isst aber trotzdem ungerührt weiter....

Du hast Bilder von Deinem Hund in der Brieftasche anstatt Bilder von Deinen Eltern, Geschwistern, Partner.... oder irgendjemand Menschlichem...
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Alt 11.07.2007, 16:08   # 12
Exitus
 
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Hallo,

@ Zarefkoeb:

Kennst Du schon die Hundewelt.infoseite?

Vielleicht hilft sie Dir ein wenig den bleibenden Schmerz besser zu verkraften.
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Alt 29.05.2012, 00:29 # --
News Flash
 
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