Der Herr Müller


Alt 28.02.2006, 14:09   # 1
AgentCooper
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Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried. Das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn Ihr im Supermarkt wart.Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden.

Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt kommen, wo Ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.
Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist
ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren. Aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug.

Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld.
Viel mehr, als in Euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt.

Hurra, Herr Müller!

Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganzviele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewusst, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn Ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt Ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er
abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen. Wenn Ihr
jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt - dafür könnt Ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen - dann wisst Ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller . . .

Sicher kennt Ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter.

Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller - und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn Ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich Euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut.

Wenn Ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.

Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu
verlegen.
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Alt 28.02.2006, 16:35   # 2
immorb
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Zitat:
[..]dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat,[..]
Ist aber irgendwie nicht richtig.
Der Herr Müller braucht ja Milch. Da freuen sich die Sachsenbauer ganz doll.Da der Herr Müller ja ein Bayer ist,will er aber keine Sachsenmilch.Er will weiter die Bayernmilch,das freut die Bayernbauern.(Bayern,die kennt man von der Heimatmelodie,mit der volldoofen Muke).Die Bayernmilch muss ja ins Sachsenland, das freut wieder die Bayerntrucker,da können die voll Gas geben.
Und weil so ein Bayerntruck Diesel braucht,freut das die Bayerntankwarte,können die viel Diesel verkaufen.
Und der MüllerFruchtyoghurt(wo überhaupt keine Frucht drinne ist) muss ja in die Geschäfte,zB.ins Ruhrgebiet.Das ist im Westen,und gaaanz weit vom Osten,Das freut wieder die Trucker,die Tankwarte,die Mineralölgesellschaften,den Finanzminister.Und weil die Trucks,die Luft verschmutzen freut das die Grünen,können die wieder meckern,und die Politiker müssen gaanz viel diskutieren.
Das geht so lange bis die in Brüssel sagen: Rumänien ist voll arm, da muss was hin zum arbeiten,wer geht bekommt gaaaanz viel Geld. Das freut den Herrn Müller,und die Trucker,Tankwarte................................. . :vogel:

M.f.G.
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Alt 28.02.2006, 20:31   # 3
Lady
weiss wovon sie redet
 
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Hallo wer geht freiwillig nach Rumänien? Dort bekommst Du am Tag 6 Euro und Frauen weniger.Mein Mann arbeitet abundzu mit Rumänen zusammen ,daher weiß ich das, Ich finde es gut das es Herrn Müller gibt da die Produkte lecker sind und zwar alle
__________________
Erst Lesen dann Denken dann Posten
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Alt 28.02.2006, 22:56   # 4
immorb
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Zitat:
Zitat von Rock Lady
[..]Dort bekommst Du am Tag 6 Euro und Frauen weniger.[..]
Ich meinte ja das der Herr Müller,wenn die Fristen wegen den Subventionen abgelaufen sind,rübermacht. Er weiss ja das die Leute da weniger verdienen.
Das macht den voll happy.
Wer seine Produkte kauft unterstützt das noch.
Zitat:
Ich finde es gut das es Herrn Müller gibt da die Produkte lecker sind und zwar alle
Ob Chemie lecker ist wage ich zu bezweifeln.
Mein selbstgemachter Yoghurt und Kefir schmeckt besser,und da sind sogar
Früchte drin.
Der Erdbeeryoghurt ist zwar nicht so schön rot,(ich kloppe da ja auch keine Farbstoffe rein,zb. von rote Beete, was hat die im Erdbeeryoghurt zu suchen?),
aber er schmeckt.
Und dann die Milch von denen!Fettarm! Natürlich,das Wertvolle an der Milch ist das Milchfett.Das wird teuer verkauft, den Rest darfst du trinken.
Ich habe das Glück das ich in einer ländlichen Umgebung wohne und guten Kontakt zu den Kühen habe.(Das sind die Viecher,oft schwarzweissgefleckt,die man am Wegesrand sieht)

M.f.G.
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Alt 01.03.2006, 10:53   # 5
AgentCooper
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Es gibt noch andere Gründe, den Herrn Müller und seine Produkte zu boykottieren. Zum Beispiel seine immer wieder diskutierte Nähe und Sympathie zu den kleineren, rechtgerichteten Parteien.

Coop
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Alt 06.02.2007, 23:41   # 6
sarazena
Plaudertasche
 
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Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart.

Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt
kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.
Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.
Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.
Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt – und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren – aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.
Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben,
unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man
nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug.
Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und
abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die
Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen – also ganz viel Geld.
Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller!
Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land
Sachsen und der Europäischen Union haben das gewusst – es ist nämlich kein
Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld,
sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller?
In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen
Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, dass der Herr Müller für jeden
vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.
Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern
er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht.
Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller . . .
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von
Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es
passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit
verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen
Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil
man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus.
Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber
dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller – und sparen ist
eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut.

Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.

Und an alle an denen DAS noch vorbeigegangen ist: der gute Herr Müller unterstützt seit Jahren die NPD durch Parteispenden - die ist nämlich sein guter Freund. Ein noch viel wichtigerer Grund die Sachen im
Regal stehen zu lassen!

Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch
Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen
Wohnsitz nach Österreich zu verlegen.
Eines sollte uns einigen: Nichts mehr von Müller-Milch auf den Tisch!!!
__________________
.
Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet ihr sie brauchen um zu weinen!

2304 angela danke.......3maus1
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Alt 07.02.2007, 08:23   # 7
immorb
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Zitat:
Zitat von sarazena
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried,..................................
Nicht das einige ihren Unmut durch GRO?SCHREIBUNG kundtun.
Das Thema hatten wir schon ausdiskutiert.
>>> @AgentCooper erklärt Herrn Müller
Erklärbär>>> deel1ip2

Und Tschüsss

M.f.g.
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Alt 15.04.2008, 11:30   # 8
immorb
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Neues von Herrn Müller
Zitat:
Herr Müller schlägt zurück
Fischach/München - Mit einer symbolischen "Beerdigung der Fairness" hatten vor zehn Tagen mehr als 2500 Bauern gegen Müller-Milch protestiert. Am Mittwochabend schlug das Unternehmen mit einer geschlossenen Informationsveranstaltung in der voll besetzten Fischacher Staudenhalle zurück.
Quelle:augsburger-allgemeine.de
Kommentar von Herr Müller jun.
Zitat:
„Das ist schwierig zu beantworten. Also, wir haben in der Vergangenheit sicherlich keine äußerst aktive Unternehmenspolitik betrieben in den...(schweigt-denkt) Warum trifft es immer uns? Gute Frage, nächste Frage."
Quelle:daserste/Rreport-München
Das Letzte:
Laut einem Urteil des BGH darf man das Produkt von dem Herrn als GEN-Milch bezeichnen.
==> Greenpeace siegt vor BGH

m.f.G.
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Alt 15.04.2008, 13:55   # 9
Katrin-R
 
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Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Dresden
Beiträge: 271
Ich weiß nicht ob das hierhin gehört oder bei "armes" Deutschland. Eigentlich bei Beidem aber einmal reicht!

Ich wette, dass jeder mindestens ein Prokukt in der Wohnung hat oder regelmäßig kauft, von Firmen, wo man nichts kaufen sollte! Müller kassiert Kohle und vernichtet trotzdem Arbeitsplätze, und kündigt den Bauern die "Freundschaft", Nokia "zieht um", Siemens gliedert aus....

Die anderen "entlohnen" ihre Mitarbeiter (Ausbeutung) zu niedrig, andere lassen sich über Kinderarbeit zuliefern, wieder andere töten (lassen töten) geschützte Tiere. Utopische Arbeitszeiten (bis zu über 80 Stunden/Woche), Umweltzerstörung, "Finanziers" für Waffenhandel, Atomwaffenhandel...ich könnte es ewig so fortführen und namentlich Firmen erwähnen. Was ich aber nicht muss denn jeder kann es selbst lesen. "Das neue Schw***buch Mar***firmen". Firmen (nicht bei jeder aber dafür bei mindestens einer regelmäßig), wo jeder von uns schon eine Leistung bezogen hat. Firmen, die sich durch die Armut Anderer bereichern.

Was kommt von den sogenannten "Drittländern"???

Ich rede nicht von "no-name"-Produkten sondern von Markenfirmen, Pharma-Industrien,Kinderspielzeugherstellern, Bekleidungsindustrie, Lebensmittel-, Genussmittelindustrie usw. usf. Produkte vom "Fairen Handel" ...ja, das wäre ein Boykott, der auch helfen würde/könnte aber, wer kann sich das wirklich leisten!? Außerdem gibt es auch Produkte, die man erwerben muss und es keine Möglichkeit gibt, einen anderen Anbieter zu wählen, weil es keinen gibt (Bsp.: Rohstoffhandel). Wir brauchen Medizin, Kleidung, Spielzeug, Lebensmittel, Genussmittel, Öl usw.

Noch eine Anmerkung zu diesem Thread: Nicht nur Müller hat weniger "drin" zum gleichen Preis, andere tun dies auch und sind dabei sogar noch teurer!

Und mich selbst nervt es vom bösen Sen***Müller, der in die Schweiz ist, vom bösen Nokia, die "ausgewandert" sind zu lesen denn wenn ihr selbst zu euch ehrlich wärt, würdet ihr zugeben, dass ihr, wenn ihr denn den Status hättet, alles versuchen würdet, eure Schäfchen ins Trockene zu bringen wenn nötig übers Ausland. Wer anderes behauptet lügt denn behaupten, wenn man etwas nicht hat, kann man viel aber wenn man es dann wirklich hat .... ??? Ich greife hier niemanden an aber ich selbst sage mir, wenn ich das hätte, würde ich nicht ... und das nicht ... und den Armen helfen... und dies und jenes verabschieden ... Ich frage mich, würde ich das wirklich tun?

Warum sind die Reichen reich? Gerade weil sie nichts verschenken!
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