Die Entwicklung der Videospielbranche...

Alt 16.07.2008, 06:02   # 1
Armauskugel-Ali
Shooooryuken!
 
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Hi Leute,

anders als vielleicht gewohnt, möchte ich mal eine ernstgemeinte Diskussion starten(ja, kein Spass, ehrlich nicht!^^).

Es schwirren mir so einige Dinge durch den Kopf, die ich gern loswerden möchte und deshalb fang ich einfach mal an

Ich verspüre so langsam aber sicher eine gewisse Gleichgültigkeit wenn es um Videospiele geht. Das bezieht sich nicht nur auf den Sony Konzern, sondern eher auf die gesammte Branche...

Schauen wir zunächst mal ein wenig in die Vergangenheit um später einen Vergleich zur heutigen Zeit ziehen zu können.

Damals, zu 16 und 32 Bit-Zeiten, konntest du mich alles, aber auch wirklich alles zu den erhältlichen Spielen, Konsolen und Co. fragen...Ich hätte dir auf das meiste direkt antworten können. Ich habe mich gerne mit der Thematik befasst und mein Wissen bezügl. der Videospiele aus Fachzeitschriften wie z.B. der guten alten "Videogames" oder aber auch der "Mega Fun" geholt.

Ich bin also gewissermaßen mit den Videospielen aufgewachsen und sie haben mich in gewisser Hinsicht auch sehr stark geprägt.

Nun habe ich seit dem Amiga/NES bis zum heutigen Tage Unmengen an Spiele gezockt, mir zigtausende Artikel und News mir Interesse durchgelesen und durch dieses "immer auf den neusten Stand sein" kann ich jetzt rückblickend, wie viele von euch auch, die gesammte Entwicklung der Videospiele seit NES Zeiten mehr oder weniger Revue passieren lassen...Ich kann diese Zeit fast wie bei einem Film vor meinem geistigen Auge ablaufen lassen.

Doch die Richtung, welche die Branche grösstenteils in den letzten paar Jahren eingeschlagen hat, gefällt mir nicht so recht...

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich hänge grösstenteils nur noch hier im Forum rum wegen der Community,dem Offtopic-Bereich und auch aus Gewohnheit...
Die jenigen unter euch, wie z.B. Headwind, Mayhem oder Kiwi usw... die sehr aktiv hier im Forum sind , können vielleicht bestätigen, dass ich eigentlich nur im Offtopic-Bereich unterwegs bin und nur selten sinnvolle Beiträge verfasse, die was mit Videospielen zu tun haben...

Daran erkennt man vielleicht, dass ich so langsam aber sicher die Lust verliere an Videospielen...
Ich weiss noch ganz genau, wie ich vor etwa 12 Jahren nem Kumpel erzählt hab, dass ich nie im Leben dieses geile Hobby beiseite legen werde und mir ein Leben ohne Games nicht vorstellen kann...

Aktuell verspüre ich nicht mehr das Verlangen danach, auf den neusten Stand zu sein...
Du kannst mich nach "Haze" fragen und die einzige Antwort, die ich dir geben kann ist "Ego-Shooter"...Früher hätte ich dir erzählt, worum es in dem Spiel geht, wie der Protagonist heisst und was für features das Game hat und das, obwohl ich nie so der Ego Shooter-Freund war...

Das lag glaube ich daran, dass selbiges Genre damals noch was besonderes war und es nicht so viele Spiele dieser Gattung gab...
Der Fokus war ein anderer...

Mittlerweile wird der Markt fast nur noch mit (Ego)Shootern "zugemüllt". Man sieht doch auf jedem Cover irgendwelche Soldaten mit Waffen und Kippe im Maul...
Man weiss genau "Das ist nen Shooter, Ego Shooter, Horrorshooter Unterwassershooter "usw...

Das nervt mich ein wenig. Früher, wo Videospielen noch nicht "Mainstream" war gabs sowas nicht...Die Spieleauswahl, die Genres betreffend, war ausgewogener...Aktuell müssen Spiele immer es irgendwas mit Waffen und Headshots zu tun haben,hab ich das Gefühl...

Nehmen wir mal Resident Evil als Beispiel...
Das Spiel hat sich seit dem ersten Teil auf PSone ungemein weiterentwickelt(siehe Resi 4 und 5). Doch ist diese Entwicklung auch gut?
Muss jeder für sich entscheiden.

Mir hat Resident Evil 4 sehr viel Freude bereitet, das will ich auf keinen Fall abstreiten, aber um ehrlich zu sein, wenn man ein wenig in sich geht, weiss man(oder zumindest ich), dass Resident Evil nicht mehr viel mit dem "SurvivalHorror" von einst gemein hat...es ist eher eine Zombijagd. Man ist mittlerweile der Jäger...Früher war man der gejagte...

Das ist ja auch nicht weiter schlimm, hauptsache es macht Spass,oder?
Und Resi4 hat Spass gemacht!
Doch dann sieht man sich nach neuen Spielen um und findet grösstenteils nur shooter...Und ich bezeichne jetzt, frech wie ich bin, Resi4 auch als Shooter(Nicht mehr Action-Adventure/Survival Horror)

Das Problem ist eben,insgesammt betrachtet, diese Entwicklung in Richtung "alles abballern,was geht" usw...

Natürlich gibt es noch Alternativen, das möchte ich nicht abstreiten, doch den grössten Anteil haben nunmal Ballerspiele mittlerweile und das nervt mich tierisch.

Wieviele Weltkriegsshooter muss ich noch "ertragen", wie oft muss ich noch mit der Bazooka bewaffnet auf Aliens jagd machen, die die Erde bedrohen?-.-
Es gibt einfach zu viele Klone, zu viele Spiele dieser Sorte...

Ganz selten, wie z.B. bei "GearsofWar" finde auch ich gefallen an den Ballereien, doch hab ich dann auch mit einem solchen Titel genug davon und brauche persönlich nicht noch CoD, Killzone,Black,Area51,Bioshock,Doom,FEAR,HalfLife, Halo und wie sie alle heissen...

Heute(Gestern) hab ich nach langer Zeit mal wieder ein wenig im Inet rumgestöbert, was denn alles so in Zukunft für Spiele kommen und geplant sind. In dem Zusammenhang hab ich mir mal die Sony Pressekonferenz auf der E3 live gestreamt und siehe da, erster Titel war: Resistance2, worauf auch mehr oder weniger der Schwerpunkt lag...
Dann wurde noch dieses MAG angekündigt. Auch ein Shooter.

Versteht ihr, worauf ich hinaus will...es will einfach nicht aufhören.
Shooter, soweit das Auge reicht.
Innovationen sucht man grössenteils vergebens...

Ich kann ja verstehen, wenn Gewinnorientierte Unternehmen keine grossen Risiken mehr eingehen wollen, da man mittlerweile ja in der Regel auch viel,viel mehr in ein Produkt rein steckt, doch meiner Meinung nach endet die Videospielbranche so früher oder später wie die Filmbranche...(Wenns nicht schon jetzt soweit ist...)
Ein Meer aus Mittelmaß, womit jedoch der Mainstream(Welcher sich nicht so sehr mit der Thematik befasst) bedient und mehr oder weniger zufriedengestellt wird...


Hach keine Ahnung,bin müde...

was meint ihr? Bin ich ein nörgelnder,alter Greiß, der alles nur negativ sieht oder stimmt ihr mir zu?

lieben Gruss
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Alt 16.07.2008, 06:02 # --
netzwelt.de
 
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Alt 16.07.2008, 06:31   # 2
Effe
 
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Bezüglich der PS3 kann ich dir teilweise zustimmen, das es sehr viele Shooter gibt.
Da ich aber mehr am PC zocke, trifft es darauf nicht zu.

Das viele Games heute auch nicht mehr so interessant sind, liegt daran, das den Entwicklern selten was neues Einfällt bzw. die Firma die das Game finanziert glaubt, man hätte mit nem 2. Teil eines Erfolgreichen Vorgänger mehr erfolg, als mit nem neu ausgedachtem Game.
Guck dir ma die ganze gecoverte Musik an, vor allem im Technobereich.
Ich glaub die letzte CD hab ich 2002 gekauft.
Die ganzen Shooter-abklatsche regen mich auch auf, aber bitte wirf Bioshock und Half-Life 1/2 nicht mit dennen in einen Topf.
Es gab selten Games die so gute Story.

Dann kommt ja noch der Faktor Raubkopien hinzu.
Manche Firmen müßen sich wirklich nicht wundern, wenn das Game nur geloaded wird. Die schmeissen teilweise Beta-Versionen auf den Markt da, für die sogar der 50 Cent Rohling zu schade ist.
Dann kommt ja noch unsere immer mehr verarmende Bevölkerung hinzu.
Und wenn man damit anfängt Werbung in Games einzubauen, um mehr Geld zu kassieren, dann sollte man aber wenigstens die Games günstiger verkaufen.
60-70€ fürn PS3 Game is mir viel zu teuer und
45-55€ fürn PC Game auch.

Da warte ich lieber bis es die günstiger gibt, oder bestell sie im Ausland.
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Alt 16.07.2008, 08:58   # 3
sirhenrythe3rd
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Moin Ali.

Wir haben da sehr deckungsgleiche Erfahrungen gemacht; vieles kommt mir sehr bekannt vor.
Allerdings rege ich mich nicht so darüber auf - ich nehme es als gegeben hin.

Du sprichst die "goldene Aera" an - da war ich auch aktiv dabei und wie ich letztens schon mal an anderer Stelle schrieb, habe ich auch das subjektive Empfinden, dass die ganze Materie damals mehr Spaß machte.
Wie du habe ich alles an Games aufgesaugt, was einem zwischen die Finger kam und Zeitschriften verschlungen (ASM, Happy Computer, Powerplay, Amigajoker...) bis zum Abwinken.

Die Grundvoraussetzungen waren aber auch komplett andere damals :
denke mal an "Codemasters". Das waren zwei Schüler, die ihre ersten Spiele auf einem Acorn BBC im Kinderzimmer entwickelten und auf Kassetten selber vermarkteten.
Und das war kein Einzelfall : damals war es noch möglich ein Spiel ganz alleine zu entwickeln. Folge : da kamen auch Spiele auf den Markt mit einem extrem hohen Innovationswert.
Heute undenkbar : die Branche setzt mittlerweise mehr um als die Filmindustrie und wird von Konzernen dominiert.
Erschwerend : hat ein kleines Studio mal einen Erfolg wird es ratzifatzi von einem großen geschluckt und die Kreativität bleibt dabei oft auf der Strecke.

Heute werden Spiele von einer ganzen Armada von Programmieren, Grafikern und Sound-Artisten über teilweise Jahre entwickelt.
Mit den ensprechenden Kosten. Da scheut man natürlich das Risiko damit baden zu gehen. Also lieber ein "Call of Duty 35" als ein gewagtes neues Projekt ohne garantierte Erfolgsausichten.
Kommt auf den Auktionärssitzungen einfach besser :-D

Und das hat zur Folge, dass wir von Sequels überschwemmt werden, die Qualität immer mehr auf der Strecke bleibt und wirkliche Innovationen ausbleiben.
Schade - aber weißt du wie ich das kompensiere ? Emulatoren !
Es gibt so einen Spruch in der Retro-Szene :
"Neue Spiele kommen und gehen - MAME bleibt"
Das jetzt nicht im Sinne von Ersatz - sondern eher ergänzend.
Nach einer Runde "Haze" meinetwegen eine lockerer "Bubble-Bobble"-Session und die Welt ist in Ordnung.
Nur so als Anregung.

Und ich muß dir noch in einen weiteren Punkt zustimmen : es fehlt bis jetzt so der richtige Überkracher auf der PS3 für mich persönlich.
Ganz zufällig ist auch bei mir "Resident Evil 4" das letzte Spiel der neueren Generation, dem ich meinen persönlichen Hit-Stern gebe. ^^
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Alt 16.07.2008, 09:32   # 4
cascade++
 
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Ich muss hier Ali auch zustimmen, ich bin auch seit ca 10 Jahren am Daddeln, war füher fast jeden Monat auf irgendeiner LAN Party usw.
Als das erste Battlefield rauskam, haben wir nichts anderes mehr gespielt.
Aber dann wie hier auch schon beschrieben ein Sequel nach dem anderen keine Innovation NICHTS.

Hab dann mal ne Zeitlang WoW ausprobiert, was auch viel Spass macht man muss dann aber rechtzeitig die Notbremse ziehen bevor man nichts anderes mehr macht , wie auch immer war das so das letzte PC-Spiel dass halbwegs was neues geboten hat (eben die ganze MMORPG-Welt)

Und was kommt schon großartig für den PC an Spielen im letzter Zeit raus ?
Großer Hype um Crysis, mit Nano-Suit einer der innovativsten Shooter seit langem Bla Bla.

Grafik war super Gameplay und Story 0815....

Hab mich dann mal mit nem Kumpel unterhalten der Spiele für ein Magazin testet, und der ist der Meinung dass das gesamte Games-Genre mehr und mehr auf Konsolen setzen wird und der PC einfach nicht mehr soviel zu bieten hat.

Gut das gleiche Gefühl hatte ich auch weil wie oben schon erwähnt es einfach nichts halbwegs vernünftiges an Games für den PC gab.

Hab mir jetzt vor 2 Monaten die PS3 geholt und es gibt schon ein paar ganz nette Games GTA4 MGS4 usw aber sonst auch nur so Shooter kram und der Rest ist einfach absolut mittelmässig.

Also ich kann Ali da nur zustimmen, die Richtung in die sich die Spielebranche entwickelt ist alles andere als wünschenswert.

Vielleicht werden wir auch einfach alle zu alt fürs Spielen und können deswegen dem ganzen nicht mehr so viel abgewinnen, was ich mir aber weniger vorstellen könnte.

gruß

cascade
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Alt 16.07.2008, 10:03   # 5
Vraik
Gastposter
 
Nostalgisches Schwärmen in alten Zeiten und "früher-war-alles-besser"-Mentalität Ich nehm mich da auch nicht heraus! Aber die Zeiten ändern sich. Die Videospielbranche is unglaublich gewachsen und in selben Maße wachsen auch Gewinnerwartungen, Verkaufszahlen und die Konkurrenz. Es geht nicht mehr um irgendwelche "autonomen" Programmierergrüppchen die in ner Garage mit Herzblut Spiele erschaffen. Geld regiert die Welt und Geld regiert die Spielebranche (Bsp. EA). Und anscheinend lechzen die Menschen (größtenteils) nach Blut, Geballer und Kills, sonst wäre diese Sparte in den letzten Jahren nicht so erfolgreich abgesetzt worden. Schaut man sich das ganze so an, dann kann man eigentlich nur dem alten Branchenriesen Nintendo dankbar sein, dass er einen etwas anderen Weg geht und alte "Tugenden" aufrecherhält.
Ich erinnere mich auch gern zurück an Zeiten, wo man einfach eine Konsole kaufen konnte, ohne sich Gedanken zu machen, welche Version, welche Baureihe (weil ja sonst irgendwelche Mängel dran sein könnten etc.). Früher ging ich noch zu nem Händler in nem versifften Hinterhof, der hatte die Spiele teilweise ohne Verpackung in Wäschekörben liegen. Und ich weiß noch genau, dass ich meist einfach hereingegriffen hab und mir die Spiele größtenteils nach dem Cover ausgesucht hab Griffe ins Klo inklusive aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Wohin das alles langfristig führt, weiß ich nicht. Man kann halt nur hoffen, dass immer mal wieder n paar Perlen (meist ja Fortsetzungen von älteren Spielen) oder innovative "Nischen"-Kracher herauskommen, die sich nicht in erster Linie an der Devise Gewinn orientieren.
Naja....um mal einen Großen zu zitieren: "War, has changed. And even the Videospielbranche has."
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Alt 16.07.2008, 10:58   # 6
RealMario_MayhemFan
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mal abgesehen von dem mageren spieleangebot - bin da voll auf eurer seite: früher zu (s)nes zeiten hat man nicht auf spiele gewartet wie heut, es waren einfach immer superspiele verfügbar - geht mir die konsole als konkurrenzprodukt zum pc am zeiger: mich interessierts wenig bis gar nicht, meine mp3s, bilder oder videos vom pc auf der ps abzuspielen. genauso wenig brauch ich nen browser, nachrichten oder nen google earth klon. supergeniale home ankündigungen, die dauernd verschoben werden stören mich nicht, das wird selbst nach dem release ignoriert so gut es geht.

in meinen augen bewirkt der superdupermultimediaschnickschnack hauptsächlich eines: nen softwaremäßig verhunzten halb pc/halb konsole hybriden, der eigentlich beides können sollte und in wirklichkeit keines von beidem so richtig perfekt kann. stimmt schon, niemand will auf seiner konsole ne virtualisierte win2003 domain mit exchange07 und isa06 fahren. aber zumindest alle features von allen spielen sollten ordentlich funktionieren, verdammt! die onlinefunktionalität von manchen spielen will ich nicht zum x-ten mal ansprechen.

ich will meine spiele zocken, alle features (der spiele) inkl onlinefunktionen ordentlich nutzen können, und das wars. ingame-xmb ist eines der wenigen gimmicks, die wirklich brauchbar sind.

der restliche schnickschnack, der für allzu optimistische manager die konsole zu nem pcersatz macht kann ruhig wieder gestanzt werden. nette spielerei, braucht aber kein mensch und funktioniert im normalfall mehr schlecht als recht.

wieviele leute tatsächlich ihren pc wegen ner box oder ner ps verkauft haben würd ich gern wissen

-> ne konsole wird nen pc nie ersetzen können. wenn das endlich mal durchgedrungen ist, gibts keine unnötigen features mehr die ne konsole anfällig machen und man kann in aller ruhe seine spiele genießen: 12 shooter und 2 adventures. das mit der einseitigen spieleauswahl ist ja gleich das nächste, aber da gibts von meiner seite nichts mehr zu sagen, was nicht eh schon gesagt wurde
__________________
enemy, enemy, enemy... ene-me... inner...me... inner me. enemy.

PS3-Spot Username/PSN-IDs
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Alt 16.07.2008, 11:01   # 7
Sed
 
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Ich bin auch mit Video Spiele aufgewachsen und bin nicht ganz zufrieden mit dem Marktangebot.

Ich hab die lezten 3 Jahre nur WoW gespielt und wollte aus langeweile bei dem Spiel mal wieder auf Console umsteigen.
Eigentlich wenig Informiert was es so gibt:

XBox ==> Nein wegen kostenpflichtigen Onlineservice
Wii ==> Sicher nett aber nicht zu 100% mein Ding
PS3 ==> gekauft

Das erste was man dann mal nach dem auspacken macht... Die suche nach Spiele.... und hier hab ich rel schnell gemerkt:" Suchst Du was anderes als shooter games muß man schon gut suchen um was brauchbares zu bekommen.

Problem Nr1 = Marktangebot.

Jedoch muß ich auch zugeben das ich was Spiele angeht richtig abgestumpft bin. WoW hatte ein wirklich tolles "neues" spielprinzip wo man richtig verschmelzen konnte. So wie früher bei den Games wie Maniac Mansion, Quake, Doom uvm.

Das neuerleben eines Spielt fehlt einfach. Kein wow, kein ahaa, kein geil...
Kennt man alles ja schon.

Ich hab nun ein paar Titel gefunden die wirklich Spaß machen. Jedoch hab ich aufgegeben Spiele zu suchen die eine faszination auf mich ausüben wie früher. Die gibt es nicht mehr wie Sand am Meer..... wie auch.
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Alt 16.07.2008, 11:27   # 8
sirhenrythe3rd
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Das neuerleben eines Spielt fehlt einfach. Kein wow, kein ahaa, kein geil...
Kennt man alles ja schon.
Und ich glaube das besonders das eine große Rolle bei den alten Hasen spielt.
Man kennt irgendwie schon alles !

Ob man Autos jetzt in HD durch die Gegend brausen läßt und dabei einen 500-Kanal-Surroundsound nebst cineastischen Rendersequenzen präsentiert bekommt ändert ja an dem eigentlichen Spiel nichts.
Die Spielemechanik ist über die Jahre einfach stets konstant geblieben.
Möglichst keinen Unfall bauen, möglichst schnell die Runden abrasen und möglichst viel Punkte holen.
Gleiches gilt für Shooter : Waffe auswählen - Gegner abknallen, Mission erfolgreich beenden. Da hat sich auch nichts dran getan; unabhängig von der grafischen Darstellung oder der Soundkulisse.

Und wie schon gesagt : es gibt immer wieder mal Konzepte, die einen hohen Innovationsgehalt haben oder sogar avangardistisch anmuten.
Aber die schaffen es nicht auf den Markt, weil man lieber auf garantierten Erfolg setzt. Schade für die (älteren, über alle Maßen erfahrenen...) Spieler - gut für die Verkaufszahlen.
Ein Lichtblick ist in meinen Augen die Schaffung von Budget-Angeboten im Rahmen der Onlinedienste. Auf allen drei NG-Konsolen gibt es solche Angebote - für uns die kostenpflichtigen Store-Downloads.
PAIN, Stardust & Everyday Shooter spiele ich inzwischen aufgrund der Kurzweiligkeit und dem Funfaktor intensiver als die Vollpreisspiele.
Das kann zwar auch nur eine Phase sein, aber ich finde diese Konzepte zurzeit sehr reizvoll und vor allem spielenswert.

Was mich dann noch an Spielen aus der Reserve locken kann ist alleine die Atmosphäre. Wenn die mich packt, bin ich mit Euphorie dabei.
Das sind aber ähnlich wie bei dir seltene Glücksgriffe; die große Masse vermag es nicht mehr mich restlos zu begeistern.
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Alt 16.07.2008, 12:38   # 9
HeadWind
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Woran merkt man dass man alt wird ?
- Richtig, wenn früher alles besser war

Ich stimme euch da natürlich zu, es fehlt einfach die gewisse Euphorie die man empfand, wenn man sich früher auf ein Spiel gefreut hat, es dann in den Händen hielt und sich damit die Nächte samt Tag um die Ohren gehauen hat.
Jedoch frage ich mich immer mal wieder:
"Liegt es an mir, oder liegt es an der Industrie"

Ich bin selber schon seid ATARI-C64-AMIGA-NES-GAMEBOY-SNES-386´er-486´er Zeiten dabei. Und kann sicher behaupten, dass ich Rund 70% meiner freien Zeit des bisherigen Lebens von 28 Jahren mit Videospielen verbracht habe......*uff....so hochgerechnet ist das schon heftig*
Dabei darf man sicher nicht die konditionierung bei der ganzen Sache vergessen. Ich bin mir sicher, dass ein heute 14-16 Jähriger eine ganz andere Erfahrung mit Titeln wie Half-Life² bis Bioshock machen wird, als wir alten Hasen, denen damals bei Doom schon die Augen aus dem Kopf gequollen sind. Die einzigste Entwicklung die wir miterleben durften war die Revolution der Grafik und des Sounds.
Was habe ich ich gefreut und bin auf und ab gehüpft, als die Spiele eine Sprachausgabe hatten.....ui ui ui ! Ganz grosses Kino. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen.
Mitlerweile sind wir aber in einer Zeit angekommen, wo den Spielen nichts mehr fehlt, was man noch gross hinzufügen könnte.....es sei denn es wäre ein wahrer 3D Bildschirm als eine Art Holographie....oder gar 4 Dimensionales Gameplay (Fragt mich an der Stelle nicht wie das aussehen soll )
Dass dadurch ein eine gewisse Monotonie entspringt, und sich der Mainstream von ganz alleine bildet ist natürlich klar.

Innovation ist da auch so eine Sache.
Ich meine setzt euch mal hin und versucht mal ein Konzept für ein revulotionäres Spiel zu entwickeln. Die Möglichkeiten und die Technick sind heute da, aber eine Innovation zu entwickeln ist sau schwehr. Von einer brillianten Story mal ganz abgesehen.

Ich habe da selber einige Sachen im Kopf, aber wenn ich ehrlich bin, sind das alles nur Hybriden von schon existenten Genres. Ein komplett neues würde mir da nicht einfallen.

Thema Shooter:
Ja die Flut an Shootern ist wirklich hoch. Aber dennoch sind es die meist gekauftestenen Spiele. Mal ganz ehrlich ich bin selber ein kleiner Ego-Perspektive Fan und freue mich schon wie ein kleines Kind auf Fallout3.
Weil das endlich das Spiel ist, auf welches ich schon seid Jahren warte. Ein Ego-Rollenspiel ohne Schwerter und Elfen, Orks und Kram. Sondern Mad-Max like mit Endzeit-Scenario und Mutanten etc.
Shootter gibt es da eine Menge....aber ein wirkliches Rollenspiel findet man sehr sehr selten. Es sei denn es hat Elemente davon.
Aber ein Oblivion mit Knarren.....genau mein Ding.

FAZIT:
Nimm es nicht so tragisch, wenn Du gute alte Zeiten willst, dann spiel die guten alten Spiele, wie es SirHenry schon geschrieben hat.
Ich bin mir fast sicher, wenn Resident Evil heute noch das Gleiche wäre wie früher, würde man daran auszusetzen haben, dass es sich ruhig mal weiter entwickeln könnte

Gruss
Heady
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Alt 16.07.2008, 13:21   # 10
Effe
 
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Man muß ja das Rad nicht immer komplett neu erfinden sprich Innovationen.

Mir würde es schon gefallen, wenn man alte Games mit neuer Technik aufwertet.
Story sollte kein bißchen verändert werden.
Aber dafür mit Zeitgemäßee Grafik und Sound.

Sowas gibts ja öfters mal als Mod, aber oft klinken sich die Hersteller des Orginals ein, um es zu verbieten, bevor einem damit Geld durch die Lappen geht.
Bestes Beispiel Duke Nukem als Half-Life 2 Mod.

Das sowas aber auch gut gehen kann, sieht man an ZakMcKracken (habs selber aber noch nicht getestet).
Auch war mal ein Engine-Upgrade für Morrowind geplant, ich hoffe das gibt noch was. Für Hardcore RPG Fans ist Morrowind ein muß.
Ich würde es sogar wieder kaufen.

Mir würden zich Games einfallen, die damals schon Renner waren, und es heute bestimmt wieder werden würden.
Emus spiel ich eher selten, aber wenn eigentlich immer die gleichen
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Alt 16.07.2008, 13:34   # 11
ENiX
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deshalb habe ich mit 32 angefangen zu spielen
ja, mal giana sisters und PoP auf'm amiga 500 gespielt, aber das wars.

also ich stehe eigentlich auf die aktuellen spiele, für mich gibts viel neues zu entdecken. aber lt. einem bericht in der c't gehts wirklich monoton in die shooter ecke, was das ganze business angeht. und das der pc markt abschwächt ... klar, wegen solchen konsolen wie der ps3, die ja einiges schon können, was man sonst auf dem pc so gemacht hat (urlaubsbilder vorzeigen, I-Net surfen usw). und die notebooks verdrängen mit höchster sicherheit die breite masse der desktops@home.

ich habe als oldie und newbee jedoch das problem, das ich nie sicher bin ob ich das spiel nehmen soll und bei einem fehlkauf renne ich ungerne hinterher um es wieder zu verkaufen, was anderes zu suchen usw...

deshalb habe ich im clan auch den thread gestaret: das nächste gemeinsame topspiel ... ich spiele lieber mit kumpelz online als die story.
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Alt 16.07.2008, 15:03   # 12
Swordfish_80
 
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Also ich muss auch sagen das es zur Zeit wenig Titel gibt die mich vom Hocker hauen und, wie meine Vorredner auch schon sagten, das Hauptaugenmerkt auf Shooter gerichtet wird. Ich habe so das Gefühl als wenn die Entwickler einfach nur "halbfertige" Spiele auf den Markt bringen um schnelles Geld zu machen. Damals zu "NES-Zeiten" haben ich ! Wochenlang ! vor einem Spiel gehockt und das ohne Multiplayer oder bis man jede winzige Ecke des Spiels erkundet hat.
Ich war und bin ein absoluter Adventure-Fan und habe mir nachdem ich mir jeweils für knapp 60€ Unchartet: Drake's Schicksal & Assassin's Creed gekauft habe sowas von in den Ar... gebissen weil die Spiele nach einem Wochenende durch waren.
Es werden immer höhere Auflösungen, HD Videosequenzen, etc. eingebaut und der eigentlich Spielspaß vergessen. Und wenn man mal ehrlich ist treibt sowas den Preis nur unnötig in die Höhe DENN: ein absolut realistisches Spiel nahe des "echten" Lebens wird kein Entwicklungteam bislang zu Stande bekommen.
Ich persönlich habe keine Lust mehr auf "neue" Shooter und würde mich über sowas wie die ersten Indiana Jones-Titel wesentlich mehr freuen wo man seinen Kopf auch mal ein bissl anstrengen muss und nicht nur wie wild die Tasten triggert. Aber sowie ich das empfinde ist es nicht im Sinne der Entwickler ein Spiel rauszubringen bei dem man länger als eine Woche Spielzeit hat, da man ja immer mehr Geld ausgeben soll.
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Alt 16.07.2008, 15:08   # 13
Agent-Kiwi
 
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Prinzipiell geb ich dir vollkommen recht, Ali.
Was mir bei meiner eigenen Spielesammlung auffällt ist folgendes, nämlich die Zahl 4.
Grand Theft Auto 4, Metal Gear Solid 4, Call Of Duty 4.
Alles Sequels einer Videospielfranchise, dessen erste Tage schon ein Weile zurückliegen. Die Sache scheint so zu sein, das der Käufer lieber auf Altbewährtes in neuem Gewand zurückgreift, als neues Terrain zu erkunden. Aber so ist es eben nicht. Die Entwickler der "Next-Gen" geben und Kunden keinen neuen Boden, den wir erkunden könnten. Man sehe sich nur die Liste der Topspiele der PS3 an, die bald erscheinen werden:
Resident Evil 5, Final Fantasy 13, Gand Turismo 5,...
Die jährlichen Updates sämtlicher Sporttitel glänzen eher mit Rückschritten anstatt mit Fortschritten. Gutes Beispiele sind PES 2008 und NBA 2K8. Und siehe da, es sind noch nicht einmal EA Sports Titel genannt worden.

Uns ereilt Aufguss um Aufguss, aber nicht nur im FPS Gerne. Siehe Liste oben, kein einziger First Person Shooter wurde genannt. Eine Racingsimulation, ein Rollenspiel und ein Horror-3rd-Person Shooter.
Horror-3rd-Person Shooter?
Wie war das mit Resident Evil 1 nochmal gleich? Survial-Horror?
Nun, wenn dies der Fall ist erkenne ich vom ursprünglichen RE im neuen Ableger nicht mehr viel. Da wir gerade dabei sind, kann man auch gleich MGS in die Runde werfen. Vom eigentlichen Stealth ist in MGS4 mit gutem Willen nur noch etwas hängen geblieben. Zu oft wird man verführt, rohe Gewalt anstatt taktischen Vorgehen vorzuziehen.
Ist das als eine Folge des Mainstreams zu deuten?

Wie oft schon hat uns ein Titel derart in seinen Bann gezogen, das wir uns höllisch gefreut haben, ihn endlich in den Händen zu halten und wurden schlußendlich doch wieder enttäuscht. Man denke nur an Crysis zurück.
Einer der größten Hypes dieses Jahrtausends, serviert bekamen wir 8 Stunden Einheitsbrei von der Stange, an dem uns unser Auge nach 5 Minuten satt gesehen hat. Enttäuschung pur, an dem auch viele Modder nichts mehr entgegenzuwirken hatten. Nur ein kleines Beispiel ist Army of 2. Ebenfalls durch die vermeintliche Innovation des Koop Modus in den Himmel gelobt, bekamen wir das übliche auf den Tisch. Doch genau dieser Begriff names "Innovation" ist das Haar in der Suppe, das uns sauer aufstoßen lässt. Koop eine Innovation? Erstaunlich, wie manche Konzerne Begriffe definieren, obwohl man diese auch als Aufgreifen einer alten Idee bezeichnen könnte. Der erste Koop Modus fand bereits '79 in den damaligen Acarde Games zum ersten mal Verwendung. Sind es nicht sowieso die großen Hauptgänge, auf die wir gespannt warten, während wir uns die schwer verdauliche Kost antun? Hauptgänge a la GTA, a la Halo (wenn wir mal das Restaurant wechseln). Sind das nicht die großen Happen, die wir gierig verschlingen und uns danach genüsslich zurücklehenen? Wenn wir ehrlich sind, hatten wir von Master Chief mehr erwartet, und auch Niko Bellic hatte im Vorfeld mehr versprochen. Zum Dessert gibts die Ernüchterung, nur aufbereitete Mahlzeiten serviert bekommen zu haben.
Na gut, dann lieber doch kein Nachtisch.
Herr Ober, die Rechnung bitte!


Doch wer suchet, der findet. Für schlappe 15€ erwarb ich vergangener Tage ein Spiel namens XIII. Es sah nach einigen Stunden Spaß aus, aber nichts aufregendes. Letztendlich wurde ich knapp 20 Stunde perfekt unterhalten. Eine packende Story, Grafik in Cell-Shading und ein erfrischendes Gameplay bereiteten mir unglaublich viel Spaß. Wie ein kleines Kind freute ich mich nach dem miesen Cliffhanger am Ende auf einen zweiten Teil. Umso mehr war ich frustiert als ich zu lesen bekam, das es einen zweiten Teil nie geben wird. Zu schlecht sei es verkauft worden, so das es sich nicht lohnen würde, einen zweiten Teil zu produzieren. Schon oft habe ich solche versteckten Perlen auf meiner nicht mehr ganz so heiß geliebten PlayStation 3 gesucht, doch erfolglos. Das Konzept des Mainstreams siegte immer. Dabei versprach man mir im Vorfeld, die neue Konsolengeneration soll das Maß aller Dinge werden. Man würde mit technisch perfekten Spielen auftrumpfen können, die einen besser und vor allem länger unterhalten würden als jeder Film. Nur habe ich davon noch nichts gesehen, abgesehen von Metal Gear Solid 4.
So, jetzt begebe ich mich zurück in die weiten Wüsten der Videospielbranche, lasse Oasen wie die E3 hinter mir, die sich sowieso nur als Halluzinationen herrausstellten und suche nach dem, was ich seit dem Zeitpunkt suche, als ich meine PS3 das erste mal in den Händen hielte.
Innovativier Spielspaß.


Komische Generation, diese "Next-Gen"...
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Alt 16.07.2008, 15:58   # 14
Armauskugel-Ali
Shooooryuken!
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Danke für die vielen kompetenten Antworten,Leute.

@Henry:

Ich erwische mich immer öfter dabei, wie ich auf den "alten Kram" zurückgreife...
Vor etwa einem Jahr beschloss ich, aus einer Laune heraus mir alte PSone/Pstwo Perlen zu kaufen....
Das Ergebnis war, dass ich nach einiger Zeit die ganze Vitrine voll hatte mit Spielen wie "Xenogears"(Falls möglich, unbedingt mal besorgen!), Final Fantasy 7,Final Fantasy8, Final Fantasy 9,10,10-2,Resident Evil usw...Teilweise hab ich mir sogar Spiele 2 mal gekauft (einmal Platinum zum zocken und einmal Erstausgabe für die Sammlung^^)

Doch nicht nur das, ich beschloss auch mir die teilweise seltenen und teuren Lösungsbücher dazu zu kaufen...

Am Schluss hatte ich mir eine riesige Sammlung aufgebaut und es war einfach schön, diese Klassiker wieder zu spielen...
Das war das letzte mal, wo ich Stunden vor der Playstation verbracht habe.

Habe den Kram aber fast komplett wieder verkauft, da ich mir unbedingt eine PS3 holen wollte, die es insgesammt 3 Monate gemacht hat, bis sie mir langweilig wurde (Ergo: Verkauft)

Hätte ich den "alten Kram" doch behalten*Grml*

Jetzt hock ich hier und habe (als Videospielveteran) nicht eine einzige Konsole, nicht ein Spiel...
Was mir bleibt, ist das Internet.

Naja, ich warte jetzt noch bis zum Jahresende oder ein bisschen länger und verfolge den Markt bis dahin. Mal sehen, ob mich der ein oder andere Titel bis dahin nicht doch zum (erneuten) Kauf einer Next Gen Konsole bewegt...
Ansonsten kommt ein nagelneuer PC ins Haus, mit dem ich Diablo3 bis zum erbrechen zocken werde^^ Denn da freue ich mich zur Zeit am meisten drauf.

lieben Gruss
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Alt 16.07.2008, 16:09   # 15
Sed
 
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Diablo 3 wird sicher ein hit.

Ich hoffe ja stark das es eine Ps3 version geben wird. Wurde ja nicht verneint.
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Alt 16.07.2008, 16:15   # 16
sirhenrythe3rd
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Da hoffe ich mal mit ! Meinen Laptop kann ich dafür nicht gebrauchen (1,6GHz - kein Grafikchipsatz) und ich möchte Diablo 3 auf keinen Fall verpassen.
Paßt gut zum Thema : Diablo1&2 waren so Spiele, für die man seinerzeit noch die Nächte durchgemacht hat...
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Alt 16.07.2008, 18:32   # 17
waldvogel
 
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Ich finde auch, dass nur noch Einheitsbrei produziert werden. Fast nur noch 08/15 Shooter, die man Teils nicht mehr auseinander halten kann. Langsam kann ich keine Shooters mehr sehen.
Aber ich glaube nicht, dass es unbedingt daran liegt, dass die Spielefirmen Profitgeil sind. Das man mit Spielen sehr viel Geld verdienen kann haben sie schon sehr früh gemerkt. Ich glaube einfach, sie haben gelernt, dass es auch so geht. Denn fast jeder Shooter wird sehr gut verkauft, da weil müsste man denken, dass der Markt übersättigt ist. Und ich glaube auch, dass die Kiddis von heute nichts mehr anderes wollen und nicht überfordert werden wollen. Sobald man etwas knobeln muss und nicht einfach durch das Level durchrennen kann verlieren die die Lust. So ist alles andere als ein Shooter ein zu großes Risiko, da produziert man doch lieber einen billigen Shooter und solange das weiter gewünscht wird und weiterhin gut verkauft wird sich daran nichts ändern.

Ab und zu gibt es aber immer wieder mal Ausnahmen und ich bin auch sehr auf LBP gespannt. Das könnte echt was werden.
Auf Diablo3 freue ich mich irgendwie gar nicht. Der erste Teil hat mir schon nicht zugesagt.
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Alt 16.07.2008, 19:48   # 18
Mayhem
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Zu RE4 und so:
RE 0-3 sind total andere Kaliber als Resident Evil 4 und 5 nun. Während man bei den ersten Teilen den Schwerpunkt auf reinen Survival-Horror, mit der Betonung Horror, legte, spezialisiert man sich jetzt mehr auf Survival-Action, Horrorelemente sind zwar wichtig, aber irgendwie nur Nebenfaktoren. Schade drum. Denn wie ich hier irgendwann mal schon zuvor geschrieben habe, vermisse ich das Flair der ersten Teile.
Und woran liegt es unter anderem? Na, natürlich am allgemeinen Gameplay, die Ego-Over-Shoulder-Perspektive trägt dazu erheblich etwas bei wie ich finde, es impliziert das Gefühl mehr in einem Shooter zu stecken als in einem Survival Spiel, das ist ein wichtiger Unterschied. Resident Evol Zero bis Teil 3 hat geschockt sowie gegruselt, das tat, zumindestens empfinde ich das nicht so, der vierte Teil nicht. Versteht mich nicht falsch, RE4 ist ein BOMBASTISCHES Spiel und ich definiere es als zur Zeit den besten Teil der Reihe, aber dennoch fehlt dem Spiel einfach der traditionelle Flair, man fühlt sich nicht von lauter Zombies/Plagas in die Ecke gedrängt. Mit RE5 sieht das in dieser Hinsicht nur minder anders aus; Bilder und Videos zeigen, dass man zumindestens versucht eine alte Atmosphäre zu schaffen. Die Massen von Infizierten die auf einen stürmen lassen das Gefühl von Hilflosigkeit und Verzweiflung aufkeimen, ich bin gespannt wie es ist, in Situationen, wenn mehr als 10 solcher Mutantendinger auf einen zurennen und man nicht genug Munition hat. Nichtsdestotrotz bleibt das alte actionlastige System erhalten. Das ändern nicht mal ähm "Level bei Nacht" *g , gab es bei RE4 auch und es kam auch kein altes Feeling auf.
Evtl. irre ich mich auch und Capcom schafft es, die Zähne zusammenzubeißen und ein feines altes Flair aufkommen zu lassen. Aber irgendwie bezweifle ich das, da man die Perspektive ändern müsste *g

Zum Rest.
Mainstream, Mainstream, Mainstream. Und noch eine Prise Kommerz.
"Hey, Kollege." "Was'n!?" "Schon lange keinen Shooter mehr gemacht, eh?"
"Hm. War erst nicht unser letztes Spiel 'nen Shooter?" "Ah was, echtez?"
"Joah." "Hm. "Fuck this Shit, machen wir noch eins, schadet ja nicht."
"Krasser Shit, Mann, du bist ja drauf. OKAY!"

Also manchmal denke ich, dass solche Gedanken den Entwicklern im Gehirn kreisen. Manchmal mangelt es irgendwie an Innovation, aber wie Henry schon genannt hat, besteht ein Risiko. Entwickler servieren lieber etwas traditionelleres auf den Tisch als ein neues Projekt, da lautet die Devise:
'Was der Bauer nicht kennt,..." ihr wisst schon
Des Weiteren ist es auch schwierig eine gewisse Marktkonkurrenz aufzubauen für gewisse Studios (vor Allem für Kleinere), da hat hier jemand im Forum das Beispiel mit dem Cell-Shading Titel XIII gebracht. Hammertitel, doch wurde kein zweiter Teil programmiert, da es sich schlecht verkauft hat. Es ist ein schreckliches Geschäft, Perlen wie solche Spiele werden total runtergewirtschaftet, weil sie eben "innovativ" waren. Da bedient man sich doch lieber einem Spiel und erstellt dazu ein X-tes Sequel oder setzt einem bekannten Spieletitel ein "The Revenge" "Revenge of XYZ" "Veangence" oder irgendein pseudospannenden Postuntertitel dazu. Magere Angelegenheit. Doch hin und wieder kommen wirkliche Bomben auf den Markt, wie damals God of War 1. Ich weiß noch wie ich mir aus lauter Freude fast in die Hosen gepisst habe, als ich hörte es kommt zu 100% ein zweiter Teil und als er in Amerika released wurde, habe ich ihn mir sofort bestellt. Später dann auch die dt. Version gekauft. Und ich werde mir diesmal vor Freude in die Hosen kacken, wenn Teil 3 released wird. GoW ist nur ein Beispiel. Da kommt Sony und bedient sich einem eigentlich ausgelutschtem Thema in der Spielgeschichte: Mythologie.
Doch auf was kommt es denn letzten Endes an. Richtig. Die Inszenierung und Umsetzung sowie Darstellung. Man hat genug von dem tapferen Helden, der ein Schwert findet und mit weiteren Recken die Welt vom Bösen befreit (Yeah, [S]NES Zeiten lassen grüßen, was habe ich die vielen RPGs mit ihren ausgelutschten Szenarien geliebt *g). Man kann den schon zum x-ten mal gesehenen Mist gut verkaufen, wenn dieser denn auf eine innovative Art und Weise rübergebracht wird. Dabei spielen Dinge wie Gameplay, Features, Plot und Optik wichtige Faktoren.
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Alt 16.07.2008, 21:01   # 19
Nemrick
 
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Ein nettes Thema.
Fangen wir mal an zu mosern *lach*

Zugegeben, heute mal etwas neues zu bieten ist nicht sonderlich leicht. Aber es hat mir den Anschein als würden es die Entwickler auch gar nicht erst versuchen.
Inovation für neue Ideen = Null
Und warum ?

Nun ja, ein Großteil der Neueinsteiger im Zockerbereich wollen einfach nichts anderes. Gekannt ist nicht mehr, und schwärmt ein alt gesonnener Zocker mal von damaligen Spielen, wird dieses direkt mit mangelnder Grafik in den Dreck gezogen.
Nie gespielt, aber schlecht gesprochen, das Bild taugt ja nichts~

Shooter überfluten den Markt, Top Titel werden vermarktet wie Senfgurken, in allen möglichen Varianten.
(Sprich, Nachfolger für Nachfolger) irgendwann ist auch mal Schluss...

Bi Shonen Boys überwuchern die RPG Welt, Storys gleichen sich.
Dennoch störts doch noch nicht genug Leute um mal wirklich was zu unternehmen.

Es gibt einfach zu veile Fans von irgend einer Serie. Die kaufen den Kram und das Geschäft boomt. Der Inhalt ist irrelevant, es muss einfach nur der Name auf dem Cover stehen und zack, sind die 60-70 Euro in der Tasche.

Es scheint mir auch manchmal so als sei Grafik mittlerweile alles geworden.
Es ist durchaus wunderbar anzusehen. Aber um ehrlich zu sein.
Von mir aus sollen die Leute mal lange, lange an einem Spiel arbeiten, aber dann bitte auch etwas mehr Qualität als nur ein tolles Bild liefern.

Regelrecht die Soundtracks kann ich noch gut sprechen.
Sicherlich, ich zocke heute auch noch für mein Leben gerne. Aber mir fehlen mittlerweile auch so die Tage und die Aha, oha genial, Gänsehaut Effekte.

Dabei bieten sich eigentlich auch genug Konzepte an aus dennen man wirklich schöne Spiele entwickeln könnte.

Jedoch bezweifle ich auch das die Guten Alten Zeiten, oder wie hier auch schon jemand sagte, die Goldene Ära, jemals wieder kommt.

Dafür ist der Markt einfach zu stumpf geworden, genauso wie sein Publikum.

Ich will jedoch nicht bestreiten das alle Genres nur noch Junkstuff liefern.
Auch ich zocke mal gerne Shooter wenn sie mir außer irgendwelchen Headshots was bieten.

Da nehmen wir einfach mal Half Life oder Bioshock. (Wurden hier glaube ich als die zwei einzigen auch erwähnt, ich hab nicht alles gelesen)

Wirklich tolle Spiele. Und bei Half Life dachte ich mir immer wieder, boah ne das kann ja jetzt nicht sein oder ? Es hat unheimlich Spaß gemacht auf den nächsten Akt zu warten. Was bescheuertes passiert jetzt schon wieder ? Womit darf sich Superheor Gordan Freeman als nächstes rumschlagen ?

Ich erinnere mich da nur zu gerne an das Level mit den ganzen Larven, wo das riesen Vieh hinter einem her war, und man glatt die Panik bekommen hat wenn man raus musste und das Getrampel von hinten immer lauter wurde *Schauder*

Leider gibts davon wie gesagt aber auch nur wenig. Bei Bioshock dachte ich die ganze Zeit eh nur, ihr nehmt mich doch auf den Arm, aber genial !
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Alt 16.07.2008, 21:17   # 20
Mayhem
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Das was du mit der Grafik ansprichst, finde ich sehr interessant, schon oft habe ich bemerkt, wie alte Eisen, Spiele die als Urgesteine gelten, denen man leider Gottes keine Beachtung mehr schenkt, weil die achso tolle "Grafick" nicht mehr aktuell ist.
Gottverdammt, und wenn ich auch bei THE LEGEND OF ZELDA - OCARINE OF TIME jedes Polygon einzeln zählen kann, ist doch total egal. Ultracooles Gameplay, abwechslungsreich, fette Dungeons, coole Endgegner die bestimmte Taktiken vorraussetzen, hammer Soundtrack, tollige Features (Zeitreisen, yehaw!) und und und. Oder zu SNES Zeiten. RPG Perlen wie:
Final Fantasy - Mystic Quest, Lufia I und II - Rise of the Sinistrals, Seiken Densetsu (besser bekannt als Secret of Mana, die gesamte Reihe), Illusion of Time/Gaia, Secret of Evermore (geil!!!) oder auch Chrono Trigger (was btw. für den Nintendo DS remaked wird!!) und natürlich das bombastische, damals leider letzte richtige RPG/Action Adventure für den SNES: Terranigma; dieses Spiel hatte so eine unglaublich coole Handlung, so ein tolles Gameplay, grafisch war es zu der Zeit für die Konsole einfach nur der Hammer, die Sprites und Animationen unglaublich schick und flüssige Bewegungen. Sehr Abwechslungsreich, witzige Dialoge, spannende Story und schön ausbalanciertes KS und Levelsystem. Oft schließe ich meinen SNES an meinen Fernseher und spiele ein paar Stunden solcher alter genialer Titel. Ich bin wirklich der letzte dem die Grafik wichtig ist, solange Gameplay/Handling und Story cool sind, pfeif ich auf die Optik.
Das gleiche gilt eben auch für heutige Titel. Alone in the Dark für PS2. Schlampige Portierung, zumindestens grafisch, da kann die PS2 doch ein bisschen mehr, doch weist dieses Spiel allerhand Fehler auf, macht aber auch vieles richtig. Spielbar ist es auf jedenfall, aber ein Pflichttitel wiederum auch nicht. Nunja.
Veraltete Optik macht ein Spiel doch nicht schlechter, im Gegenteil, wenn der Mensch es als schlechtes Spiel anerkennt, verändert das den Menschen, in gewisser Weise. Deswegen zolle ich hier Leuten wie Henry Respekt, da sie auch gerne mal wohl eine Runde Pong spielen
Finde ohnehin, dass zuviele mit feiner Optik sozusagen verwöhnt werden.
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