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| | # 6 |
| Review-Redakteur Registriert seit: 21.05.2008 Ort: Wien
Beiträge: 4.053
| mal abgesehen von dem mageren spieleangebot - bin da voll auf eurer seite: früher zu (s)nes zeiten hat man nicht auf spiele gewartet wie heut, es waren einfach immer superspiele verfügbar - geht mir die konsole als konkurrenzprodukt zum pc am zeiger: mich interessierts wenig bis gar nicht, meine mp3s, bilder oder videos vom pc auf der ps abzuspielen. genauso wenig brauch ich nen browser, nachrichten oder nen google earth klon. supergeniale home ankündigungen, die dauernd verschoben werden stören mich nicht, das wird selbst nach dem release ignoriert so gut es geht. in meinen augen bewirkt der superdupermultimediaschnickschnack hauptsächlich eines: nen softwaremäßig verhunzten halb pc/halb konsole hybriden, der eigentlich beides können sollte und in wirklichkeit keines von beidem so richtig perfekt kann. stimmt schon, niemand will auf seiner konsole ne virtualisierte win2003 domain mit exchange07 und isa06 fahren. aber zumindest alle features von allen spielen sollten ordentlich funktionieren, verdammt! die onlinefunktionalität von manchen spielen will ich nicht zum x-ten mal ansprechen. ich will meine spiele zocken, alle features (der spiele) inkl onlinefunktionen ordentlich nutzen können, und das wars. ingame-xmb ist eines der wenigen gimmicks, die wirklich brauchbar sind. der restliche schnickschnack, der für allzu optimistische manager die konsole zu nem pcersatz macht kann ruhig wieder gestanzt werden. nette spielerei, braucht aber kein mensch und funktioniert im normalfall mehr schlecht als recht. wieviele leute tatsächlich ihren pc wegen ner box oder ner ps verkauft haben würd ich gern wissen -> ne konsole wird nen pc nie ersetzen können. wenn das endlich mal durchgedrungen ist, gibts keine unnötigen features mehr die ne konsole anfällig machen und man kann in aller ruhe seine spiele genießen: 12 shooter und 2 adventures. das mit der einseitigen spieleauswahl ist ja gleich das nächste, aber da gibts von meiner seite nichts mehr zu sagen, was nicht eh schon gesagt wurde
__________________ enemy, enemy, enemy... ene-me... inner...me... inner me. enemy. PS3-Spot Username/PSN-IDs |
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| Moderator Registriert seit: 30.10.2007
Beiträge: 4.195
| Woran merkt man dass man alt wird ? - Richtig, wenn früher alles besser war Ich stimme euch da natürlich zu, es fehlt einfach die gewisse Euphorie die man empfand, wenn man sich früher auf ein Spiel gefreut hat, es dann in den Händen hielt und sich damit die Nächte samt Tag um die Ohren gehauen hat. Jedoch frage ich mich immer mal wieder: "Liegt es an mir, oder liegt es an der Industrie" Ich bin selber schon seid ATARI-C64-AMIGA-NES-GAMEBOY-SNES-386´er-486´er Zeiten dabei. Und kann sicher behaupten, dass ich Rund 70% meiner freien Zeit des bisherigen Lebens von 28 Jahren mit Videospielen verbracht habe......*uff....so hochgerechnet ist das schon heftig* Dabei darf man sicher nicht die konditionierung bei der ganzen Sache vergessen. Ich bin mir sicher, dass ein heute 14-16 Jähriger eine ganz andere Erfahrung mit Titeln wie Half-Life² bis Bioshock machen wird, als wir alten Hasen, denen damals bei Doom schon die Augen aus dem Kopf gequollen sind. Die einzigste Entwicklung die wir miterleben durften war die Revolution der Grafik und des Sounds. Was habe ich ich gefreut und bin auf und ab gehüpft, als die Spiele eine Sprachausgabe hatten.....ui ui ui ! Ganz grosses Kino. Das kann sich heute keiner mehr vorstellen. Mitlerweile sind wir aber in einer Zeit angekommen, wo den Spielen nichts mehr fehlt, was man noch gross hinzufügen könnte.....es sei denn es wäre ein wahrer 3D Bildschirm als eine Art Holographie....oder gar 4 Dimensionales Gameplay (Fragt mich an der Stelle nicht wie das aussehen soll ) Dass dadurch ein eine gewisse Monotonie entspringt, und sich der Mainstream von ganz alleine bildet ist natürlich klar. Innovation ist da auch so eine Sache. Ich meine setzt euch mal hin und versucht mal ein Konzept für ein revulotionäres Spiel zu entwickeln. Die Möglichkeiten und die Technick sind heute da, aber eine Innovation zu entwickeln ist sau schwehr. Von einer brillianten Story mal ganz abgesehen. Ich habe da selber einige Sachen im Kopf, aber wenn ich ehrlich bin, sind das alles nur Hybriden von schon existenten Genres. Ein komplett neues würde mir da nicht einfallen. Thema Shooter: Ja die Flut an Shootern ist wirklich hoch. Aber dennoch sind es die meist gekauftestenen Spiele. Mal ganz ehrlich ich bin selber ein kleiner Ego-Perspektive Fan und freue mich schon wie ein kleines Kind auf Fallout3. Weil das endlich das Spiel ist, auf welches ich schon seid Jahren warte. Ein Ego-Rollenspiel ohne Schwerter und Elfen, Orks und Kram. Sondern Mad-Max like mit Endzeit-Scenario und Mutanten etc. Shootter gibt es da eine Menge....aber ein wirkliches Rollenspiel findet man sehr sehr selten. Es sei denn es hat Elemente davon. Aber ein Oblivion mit Knarren.....genau mein Ding. FAZIT: Nimm es nicht so tragisch, wenn Du gute alte Zeiten willst, dann spiel die guten alten Spiele, wie es SirHenry schon geschrieben hat. Ich bin mir fast sicher, wenn Resident Evil heute noch das Gleiche wäre wie früher, würde man daran auszusetzen haben, dass es sich ruhig mal weiter entwickeln könnte Gruss Heady |
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| Registriert seit: 05.11.2004
Beiträge: 698
| Man muß ja das Rad nicht immer komplett neu erfinden sprich Innovationen. Mir würde es schon gefallen, wenn man alte Games mit neuer Technik aufwertet. Story sollte kein bißchen verändert werden. Aber dafür mit Zeitgemäßee Grafik und Sound. Sowas gibts ja öfters mal als Mod, aber oft klinken sich die Hersteller des Orginals ein, um es zu verbieten, bevor einem damit Geld durch die Lappen geht. Bestes Beispiel Duke Nukem als Half-Life 2 Mod. Das sowas aber auch gut gehen kann, sieht man an ZakMcKracken (habs selber aber noch nicht getestet). Auch war mal ein Engine-Upgrade für Morrowind geplant, ich hoffe das gibt noch was. Für Hardcore RPG Fans ist Morrowind ein muß. Ich würde es sogar wieder kaufen. Mir würden zich Games einfallen, die damals schon Renner waren, und es heute bestimmt wieder werden würden. Emus spiel ich eher selten, aber wenn eigentlich immer die gleichen |
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| | # 11 |
| Moderator Registriert seit: 09.01.2008 Ort: Witten / Ruhrpott
Beiträge: 1.116
| deshalb habe ich mit 32 angefangen zu spielen ![]() ja, mal giana sisters und PoP auf'm amiga 500 gespielt, aber das wars. also ich stehe eigentlich auf die aktuellen spiele, für mich gibts viel neues zu entdecken. aber lt. einem bericht in der c't gehts wirklich monoton in die shooter ecke, was das ganze business angeht. und das der pc markt abschwächt ... klar, wegen solchen konsolen wie der ps3, die ja einiges schon können, was man sonst auf dem pc so gemacht hat (urlaubsbilder vorzeigen, I-Net surfen usw). und die notebooks verdrängen mit höchster sicherheit die breite masse der desktops@home. ich habe als oldie und newbee jedoch das problem, das ich nie sicher bin ob ich das spiel nehmen soll und bei einem fehlkauf renne ich ungerne hinterher um es wieder zu verkaufen, was anderes zu suchen usw... deshalb habe ich im clan auch den thread gestaret: das nächste gemeinsame topspiel ... ich spiele lieber mit kumpelz online als die story. |
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| | # 12 |
| Registriert seit: 08.05.2008 Ort: Oldenburg
Beiträge: 73
| Also ich muss auch sagen das es zur Zeit wenig Titel gibt die mich vom Hocker hauen und, wie meine Vorredner auch schon sagten, das Hauptaugenmerkt auf Shooter gerichtet wird. Ich habe so das Gefühl als wenn die Entwickler einfach nur "halbfertige" Spiele auf den Markt bringen um schnelles Geld zu machen. Damals zu "NES-Zeiten" haben ich ! Wochenlang ! vor einem Spiel gehockt und das ohne Multiplayer oder bis man jede winzige Ecke des Spiels erkundet hat. Ich war und bin ein absoluter Adventure-Fan und habe mir nachdem ich mir jeweils für knapp 60 Unchartet: Drake's Schicksal & Assassin's Creed gekauft habe sowas von in den Ar... gebissen weil die Spiele nach einem Wochenende durch waren. Es werden immer höhere Auflösungen, HD Videosequenzen, etc. eingebaut und der eigentlich Spielspaß vergessen. Und wenn man mal ehrlich ist treibt sowas den Preis nur unnötig in die Höhe DENN: ein absolut realistisches Spiel nahe des "echten" Lebens wird kein Entwicklungteam bislang zu Stande bekommen. Ich persönlich habe keine Lust mehr auf "neue" Shooter und würde mich über sowas wie die ersten Indiana Jones-Titel wesentlich mehr freuen wo man seinen Kopf auch mal ein bissl anstrengen muss und nicht nur wie wild die Tasten triggert. Aber sowie ich das empfinde ist es nicht im Sinne der Entwickler ein Spiel rauszubringen bei dem man länger als eine Woche Spielzeit hat, da man ja immer mehr Geld ausgeben soll. |
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| | # 13 |
| Registriert seit: 05.12.2007
Beiträge: 3.321
| Prinzipiell geb ich dir vollkommen recht, Ali. Was mir bei meiner eigenen Spielesammlung auffällt ist folgendes, nämlich die Zahl 4. Grand Theft Auto 4, Metal Gear Solid 4, Call Of Duty 4. Alles Sequels einer Videospielfranchise, dessen erste Tage schon ein Weile zurückliegen. Die Sache scheint so zu sein, das der Käufer lieber auf Altbewährtes in neuem Gewand zurückgreift, als neues Terrain zu erkunden. Aber so ist es eben nicht. Die Entwickler der "Next-Gen" geben und Kunden keinen neuen Boden, den wir erkunden könnten. Man sehe sich nur die Liste der Topspiele der PS3 an, die bald erscheinen werden: Resident Evil 5, Final Fantasy 13, Gand Turismo 5,... Die jährlichen Updates sämtlicher Sporttitel glänzen eher mit Rückschritten anstatt mit Fortschritten. Gutes Beispiele sind PES 2008 und NBA 2K8. Und siehe da, es sind noch nicht einmal EA Sports Titel genannt worden. Uns ereilt Aufguss um Aufguss, aber nicht nur im FPS Gerne. Siehe Liste oben, kein einziger First Person Shooter wurde genannt. Eine Racingsimulation, ein Rollenspiel und ein Horror-3rd-Person Shooter. Horror-3rd-Person Shooter? Wie war das mit Resident Evil 1 nochmal gleich? Survial-Horror? Nun, wenn dies der Fall ist erkenne ich vom ursprünglichen RE im neuen Ableger nicht mehr viel. Da wir gerade dabei sind, kann man auch gleich MGS in die Runde werfen. Vom eigentlichen Stealth ist in MGS4 mit gutem Willen nur noch etwas hängen geblieben. Zu oft wird man verführt, rohe Gewalt anstatt taktischen Vorgehen vorzuziehen. Ist das als eine Folge des Mainstreams zu deuten? Wie oft schon hat uns ein Titel derart in seinen Bann gezogen, das wir uns höllisch gefreut haben, ihn endlich in den Händen zu halten und wurden schlußendlich doch wieder enttäuscht. Man denke nur an Crysis zurück. Einer der größten Hypes dieses Jahrtausends, serviert bekamen wir 8 Stunden Einheitsbrei von der Stange, an dem uns unser Auge nach 5 Minuten satt gesehen hat. Enttäuschung pur, an dem auch viele Modder nichts mehr entgegenzuwirken hatten. Nur ein kleines Beispiel ist Army of 2. Ebenfalls durch die vermeintliche Innovation des Koop Modus in den Himmel gelobt, bekamen wir das übliche auf den Tisch. Doch genau dieser Begriff names "Innovation" ist das Haar in der Suppe, das uns sauer aufstoßen lässt. Koop eine Innovation? Erstaunlich, wie manche Konzerne Begriffe definieren, obwohl man diese auch als Aufgreifen einer alten Idee bezeichnen könnte. Der erste Koop Modus fand bereits '79 in den damaligen Acarde Games zum ersten mal Verwendung. Sind es nicht sowieso die großen Hauptgänge, auf die wir gespannt warten, während wir uns die schwer verdauliche Kost antun? Hauptgänge a la GTA, a la Halo (wenn wir mal das Restaurant wechseln). Sind das nicht die großen Happen, die wir gierig verschlingen und uns danach genüsslich zurücklehenen? Wenn wir ehrlich sind, hatten wir von Master Chief mehr erwartet, und auch Niko Bellic hatte im Vorfeld mehr versprochen. Zum Dessert gibts die Ernüchterung, nur aufbereitete Mahlzeiten serviert bekommen zu haben. Na gut, dann lieber doch kein Nachtisch. Herr Ober, die Rechnung bitte! Doch wer suchet, der findet. Für schlappe 15 erwarb ich vergangener Tage ein Spiel namens XIII. Es sah nach einigen Stunden Spaß aus, aber nichts aufregendes. Letztendlich wurde ich knapp 20 Stunde perfekt unterhalten. Eine packende Story, Grafik in Cell-Shading und ein erfrischendes Gameplay bereiteten mir unglaublich viel Spaß. Wie ein kleines Kind freute ich mich nach dem miesen Cliffhanger am Ende auf einen zweiten Teil. Umso mehr war ich frustiert als ich zu lesen bekam, das es einen zweiten Teil nie geben wird. Zu schlecht sei es verkauft worden, so das es sich nicht lohnen würde, einen zweiten Teil zu produzieren. Schon oft habe ich solche versteckten Perlen auf meiner nicht mehr ganz so heiß geliebten PlayStation 3 gesucht, doch erfolglos. Das Konzept des Mainstreams siegte immer. Dabei versprach man mir im Vorfeld, die neue Konsolengeneration soll das Maß aller Dinge werden. Man würde mit technisch perfekten Spielen auftrumpfen können, die einen besser und vor allem länger unterhalten würden als jeder Film. Nur habe ich davon noch nichts gesehen, abgesehen von Metal Gear Solid 4. So, jetzt begebe ich mich zurück in die weiten Wüsten der Videospielbranche, lasse Oasen wie die E3 hinter mir, die sich sowieso nur als Halluzinationen herrausstellten und suche nach dem, was ich seit dem Zeitpunkt suche, als ich meine PS3 das erste mal in den Händen hielte. Innovativier Spielspaß. Komische Generation, diese "Next-Gen"... |
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| Shooooryuken! Threadstarter Registriert seit: 01.01.2008 Ort: Im eigenen Haus:)
Beiträge: 1.313
| Danke für die vielen kompetenten Antworten,Leute. @Henry: Ich erwische mich immer öfter dabei, wie ich auf den "alten Kram" zurückgreife... Vor etwa einem Jahr beschloss ich, aus einer Laune heraus mir alte PSone/Pstwo Perlen zu kaufen.... Das Ergebnis war, dass ich nach einiger Zeit die ganze Vitrine voll hatte mit Spielen wie "Xenogears"(Falls möglich, unbedingt mal besorgen!), Final Fantasy 7,Final Fantasy8, Final Fantasy 9,10,10-2,Resident Evil usw...Teilweise hab ich mir sogar Spiele 2 mal gekauft (einmal Platinum zum zocken und einmal Erstausgabe für die Sammlung^^) Doch nicht nur das, ich beschloss auch mir die teilweise seltenen und teuren Lösungsbücher dazu zu kaufen... Am Schluss hatte ich mir eine riesige Sammlung aufgebaut und es war einfach schön, diese Klassiker wieder zu spielen... Das war das letzte mal, wo ich Stunden vor der Playstation verbracht habe. Habe den Kram aber fast komplett wieder verkauft, da ich mir unbedingt eine PS3 holen wollte, die es insgesammt 3 Monate gemacht hat, bis sie mir langweilig wurde (Ergo: Verkauft) Hätte ich den "alten Kram" doch behalten*Grml* Jetzt hock ich hier und habe (als Videospielveteran) nicht eine einzige Konsole, nicht ein Spiel... Was mir bleibt, ist das Internet. Naja, ich warte jetzt noch bis zum Jahresende oder ein bisschen länger und verfolge den Markt bis dahin. Mal sehen, ob mich der ein oder andere Titel bis dahin nicht doch zum (erneuten) Kauf einer Next Gen Konsole bewegt... Ansonsten kommt ein nagelneuer PC ins Haus, mit dem ich Diablo3 bis zum erbrechen zocken werde^^ Denn da freue ich mich zur Zeit am meisten drauf. lieben Gruss |
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| | # 16 |
| Moderator Registriert seit: 12.12.2007 Ort: Münster / NRW
Beiträge: 3.982
| Da hoffe ich mal mit ! Meinen Laptop kann ich dafür nicht gebrauchen (1,6GHz - kein Grafikchipsatz) und ich möchte Diablo 3 auf keinen Fall verpassen. Paßt gut zum Thema : Diablo1&2 waren so Spiele, für die man seinerzeit noch die Nächte durchgemacht hat... |
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| | # 17 |
| Registriert seit: 27.03.2007
Beiträge: 4.903
| Ich finde auch, dass nur noch Einheitsbrei produziert werden. Fast nur noch 08/15 Shooter, die man Teils nicht mehr auseinander halten kann. Langsam kann ich keine Shooters mehr sehen. Aber ich glaube nicht, dass es unbedingt daran liegt, dass die Spielefirmen Profitgeil sind. Das man mit Spielen sehr viel Geld verdienen kann haben sie schon sehr früh gemerkt. Ich glaube einfach, sie haben gelernt, dass es auch so geht. Denn fast jeder Shooter wird sehr gut verkauft, da weil müsste man denken, dass der Markt übersättigt ist. Und ich glaube auch, dass die Kiddis von heute nichts mehr anderes wollen und nicht überfordert werden wollen. Sobald man etwas knobeln muss und nicht einfach durch das Level durchrennen kann verlieren die die Lust. So ist alles andere als ein Shooter ein zu großes Risiko, da produziert man doch lieber einen billigen Shooter und solange das weiter gewünscht wird und weiterhin gut verkauft wird sich daran nichts ändern. Ab und zu gibt es aber immer wieder mal Ausnahmen und ich bin auch sehr auf LBP gespannt. Das könnte echt was werden. Auf Diablo3 freue ich mich irgendwie gar nicht. Der erste Teil hat mir schon nicht zugesagt. |
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| | # 18 |
| Review-Redakteur Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 3.918
| Zu RE4 und so: RE 0-3 sind total andere Kaliber als Resident Evil 4 und 5 nun. Während man bei den ersten Teilen den Schwerpunkt auf reinen Survival-Horror, mit der Betonung Horror, legte, spezialisiert man sich jetzt mehr auf Survival-Action, Horrorelemente sind zwar wichtig, aber irgendwie nur Nebenfaktoren. Schade drum. Denn wie ich hier irgendwann mal schon zuvor geschrieben habe, vermisse ich das Flair der ersten Teile. Und woran liegt es unter anderem? Na, natürlich am allgemeinen Gameplay, die Ego-Over-Shoulder-Perspektive trägt dazu erheblich etwas bei wie ich finde, es impliziert das Gefühl mehr in einem Shooter zu stecken als in einem Survival Spiel, das ist ein wichtiger Unterschied. Resident Evol Zero bis Teil 3 hat geschockt sowie gegruselt, das tat, zumindestens empfinde ich das nicht so, der vierte Teil nicht. Versteht mich nicht falsch, RE4 ist ein BOMBASTISCHES Spiel und ich definiere es als zur Zeit den besten Teil der Reihe, aber dennoch fehlt dem Spiel einfach der traditionelle Flair, man fühlt sich nicht von lauter Zombies/Plagas in die Ecke gedrängt. Mit RE5 sieht das in dieser Hinsicht nur minder anders aus; Bilder und Videos zeigen, dass man zumindestens versucht eine alte Atmosphäre zu schaffen. Die Massen von Infizierten die auf einen stürmen lassen das Gefühl von Hilflosigkeit und Verzweiflung aufkeimen, ich bin gespannt wie es ist, in Situationen, wenn mehr als 10 solcher Mutantendinger auf einen zurennen und man nicht genug Munition hat. Nichtsdestotrotz bleibt das alte actionlastige System erhalten. Das ändern nicht mal ähm "Level bei Nacht" *g , gab es bei RE4 auch und es kam auch kein altes Feeling auf. Evtl. irre ich mich auch und Capcom schafft es, die Zähne zusammenzubeißen und ein feines altes Flair aufkommen zu lassen. Aber irgendwie bezweifle ich das, da man die Perspektive ändern müsste *g Zum Rest. Mainstream, Mainstream, Mainstream. Und noch eine Prise Kommerz. "Hey, Kollege." "Was'n!?" "Schon lange keinen Shooter mehr gemacht, eh?" "Hm. War erst nicht unser letztes Spiel 'nen Shooter?" "Ah was, echtez?" "Joah." "Hm. "Fuck this Shit, machen wir noch eins, schadet ja nicht." "Krasser Shit, Mann, du bist ja drauf. OKAY!" Also manchmal denke ich, dass solche Gedanken den Entwicklern im Gehirn kreisen. Manchmal mangelt es irgendwie an Innovation, aber wie Henry schon genannt hat, besteht ein Risiko. Entwickler servieren lieber etwas traditionelleres auf den Tisch als ein neues Projekt, da lautet die Devise: 'Was der Bauer nicht kennt,..." ihr wisst schon Des Weiteren ist es auch schwierig eine gewisse Marktkonkurrenz aufzubauen für gewisse Studios (vor Allem für Kleinere), da hat hier jemand im Forum das Beispiel mit dem Cell-Shading Titel XIII gebracht. Hammertitel, doch wurde kein zweiter Teil programmiert, da es sich schlecht verkauft hat. Es ist ein schreckliches Geschäft, Perlen wie solche Spiele werden total runtergewirtschaftet, weil sie eben "innovativ" waren. Da bedient man sich doch lieber einem Spiel und erstellt dazu ein X-tes Sequel oder setzt einem bekannten Spieletitel ein "The Revenge" "Revenge of XYZ" "Veangence" oder irgendein pseudospannenden Postuntertitel dazu. Magere Angelegenheit. Doch hin und wieder kommen wirkliche Bomben auf den Markt, wie damals God of War 1. Ich weiß noch wie ich mir aus lauter Freude fast in die Hosen gepisst habe, als ich hörte es kommt zu 100% ein zweiter Teil und als er in Amerika released wurde, habe ich ihn mir sofort bestellt. Später dann auch die dt. Version gekauft. Und ich werde mir diesmal vor Freude in die Hosen kacken, wenn Teil 3 released wird. GoW ist nur ein Beispiel. Da kommt Sony und bedient sich einem eigentlich ausgelutschtem Thema in der Spielgeschichte: Mythologie. Doch auf was kommt es denn letzten Endes an. Richtig. Die Inszenierung und Umsetzung sowie Darstellung. Man hat genug von dem tapferen Helden, der ein Schwert findet und mit weiteren Recken die Welt vom Bösen befreit (Yeah, [S]NES Zeiten lassen grüßen, was habe ich die vielen RPGs mit ihren ausgelutschten Szenarien geliebt *g). Man kann den schon zum x-ten mal gesehenen Mist gut verkaufen, wenn dieser denn auf eine innovative Art und Weise rübergebracht wird. Dabei spielen Dinge wie Gameplay, Features, Plot und Optik wichtige Faktoren.
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| | # 19 |
| Registriert seit: 10.01.2008 Ort: Taunusstein
Beiträge: 337
| Ein nettes Thema. Fangen wir mal an zu mosern *lach* Zugegeben, heute mal etwas neues zu bieten ist nicht sonderlich leicht. Aber es hat mir den Anschein als würden es die Entwickler auch gar nicht erst versuchen. Inovation für neue Ideen = Null Und warum ? Nun ja, ein Großteil der Neueinsteiger im Zockerbereich wollen einfach nichts anderes. Gekannt ist nicht mehr, und schwärmt ein alt gesonnener Zocker mal von damaligen Spielen, wird dieses direkt mit mangelnder Grafik in den Dreck gezogen. Nie gespielt, aber schlecht gesprochen, das Bild taugt ja nichts~ Shooter überfluten den Markt, Top Titel werden vermarktet wie Senfgurken, in allen möglichen Varianten. (Sprich, Nachfolger für Nachfolger) irgendwann ist auch mal Schluss... Bi Shonen Boys überwuchern die RPG Welt, Storys gleichen sich. Dennoch störts doch noch nicht genug Leute um mal wirklich was zu unternehmen. Es gibt einfach zu veile Fans von irgend einer Serie. Die kaufen den Kram und das Geschäft boomt. Der Inhalt ist irrelevant, es muss einfach nur der Name auf dem Cover stehen und zack, sind die 60-70 Euro in der Tasche. Es scheint mir auch manchmal so als sei Grafik mittlerweile alles geworden. Es ist durchaus wunderbar anzusehen. Aber um ehrlich zu sein. Von mir aus sollen die Leute mal lange, lange an einem Spiel arbeiten, aber dann bitte auch etwas mehr Qualität als nur ein tolles Bild liefern. Regelrecht die Soundtracks kann ich noch gut sprechen. Sicherlich, ich zocke heute auch noch für mein Leben gerne. Aber mir fehlen mittlerweile auch so die Tage und die Aha, oha genial, Gänsehaut Effekte. Dabei bieten sich eigentlich auch genug Konzepte an aus dennen man wirklich schöne Spiele entwickeln könnte. Jedoch bezweifle ich auch das die Guten Alten Zeiten, oder wie hier auch schon jemand sagte, die Goldene Ära, jemals wieder kommt. Dafür ist der Markt einfach zu stumpf geworden, genauso wie sein Publikum. Ich will jedoch nicht bestreiten das alle Genres nur noch Junkstuff liefern. Auch ich zocke mal gerne Shooter wenn sie mir außer irgendwelchen Headshots was bieten. Da nehmen wir einfach mal Half Life oder Bioshock. (Wurden hier glaube ich als die zwei einzigen auch erwähnt, ich hab nicht alles gelesen) Wirklich tolle Spiele. Und bei Half Life dachte ich mir immer wieder, boah ne das kann ja jetzt nicht sein oder ? Es hat unheimlich Spaß gemacht auf den nächsten Akt zu warten. Was bescheuertes passiert jetzt schon wieder ? Womit darf sich Superheor Gordan Freeman als nächstes rumschlagen ? Ich erinnere mich da nur zu gerne an das Level mit den ganzen Larven, wo das riesen Vieh hinter einem her war, und man glatt die Panik bekommen hat wenn man raus musste und das Getrampel von hinten immer lauter wurde *Schauder* Leider gibts davon wie gesagt aber auch nur wenig. Bei Bioshock dachte ich die ganze Zeit eh nur, ihr nehmt mich doch auf den Arm, aber genial ! |
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| | # 20 |
| Review-Redakteur Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 3.918
| Das was du mit der Grafik ansprichst, finde ich sehr interessant, schon oft habe ich bemerkt, wie alte Eisen, Spiele die als Urgesteine gelten, denen man leider Gottes keine Beachtung mehr schenkt, weil die achso tolle "Grafick" nicht mehr aktuell ist. Gottverdammt, und wenn ich auch bei THE LEGEND OF ZELDA - OCARINE OF TIME jedes Polygon einzeln zählen kann, ist doch total egal. Ultracooles Gameplay, abwechslungsreich, fette Dungeons, coole Endgegner die bestimmte Taktiken vorraussetzen, hammer Soundtrack, tollige Features (Zeitreisen, yehaw!) und und und. Oder zu SNES Zeiten. RPG Perlen wie: Final Fantasy - Mystic Quest, Lufia I und II - Rise of the Sinistrals, Seiken Densetsu (besser bekannt als Secret of Mana, die gesamte Reihe), Illusion of Time/Gaia, Secret of Evermore (geil!!!) oder auch Chrono Trigger (was btw. für den Nintendo DS remaked wird!!) und natürlich das bombastische, damals leider letzte richtige RPG/Action Adventure für den SNES: Terranigma; dieses Spiel hatte so eine unglaublich coole Handlung, so ein tolles Gameplay, grafisch war es zu der Zeit für die Konsole einfach nur der Hammer, die Sprites und Animationen unglaublich schick und flüssige Bewegungen. Sehr Abwechslungsreich, witzige Dialoge, spannende Story und schön ausbalanciertes KS und Levelsystem. Oft schließe ich meinen SNES an meinen Fernseher und spiele ein paar Stunden solcher alter genialer Titel. Ich bin wirklich der letzte dem die Grafik wichtig ist, solange Gameplay/Handling und Story cool sind, pfeif ich auf die Optik. Das gleiche gilt eben auch für heutige Titel. Alone in the Dark für PS2. Schlampige Portierung, zumindestens grafisch, da kann die PS2 doch ein bisschen mehr, doch weist dieses Spiel allerhand Fehler auf, macht aber auch vieles richtig. Spielbar ist es auf jedenfall, aber ein Pflichttitel wiederum auch nicht. Nunja. Veraltete Optik macht ein Spiel doch nicht schlechter, im Gegenteil, wenn der Mensch es als schlechtes Spiel anerkennt, verändert das den Menschen, in gewisser Weise. Deswegen zolle ich hier Leuten wie Henry Respekt, da sie auch gerne mal wohl eine Runde Pong spielen Finde ohnehin, dass zuviele mit feiner Optik sozusagen verwöhnt werden.
__________________ official oldsql. |
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, wie auch immer war das so das letzte PC-Spiel dass halbwegs was neues geboten hat (eben die ganze MMORPG-Welt)