Kindersicherungssoftware


Alt 11.05.2009, 11:26   # 1
daddy24
Gastposter
 
Hallo Leute 

Eines meiner Kinder bekommt zur Jugendweihe einen schicken Laptop.

Ich mache mir nun Gedanken wie ich mein „NOCH“ Kind vor den Gefahren des Web schütze und das „Kind“ mit dem richtigen Umgang des PC´s vertraut mache.

Selbstverständlich bin ich der Meinung, daß man mit dem „Kind“ über die Gefahren reden sollte und es den richtigen Umgang nicht durch überdimensionierte „Beschneidungen“ erlernen sollte.

Aber Leute, Ihr wisst doch selber: Grenzen sind da um immer wieder ausgetestet und überschritten werden zu können

…klar haben wir doch auch gemacht!

Und hier sind wir an meinem wunden Punkt angelangt.

Als Anschlußinhaber meines Internetzugangs habe ich die VOLLE Verantwortung über diesen und alles was darüber läuft.

Auch der Gesetzgeber nimmt mich da in die Pflicht!

Deshalb möchte ich von vornherein einen „Riegel“ vorschieben um mein „Kind“ und meinen Geldbeutel vor Abmahnanwälten, Tauschbörsen, Pornografischen Material , Gewalt, ectr. zu schützen.

Gleichzeitig möchte ich den Computer an sich überwachen (Spielzeit, Internetzeit, Softwareinstallation, Manipulation).

Der PC ist in erster Linie für die Schule und Ausbildung gedacht., die Freizeit sollte draußen an der frischen Luft mit Freunden gestaltet werden.

Meine Fragen sind daher an die Gemeinschaft:

- Wie geht Ihr mit dem Thema um?

- Was benutzt Ihr für „Überwachungssoftware“

- Welche Erfahrung habt Ihr mit dieser Art von Software (Freeware oder auch Kaufware)

- Wie kann ein Kind Sperren umgehen?

- Welche „Beschneidungen“ mit 14 Jahren würdet Ihr festlegen?

…auf dem System läuft Vista (ab Herbst Windows 7)

…sicher erwäge ich auch mit Einbeziehung des heranwachsenden Kindes Lockerungen!

Danke für Eure Antworten

Daddy24
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Alt 11.05.2009, 11:36   # 2
sn00py603
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Zitat:
Als Anschlußinhaber meines Internetzugangs habe ich die VOLLE Verantwortung über diesen und alles was darüber läuft.

Auch der Gesetzgeber nimmt mich da in die Pflicht!

Deshalb möchte ich von vornherein einen „Riegel“ vorschieben um mein „Kind“ und meinen Geldbeutel vor Abmahnanwälten, Tauschbörsen, Pornografischen Material , Gewalt, ectr. zu schützen.
Da denkst du goldrichtig. Man kann nie vorsichtig genug sein.

Als erstes würde ich auf dem Rechner das Adminkonto mit Passwort sichern und ein Gastkonto einrichten, mit welchem dein Kind alles machen kann, außer Software zu installieren. Desweiteren, ich weiß ja nicht, was du für einen DSL_Router du benutzt, würde ich die Hardware Firewall dementsprechend programmieren, so das gewisse Seiten nicht aufgerufen werden können. Ach ja, den Router darfst du nicht vergessen, den musst du natürlich auch noch sichern, sonst kommt das Kind noch auf die Idee die Firewall zu ändern.
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Alt 14.05.2009, 11:48   # 3
vasidank
 
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Beiträge: 14
Wenn der neue PC Vista hat, ist es dan leicht alles einzurichten und zu überwachen. Du kannst in Systemsteuerung -> Jugendschutz alles einrichten wie du willst. Du kannst bestimmen wieviele Stunden pro Tag dein "Kind" spielen darf, verbotene Seiten sperren usw
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Alt 14.05.2009, 12:17   # 4
schnurri_
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Registriert seit: 28.11.2008
Ort: Cafe del Mar
Beiträge: 1.877
Ganz abgesehen von dein Einschränkungen - ich würde - zumindest am Anfang - nur in meinem Beisein den Zugriff zum Internet zusammen mit meinem Kind ermöglichen - Learning by Doing

Außerdem kann ich so direkt kontrollieren, für was sich mein Kind interessiert und kann direkte Hilfe geben.

Sobald eine sichere Grundlage geben ist, kann man das Ganze ja lockern - aber ich möchte zumindest am Anfang wissen, was mein Kind im Internet eigentlich macht
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Alt 14.05.2009, 14:05   # 5
antiTank
Gastposter
 
Äußerst schwierige Frage. Meine Tochter hat, von den genannten Befürchtungen ausgehend, genau das gemacht, was Schnurri empfiehlt. Sie läßt ihre Kinder sogar dauerhaft nur dann an den PC, wenn sie selbst dabei ist.
Ich möchte diese Frage heutzutage nicht entscheiden müssen.

Einerseits verbaut sie damit den Kindern die Möglichkeit, zum jetzigen Zeitpunkt schon Dinge spielerisch zu erlernen, zu dessen Nachholung im Erwachsenenalter bereits Übung und Zeit erforderlich sind. Gleichaltrige, die es von Kind an gewohnt sind, mit dem Rechner umzugehen, sind ihnen haushoch überlegen.
Andererseits ist es doch so gut wie unmöglich, alles das zu sperren, was schädlich sein könnte. Nimm nur "normale" chaträume wie z.B. den AOL-chat. Vor länger als 10 Jahren hat man da noch "normale" Leute getroffen, mit denen man sich "normal" unterhalten konnte. Schau da doch heutzutage mal rein! Ich hab´s seit Monaten nicht mehr gemacht, aber, wat ich da gesehen hab, war genug. Kids, die sich im absoluten Gassenjargon und noch weit darüber hinaus ihre stumpfsinnigen und idiotischen Phrasen um die Ohren gehauen haben.

Fazit: Vom Prinzip her kann ich meine Tochter und meinen Schwiegersohn verstehen. Aber nochmal: Ich selbst möchte nicht vor die Frage gestellt werden.

Gruß
antiTank
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Alt 14.05.2009, 14:41   # 6
Dedabile
 
Benutzerbild von Dedabile
 
Registriert seit: 15.01.2009
Beiträge: 169
Zitat:
Zitat von schnurri_ Beitrag anzeigen
Ganz abgesehen von dein Einschränkungen - ich würde - zumindest am Anfang - nur in meinem Beisein den Zugriff zum Internet zusammen mit meinem Kind ermöglichen - Learning by Doing

Außerdem kann ich so direkt kontrollieren, für was sich mein Kind interessiert und kann direkte Hilfe geben.

Sobald eine sichere Grundlage geben ist, kann man das Ganze ja lockern - aber ich möchte zumindest am Anfang wissen, was mein Kind im Internet eigentlich macht


Genau so würde ich es machen.
Und ich würde von totaler Kontrolle abraten.
Setz feste, aber ausdiskutierbare Grenzen, sei kompromißbereit und lass dein Kind da ganz langsam dazu lernen.
Absolut beispielhaft finde ich, dass du in Sachen Abmahnanwälte und co. absolute Vorsicht walten lässt.
MFG
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Alt 17.05.2009, 09:29   # 7
antiTank
Gastposter
 
Zitat:
Zitat von Dedabile Beitrag anzeigen
Genau so würde ich es machen.
Und ich würde von totaler Kontrolle abraten.
Setz feste, aber ausdiskutierbare Grenzen, sei kompromißbereit und lass dein Kind da ganz langsam dazu lernen.
Absolut beispielhaft finde ich, dass du in Sachen Abmahnanwälte und co. absolute Vorsicht walten lässt.
MFG
M.E. wird bei dieser Diskussion wohl "vergessen", daß es hier auch nicht zu allerletzt auf das Kind selbst, also dessen Erziehung, Verhaltensmuster, Beeinflußbarkeit durch Dritte etc. etc., ankommt. Schon von daher gesehen würde ich hier nie und nimmer generelle, auf alle Kinder anwendbare Durchführungsvorschläge unterbreiten. Längst nicht jedes Kind hält die ihm gesetzten Grenzen auch wirklich ein.

Gruß
antiTank
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Alt 17.05.2009, 13:27   # 8
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
 
Benutzerbild von grunzer
 
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.749
Ich verlinke einfach mal einen anderen Thread ohne weiteren Kommentar:
Internet und Kinder

Grüße Grunzer
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Alt 17.05.2009, 15:00   # 9
King W.
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von King W.
 
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847


Ich denke, besser als Sperren und Verbote sind Einsicht und Verständnis. Ob und wie weit du das von deinem Kind erwarten kannst, mußt du selbst wissen, schließlich kennst du dein Kind besser als wir.

Ich plädiere jedenfalls weniger für Sperren, die ein sehr cleveres Kind ohnehin umgehen kann, als für Hilfestellung durch geeignete Software.

Eine Menge gefährlicher Seiten kann man schon durch das Programm "Spybot Search & Destroy" unzugänglich machen, sogar ohne daß das als Sperre empfunden wird. Nach der Installation einfach den Rechner "Immunisieren". Dann tritt beim Versuch, eine solche Seite aufzurufen, ein Ladefehler auf. Die Art der Fehlermeldung läßt übrigens keinerlei Rückschluß auf den Grund des Fehlers (nämlich daß die Seite absichtlich gesperrt worden ist) zu. Dann sollte noch WOT (Web Of Trust) installiert sein, ein Programm, das vor gefährlichen Internetseiten warnt.

Ein paar allgemeine Verhaltensregeln gehören natürlich auch noch dazu, z.B. darf ein 14-jähriger Jugendlicher niemals - ohne jede Ausnahme - seine Identität im Netz preisgeben. Dazu gehört z.B. auch die Handynummer, die Schule, die er besucht usw. Das erfordert natürlich etwas Mühe, ist aber allemal besser, als Verbote und Sperren. Denn wie soll ein Jugendlicher Verantwortung lernen, wenn er generell daran gehindert ist, überhaupt welche zu übernehmen?

Zusätzlich kann man noch Adblock plus installieren, gegen allzu aufdringliche Werbefuzzies und die Behandlung der Cookies im Browser ziemlich restriktiv einstellen. Ich selbst akzeptiere z.B. grundsätzlich keine Cookies von Drittanbietern und lasse mich bei den übrigen Cookies vom Browser fragen wobei ich über 90% ablehne.

Bevor ich jetzt zerrissen werde: Das Ganze ist natürlich nur meine persönliche Meinung, kein Dogma.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 17.05.2009, 16:06   # 10
Spartakiade
 
Registriert seit: 12.08.2007
Beiträge: 18
also ich denke das es für einen 14 jährigen mit etwas vertändnis für pcs gelingt die sicherung zu umgehen!!
Also aufpassen und was gutes kaufen.
Am besten dem kind nur ein eingeschränktes konto zuweisen!!
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