Hi!
ich habe vor, mir auf meinen PC eine virtuelle Maschine zu legen. Windows XP Prof soll mein Haptsystem zum Arbeiten, Spielen etc werden. Dann möchte ich aber schnell auf ein Linuxsystem gelangen um dann im Internet zu surfen. Dadurch erhoffe ich mir mehr Sicherheit beim Surfen. Außerdem wollte ich schon immer Linux "erkunden".
Nach einn bisschen Recherche bin ich auf Vmware gestoßen. Allerdings weiß ich nicht, ob die freeware version Vmware Player dafür geht. Welche Software empfehlt ihr mir? Geht durch den Einsatz einer virtuellen Maschine Rechenleistung oder Geschwindigkeit verloren?
DANKE FÜR EURE HILFE!!!
LG,
vinnü
PS.: Hier noch meine PC (Eck)daten:
Software:
OS: Microsoft Windows XP Professionel
gewünschtes zweit OS: open SUSE Linux 10.2
Hardware:
Intel Pentium 4 mit 3,0 Ghz
1 GB DDR2 Arbeitsspeicher
400GB SATA Festplatte
ATI X1300 mit 256MB
Intel-Mainboard
07.07.2007, 21:58
#
2
FreewareGuide
Moderator
Registriert seit: 31.10.2002
Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.432
Moin,
Zitat:
Zitat von vinnü
Nach einn bisschen Recherche bin ich auf Vmware gestoßen. Allerdings weiß ich nicht, ob die freeware version Vmware Player dafür geht. Welche Software empfehlt ihr mir? Geht durch den Einsatz einer virtuellen Maschine Rechenleistung oder Geschwindigkeit verloren?
Du brauchst schon den VMware Server, damit Du virtuelle Maschinen auch erzeugen kannst, aber auch der ist kostenlos. Du kannst auch Microsofts Virtual PC 2007 mal testen, etwas weniger mächtig, dafür an einigen Stellen auch einfacher. VirtualBox hat mich persönlich jetzt nicht so überzeugt, aber das muss ja nix heißen.
Selbstverständlich ist eine virtuelle Maschine langsamer. Es ist nicht ganz so drastisch wie man vermuten könnte, weil die vorgetäuschte Hardware doch sehr simpel ist, aber es ist spürbar. Trotzdem: Experimente damit lohnen immer.
Es gibt übrigens einen einfachen Weg, Live-CDs wie z.B. Knoppix als virtuelle Maschine in VMware zu laden, wenn Dein Englisch reicht: LiveCD Player Virtual Machine, für die reicht dann sogar der VMware Player.
...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht!
07.07.2007, 22:57
#
3
vinnü
Threadstarter
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 18
Hi!
danke für deine Antwort!!!
verlangsamt die virtuelle Maschine eigentlich auch das Standartsystem(in meinem Fall Windows XP Prof)? Wobei ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann, da die virt. Maschine dafür doch nicht aktiviert sein muss, oder?
LG,
vinnü
07.07.2007, 23:41
#
4
torian
Registriert seit: 02.04.2007
Beiträge: 29
hi gruess dich
die virtuelle maschine verlangsamt schon dein system, aber nur wenn sie gestartet und aktiv ist, ansonsten nicht. ist zumindest bei vmware so. wenn sie gestartet ist brauchst sie natuerlich speicher.
mfg torian
08.07.2007, 02:03
#
5
vinnü
Threadstarter
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 18
Hi!
zum sufen braucht man ja glücklicherweise nicht sooo viel speicher und zum zocken und für videobearbeitung kommt sowieso windows zum Einsatz...
eine Frage noch: wird das nach der Installation des OS installiert oder vorher? mein Vater, der das früher mal benutzt hat, hat mir erzählt, dass man früher Vmware auf die leere Festplatte instaliert hat und dadrüber dann die Betriebssysteme. nur kann man auf der HP von Vmware nur exe dateien und sowas runterladen macht man das heute erst drauf, nachdem die beiden OS installiert wurden oder wie?
08.07.2007, 08:11
#
6
FreewareGuide
Moderator
Registriert seit: 31.10.2002
Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.432
Moin,
Zitat:
Zitat von vinnü
eine Frage noch: wird das nach der Installation des OS installiert oder vorher? mein Vater, der das früher mal benutzt hat, hat mir erzählt, dass man früher Vmware auf die leere Festplatte instaliert hat und dadrüber dann die Betriebssysteme. nur kann man auf der HP von Vmware nur exe dateien und sowas runterladen macht man das heute erst drauf, nachdem die beiden OS installiert wurden oder wie?
nein, es ist ganz einfach, es verhält sich wie jedes andere Programm auch. Du installierst VMware/Virtual PC oder so, und das ist erstmal nur ein weiteres Programm (und das nimmt natürlich für sich und später für die virtuelle Maschine Speicher und Rechenzeit in Anspruch, weswegen andere Programme davon weniger haben, langsamer sind).
Wenn Du dann dieses Programm startest, dann bietet es Dir die Möglichkeit, eine neue virtuelle Maschine (VM) zu erstellen. Für die gängigsten Betriebssysteme, die dann in einer solchen VM installiert werden sollen, werden dann sinnvolle Vorgabewerte angeboten, damit das System akzeptabel lauffähig ist. Dazu gehört auch eine virtuelle Festplatte, die genug Platz bietet für das System (und die notfalls bei Bedarf mitwächst). Diese virtuelle Festplatte ist in Wirklichkeit natürlich nur eine Datei auf Deiner echten Festplatte. Du kannst auch z.B. eine grundlegende VM erzeugen, am besten in einem leeren neuen Verzeichnis, und wenn die fertig ist das Verzeichnis kopieren, um darauf verschiedene Systeme basieren zu lassen, eines zum Surfen, eines zum Testen usw. (Weiterhin hast Du immer die Chance, "Snapshots" zu erstellen und Deine VM auf diesen Zustand zurück zu setzen, falls Du mal Müll im System veranstaltet hast.)
Nun bin ich doch ein wenig verunsichert und weiss nicht, was besser ist.
Wie ist denn eure Meinung zu rvspersonal?
so wie ich das sehe, ist dieses Tool nicht so ganz das Gleiche. RVS macht Dein aktuelles System zu einem virtuellen, damit Du in dieser virtuellen Kopie sicherheitsrelevante Sachen machen kannst (Surfen usw.), ohne Angst, dass du Dir dabei Viren einfängst oder Dein System zerschießt. Am Ende wird alles verworfen (nur einiges kann man explizit mittels einem virtuellen Laufwerk auch im realen System speichern). Ein interessanter Ansatz, für diesen Zweck bestimmt auch komfortabler, aber eben was anderes als universelle virtuelle Systeme, die halt auch ganz andere Anwendungen erlauben (mal Linux austesten oder so).
...bin letztens durch die Aufnahmeprüfung zur Hellseherschule gekracht!
09.07.2007, 16:41
#
9
r.a.
Registriert seit: 25.02.2007
Beiträge: 221
Linux austesten wuerde mich zwar schon interessieren, im Vordergrund steht aber der Sicherheitsaspekt.
Dazu kommt, das bei "Microsofts Virtual PC 2007" der Arbeitsspeicher "geteilt" wird, mein Rechenknecht aber nur 768 MB zur Verfuegung stehen.
Da wird RVS vielleicht besser laufen.
Den Nachteil, den ich bei RVS sehe, sind die Updates (AntiVir z.B.).
Auch alle anderen Sachen, die irgendwie gespeichert werden sollten, wuerden beim rebooten verloren sein.
Da muss man schon maechtig aufpassen, ob RVS ein oder ausgeschaltet ist.
Alles nicht so einfach.
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Ein guter Slogan kann jegliches Denken 50 Jahre lang aufhalten.
09.07.2007, 16:56
#
10
FreewareGuide
Moderator
Registriert seit: 31.10.2002
Ort: Oldenburg
Beiträge: 5.432
Moin nochmal,
Zitat:
Zitat von r.a.
Dazu kommt, das bei "Microsofts Virtual PC 2007" der Arbeitsspeicher "geteilt" wird, mein Rechenknecht aber nur 768 MB zur Verfuegung stehen. Da wird RVS vielleicht besser laufen.
wie meinen? Der Arbeitsspeicher wird immer "geteilt" auf irgendeine Art und Weise. (Nur, wenn ich das richtig verstanden habe, kriege ich bei RVS das eigentliche Betriebssystem nicht mehr zu Gesicht, Speicher braucht es dennoch.) Die Frage ist ja auch, was Du alles parallel machen willst, ob Du nur in der virtuellen Maschine arbeitest oder parallel mit dem "best of both worlds".
Mich würde an RVS schon allein nerven, dass ich selbst so einen Kleinkram wie Änderungen an Favoriten/Bookmarks, Adressbüchern usw. recht aufwendig von Hand synchronisieren muss mit jedem System-Runterfahren, ist ja sonst futsch. Eine echte VM setze ich nur explizit auf Wunsch auf einen bestimmten Zustand zurück.
Außerdem, unser Themenstarter @vinnü hat ja durchaus den Wunsch geäußert, auch mal z.B. Linux anzutesten