Windows 2003 Server schneller als Linux?

Alt 08.05.2003, 05:45   # 1
delforcer
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Windows 2003 Server schneller als Linux?

Die Marketing-Maschine von Microsoft wird nicht müde, mit manipulierten Benchmarks angebliche Vorteile von Windows gegenüber Linux herauszustellen.

Ein Benchmark von Veritest bescheinigt Windows 2003 Server jetzt eine bis zu 100% höhere Performance als Dateiserver. Dabei kamen Server von HP mit bis zu 8 Intel-CPUs zum Einsatz, auf denen Windows, Red Hat Advanced Server 2.1 und Red Hat Professional 8.1 getestet wurden.

Der Benchmark wurde von Microsoft in Auftrag gegeben, womit das Resultat bereits von Anfang an feststand. Laut Veritest wurden alle Systeme gleichermaßen optimiert. Man habe z.B. eine signifikante Zeit damit verbracht, die optimalen Optionen für Samba herauszufinden. Am Ende seien die Standard-Einstellungen mit kleinen Modifikationen die besten gewesen.

Auch am Kernel bzw. der Registry wurden Tuning-Maßnahmen vorgenommen. Am Ende ergab sich für Windows bei 15 bis 120 Clients je Netzwerk-Segment ein um 66 bis 100% höherer Spitzen-Durchsatz, gemessen in Mbit/s. Hier liegt auch einer der beiden fragwürdigen Punkte des Benchmarks: Was der Spitzen-Durchsatz aussagt, ist nicht erklärt.

Linux skaliert in dem Benchmark von 1 bis 8 Prozessoren absolut linear, Windows scheint jedoch oberhalb von 4 Prozessoren einzubrechen. Der Benchmark zeigt aber auch, daß die Performance von Windows zurückgeht, wenn mehr Clients hinzukommen, und zwar linear. Bei Linux hingegen bleibt sie fast konstant.

Bei dem Benchmark wurde zudem pro Prozessor eine Gigabit-Netzwerkkarte verwendet. Das macht ihn völlig unrealistisch, da keine Netzwerkkarte zu mehr als 12,5% ausgelastet war. Wer würde unnötigerweise so viele Karten einbauen? Veritest band einen IRQ, also im Prinzip eine Netzwerkkarte, an jeweils eine CPU, um damit die Performance zu optimieren. Vielleicht deuten die so gewonnenen Resultate darauf hin, daß in Kernel 2.4 die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten mit Performance-Problemen verbunden ist. Falls ja, werden die Entwickler diese Anregung sicher gerne aufgreifen. In einem Benchmark mit einer einzelnen Netzwerkkarte würde aber es Linux sehr wahrscheinlich schaffen, diese zu 100% auszulasten und damit Windows sehr alt aussehen zu lassen.

Somit erinnert dieser Benchmark sehr stark an den Mindcraft-Benchmark von 1999. Eine gute Übersicht über die Geschichte und generelle Anmerkungen zum Wert solcher Benchmarks findet man bei Server World Magazine. Der Grund für den Vorsprung von NT war damals, daß es im verwendeten Kernel 2.2.2 ein Problem bei der Verwendung von mehreren Netzwerkkarten gab. Daher wurden in den Tests statt einer Gigabit-Netzwerkkarte vier 100 Mbit-Netzwerkkarten verwendet. Hätte der geplante spätere Vergleich noch stattgefunden, hätte Linux Windows glatt niedergebügelt. Doch der wurde von Microsoft untersagt.

wichtig! der artikel geht noch weiter!
verwante themen:
Microsoft: Den Gegner studieren

del

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quelle und link sowie der rest:

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Alt 08.05.2003, 05:45 # --
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Alt 08.05.2003, 17:35   # 2
Seerose
 
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Und hier der Bericht von Heise online dazu.
Der liest sich schon ein wenig Windows-freundlicher, was aber auch an deiner Quelle liegt. Dass eine Linuxseite kein gutes Haar an Windows läßt, ist wohl klar.

Aber eines ist aus diesem Test mal wieder klar geworden: Linux ist noch immer nichts für den Normaluser, bloß Finger weg davon!
Bei Linux ist man noch viel mehr auf der Jagd nach den neuesten Updates als bei Windows.
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Alt 08.05.2003, 18:10   # 3
shadowrunner
 
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@ Seerose: In ALLEN Windows Lizenzen ist es verboten, von Windows Benchmarks zu machen! Soviel zum Thema Unabhängige Tests. Auch (für mich jedenfalls) belustigten fand ich einen Kostenvergleich zwischen Linux und Windows in Unternehmen. (Auch von M$ ind Auftrag gegeben.) Angeblich würde Linux 20% mehr Kosten verursachen.

Zitat:
Aber eines ist aus diesem Test mal wieder klar geworden: Linux ist noch immer nichts für den Normaluser, bloß Finger weg davon!
LOL Hast du Windows 2003 auf deinem Rechner??

Zitat:
Bei Linux ist man noch viel mehr auf der Jagd nach den neuesten Updates als bei Windows.
LOL!!! Wenn man alle Updates für Windows, XP, office und den IE zusammenrechnet, hat Microsoft 2002 täglich drei Updates veröffentlicht. Bei Linux dagegen steht alle Vierteljahr mal ein Kernelupate an
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Alt 08.05.2003, 18:49   # 4
Seerose
 
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Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Zitat:
Aber eines ist aus diesem Test mal wieder klar geworden: Linux ist noch immer nichts für den Normaluser, bloß Finger weg davon!
LOL Hast du Windows 2003 auf deinem Rechner??
Ich merke, der Zusammenhang zwischen dem Artikel und meiner Aussage überfordert den gemeinen Computer-"User".
Unabhängig davon, ob man Linux als Server oder sonstwie nutzt, zeigen beide Berichte, dass es sehr darauf ankommt, sich regelmäßig über Updates zu informieren und diese ggf. sogar zu Fuß, d.h. Source-Code compilieren, einzuspielen. Welcher normale Nutzer kann das? Vor allem, ohne ausreichende Englischkenntnisse.

Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Zitat:
Bei Linux ist man noch viel mehr auf der Jagd nach den neuesten Updates als bei Windows.
LOL!!! Wenn man alle Updates für Windows, XP, office und den IE zusammenrechnet, hat Microsoft 2002 täglich drei Updates veröffentlicht. Bei Linux dagegen steht alle Vierteljahr mal ein Kernelupate an
Du vergleichst hier also alle Microsoft Produkte mit nur dem Linuxkernel?
Vergleichen wir doch lieber mal Linux als Gesamtsystem mit Windows als Gesamtsystem: Bei mir kommt fast täglich mindestens eine Mail wegen irgendwelcher Sicherheitslücken in Linux an. Dann muß ich jedesmal prüfen, ob uns das betrifft, das Update besorgen, ggf. compilieren und ohne den Arbeitsfluss zu stören einspielen. Echt tolle Wurst!

Windows hat eine ganze Menge Macken. Und wenn Linux bereits gleichgezogen ist, dann in diesem Punkt!!!
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Alt 08.05.2003, 19:43   # 5
delforcer
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es wird keine objektiven tests geben koennen, jedenfalls nicht im vergleich von linux zu microsoft. oder eine andere firma zu ms.
und darf ich mal lachen?
also was bin ich, die frage stelle ich mir wirklich, denn niemand weiss ob ich ein "normaluser" bin oder nicht und ich habe linux, auf meinem pc, und auch als server. hier ist ein reines linux-netzwerk.
zum compilieren:
"./configure", "make", "make install".
ist das so schwer?
das kann jeder auch wenn das english mager sein sollte, so wird man sich das doch wohl merken koennen...
das man sich sicherlich informieren muss ist klar, aber das ist auch kein problem, und bei sicherheitsmengel, danran wird dann auch schnellstmoeglich gearbeitet.

zu den macken, na ja relativ zu sehen, linux ist nicht gleich linux...

del

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Alt 08.05.2003, 19:51   # 6
shadowrunner
 
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1. Es gibt auch Deutschsprachige Distributionen mit sehr bequemen Update Service ( SuSE)
2. Nicht ich, sondern Micrsoft vergleicht. Ausserdem hat Linux den gleichen Funktionsumfang ( Open Office, Mozilla/Konqueror). Die Microsoft-Updates diehen fast auschlieslich dazu, Sicherheitslücken zu stopfen. Die Linux Kernel-Updates diehen meist nur zum erweitern der Funktionen.

ZUM THEMA SICHERHEIT: DAS WAR DAS LUSTIGSTE WAS ICH JE GEHÖRT HABE!!!!!! DOCH WENN ICH SEHE DAS Microsofts PROPAGANDMACHSCHINE SCHON SO GUT FUNKTIONIERT IST ES SCHON NICHT MEHR SO LUSTIG.
Linux (alle Open Source Programme) ist MS beim Thema Sicherheit Lichtjahre entfernt voraus. Los gehts: ActiveX, Bufferoverflows, Mailattachments, Viren (z.b SQl-Slammer), Makros, uneingeschränkte Benutzterfreigaben, DirectX Fehler, MS Spionage (Media Player!) etc. usw............ All diese Problem hat der Linux User nicht!!! Wo ist Windows bitte sicherer??? In der Wiedergabe von Murphys Gesetzt vielleicht!!!
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Alt 08.05.2003, 19:57   # 7
delforcer
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also bitte, so ganz utopisch ist es nun dann doch nicht.
auch wir linuxer koennen uns viren einfangen, nur gibt es diese recht selten.
und wenn, man nicht als root drinnen ist, na ja dann sind eben die daten weg wo man schreiben darf. also dann kanns doch auch egal sein... (sag ich mir)
scanner haben wir auch, also alles kein hit, wer denkend surft, der wird keine probleme haben, egal ob nun linux windows oder sonst irgendwas...
fiese mailanhaenge gibt es auch, nur die wahrscheiblichkeit ist eben sehr gering.
da jeder logish denkende angreifer sich das system aussucht, wo er eben viele treffen kann, und das ist nun mal windows...
das thema spoinage faellt eh flach...
und der rest ist logish...
lichtjahre? sehe ich anders aber egal..

del

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Alt 08.05.2003, 19:57   # 8
Seerose
 
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Wechseln wir jetzt zum Thema Sicherheit?
Um nicht ganz den Bezug zum eigentlichen Thema zu verlieren, empfehle ich mal einen Blick auf die Samba-Seite. Insbesondere warum welche Updates herausgekommen sind.

@delforcer: Das Compilieren ist für mich kein Problem. Aber schau dir doch mal an, wieviele wirklich banale Fragen hier gestellt werden! Meinst du, diese Leute kriegen das auch hin?
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Alt 08.05.2003, 20:02   # 9
delforcer
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@ seeroeschen,
auch fuer dich ist das compilieren kein akt, da bin ich mir mehr als sicher.
ja und zu der allgemeinheit, uiuiui, da kann ich viel sagen, was ich aber lieber nicht tu.
wer zu faul ist zu lernen oder nachzudenken oder nach hilfe zu suchen, handbuecher weiss der geier was, der ist irgendwo selber schuld.
rechnen lernt man auch nicht durch zufall...

und in der sache mit dem server bleibt linux das eizigste was ich nutzen wuerde, also mal wirklich, mach mal einen eigenen test, sicherheit ist da fuer mich ein wichtiger aspekt. und im grossen und ganzen will es ms dennoch immerwieder versuchen...
jeder entscheidet selbst was er nutzen will, das er lernen muss ist eh klar!

del

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Alt 08.05.2003, 20:07   # 10
Seerose
 
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Zitat:
Zitat von delforcer
und wenn, man nicht als root drinnen ist, na ja dann sind eben die daten weg wo man schreiben darf. also dann kanns doch auch egal sein... (sag ich mir)
Auweiha!!!
Das sind bei mir die wertvollsten Daten überhaupt. Vom restlichen System habe ich auf jeden Fall ein "Backup" in Form der Installations-CDs. Bei meinen eigenen Daten ist das nicht immer der Fall.
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Alt 08.05.2003, 20:10   # 11
delforcer
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na sicher sollte man seine backups machen, das halte ich fuer selbstverstaendlich. und das haben wir hier auch. also es kann dann im grunde fast egal sein.
so halte ich es eben!
dann spute dich aber mit dem backup )

del

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Alt 08.05.2003, 20:37   # 12
shadowrunner
 
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Siehe auch http://www.heise.de/newsticker/data/ola-07.05.03-005/
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Alt 08.05.2003, 20:41   # 13
delforcer
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also als firma koennten die support kosten hoeher werden, sprich wenn ein typ kommen muss und das ganze machen muss, sind die mitarbeiter hingegen mit der sache vertraut, soe koennte man sich das sparen und kommt dann wirklich besser weg.
wenn ms die software aufmacht, ich glaube dann, ich weissn nicht, ist zu unvorstellbar...

del

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Alt 08.05.2003, 21:38   # 14
Seerose
 
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Zitat:
Zitat von Shadowrunner
Mit solchen Studien ist es genauso wie mit irgendwelchen vergleichenden Tests. -----> Mülltonne
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Alt 20.05.2013, 02:42 # --
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