wir wollen ein Jabra Stone2-Bluetooth-Headset verlosen. Zur Teilnahme muss nur ein Kommentar zu folgendem Thema, hier in diesen Thread geschrieben werden: "Wie stellt Ihr Euch (technisch) die Zukunft der Telefonie vor?"
Werden wir beispielsweise über einen integrierten Chip im Kopf unsere Kontakte und Adresslisten bei Bedarf direkt auf die Netzhaut projizieren und über winzige Antennen in den Zähnen Funksignale empfangen? Seid kreativ und tobt Euch aus.
Der Gewinner wird unter allen Kommentaren ausgelost. Doppelte Teilnahme führt nicht zu doppelter Gewinn-Chance. Diskutieren ist natürlich trotzdem erlaubt. Teilnahmeschluss ist Mittwoch der 22.02.2012. Der Gewinner wird über das Foren-Nachrichten-System informiert.
Die netzwelt wünscht allen Teilnehmern viel Glück und weiterhin viel Spaß beim Brainstormen und Austauschen.
Im Jahre 2011 = Erdöltelefon
Im Jahre 2012 = Kabelfreies Telefon
Im Jahre 2013 = Tastenfreies Telefon
Im Jahre 2014 = Elektro freies Telefon
Im Jahre 2015 = Kommt Andreas und sagt :„HALT STOP ES BLEIBT ALLES SO WIE ES IST !”
Im Jahre 2016 = Wird dass Erdöl Telefon wir benutz
20.02.2012, 17:06
#
3
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.952
Ich denke das nächste anstrebenswerte werden flexible e-ink ähnliche Materialien (natürlich farbig) sein, die man quasi in Jacken im Ärmel einbauen kann.
Diese ganze Miniaturisierung ist doch jetzt schon ad absurdum geführt (winzige Klicktasten, die ein ordentlicher bayrischer Bauer nicht mehr einzeln drücken kann usw).
Ausgeschalten haben sie die gleiche Farbe oder imitieren sogar die Designelemente der Jacke.
Eingeschalten sind sie ein schönes 9 zölliges Touchfeld mit "bewegter farbiger Tinte" direkt auf dem Arm, das wäre doch was. Das Smartphone oder der MiniPC oder was auch immer dazu könnte durch ein extra flaches Kabel -natürlich zum anstecken an einen genormten Stecker (+ genormtes Protokoll!)- in einer Innentasche verstaut sein, so daß man beliebige Systeme in die Jacke integrieren kann.
Strom wird aus dem angeschlossenen Gerät bezogen oder extrig von dem Solarpanel, das den ganzen Rücken bedeckt und ebenfalls absolut flexibel und an die Farbe der Jacke angepaßt Strom "erzeugt".
Sicher auch eine tolle Sache für Profisportler und ihre Werbeaufnäher
Aber wecken wir mal keine schlafenden Hunde.
Ich hasse schnurlose Geräte, da ich ab einer gewissen Anzahl von denen nur noch am überlegen bin welches mal wieder ans Stromnetz gehängt werden will. Deshalb ist das Mikrophon direkt in den Kragen eingebaut (besser die beiden Mikrophone, da man ja nicht immer starr in eine Richtung reden will, sondern den Kopf auch gerne mal bewegt) und der oder die Kopfhörer sind einfach verstaubar und herausziehbar ebenfalls integriert.
Viel Spaß bei weiter Spinnen!
Grunzer
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Lieber eine unsichere Freiheit
als eine sichere Diktatur !
20.02.2012, 19:21
#
4
Ernest
Registriert seit: 13.02.2010
Beiträge: 958
Mir würde als Innovation eine Brille mit Bluetooth-Technik spontan einfallen: Im hinteren Teil der Brillenbügel (also da, wo sich die Brillenbügel hinter den Ohren befinden) befinden sich die Lautsprecher und im Mittelsteg bzw. in den Dingern, die auf dem Nasenbein aufliegen befindet sich das Mikrofon. Um die Lautstärke in den Lautsprechern zu regulieren, befinden sich Taster für Laut/Leise am Bügel. Diese Variante ist besonders für Brillenträger sehr gut, da sie das Equiment im Groben eigentlich ständig dabei haben, ohne sich erst ein Headset an das Ohr fummeln zu müssen. Der weitere Vorteil: Diese Spezialbrille ist unabhängig von der Witterung einsetzbar, wohin die zuvor genannte High-Tech-Jacke im Winter wie im Sommer sowohl ständig Vor- und auch Nachteile bietet: Es macht keine Freude, bei 30°C mit einer Jacke (oder Weste) umherzulaufen und es macht auch keine Freude im Winter zwar eine warme Jacke, aber fast keine Sonne zu haben (Solarzellen werden kaum aufgeladen). Noch ein Vorteil der Spezialbrille: Sie bietet im Vergleich zum üblichen Headset für PKW- und Zweiradfahrer einen wesetlich höheren Tragekomfort und bietet einen höheren Sicherheitsaspekt.
Naja... Zukunftsmusik eben
__________________ Man kann so alt sein wie eine Kuh und lernt trotzdem noch dazu.
21.02.2012, 11:32
#
5
grunzer
Hausmeister im Virtuellen
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 2.952
Du hast recht mit den Nachteilen einer Jackenlösung, aber allzu kritisch sehe ich das nicht, wenn man zB ein Futter zum herausnehmen einbaut, dann kann man die Jacke geschätzt 9 Monate im Jahr tragen und für die restliche Zeit hat man halt ein zweites solches Gerät in "Badetuchform"
Bei dem Solarpanel geht es mir gar nicht um die "ultra Effizienz" sondern um eine Dreingabe, die einem "Smartphone-auflade-Marathon" geplagten Menschen ein paar Watt zur Verfügung stellt und so das Gerät vielleicht nicht schon nach halber Bahnfahrt, sondern erst daheim aus geht.
Da finde ich den Nachteil kein Brillenträger zu sein und eine von Dir beschriebene Technik zu haben viel größer
Aber jetzt bitte keinen Flame hier vom Zaun brechen, vermutlich haben beide Techniken ihre Zielgruppe und würden sich lohnen...
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als eine sichere Diktatur !
21.02.2012, 14:39
#
6
King W.
Team SAT-Technik
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
Was denn noch?
Meiner Meinung nach war schon die Einführung und weite Verbreitung der Handys ziemlich grenzwertig. Muß man denn unbedingt immer und überall und für jeden erreichbar sein? Und muß man unbedingt vom Klo oder aus der Badewanne heraus online gehen können?
Manchmal frage ich mich, wie ich die ersten 14 Jahre meiner Jugend verbracht habe: Ohne Handy, ohne Fernsehen, ohne Play-Station, ohne Computer. Dafür aber mit einer Gitarre, einer Mundharmonika, einem Fahrrad, vielen Büchern und einer großen Spielesammlung zuhause.
Ich weiß - klingt alles reichlich antiquiert, die 50er und 60er Jahre sind vorbei und kommen auch nie mehr wieder.
Andererseits: muß man unbedingt alles machen, was technisch irgendwie machbar ist? Wenn es um das Telefon geht, so ist doch schon nahezu alles erfunden, was denkbar ist. Auf ein Mikrofon, im Backenzahn implantiert, kann ich gern und dankend verzichten.
Stellt euch mal vor, das gäbe es wirklich und ihr würdet abgehört - Schäuble & Co. würden schon dafür sorgen: Ihr könntet ja z.B. nicht einmal wenn ihr allein seid, beim Essen so richtig herzhaft schmatzen und rülpsen, ohne daß das digitalisierte Geräusch in irgend einer Vorrats-Datenbank - natürlich in den USA - landet. Schöne neue Welt!
Also - laßt das Telefon wie es ist, mehr brauchen wir wirklich nicht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein
Nokia? Nein danke!
21.02.2012, 15:11
#
7
L.Gerlach
Community Beauftragter
Threadstarter
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Beiträge: 1.089
Aber die ganzen Vorteile, die so ein in den Backenzahn implantierter Sender und Empfänger mit sich brächte ... das ließe sich doch sogar noch erweitern auf eine Art Messstation die im Falle einer Erkrankung die über den Atem feststellbar ist direkt nach Amerika funkt. Die funken dann wiederum an Deutschland zurück und die leiten das Problem einfach an die zuständige Dienststelle weiter, die der Heimat des "Backenzahn-Besitzers" am nächsten liegt.
Die können dann alternativ eine Gruppe Mediziner aussenden oder alternativ einen anonymen Brief schreiben - ungefähr so: "Sehr geehrter Herr XYZ, vertrauliche aber verlässliche Quellen haben uns Informationen zugesandt, die ein besorgniserregendes Bild von ihrer Mundhygiene zeichnen ..."
Du hast recht mit den Nachteilen einer Jackenlösung, aber allzu kritisch sehe ich das nicht, wenn man zB ein Futter zum herausnehmen einbaut, dann kann man die Jacke geschätzt 9 Monate im Jahr tragen und für die restliche Zeit hat man halt ein zweites solches Gerät in "Badetuchform"
Bei dem Solarpanel geht es mir gar nicht um die "ultra Effizienz" sondern um eine Dreingabe, die einem "Smartphone-auflade-Marathon" geplagten Menschen ein paar Watt zur Verfügung stellt und so das Gerät vielleicht nicht schon nach halber Bahnfahrt, sondern erst daheim aus geht.
Da finde ich den Nachteil kein Brillenträger zu sein und eine von Dir beschriebene Technik zu haben viel größer
Die Idee mit Jacke/Solarpanel wird immer ein Platz- und Bequemlichkeitsproblem sein. Beim Solarpanel musst Du immer nach einer geeigneten Jacke Ausschau halten. Das Solarpanel bietet z.B. für Autofahrer den Nachteil, daß das Solarpanel nutzlos ist, wenn der Autofahrer selbst fährt und die Jacke anhat, weil es im Wagen zu kalt ist. Technik sollte vereinfachen und nicht hinderlich sein. Und: Warum sollte man mit einem "Badetuch" umherrennen, wenn man auch eine Art Pendel-/Quecksilber-Dynamo in das Handy einbauen könnte, mit dem man das Handy aufladen könnte (z.B. durch Schütteln oder Drehbewegungen). Die Technik des drehenden Bildschirms könnte man ebenso gut in die Gewinnung von Energie einsetzen. Die zur Zeit einfachst Lösung wäre natürlich ein oder mehrere Reserve-Accus immer dabei zu haben. Aber wer will das? Kaum jemand rennt mit einem Reserve-Accu durch die Gegend. Und darin ist doch eigentlich schon die Bequemlichkeit des Nutzers jetzt schon gegeben.
Die Brille hätte auch bei Nicht-Brillenträger im Sommer wie auch im Winter Konjunktur: Als Ski-Brille und als Sonnenbrille.
Wenn man ganz ohne Brille sein will, wird es schwierig - da stimme ich Dir zu. Leute ohne Brille werden also (vorerst) noch mit dem Headset unterwegs sein. Aber keine Panik: Rettung naht. [QUOTE]
---------- Doppelpost zusammengeführt ----------
Zitat:
Zitat von L.Gerlach
Aber die ganzen Vorteile, die so ein in den Backenzahn implantierter Sender und Empfänger mit sich brächte ...
Klingt durchaus witzig, stellt aber in der Realität das Problem der Kostenübernahme durch die Krankenkasse da, der Sender eine Energiequelle oder Mechanismus zur Aufladung der Energie benötigt. Bei einem Defekt muß der Zahn wieder aufgebohrt werden. Alles in allem schadet ein solcher Eingriff der Gesundheit und dem Backenzahn, da bei diesem die Pulpa/die Nerven abgetötet/entfernt werden müssten. Operationstechnisch wäre der Eingriff mit einer Wurzelbehandlung gleichzusetzen (Wurzenkanäle werden aufgebohrt und mit einer feinen Spindelartigen Nadel gesäubert. Anschließend werden die Kanäle wieder mit einem Medikament verschlossen um eine Entzündung zu verhindern. Erst jetzt kann der Sender in den Zahn eingebaut werden). Würde ein Entfernen der Backenzahn-Nerven nicht stattfinden, hätte der Patient nach dem Implantat des Senders mitunter permanent Schmerzen, da der Sender elektrisch ist und somit die anliegenden Nerven reizt, weil Nerven nichts anderes tun, als von Natur aus elektrische Impulse zu leiten.
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22.02.2012, 14:55
#
10
King W.
Team SAT-Technik
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
Zitat:
Zitat von L.Gerlach
Die können dann alternativ eine Gruppe Mediziner aussenden oder alternativ einen anonymen Brief schreiben - ungefähr so: "Sehr geehrter Herr XYZ, ...
... wir haben aus vertraulicher, aber verläßlicher Quelle Informationen, die es nahelegen, eine Lebensversicherung auf Sie mit uns als Begünstigten abzuschließen.
Bitte, senden Sie uns den anliegenden, bereits ausgefüllten Antrag unterschrieben wieder zurück. Irgendwelche Kosten entstehen Ihnen nicht, die Prämien werden selbstverständlich von uns bezahlt.
Für Ihre Unterschrift gewähren wir Ihnen eine einmalige Prämie von 500€. ...
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Nokia? Nein danke!
22.02.2012, 16:32
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11
janaz
Registriert seit: 22.02.2012
Beiträge: 1
Die Telefonie der Zukunft wird die holografische Telefonie sein. Durch kleine Mini Laser Projektoren die man überall einbauen kann stände damit nichts mehr im Wege.
22.02.2012, 21:22
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12
Thierry123
Registriert seit: 22.02.2012
Beiträge: 1
das man kein handy mehr braucht und alles über gehirnwellen gesteuert wird
22.02.2012, 23:54
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13
sebbi2
Registriert seit: 22.02.2012
Beiträge: 1
Ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft Anrufe und Nachrichten durch Gedankensteuerung gemacht werden. evtl. ergänzt durch einen Chip in der Uhr, durch welchen dann ein Bild projiziert wird - ähnlich wie bei einem Head-ip-Display im Auto. Projektion erfolgt allerdings als Holografie - also benötigt man keine Fläche, auf der es wiedergegeben wird.
22.02.2012, 23:55
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14
blauewolke
Registriert seit: 22.02.2012
Beiträge: 1
also ich stelle es mir auf jeden fall ohne akku vor, denn das nervt mich zur zeit am meisten....es wird nach wie vor ein mobiles teil geben, der aber auch projezieren kann, als auch durch einfache zusage von beiden personen die jeweiligen telefonnummern einfach automatisch austauschen...sozusagen gedankenübertragend und das ohne chip ;o) die mobilen geräte können dann aber noch mehr als jetzt. und sie funktionieren sehr gut mit sonnenenergie. ach und es kann natürlich die farbe zum outfit oder zur laune wechseln ....
23.02.2012, 09:33
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15
L.Gerlach
Community Beauftragter
Threadstarter
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Ort: In der Kiste mit den W-LAN-Kabeln.
Beiträge: 1.089
Das Gewinnspiel ist vorbei, der Gewinner wurde per Zufallszahlen-Generator-Verfahren ermittelt und bereits per PM kontaktiert. Die netzwelt dankt allen Teilnehmern für die rege Resonanz und die kreativen und witzigen Ideen.