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| Registriert seit: 14.01.2011
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| Da ich nur den ersten Palm Pre testen konnte, lasse ich webOS in der Übersicht raus. Das wird dann bei Gelegenheit ergänzt. Symbian wird hier bewusst herausgelassen, da es nicht wirklich für Touchscreen-Geräte ausgelegt ist. Vielmehr wurde es von Handys zu Smartphones portiert und ist somit nicht wirklich ein direkter Vergleich zu den anderen drei Betriebssystemen möglich. Symbian wird auch in Zukunft nicht mehr wirklich weiterentwickelt, deswegen wird es hier in der Übersicht ignoriert .Android vs. Windows Phone 7 vs. iOS ![]() Quelle: Ich Allgemein unterscheiden sich die drei Betriebssysteme nicht grundlegend von ihren Funktionen. Alle drei sind für Smartphones ausgelegt und bieten die gängigen Funktionen an. Textmitteilungen via On-Screen-Keyboard, Multi-Touch-Gesten, Multitasking, Telefonfunktion, Kalender, Kontakte, E-Mails, Browser, Notizen, E-Books. Es gibt selbstverständlich die herstellerspezifischen nativen Apps (Google Maps, iTunes, Xbox Live etc.) und Apps von Drittanbietern. Rein von der Funktionalität und von der Performance der drei Betriebssysteme kann man meist keine eindeutigen Vor- oder Nachteile erkennen. Am Ende kommt es auf die persönliche Präferenz bzw. Prioritäten an. Das Android-Betriebssystem zeichnet sich im Gegensatz zu der Konkurrenz durch den Open Source Charakter aus. Jeder Gerätehersteller kann Android anpassen und Funktionen verändern oder hinzufügen. Daraus resultieren die verschiedenen Benutzeroberflächen wie z.B. HTC Sense, Samsung Touchwiz und Motorla´s MotoBLUR. Die Oberflächen unterscheiden sich dabei nicht nur optisch sondern auch in der Bedienung. Somit hat der Nutzer eine breite Auswahl an Android-Telefonen und Android-Oberflächen. Allgemein lässt sich Android auch vom Nutzer sehr stark individualisieren. Somit kann man neben seinem Wallpaper, den Home Screen, die Anordnung der Widgets und noch mehr individuell gestalten. Das ist bei iOS und Windows 7 im Vergleich etwas starrer. ![]() Quelle: Geeky-Gadgets.com Der Vorteil liegt auf der Hand aber es muss auch erwähnt werden, dass die verschiedenen Oberflächen auch einen Nachteil mit sich bringen. In der Regel braucht der Gerätehersteller nach einem Update Zeit um seine Oberfläche an die neue Android-Version anzupassen, was in einer Verzögerung der Updates resultiert. „Entwickler“-Geräte direkt von Google, wie z.B. das Nexus S haben dieses Problem natürlich nicht, da sie keine spezielle Oberfläche besitzen. Für Fortgeschritten sei noch kurz erwähnt, dass man mit etwas Aufwand und Verlust der Garantie sein Android-Smartphone „rooten“ (=hacken) kann und verschiedene Custom Roms (=von Usern angepasste Android Versionen) aufspielen kann. Diese enthalten meistens diverse Übertaktungstools etc. Damit ist nicht zu spaßen und das Ganze ist nur für Profis zu empfehlen. Die Möglichkeit sollte nur hier erwähnt werden, da es ein direktes Resultat der offenen Architektur von Android ist. Die Integration mit Google Apps ist für viele auch ein wichtiger Vorteil. Wer viele Google-Dienste nutzt kann seinen Account auf dem Smartphone einrichten und hat so eine perfekte Integration von seiner Google Applikation (Mail, Kalendar, Docs, Maps, Reader etc.). Die Synchronisation funktioniert automatisch und problemlos. Natürlich ist die berühmte Google Suchfunktion jederzeit erreichbar und durchsucht nicht nur das Web sondern auch E-Mails, Kontakte usw. mit der gewohnten Qualität und Geschwindigkeit. Der Android Market biete weitere Apps und Spiele an. Die bekannten Spiele und Apps sowie eine Menge andere Sachen finden sich hier. Der große Unterschied zu der Konkurrenz ist, dass Entwickler ihre Programme direkt zum Download anbieten können. Es findet hier keine Zulassung von Google statt. Das führt zu mehr Apps, birgt aber auch einige Risiken. Da jeder Entwickler ohne Prüfung Programme einreichen kann, existieren auch einige Programme die nicht richtig funktionieren oder noch im Beta Stadium sind. Android-Versionen: 1.5 „Cupcake“ - Automatischer Video-/Bilder-Upload zu Youtube/Picasa - Bluetooth A2DP Unterstützung - Animierte Bildschirm-Übergänge 1.6 „Donut“ - Integriertes Kamera-/Galerie-Interface - Verbesserte sprachgesteuerte Suche - Verbesserte Suche - Android Market - WVGA Unterstützung 2.0 „Eclair“ - Neuer Browser mit HTML 5 Support - Neu gestaltetes User Interface - Neue Kontakt Liste - Google Maps 3.1.2 - Bluetooth 2.1 Unterstützung - Animierte Wallpaper 2.2 „Froyo“ - Tethering - Adobe Flash 10.1 Unterstützung - Allgemeine signifikante Geschwindigkeitsverbesserungen 2.3 „Gingerbread“ - SIP VoIP Unterstützung - Verbesserte Copy-Paste-Funktion - Gyroskop-/Barometer-Unterstützung - Download Manager - Near Field Communication s. auch: Link iOS läuft nur auf Apple Geräten. Das hat den großen Vorteil, dass das Betriebssystem optimal auf die Hardware abgestimmt ist. Das ist bei anderen nicht exklusiven Systemen natürlich nicht der Fall. Apple schafft es mit dieser Politik eine konsistente Benutzererfahrung zu garantieren. Der große Nachteil von diesem geschlossenen System ist, dass man wenig Möglichkeiten hat sein Gerät zu individualisieren. Der Look und das Feeling bleiben relativ gleich. Man halt als Nutzer also weniger „Kontrolle“ über sein Gerät, bekommt dafür aber ein einfaches, intuitives OS. Bei Android-Geräten unterscheidet sich die Perfomance je nach verbauter Hardware oder den individuellen Einstellungen. Darum muss man sich bei iOS nicht kümmern. Man kann davon ausgehen, dass alles flüssig funktioniert. Updates kommen regelmäßig und gleichzeitig für alle Geräte (3G,3Gs,4). ![]() Quelle: Productwiki.com Die Integration mit anderen Apple Geräten (Macbbook, iMac etc.) ist herausragend. Das gilt auch für die Synchronisation der Apple Programme (Mail, Safari, Itunes etc.) Mit einem Windows PC ist die Synchronisation natürlich auch möglich, man wird aber gezwungen alles über iTunes zu synchronisieren. Die Integration von iTunes und dem Appstore ist bisher unerreicht von der Konkurrenz. Ob Filme ausleihen, neue Alben kaufen oder die Riesen Auswahl an Apps spricht natürlich für iOs. Die Apps werden alle von Apple geprüft und sind somit alle funktionsfähig und meist qualitativ hochwertig. Es gibt natürlich die Möglichkeit sein iPhone zu jailbreaken, doch bringt das nur bedingt Vorteile. Die angebotenen Tweaks bzw. Apps bringen zwar ein Stück Freiheit, sorgen aber nicht für ein wirklich offenes System. Natürlich ist dieser Vorgang fortgeschrittenen Usern zu empfehlen. Ein Jailbreak bedeutet auch hier Garantieverlust. Alles in allem ist das Betriebssystem sehr durchdacht und funktioniert einwandfrei. Man muss sich nicht um viel kümmern. Dafür ist man an Apple gebunden und muss ein iPhone kaufen. Es gibt keine anderen Mobiltelefone und man muss auf Adobe Flash verzichten weil Apple entschieden hat es nicht zu unterstützen. iOS-Versionen iOS 2.x: - Appstore Einführung - Push E-Mail - Neue Kontakte/Kalender - Google Street View iOS 3.x: - Copy-Paste - MMS - HTML 5 - Sprachsteuerung iOS 4.x: - Multitasking - Facetime - iBooks - iMovie - Garage Band - WiFi Home Sharing Windows 7 ist das jüngste Betriebssystem und noch nicht mal ein Jahr alt. Der größte Unterschied zu den beiden anderen Systemen ist das User Interface. Anstatt auf Registerkarten und eine Gitterdarstellung, setzt Microsoft mit seiner „Metro“ Oberfläche auf „Kacheln“ und simple Typographie. Das Grundkonzept ist ganz einfach zu verstehen. Es gibt mehrere sogenannte „Hubs“. Diese sind ein Sammelbecken für bestimmte thematische Schwerpunkte (Social Networks, Bilder, Videos, Office etc.) Über diese Hubs kann man einfach auf die unterschiedlichen Programme zugreifen. Die Programme sind nebeneinander kachelartig angeordnet und sehen aus wie Blöcke. Diese „Live Tiles“ lassen sich beliebig verschieben und ein paar zeigen direkt Informationen an ohne dass das Programm geöffnet ist (z.B. Tweets, E-Mails, Bilder Vorschauen etc.). ![]() Quelle:Microsoft Ob man nun das vertikale Scrollen bei dem Microsoft OS dem horizontalen Kartensystem bei der Konkurrenz bevorzugt ist subjektiv. WP7 reagiert sehr schnell und fühlt sich insgesamt sehr „rund“ an. Man merkt kaum, dass es noch nicht lange auf dem Markt ist. Bis auf die fehlende Copy-Paste Funktion (wird mit dem nächsten Update nachgeliefert) gibt es kaum Kinderkrankheiten. Die Integration mit Windows 7 ist wie zu erwarten hervorragend. Natürlich synchronisiert das OS perfekt mir anderen Microsoft Produkten (Outlook, Internet Explorer etc.) Für Besitzer der Xbox ist die Xbox Live Integration sicher interessant. Hier kann man diverse Spiele spielen (Sims 3, Star Wars etc.) Die laufen auch flüssig und ohne Probleme. Noch nicht integriert ist die Multiplayer Funktion, Microsoft hat diese aber angekündigt. Der Marketplace bietet Apps an, steckt aber noch in den Kinderschuhen. Hier können auch Musik und Spiele gekauft werden. Ein paar wichtige bzw. beliebte Apps (Angry Birds, Plants vs Zombies etc.) fehlen noch, sind aber bereits angekündigt. Microsoft hat eine Art Lösung zwischen iOS und Android gefunden, was die Abstimmung auf die Hardware angeht. Windows Phone 7 ist für einen bestimmten Prozessor (Qualcomm Snapdragon Plattform) optimiert. Somit ist die Benutzererfahrung weitestgehend konsistent erlaubt aber auch eine größere Auswahl an Geräten. |
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