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| Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 77
| Hallo Hier ist es relativ gut erklärt. OSI-Schichtenmodell in lexexakt.de - Das RechtsLexikon und Rechtswörterbuch Definition/Erklärung/Erläuterung/Bedeutung Da kannst du dann auch noch jede Schicht einzeln anklicken und die Beschreibung lesen. Ist zwar noch nicht alles was man darüber wissen kann aber mal ein Teil. Mfg Locke |
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| | # 4 | |
| Gastposter | Zitat:
![]() Mit der richtigen Suchwörten findet mall vieles, Vielleicht entspricht dieses deinen Vorstellungen. >> Hilfe, M.f.G. | |
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| | # 5 | |
| Registriert seit: 30.07.2007 Ort: Deutschlands größter Golfplatz
Beiträge: 920
| Schon falsch, da gibt es nichts zu verstehen. OSI-Schichtenmodell ist kein Programm, es tut auch nichts, es ist nichts weiter als ein Modell, dass sicherstellen soll, das unterschiedliche Computer (Hinweis für PC-Nutzer, es gibt noch andere Computersysteme) sich "verstehen". Das Modell ist nur ein Leitfaden für z.B. neue Netzwerkprotokolle. In der Praxis kommt es nicht zum Einsatz. Als praktisches Beispiel gehe ich von einem PC aus, der per Netzwerkkarte über einen DSL-Router ins Netzwerk geht. Dort kommen tatsächlich nur vier Schichten zum Einsatz. Anwendungsschicht: Das ist das einzige, dass du als Anwender siehst, z.B. dein Emailprogramm oder dein Browser. Darstellungsschicht: Hier wird sichergestellt, dass die Darstellung auf allen Computersystemen die gleiche ist. Praktisches Beispiel: Großrechner arbeiten mit EBCDIC, PCs mit ASCII (welche Zahl bedeutet welches Zeichen). Anderes Beispiel: Bei reinen Textdateien wird bei DOS/Windows das Zeilenende mit den beiden Steuerzeichen 0Dh (Carriage Return), 0Ah (Line Feed) erzeugt, bei Linux nur mit 0Ah, bei Macintosh nur mit 0Dh. D.h. die Darstellungsschicht stellt sicher, dass eine z.B. Email egal von welchem Rechner sie geschickt wird, beim Empfänger immer "richtig" erscheint. Sitzungsschicht: Hier wird hauptsächlich sichergestellt, dass unterbrochene Sitzungen weiter geführt werden können und z.B. größere Downloads nach Unterbrechungen weitergeführt werden können. Diese ersten drei Schichten werden in der Praxis von deiner (Internet-)Software zur Verfügung gestellt. Transportschicht: Hier wird sichergestellt, dass der Transport fehlerfrei und vollständig ankommt. Vollständig deshalb, weil Daten nicht als ein Block sondern Paketweise geschickt werden. Vereinfacht gesagt, bekommt jedes Paket eine laufende Nummer, die Gesamtanzahl der Pakete, den Empfänger und Absender, Prüfsumme, etc. Hier wird z.B. auch die Paketgröße festgelegt. Beim obigen Beispiel wäre das TCP (Transmission Control Protocol). Vermittlungsschicht: Hier wird sichergestellt, dass die Datenpakete den richtigen Empfänger erreichen. Im obigen Beispiel IP (Internet Protocol). Die letzten beiden Schichten werden beim obigen Beispiel von dem Betriebssystem zur Verfügung gestellt. Sicherungsschicht: Hier wird sichergestellt, dass die Übertragung über die Schicht 1 fehlerfrei ist und auch hier werden Pakete gepackt, ähnlich wie bei TCP. Bitübertragungsschicht: Hier erfolgt das physikalische Senden/Empfangen angepasst ans Übertragungsmedium (Kabel, Funk). Beim obigen Beispiel werden die letzten beiden Schichten von deiner Netzwerkkarte erledigt. Zitat:
ciao, andreas p.s.: Dort: http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell, hab ich noch das gefunden: ------ Das OSI-Modell lässt sich durch folgende Analogie verständlicher machen: Ein Firmenmitarbeiter möchte seinem Geschäftspartner, der eine andere Sprache spricht, eine Nachricht senden. Der Mitarbeiter ist mit dem Anwendungsprozess, der die Kommunikation anstößt, gleichzusetzen. Er spricht die Nachricht auf ein Diktiergerät. Sein Assistent bringt die Nachricht auf Papier und übersetzt diese in die Fremdsprache. Der Assistent wirkt somit als Darstellungsschicht. Danach gibt er die Nachricht an den Lehrling, der den Versand der Nachricht verwaltungstechnisch abwickelt und damit die Sitzungsschicht repräsentiert. Der Hauspostmitarbeiter (gleich Transportschicht) bringt den Brief auf den Weg. Dazu klärt er mit der Netzschicht (gleich Briefpost), welche Übertragungswege bestehen und wählt den geeigneten aus. Der Postmitarbeiter bringt die nötigen Vermerke auf den Briefumschlag an und gibt ihn weiter an die Verteilstelle, die der Sicherungsschicht entspricht. Von dort gelangt der Brief zusammen mit anderen in ein Transportmittel wie LKW und Flugzeug und nach eventuell mehreren Zwischenschritten zur Verteilstelle, die für den Empfänger zuständig ist. Auf der Seite des Empfängers wird dieser Vorgang nun in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen, bis der Geschäftspartner die Nachricht schließlich in übersetzter Sprache auf ein Diktiergerät gesprochen vorfindet. Diese grobe Analogie zeigt allerdings nicht auf, welche Möglichkeiten der Fehlerüberprüfung und -behebung das OSI-Modell vorsieht, da diese beim Briefversand nicht bestehen. | |
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