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Zitat von BMueller Kein DC-Gleichspannungsdurchlass, daher geeignet nur für Einkabellösungen, nicht für Einzel-Satanlagen und Multischalter-Anlagen.
Wie nun, mit DC-Durchlass für Technirouter oder ohne? Tut´s die preiswertere FDD-7 auch? |
Man muss zwischen statischen 1 GHz Einkabellösungen und Einkabelsystemen mit Vollbandempfang nach EN 50494, besser als UniCable bekannt, unterscheiden. Leider sind die Begriffe nicht amtlich festgelegt und werden somit auch durcheinander geworfen.
Für UniCable braucht man unbedingt Steckdosen mit Gleichspannungsdurchlass. Die FDD-7 gibt es auch als FDD-7 DC. UniCable hat bei wohnungsübergreifender Installation einige Tücken, die man mit Dosen mit Schutzschaltung minimieren kann. Wenn nur eine Wohnung auf einem Routerausgang angeschlossen ist, kann man auf die Schutzschaltung verzichten. Die RV 600-10E ist baugleich mit der KATHREIN ESD 33 und hat eine Schutzschaltung. Von TechniSat werden noch die Dosen RV 600-10 und RV 600-13 ohne Schutzschaltung angeboten. Am Stammleitungsanfang sollten möglichst Dosen mit 13 dB Auskoppeldämpfung verwendet werden. Die haben eine geringere Durchgangsdämpfung, somit bekommen die Folgedosen etwas mehr Pegel.
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Zitat von BMueller Und gleich noch eine Frage:
Eine "alte" BK-Durchgangsdose sitzt hinter einer Küchenverkleidung und ist eigentlich nicht zugängig. Kann die dahinter liegende neue Dose genutzt werden oder kommt da nichts an? |
Das gesamte Netz muss gleichspannungstauglich sein, die UniCable-Befehle werden mittels eines 22 kHz-Signals auf einer Gleichspannung geträgert. Daher müssen nicht nur alle Altverteiler und Abzweiger, sondern auch alle Abschlusswiderstände gegen solche mit kapazitiver Trennung (z. B. TechniSat 0002/3079) ersetzt werden.
Die unbenutzte Altdose kann montiert bleiben wenn
- sie keinen Kurzschluss verursacht
- die Gleichspannung zur nächsten Dose weiterleitet wird
- die Sat.-ZF-Signale nicht zu stark abgesenkt werden.
Ob die DC bei deiner Altdose durchkommt lässt sich nur empirisch vor Ort austesten. Dazu das Kabel zu dieser Dose mittels Ohmmeter mit dem alten und danach dem DC-getrennten Abschlusswiderstand durchmessen. Im ersten Fall müssen ca. 75 Ohm vorliegen, danach einige MegOhm.