Teilweise kein Empfang von einigen Sendern


Alt 28.02.2010, 13:05   # 1
Healy76
 
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Hallo

Ich habe ein sehr komisches Problem. Als ich von der Arbeit heim kam und fernsehn wollte, zeigte plötzlich der Receiver im Wohnzimmer "Kein oder schlechtes Signal" an. Komisch, ich schaute schon seit mehreren Monaten, ohne dass eine Änderung gemacht wurde. Am Vortag ging noch alles.

Ich machte mich nun auf die Suche. Hab den LNB und die Matrix schon ausgetausch. Ohne Erfolg. Die Anlage ist noch kein Jahr als. Auch die Kabel habe ich schon ausgesteckt und wieder zusammen geschreibt.

Nun kam ich zu dem entschluß, dass der Receiver im den Geist aufgegeben hat (zumindest der Twin Tuner). Ich konentrierte meine Suche nun auf das Schlafzimmer. Da fings dann an komisch zu werden. RTF Super RTL und einige andere Sender gingen nicht. ARD und andere sender schon. DMAX war verpixelt zu sehen. Empfang ist bei ca. 77 % Ich spielte an der SAT Dose etwas rum und aeute anstatt der Schwaiger 3-Loch Durchgangsdose eine Karthrein Enddose ein. Plötzlich gingen auch RTL und Super RTL wieder, doch dafür DMAX gar nicht mehr. Ich probierte dann einen dritten Receiver aus, der zeigte dann auch DMAX wieder an. Anscheinend ging auch der zweite Receiver flöten, denn da gehen alle Sender des vertikalen Bandes nicht mehr.

So, nun habe ich nur noch einen billig DigiReceiver, der sicher geht. Aber auch bei dem ist es so, dass RTF und SuperRTL nicht gehen, wenn ich die Durchgangsodse verwende. Bei der Enddose schon. Was gar nicht geht sind einige Transponder. Da zeigen alle Receiver 0% an. Z.B. Auf dem BibelTV (mir aber wurscht)

Eigentlich kann das aber alles gar nicht sein. Ursprünglich gingen alle Sender her (auch der BibelTV). Gemacht gat keiner was. Matrix und LNB wurden wie gesagt schon mal ausgetauscht, was auch nichts brachte.

Was könnte es denn noch sein, was nicht mehr so ist wie früher, damit diese komischen Situdionen auftreten können? Soweit mir das möglich ist, habe ich auch schon versucht die Schüssel neu auszurichten. Aber mehr wie 77% schaffe ich nicht mit dem billigen Receiver. Bevor das alles anfing, zeigte mein iCord Receiver 83% Qualität und 100% Signalstärke an. Das lief gut 4 Monate alles ohne Probleme.

Ich habe: Kathrein 90er Schüssel, Kathrein Matrix, Kathrein 91 db Kabel, Kathrein ESD 30 Enddosen und eine Schwaiger Durchgangsdose.

-----Doppelpost zusammengeführt am 28.2.2010 um 12:11:01-----

Ich vermute nun noch, dass von der Matrix her anscheinend zu wenig Siganl kommt, dass es somit für eine Durchgangsdose eben nicht mehr reichen würde, ansonsten kann ich mir das nicht mehr erklären, warum es mit einer Enddose im Schlafzimmer gehen soll. Aber warum geht dann z.B. Bibel TV nicht mehr rein?

Die Kabel sind alle unterputz verlegt. Da kann auch nichts schauern oder von jetzt auf gleich abbrechen. Ich habe ja nichts verändert an dem System. Es war auch kein Sturm oder kein Gewitter, der dieses komische Phänomen hätte auslösen können. Noch dazu müsste das dann mit der testweise eingebauten (neuen) Matrix ja behoben sein.
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Alt 28.02.2010, 14:23   # 2
Dipol
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Hallo Healy 76, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Hab den LNB und die Matrix schon ausgetausch. Ohne Erfolg.

Anscheinend ging auch der zweite Receiver flöten, denn da gehen alle Sender des vertikalen Bandes nicht mehr.

Soweit mir das möglich ist, habe ich auch schon versucht die Schüssel neu auszurichten. Aber mehr wie 77% schaffe ich nicht mit dem billigen Receiver. Bevor das alles anfing, zeigte mein iCord Receiver 83% Qualität und 100% Signalstärke an.
Deine Schilderung deutet auf zwei Fehlerquellen hin. Und ich vermute, dass ein Fehler beim Wechsel von LNB und Multischalter erst eingebaut wurde, das klingt verdächtig nach vertauschten Kabeln.
Check mal die einzelnen Satellitenebenen durch Direktanschluss auf einen Reveiver auf die richtige Zuordnung durch und poste welche Signalgüte ggfls. mit Korrektur der Schüsselausrichtung zu erzielen ist.

Hast du denn überhaupt freie Sicht auf den Satelliten oder steht da ein Baum im Weg?
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Ich habe: Kathrein 90er Schüssel, Kathrein Matrix, Kathrein 91 db Kabel, Kathrein ESD 30 Enddosen und eine Schwaiger Durchgangsdose.
Dann zitiere ich mal aus KATHREIN-Seminarunterlagen: Es gibt keine Enddosen! Stimmt zwar nicht mehr ganz, weil eine intern terminierte Modem-(Durchgangs-) Enddose von WISI gibt es schon.

Aus deiner Schilderung entnehme ich, dass an einer Sternleitung eine SCHWAIGER Durchgangsdose vor einer ESD 30 Stichdose eingeschleift wurde. Damit wird die Sternleitung zur Stammleitung, am Ende müsste deshalb eine Durchgangsdose mit kapazitiv getrenntem Abschlusswiderstand montiert sein. Ansonsten können Stehwellen an der SCHWAIGER-Dose Schweinereieffekte verursachen. Durch gegenphasig ankommende Stehwellen können einzelne Träger abgesenkt oder nahezu völlig ausgelöscht werden.
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Alt 28.02.2010, 15:49   # 3
Healy76
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Hallo Dipol,
erstmal danke für deine rasche Antwort. Ich bitte gleich zu Begin darum, möglichst wenig an Fachausdrücken zu benutzen, da ich nicht so der SAT Profi bin.

Verdrehte Kabel schließe ich so gut wie aus, da ich die Kabel angeschrieben habe. Dennoch werde ich das nochmal kontrollieren. Wenn ich an den High Horizontal direkt ein Kabel mit dem Receiver verbinde, dann bekomme ich 77%. Schließe ich die Kabel an die Hausverkabelung an, so sind es ca. 73%.
Was meinst du mit Signalgüte? Die Schüssel ist wie gesagt unverändert am selben Platz wie vorher. Sie steht auf dem Garagendach und ist ca. zu einem Drittel unter dem Vordach des Hauses. Zwischen Oberkante der Schüssel und Vordach sind aber sicher 4 oder 5 Meter. Ansonsten steht da nichts im Weg. War aber schon immer so.

Das mit den Dosen ist sehr intessant. Keiner konnte mir das so richtig erklären. Vielleicht ja du. Ich habe an meinem Multiswitch sechs ESD 30 Dosen dran. Die anderen habe ich mit einem Abschlußwiederstand verschlossen. Ist das korrekt? Ich wollte eine Dose mit F Stecker, da mir gesagt wurde, dass die am Besten sei. In einem der 6 Kabel habe ich dazuwischen eine Schweiger RSD 660 GL hängen. Ist das korrekt, wenn dann am Ende wieder eine Kathrein ESD 30 ist? Dieses Ende dient im Wohnzimmer nur als Zweitanschluß. Der Erstanschluß ist ein durchgängiges Kabel von Multiswitch weg. Wenn was nicht stimmt, könntest du mir dann bitte evtl. direkt eine bestimmte Dose empfehlen?
Ich habe schon viel in den Foren gelesen. Aber die ganzen Infos mit DC durchgang oder Welle oder WISI sagen mir alle nichts. Derzeit kontrolliere ich schnell die Kabel.

-----Doppelpost zusammengeführt am 28.2.2010 um 15:21:07-----

Ich habe am LNB mal die Spannungen gemessen:

Horizontal High 17,51 Volt
Horizontal Low 17,81 Volt
Vertikal High 14,08 Volt
Vertikal Low 14,04 Volt



Das sollte eigentlich ausschließen, dass die Kabel falsch angeschlossen sind. Außer High und Low. Aber dann dürften die Sender ja am Receiver nicht gehen. Die meisten Sender gehen ja, nur einige Transponder sind ohne Empfang.
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Alt 28.02.2010, 19:17   # 4
Healy76
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Ich war nun gerade mit meinem iCord beim Nachbarn und habe ihn da ausprobiert. Aber auch dort erscheint nur die Meldung "Kein oder schlechtes Signal". Anscheinend ist doch wirklich der teure Receiver defekt. Also noch zusätzlich zu dem Verkabelungsproblem. grrrr
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Alt 28.02.2010, 20:02   # 5
Dipol
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Sorry, aber ganz ohne Fachchinesisch geht es leider nicht.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Verdrehte Kabel schließe ich so gut wie aus, da ich die Kabel angeschrieben habe.

Ich habe am LNB mal die Spannungen gemessen:

Horizontal High 17,51 Volt
Horizontal Low 17,81Volt
Vertikal High 14,08 Volt
Vertikal Low 14,04 Volt
Wie das, bei einem KATHREIN-Multischalter erfolgt die LNB-Speisung auschließlich vom Ausgang Horizontal Low???? An einem anderen Multischalter wäre die Zuordnung der Spannung richtig, die Messung würde aber nicht ausschließen, dass Low- und Highband vertauscht wurden.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Das mit den Dosen ist sehr intessant. Keiner konnte mir das so richtig erklären. Vielleicht ja du. Ich habe an meinem Multiswitch sechs ESD 30 Dosen dran. Die anderen habe ich mit einem Abschlußwiederstand verschlossen. Ist das korrekt?
Ein Multischalter ist im Prinzip ein schaltbarer Stichleitungsabzwieger, und Stichleitungen mit einer Stichdose müssen nicht terminiert werden. Ein F-Widerstand auf der ESD 30 wäre somit schlicht überfüssig. Auf die Kabeleingänge wirst du ja hoffentlich keinen ERA 12 ohne DC-Trennung aufgemurkst haben.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Ich wollte eine Dose mit F Stecker, da mir gesagt wurde, dass die am Besten sei. In einem der 6 Kabel habe ich dazuwischen eine Schweiger RSD 660 GL hängen. Ist das korrekt, wenn dann am Ende wieder eine Kathrein ESD 30 ist? Dieses Ende dient im Wohnzimmer nur als Zweitanschluß. Der Erstanschluß ist ein durchgängiges Kabel von Multiswitch weg. Wenn was nicht stimmt, könntest du mir dann bitte evtl. direkt eine bestimmte Dose empfehlen?
Z. B. nochmal eine RSD 660 GL + mit einem kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand an der Klemme des Ausgangskabels. Ergibt leider weniger Pegel, aber verhindert Stehwellen-Reflexionen die den Empfang an der ersten RSD stören können.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Das sollte eigentlich ausschließen, dass die Kabel falsch angeschlossen sind. Außer High und Low. Aber dann dürften die Sender ja am Receiver nicht gehen. Die meisten Sender gehen ja, nur einige Transponder sind ohne Empfang.
Das wäre ein typischer LNB-Fehler mit welligem Frequenzgang. Du wirst doch am Ende nicht versehentlich den alten UAS-LNB wieder montiert haben?

Was ist den für eine Multischaltertype montiert, deine Messung passt zu keiner KATHREIN-Matrix. Der neue LNB ist typengleich und kein Quad (KATHREIN-Slogan Quattro-Switch)?

Wenn ein Receiver lange genug auf einem Kabel mit Feinschluss angeschlossen ist, kann sich auch die Schutzschaltung verabschieden. Somit unbedingt vor dem Anschluss eines neuen Receivers alle Kabel mit einem Ohmmeter nachmessen!
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Alt 28.02.2010, 21:27   # 6
Healy76
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Ich habe sowohl den "alten" LNB, als auch den Multiswitch wieder zurück geschickt. Hat sich ja nichts geändert. Somit meine ich, dass ich ausschließen kann, dass die beiden defekt sind. Der LNB ist ein UAS 584, der Multiswitch ein EXR 508. Ob die Volt exakt dem entsprechen, was es laut Spek sein soll, weiß ich nicht. Ich habe das nur mit einem billigen Multimeter gemessen. Kann sein dass dies etwas "ungenau" ist. Den Wiederstand messen könnte ich wenn dann nur mit dem "billigen" Multimeter. Aber wie? An der Dose direkt? Oder am Kabel? Oder an der Matrix?
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Alt 28.02.2010, 21:44   # 7
King W.
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Die Sache mit der gemessenen 18V-Spannung ist schon zu erklären: Am Anschluß H/L, über den das UAS 584 mit Strom versorgt wird, stehen 0,3V mehr zur Verfügung, als am Anschluß H/H. Aufgrund der internen Schaltung des EXR 508 wäre es möglich, daß auch am Ausgang H/H die Spannung zur Verfügung steht, allerdings nur hochohmig, so daß sie bei einer Belastung schnell zusammenbricht. Falls du die Möglichkeit hast, kannst du die Spannung ja noch einmal messen, und sie dabei geringfügig belasten (z.B. mit einem 470 Ω Widerstand). Dieser Widerstand bewirkt am Anschluß H/L kaum eine Spannungsänderung, während am Anschluß H/H die Spannung deutlich niedriger sein sollte.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 28.02.2010, 22:46   # 8
Healy76
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Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Ich habe sowohl den "alten" LNB, als auch den Multiswitch wieder zurück geschickt.
Da habe ich nen schönen Scheiß geschrieben. Sorry. Ich meinte, dass ich den neuen LNB und Multiswitch wieder zurück geschickt habe.

Jungs, ich bin euch dankbar für eure Hilfe. Ich selbst bin am Ende mit meinem Latein. Ich mach alles, was nötig ist. Dafür müsst Ihr aber mit mir so reden wie mit einem sechsjährigen Dieses Fachchinesisch verstehe ich sonst nicht.

Stimmt das, dass ich einen 470 Ohm Wiederstad an den F-Stecker am LNB bei H/H und H/L anhängen soll und dann die Volt erneut messen soll? Was sagt denn das Ergebnis aus? Kann doch nur bedeuten, dass die Matrix im ***** ist? Aber die habe ich doch schon mal ausgewechselt? Ich probiers trotzdem.

Kann das sein, dass wenn die Schüssel nur ganz leicht verstellt ist, dass es zu dem Phänomen kommt? Also dass alles nur an einer verstellten Schüssel liegt? Wäre komisch, aber mittlerweile glaube ich an alles. Ich kann die Schüssel aber kaum besser einstellen als es jetzt ist.
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Alt 01.03.2010, 10:43   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Da habe ich nen schönen Scheiß geschrieben. Sorry. Ich meinte, dass ich den neuen LNB und Multiswitch wieder zurück geschickt habe.
Wenn also der LNB defekt ist, werkelt dieses Bauteil mit der Fehlerursache weiter vor sich hin.

Ich bin davon ausgegangen, dass du keinen Guss-Multischalter installiert hast. Deren Produktion wurde Anfang 2009 eingestellt, die hatten noch auf allen LNB-Eingängen eine Spannung aufgeschaltet. Bei den KATHREIN-Schaltern in Blechbüchsen wird der LNB ausschließlich über Horizontal Low mit 18 Volt gespeist.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Stimmt das, dass ich einen 470 Ohm Wiederstad an den F-Stecker am LNB bei H/H und H/L anhängen soll und dann die Volt erneut messen soll? Was sagt denn das Ergebnis aus? Kann doch nur bedeuten, dass die Matrix im ***** ist? Aber die habe ich doch schon mal ausgewechselt? Ich probiers trotzdem.
Die Messung machst du besser am Multischalter und das mit größter Vorsicht. KATHREIN hat unlängst bei einer Marge der Schalter im Blechgehäuse erhebliche Netzteilprobleme gehabt, also ja keinen Kurzschluss verursachen. Anhand der Belastungsmessung sieht man aber mehr. Bei der Gelegenheit auch mal messen, wie hoch der Wechselspannungsanteil ist.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Kann das sein, dass wenn die Schüssel nur ganz leicht verstellt ist, dass es zu dem Phänomen kommt? Also dass alles nur an einer verstellten Schüssel liegt? Wäre komisch, aber mittlerweile glaube ich an alles. Ich kann die Schüssel aber kaum besser einstellen als es jetzt ist.
Das ist nicht gerade der optimale Fall um mit einer Glaskugel-Ferndiagnose den Profi vor Ort mit Messequipment arbeitslos zu machen.

Ein LNB-Defekt und die anschließende Vertauschung der Kabel war für mich die einleuchtenste Erklärung. Wenn du definitiv ausschließen kannst, dass eine Verwechslung der Kabel stattgefunden hat, wirst du um einen Profi mit Messgerät nicht herum kommen.
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Alt 02.03.2010, 08:59   # 10
Healy76
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Ich weiß, das ist ein sehr komisches Problem und meine eigenen Möglichkeiten sind sehr begrenzt. Das mit dem Messen unter Last (470 Ω) ist mir dann doch etwas zu heiß, da lass ich dann doch lieber nen Fachmann ran (trotzdem danke).

Habe heute leihweise einen Dämpfungstecker bekommen. Den werde ich noch ausprobieren. Evtl. ist irgendwo der Pegel zu hoch. Wird ein paar Tage dauern, bis ich näheres weiß. Ich werde das Ergebnis dann berichten.
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Alt 20.03.2010, 17:20   # 11
Healy76
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Ich hasse es immer, wenn ich stundenlang im Internet irgendwelche Foren durchforstet, am Ende dann aber keine Lösung für das Problem steht, weil derjenige zu Faul war das auch noch zu posten. Diesem Trend möchte ich nicht folgen und schreibe somit diese Antwort als "Gutes Vorbild".

Es hat mich nun mehrere Wochen Zeit gekostet, um den lapidarsten aller Fehler zu finden (zumindest aus preislicher Sicht). Ich habe den LNB, den Multiswitch, die Durchgangsdose und auch all meine Receiver aus- und durchgetauscht. Ich habe mir für weit mehr als hunter Euro einen SAT finder zugelegt. Alles ohne Ergebnis. Egal was ich gemacht habe, es blieb alles beim Alten.

Erst heute hat der Zufall etwas nachgeholfen. Ich war insgesamt bei drei verschiedene Elektriker. Anscheinend sind Durchgangsdosen was ganz seltenes, denn keiner hat sich da so wirklich ausgekannt. Ich bekam mehrere Dosen mit zum Testen. Aber leider ... Erst der letzte Elektriker gab mir auch eine andere Enddose mit. War nicht einfach die auszubauen, denn die versteckte sich hinter dem Wohnzimmerschrank. Aber siehe da. Kaum hatte ich die Enddose ausgetauscht, klappte es an der Durchgangsdose ohne Probleme. Mit der defekten Enddose kamen an der Durchgangsdose RTL oder SuperRTL (und ein paar andere) nicht an. Mit der neuen Enddose geht wieder alles. Krass. Das scheiß Teil kostet nur 9 Euro und ich habe für 400 Euro alle meine Komponenten ausgetauscht. Gott sei dank konnte ich das meiste wieder zurückgeben.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Enddose war anscheinend teilweise defekt. An dieser Dose direkt ging alles, das machte die Fehlersuche so schwierig. An der Durchgangsdose davor gingen aber einige Sender nicht. Zusätzlich wurde anscheinend mein Testsender "BahnTV" verschoben oder abgeschaltet (egal, den brauch ich eh nicht), was mich noch weiter verwirrt hat. Und zuguterletzt hat anscheinend die Enddose beim kaputtgehen meinen teuren SAT Receiver mit in den Tod gerissen. Heute kam dieser wieder von der Reperatur (Tuner wurde ausgetauscht).

Alles geht wieder so wie es soll. *freu* Besten Dank für eure Hilfe!
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Alt 21.03.2010, 11:09   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Anscheinend sind Durchgangsdosen was ganz seltenes, denn keiner hat sich da so wirklich ausgekannt.
DC-taugliche Sat.-Durchgangssteckdosen wie deine SCHWAIGER RSD 660 GL sollten eigentlich für jeden Antennenprofi völlig normal sein, die braucht man heute in jeder UniCable-Anlage. Nur sind die meisten Strippenzieher in der Antennntechnik deutlich weniger gut drauf als bei 230 V.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Ich bekam mehrere Dosen mit zum Testen. Aber leider ... Erst der letzte Elektriker gab mir auch eine andere Enddose mit.
Wenn ich den Begriff Enddose als Bezeichnung für eine Stichdose höre, kräuseln sich mir die Nackenhaare. Aber diese Fehlbezeichnung hat sich schon so eingeschliffen, dass sie nicht mehr zu tilgen ist, bis eines Tages wieder mehr intern mit Abschlusswiderstand terminierte Enddosen angeboten werden.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
diese War nicht einfach die auszubauen, denn die versteckte sich hinter dem Wohnzimmerschrank. Aber siehe da. Kaum hatte ich die Enddose ausgetauscht, klappte es an der Durchgangsdose ohne Probleme. Mit der defekten Enddose kamen an der Durchgangsdose RTL oder SuperRTL (und ein paar andere) nicht an. Mit der neuen Enddose geht wieder alles.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Enddose war anscheinend teilweise defekt. An dieser Dose direkt ging alles, das machte die Fehlersuche so schwierig. An der Durchgangsdose davor gingen aber einige Sender nicht.
Wer hinter einer Durchgangsdose eine Stichdose schaltet darf sich nicht wundern, wenn die reflektierten Stehwellen an der Durchgangsdose durch Gegenphasigkeit Pegeleinbrüche verursachen. Zur Erinnerung zitiere ich mich selbst:
Zitat:
Zitat von Dipol
Z. B. nochmal eine RSD 660 GL + mit einem kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand an der Klemme des Ausgangskabels. Ergibt leider weniger Pegel, aber verhindert Stehwellen-Reflexionen die den Empfang an der ersten RSD stören können.
Bei Beachtung dieser Empfehlung hättest du dir viel Zeit ersparen können. Deine alte "End"-Dose war garantiert nicht kaputt! Wenn du wieder eine Stichdose und nicht zufällig eine echte intern terminierte Enddose, die AXING SSD 5-07, eingebaut hast, ist es blanker hf-technischer Zufall, dass der Effekt nicht mehr auftritt.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Zusätzlich wurde anscheinend mein Testsender "BahnTV" verschoben oder abgeschaltet (egal, den brauch ich eh nicht), was mich noch weiter verwirrt hat.
Da muss der letzte Test aber schon ein Weilchen zurück liegen, die Satellitenabstrahlung dieses Programms wurde nämlich bereits Mitte 2008 eingestellt.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Und zuguterletzt hat anscheinend die Enddose beim kaputtgehen meinen teuren SAT Receiver mit in den Tod gerissen. Heute kam dieser wieder von der Reperatur (Tuner wurde ausgetauscht).
Unabhängig davon, ob der Receiver an der Stich- oder Durchgangsdose angeschlossen war, kann er nur durch dauerhafte Überlast (Kurzschluss) zerstört werden. Die Diagnose ist m. E. äußerst unwahrscheinlich.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Alles geht wieder so wie es soll. *freu* Besten Dank für eure Hilfe!
Da freuen wir uns mit dir mit!

Sollte der Effekt nochmal auftauchen, weißt du ja was noch zu tun ist. Zwei Durchgangsdosen mit 12 bzw. 10 dB Auskoppeldämpfung + einen DC-getrennten Abschlusswiderstand einbauen. Nur so werden Stehwellen verhindert und auch bei Einspeisung terrestrischer Signale eine normgerechte Teilnehmerentkopplung erzielt. Da AXING löblicherweise Stichdosen nicht als Enddosen bezeichnet, gehe ich davon aus aus, dass die Bezeichnung Enddose für die SSD 5-07 zutrifft! Diese Dose bietet am Stammende 3 dB mehr Pegel und verhindert mit interner Terminierung ebenfalls Stehwellen, die terrestrische Teilnehmerentkopplung von 42 dB wird jedoch nicht erreicht.

Bitte poste noch die Typenbezeichnungen der alten Stichdose und der jetzt installierten.
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Alt 21.03.2010, 12:56   # 13
Healy76
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Wie gesagt ... ich bin ein Laie und kein Profi. Woher soll ich wissen, dass eine Stichdose "sowas" ist, was der Volksmund als Enddose bezeichnet? Egal.

Auf jeden Fall habe ich mich anscheinend zu früh gefreut. Gestern klappte noch alles. An allen Dosen. Heute Früh machte mein Receiver im Schlafzimmer (Durchgangsdose) wieder schlapp. Einschalten, Display zeigt kurz "on" an und kurz drauf bootet er erneut. Ich habe das ein paar mal machen lassen und dann ausgeschaltet. Zwischen gestern und heute habe ich nicht mehr verändert. Noch nicht mal an den Kabel gewackelt Ich habe dann alle anderen Receiver kontrolliert. Die gehen alle. Ich wieder zurück ins Schlafzimmer und nochmal getestet. Plötzlich gings da auch wieder. Hä? Warum? Des kann doch nicht sein. 20 Minuten später?. So ne Sch....

Ich hatte vorher eine Schwaiger RSD 650 als letzte Dose und eine RSD 660 GL als Durchgangsdose. Das ging mehrere Monate ganz gut. Die 650er habe ich nun gestern durch eine Kathrein ESD 84 ersetzt. Jetzt geht es fast immer (bis auf heute morgen). Jetzt (Mittag) geht wieder alles.

Schön langsam habe ich die Schnautze gestrichen voll. Bitte siehs mir nach, aber deinen letzten Absatz habe ich so gut wie nicht verstanden: ... Sollte der Effekt nochmal auftauchen ...

Bitte schreib mir einfach die Bezeichnungen der Dosen, die ich kaufen soll (z.B. Kathrein XY), dann werde ich mir die besorgen. Evtl. eine ESD 52? Oder Preisner oder Schwaiger oder egal was. Ich versuche dann nochmal mein Glück.
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Alt 22.03.2010, 23:10   # 14
Healy76
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Nicht dass du das jetzt falsch verstehst. Ich meinte mit "Schnautze voll haben" nicht dich, sondern die ganze SAT Kacke. Kabelfernsehn war ja sowas von einfach
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Alt 22.03.2010, 23:58   # 15
yelloman
 
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Hallo
der Threat ist schon einige Tage alt - aber ...

ich habe auch meine Erfahrung zum selben Thema gesammelt.
Ich habe einen SONY KDL46Z5800, 80er Schüssel mit Humax QUAD LNC.
Mit einem 15 Jahre alten SAT Kabel ca. 30m lang - bester Empfang aller Kanäle (ASTRA).
Da ich den LCD umgestellt habe - konnte ich auch einen kürzern Kabelweg wählen. Neues SATkabel, 115 db SchirmDämpfung, 25db/100m Dämpfung, neue F-Stecker, aber nicht mehr alle sind Kanäle empfangbar.
Meldung des SAT-Empfängers (=LCD) kein Signal...
... und die Suche begann.

Die Ursache, zu hoher Signalpegel ! Der Empfänger sagt kein Signal - ist Quatsch, er schaltet ab, weil zu hoher Signalpegel.!!!!

Lösung: Das Signal dämpfen.
Also variables Dämpfungsglied eingesetzt und den Signalpegel bedämpft.

Damit kann ich wieder alle Kanäle empfangen.

:eekdevil:
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Alt 23.03.2010, 07:48   # 16
Healy76
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Hallo
Auch das hat mir schon mal ein Arbeitskollege vorgeschlagen. Er hat mir dann einen 6db Dämpfer geliehen, denn bei ihm ist es das gleiche wie bei dir. Leider hat das bei mir aber nichts gebracht.

Meine letzte Hoffnung ist liegt jetzt wirklich darun, dass die verwendeten Dosen nocht optimal zusammenspielen, da eigentlich eine Durchgangsdose bei einer ZF-Anlage die Ausnahme der Ausmahmen ist.

Auf der Homepage von Hischmann habe ich eine Dose gefunden, die laut Prospekt extra für so einen Anwendungsfall gebaut wurde. Aber nur so ins blaue hinein will ich mir diese nicht mehr kaufen. Da müsste schon vorher mal jemand drüberschauen und sein OK geben.

@dipol: Eine Schwaiger RDS 660 + gibt es nicht. Zumindest nicht auf der Homepage von Schwaiger. Nur ohne + Eben sowas verunsicht mich dann wieder und ich weis wieder nicht was ich dann kaufen soll.
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Alt 23.03.2010, 15:12   # 17
Dipol
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Meine Klage wegen der falschen Enddosen-Bezeichnung richtet sich nicht gegen Laien, sondern Fachleute die damit schludern.

Die Ein- und Ausgangskabel von Durchgangs-Steckdosen dürfen keinesfalls vertauscht werden.
Bevor neue Steckdosen gekauft werden erst mal nachchecken, ob nicht an der SCHWAIGER-Dose Ein- und Ausgangs-Kabel vertauscht wurden!!!

Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Nicht dass du das jetzt falsch verstehst. Ich meinte mit "Schnautze voll haben" nicht dich, sondern die ganze SAT Kacke. Kabelfernsehn war ja sowas von einfach
Wenn man eine BK-Dose verpolt installiert oder keinen Abschlusswiderstand einsetzt, hat das die gleichen Auswirkungen. Die HF-Anforderungen unterscheiden sich nicht, selbst ein scheinbar einfacher Steckdosenwechsel setzt nun mal etwas Fachkunde voraus.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
@dipol: Eine Schwaiger RDS 660 + gibt es nicht. Zumindest nicht auf der Homepage von Schwaiger. Nur ohne + Eben sowas verunsicht mich dann wieder und ich weis wieder nicht was ich dann kaufen soll.
Die heißt auch RDS 660 GL und hat eine relativ hohe 15 dB Auskoppeldämpfung.
Zitat:
Zitat von Dipol
Sollte der Effekt nochmal auftauchen, weißt du ja was noch zu tun ist. Zwei Durchgangsdosen mit 12 bzw. 10 dB Auskoppeldämpfung + einen DC-getrennten Abschlusswiderstand einbauen. Nur so werden Stehwellen verhindert und auch bei Einspeisung terrestrischer Signale eine normgerechte Teilnehmerentkopplung erzielt. Da AXING löblicherweise Stichdosen nicht als Enddosen bezeichnet, gehe ich davon aus aus, dass die Bezeichnung Enddose für die SSD 5-07 zutrifft! Diese Dose bietet am Stammende 3 dB mehr Pegel und verhindert mit interner Terminierung ebenfalls Stehwellen, die terrestrische Teilnehmerentkopplung von 42 dB wird jedoch nicht erreicht.
Da ist eigentlich schon alles gesagt. Alternativen:

1.) AXING SSD 5-14 + SSD 5-10 + TZU 3-01
2.) Preisner SD 33 DC + SD 33 DC + SR 75 DC
3.) AXING SSD 5-10 + SSD 5-07 (Intern terminiert)

Bei allen drei Varianten ergibt sich an der ersten Steckdose ein höherer, an der zweiten ein niedrigerer Pegel als mit der Kombination RDS 660 + Stichdose. Die terrestrische Teilnehmer-Entkopplung ist mit Variante 1 und 2 normgerecht. Mit Variante 3 ergeben sich höhere Pegel als bei 1 und 2, die terrestrische Teilnehmerentkopplung wird allerdings nicht erreicht.
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Alt 23.03.2010, 16:38   # 18
Healy76
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Ahhh *freu* So verstehe auch ich deine Antwort. Danke!

Was meinst du: Wären evtl. zwei Kathrein ESD52 (eine davon mit Abschlußwiederstand ERA14) eine vierte Alternative?

Gibt es praktische Erfahrungswerte, welche der angeführten Alternativen sich am Besten eignen? Also z.B. die Signalstärge an den Ausgängen optimal(er) ist?
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Alt 23.03.2010, 18:37   # 19
Dipol
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Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Was meinst du: Wären evtl. zwei Kathrein ESD52 (eine davon mit Abschlußwiederstand ERA14) eine vierte Alternative?
Prinzipiell ja und damit wird auch eine normgerechte terrestrische Teilnehmerentkopplung erzielt. Allerdings haben beide Steckdosen 15 dB Auskoppeldämpfung, womit diese Variante an der zweiten Dose den niedrigsten Pegel ergibt.
Zitat:
Zitat von Healy76 Beitrag anzeigen
Gibt es praktische Erfahrungswerte, welche der angeführten Alternativen sich am Besten eignen? Also z.B. die Signalstärge an den Ausgängen optimal(er) ist?
Der Steckdosen-Eingangspegel der zweiten Dose ist um die Durchgangsdämpfung der ersten + Kabeldämpfung niedriger. Deshalb sind Dosen mit abgestufter Auskoppeldämpfung sinnvoll. Da meine Glaskugel streikt und mir weder deine Kabeltype noch die Kabellänge preisgeben will, ist die Frage nach der optimalen Kombination nur durch Pegelmessung vor Ort zu beantworten.
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Alt 23.03.2010, 20:00   # 20
Healy76
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Ok. Dose mit möglichst wenig Durchgangsdämpfung bedeutet höhere "Empfangsleistung" an der zweiten Doese. Das ist einleuchtend. Also denn keine Kathrein-Daten mehr. Soll mir auch recht sein, hauptsache es funktioniert korrekt.

Zwischen Multiswitch und Durchgangsdose wären ca. 13 Meter. Zwischen Durchgangsdose und Stichdose dann noch höchstens 40 Zentimeter. Ich habe lauter Kathrein-Kabel. Welche genau weis ich nicht mehr auswendig, ich glaub die haben eine Abschirmung von 91 db. Kann das stimmen? Ich denk schon.
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