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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Manfred, Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Bist ja schon länger registriert, aber dies ist dein erster Beitrag - und dann gleich solch ein Hammer! Du schreibst "unter Verwendung der bestehenden Verkabelung". Bei der SAT-Verteilung ist es normalerweise so, daß jeder Receiver eine eigene Stammleitung braucht, aber das ist offensichtlich nicht möglich. Kann denn die Verkabelung so geändert werden, daß wenigstens jede Wohnung einen eigenen Anschluß bekommt? Wenn ja, könnte man eine Unicable-Anlage installieren. Das wäre dann zwar eine aufwendige Sache, aber dann habt ihr für lange Zeit Ruhe, und zwar auch dann, wenn HDTV auf breiter Front eingeführt wird und auch, wenn die Analogprogramme abgeschaltet werden und die freiwerdenden Transponder mit digitalen Programmen bestückt werden. Irgendwelche Einschränkungen gibt es nicht, jedoch müssen die Receiver unicable-tauglich sein (trifft mittlerweile auf die meisten Fabrikate zu). Wenn eine derartige Änderung ebenfalls nicht möglich ist, bleiben nur noch zwei Möglichkeiten: Erste Möglichkeit: Eine "Einkabellösung" (nicht zu verwechseln mit unicable). Hierbei muß das Kabelnetz durch Austausch der Verteiler, Abzweiger, Antennensteckdosen usw. SAT-tauglich gemacht werden. An der Verkabelung selbst ist normalerweise keine Änderung erforderlich, sofern mindestens doppelt geschirmte Leitung verlegt worden ist. Hierzu ist ein Einkabelsystem erforderlich. Dieses System wählt ein Band des zu empfangenden Satelliten aus, welches als Basis genommen wird. Dazu dient der Baustein "FIF 200". Zum Empfang der deutschen Programme nimmt man Horizontal/Hochband. Die Bausteine PFI 200 schneiden aus diesem Band weniger wichtige Teile heraus und fügen stattdessen Transponder von anderen Bändern dort ein. Mit drei PFI 200 sind zur Zeit alle wesentlichen deutschen Programme zu empfangen. Das so manipulierte Band wird allen Receivern gemeinsam zur Verfügung gestellt. Vorteile:
Zweite Möglichkeit: Ihr setzt die SAT-Signale in DVB-T um. Vorteil:
Ein Umsetzen in DVB-C ist ebenfalls möglich, die Signale können dann mit einem Kabelreceiver empfangen werden. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei DVB-T, die spezifischen Vor- und Nachteile auch. Immerhin: Für DVB-C gibt es HD-Receiver. Soviel erst einmal zu den grundsätzlichen Möglichkeiten. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
| Zitat:
Zitat:
Lutz | ||
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| | # 5 | |
| Threadstarter Registriert seit: 06.11.2008
Beiträge: 7
| Zitat:
Es würden also 40 Kabel vom Dach zu den Wohnungen gehen (Je Wohnung 1 Kabel, was besser wäre als 160 Kabel bei 4 Anschlüsse je Wohnung). Aber wie würde dann die Verteilung innerhalb der Wohnungen aussehen um 4 Anschlüsse je Wohnung zu bekommen? | |
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