| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: SAT-CR bzw. unicable ist die einzige Möglichkeit, mehrere Teilnehmer zu versorgen, wenn nur ein Kabel verlegt ist und die Verkabelung nicht geändert werden kann. Allerdings erfordert Unicable etwas Disziplin von allen Teilnehmern. Ein einziger nicht unicable-tauglicher oder falsch eingestellter Receiver kann alle anderen stören, oder zumindest einen Programmwechsel unmöglich machen - es sei denn, der Installateur hat spezielle Antennendosen installiert, die bei einem falsch eingestellten Receiver einfach die Verbindung unterbrechen. Da diese Dosen relativ teuer sind, wird das aber nicht immer gemacht. Es gibt nur wenige Fernseher mit eingebautem DVB-S2 Tuner und Unicable-tauglichkeit, die sind zudem auch recht teuer. Da ihr aber schon einen guten Fernseher habt, wird die Anschaffung wahrscheinlich schon an den hohen Kosten scheitern. Bleibt nur noch die Lösung mit dem Receiver. Den Digit S2 würde ich allerdings nicht nehmen. Ist zwar kein schlechter Receiver, aber für das Gebotene zu teuer. Wenn es kein HD-Receiver sein soll, wäre dieser hier gut geeignet. Immerhin bietet er die Möglichkeit, den Fernseher per HDMI-Kabel anzuschließen. Darüber wird gegenüber SCART ein besseres Bild erreicht. Noch besser wäre ein "echter" HD-Receiver. Bei entsprechendem Sendematerial kitzelt er alles an Bildqualität heraus, was dein Fernseher hergibt. Ab Februar geht es richtig mit HD los. Die Öffentlich-Rechtlichen nehmen die Winterolympiade in Vancouver zum Anlaß, den Regelbetrieb in HD aufzunehmen. Wenn du schon einen solch guten Fernseher hast, würde ich darauf nicht verzichten. Beide vorgeschlagenen Geräte sind natürlich uneingeschränkt Unicable-tauglich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wenn du 4 Parteien à 150 Euro rechnest, wärst du schon bei 600. Genau für diesen Zweck ist der TechniRouter und das ganze komplizierte Steuerprotokoll ja konzipiert worden: Uneingeschränkten SAT-Empfang für bis zu 8 Receiver an einem Kabel zu ermöglichen. Das funktioniert auch sehr gut, bis auf ganz vereinzelte Sonderfälle. So eine Konstellation wie bei dir wird wohl in ganz Deutschland nicht noch einmal vorkommen. Mit einem externen HD-Receiver läßt sich das Problem aber umgehen. Die Bildqualität wird darunter nicht leiden, im Gegenteil. Der MX 92 kitzelt, entsprechendes Sendematerial vorausgesetzt, alles an Bildqualität heraus, was dein Fernseher hergibt - und das ist bei Panasonic nicht wenig. Na gut, den Receiver müßtet ihr irgendwo unterbringen und mit einem HDMI-Kabel an den Fernseher anschließen. Zur Bedienung genügt eine Fernbedienung, der Receiver übernimmt die Programmauswahl und auch die Lautstärke. Die FB des Fernsehers ist nicht mehr nötig. Natürlich kannst du auch einen TechniSat Receiver nehmen, du hast Recht, wenn du die Bedienung als sehr angenehm bezeichnest. Bei diesem fängt der HD-Spaß an - aber dafür sind dann auch fast drei grüne Scheine fällig. Der MX 92 ist von der Erst-Einrichtung her nicht ganz so komfortabel, aber ist die erst einmal gemacht, geht auch hier die Bedienung leicht und angenehm.
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| | # 9 | |
| Threadstarter Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 10
| Zitat:
hier liegen wir aber jetzt meilenweit auseinander: es gibt genug Leute (Millionen), die sich als Mieter aus dem einen oder anderen Grund für einen bestimmten Sat-Empfänger entscheiden haben (der dann auch Geld kostete, also ich spreche mal von mehr als hundert Euro). Wahrscheinlich gibt es aber nur ein paar Hanseln, die überhaupt der Meinung sind, sie könnten ein vermietetes Mehrfamilienhaus mit dieser Technik "glücklich" machen - als professioneller Installateur würde ich den vermeidbaren Ärger mit dem nächsten Mieter scheuen und paar Strippen ziehen - Dosen etc. waren ja auch zu installieren, die bestehende Kabellage muß sowieso sondiert werden, etc. pp. Den Smart werde ich mir trotzdem mal anschauen; danke für deine immer freundlichen und sachlichen Hinweise, du hast hier in diesem Forum super viel Infos vergraben das ist außergewöhnlich.Gruß Thorsten P.S. integrierte Tuner für DVB (Cable/Sat/Terra) sind in hochwertigen Geräten seid über einem Jahr immer zu bekommen (Panasonic, Sony u.v.a.), in der Regel für einen vernünftigen Aufpreis um die 100,- Euro; bei Loewe gibt es das schon Jahre (und kostet viel mehr), bei TechniSat gibt es das auch schon lange (und macht natürlich in Deutschland Sinn, aber den Aufpreis nicht gerade freundlicher). Leider sind JVC und Konsorten, die Unicable unterstützen, in der Bildqualität und anderen Features deutlich hinterher, wer einen Plasma will guckt ganz in die Röhre bzw. braucht einen externen Receiver .. | |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Sehe ich nicht so. Ich meinte ja genau deine Konstellation: 1) Einen Fernseher mit eingebautem DVB-S2 Tuner (die gibt es zwar, aber teuer und noch nicht sehr verbreitet) 2) Dieser Fernseher kann kein EN 50494-Protokoll und es gibt auch kein Update (da fallen schon wieder einige raus) 3) Genau bei dem Besitzer eines solch seltenen Fernsehers läßt der Vermieter - in der Meinung, er tut den Mietern etwas Gutes - eine Unicable-Anlage installieren. Jeder einzelne Punkt ist schon relativ selten, aber alle drei zusammen - ja da wird die Luft schon sehr dünn. Funktionieren könnte die Installation auch über einige Wohnungen hinweg, wenn der Installateur auch die Receiver liefert, sie vorher einstellt und betriebsfertig übergibt. Wenn dann noch TechniSat RV 600 Dosen verbaut worden sind, kann ein einzelner sogar an der Einstellung fummeln. Die Dose merkt das - und zack, ist der Bildschirm schwarz. Das macht der Anwender nur ein mal. Oder man sperrt das Menü einfach per Kindersicherung.
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| | # 11 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Das Problem liegt in bestehenden Verteilnetzen bei Eigentümern und Mietern in der fehlenden Akzeptanz von Neuverkabelungen auf der Fassade wie in der Wohnung. Selbst wenn untypische Mieter die optischen Beinträchtigungen hinnehmen würden heißt das ja noch nicht dass sie auch die Mehrkosten der Sternleitungsinstallation akzeptieren. Die schwanken nach Objekt, aber mal ehrlich, wärst du bereit 100,00 bis 150,00 Euro zusätzlich für jeden Receiveranschluss locker zu machen? Zitat:
Zitat:
Die Spreizung zwischen Billigstgeräten und qualitativ hochwertigeren Produkten wird es weiter geben. | |||
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| | # 12 | ||
| Threadstarter Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 10
| Zitat:
daß UniCable anfälliger ist, liegt in der Natur der Sache; der Installateur hat mir mittlerweile auch versichert, daß er mit den entsprechenden Dosen von Kathrein eine Blockade von anderen Teilnehmern am gleichen Strang sicher ausschließen könne .. lustigerweise wollte gestern ein Kunde dieses Installateurs der Freundin helfen und seinen Receiver mal bei ihr anstöpseln; ich habe ihn dann davon abgehalten. Offensichtlich konnte der Installateur die Problematik des UniCable im Haus nicht wirklich vermitteln. Es ist überhaupt keine Frage, daß sich in einigen Jahren auf dem Markt die Lösung durchgesetzt haben wird, die sich wirtschaftlich behaupten konnte. Interessanterweise ist aber jetzt gerade in Deutschland wieder mal etwas angebrannt - weil wir seid Ewigkeiten alles perfekter machen wollen wie der Rest der Welt, bekommen wir ja auch 5 Jahre nach Entwicklungsländern schon HDTV in die Wohnung geliefert. Und bestehende, weltweit etablierte Technik wird in diesem Fall ausgesperrt. Man spart also bei der Installation eine Betrag X, damit dann doch gefälligst jeder einzelne Mieter für einen hoffentlich größeren Betrag X+ seine eigene Technik aufrüstet/umrüstet?!? Ich dachte wirklich mal ganz naiv, daß man die SAT-Anlage auf möglichst große Lebensdauer auslegt und damit den Aufwand am einzelnen Anschluß minimiert. Die Kosten werden übrigens dann auf die Betriebsdauer verrechnet und auf die Mieter umgelegt, so ist es üblich. Wenn es aber jedem Vermieter obliegt, in Deutschland eine Schmalspurbahn eigener Prägung zu basteln, damit dann jeder der umzieht sich halt wieder ein neues Fahrgestell für seinen Triebwagen kaufen soll, dann frage ich mich langsam was das soll .. SAT kann ich in ganz Europa ohne Schwierigkeiten empfangen; weil das Kabel ja schon vormacht, daß der in Hessen gekaufte Receiver (Topmodell) aber in Baden-Würrtemberg nicht funktioniert, ziehen wir jetzt bei Mietwohnungen mit SAT-Anschluß nach? Wir haben ja sonst keine Probleme ![]() Soll ich persönlich also bei jedem Umzug dann auch neues Equipment - und zwar beim jeweiligen Installateur zu marktfremden Preisen - einkaufen, wenn ich doch nur das Standard HDTV empfangen möchte? Meine Frage ist ganz einfach die folgende: muß sie sich als Mieterin gefallen lassen, daß ein Installateur ihre etablierte - von allen Fachmagazinen in Deutschland auch als löbliche Technik beschriebene - Lösung als veraltet und billig darstellt? Muß sie sich des weiteren gefallen lassen, daß es offensichtlich keine Möglichkeit von Seiten der Technik oder Installation gibt, (zu einem überschaubaren Preis) den eigenen "normalen" DVB-S/S2 Receiver ans Laufen zu bekommen? Kann sie also vom Vermieter/Installateur gezwungen werden, gefälligst seine bevorzugte Marke mit den jeweiligen Macken anzunehmen (und auch zu bezahlen) .. anders gefragt: wenn ich gerne mein Spielzeug selber bestimmen will, dann habe ich gefälligst mein eigenes Haus zu bauen? Gruß Thorsten -----Doppelpost zusammengeführt am 21.1.2010 um 10:15:52----- Zitat:
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| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| An der Technik selbst hat sich ja nicht viel geändert, es sind allerdings einige Erweiterungen hinzugekommen. Die ersten LNB's hatten eine Oszillatorfrequenz von 10 GHz und eine Rauschzahl von 1,5 dB und mehr. Im Laufe der Zeit konnte die Rauschzahl gesenkt werden, was kleinere Antennen ermöglichte. Dann wurde das Frequenzspektrum des Astra nach unten erweitert, die Oszillatorfrequenz der LNB's sank auf 9,750 GHz. Die Umschaltung der Polarisation, vorher Sache eines eigenen Umschalters geschah später im LNB selbst, gesteuert durch die Betriebsspannung (13/18V). Für diese LNB's hat sich der Begriff "Standard-LNB" durchgesetzt. Vereinzelt bieten die Receiver auch heute noch die Möglichkeit, als LNB-Typ "Standard" einzustellen. Später wurde das Frequenzspektrum nach oben erweitert. Das hätte bei einer Oszillatorfrequenz von 9,750 GHz zur Folge, daß das Koaxkabel zwischen LNB und Receiver bis zu 3 GHz übertragen muß. Damit ist aber selbst gutes Koaxkabel überfordert, die Kabeldämpfung wäre zu hoch. Ausweg: Man spendiert dem LNB eine zweite, höhere Oszillatorfrequenz, die bei Bedarf über ein 22 KHz-Signal eingeschaltet wird. Mehr hat sich seit den Anfängen eigentlich nicht getan. Natürlich ist die Verteiltechnik im Laufe der Zeit besser geworden, neue Verfahren und Möglichkeiten sind hinzugekommen und es gibt Normen und Vorschriften, deren Einhaltung einen sicheren und gefahrlosen Betrieb der Anlage garantiert. Nun hat man sich Gedanken gemacht, wie man bei bestehenden Gebäuden, wo die Verkabelung nicht oder nur unter hohem Aufwand geändert werden kann, dennoch einen uneingeschränkten SAT-Empfang für alle angeschlossenen Teilnehmer realisieren kann. Das Ergebnis war Unicable. Durch eine trickreiche Technik ist die Senderwahl in den Router verlegt, der Router bekommt das volle Signal des Satelliten und schaltet auf Anforderung durch den Receiver den zu empfangenden Transponder auf die Frequenz, die dem Receiver zugeordnet ist. Dazu ist ein spezielles Protokoll erforderlich, das nach EN 50494 genormt ist. Viele Receiverhersteller haben mittels einer Softwareänderung die Norm implementiert, andere wiederum nicht - und kicken sich damit selbst aus dem Markt. Unicable wird sich, speziell aber nicht nur bei Altbauten weiter etablieren, neue Geräte werden auf den Markt kommen und die Preise werden irgendwann sinken. Zitat:
Es gab mal eine schlimme Zeit, da hatten wir einen "Postminister" Schwarz-Schilling. Da mußte jede Schüssel angemeldet werden und es wurde eine Gebühr fällig. Und eine Genehmigung gab es nur, wenn in überschaubarer Zeit keine Verkabelung der betroffenen Gegend vorgenommen werden sollte. Hintergrund: Da gab es eine Verbindung von diesem Minister zu einer Kabelfabrik - Honi soit qui mal y pense. Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei, aber seitdem tragen die Kabelbetreiber ihre Nase ziemlich hoch. Viele derer, die hier nachfragen, wollen eine SAT-Antenne errichten, um sich aus den Klauen der Kabelbetreiber zu befreien. Teuer, schlecht und arrogant sind die Attribute, mit denen die Kabelbetreiber hier meist belegt werden. So, das mußte jetzt mal raus. Noch einmal zurück zu dem Fernseher: Es ist schon ziemlich armselig, wie sich ein renommierter Hersteller wie Panasonic gegenüber seinen Kunden verhält. Dabei sind viele japanische Firmen für einen guten Kundendienst bekannt, oder waren es jedenfalls. Ich bin auch mal in den Genuß gekommen. An meinem Mazda ist ein Teil kaputtgegangen, was nur außerordentlich selten kaputtgeht. Mein Händler hatte das Teil natürlich nicht auf Lager. Bestellung in Neuss >--> negativ. Von dort aus Anfrage im Zentrallager für Europa in Amsterdam >--> negativ. Einzige Möglichkeit: Das Teil mußte aus dem Werk in Hiroshima geliefert werden. Montag habe ich mein Auto zur Reparatur gebracht, Donnerstag in der gleichen Woche habe ich es wiederbekommen. So muß Kundendienst sein. Und wenn der Kundendienst nicht so ist, taugt eben die Firma nichts und sollte bei weiteren Käufen gemieden werden - so einfach ist das. Ist jedenfalls meine Meinung.
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| Threadstarter Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 10
| Hallo King, das Beispiel mit dem Auto war gut - ich habe die letzten 10 Jahre praktisch ununterbrochen deutsche Fahrzeuge von deutschen Premium-Herstellern gefahren .. was die sich an Service erlauben setzt deinem Mazda die Krone auf; meine Autohändler haben sich mir gegenüber aber wenigstens ab dem zweiten Ausfall vernünftig verhalten - mit denen habe ich keinen Stress und bekomme einen Vorführwagen. Nochmals meine erste Frage: muß sich die Freundin gefallen lassen, daß der Hausbetreiber eine Schmalspurlösung favorisiert, die seit Jahren bewährte Technik aussperrt? Und meine zweite Frage: soll ich mir also gefallen lassen, daß eine Anschaffung, die ich für einen Zeitraum von einigen Jahren nach meinem Gusto vornehme (in der aktuell und bewährten Technik) durch den nächsten Vermieter mit dessen Spezial-Sparmaßnahme wieder ausgehebelt wird? Und nur um das nochmals klarzustellen: ich mag die Fa. TechniSat, ich habe selber einen Receiver von denen und würde sogar gerne einen Aufpreis zahlen, wenn ich den statt einen Humax in meinem Kabel einsetzen könnte - da beläuft sich der Service dieser netten Fa. aber darauf, mit meinem Kabelbetreiber KEINE Verhandlungen zu führen bzw. keine Produkte anzubieten, die dessen Verschlüsselung unterstützen! (das riecht so verdammt parallel zu Panasonic, die sich weigern EN 50494 umzusetzen, weil es damit nämlich noch einen Haufen Inkompatibilitäten gibt - man siehe nur den Sprachgebrauch der hier ansässigen Hersteller) Gemeine Frage: in meinem eigenen Fall ist also der böse Kabelbetrieber schuld statt dem Hersteller des Receivers - in dem Fall der Freundin ist aber jetzt der Hersteller eines Multituners im TV schuld, weil dessen Service so schlecht ist?!? ![]() Gerade die in Deutschland ansässigen Magazine sehen aber in Panasonic einen sehr kunden- und service-orientierten Hersteller, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. der sagt wenigstens "es tut mir leid", was übrigens TechniSat auch mitteilte, als ich die um eine Lösung für mein KabelBW angefragt habe (eine seltsame Parallelität, oder) ![]() .. ich suche nur eine gangbare und angenehme Lösung .. Gruß Thorsten |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Dann bist du in der Wahl des Receivers frei. Damit dir nicht irgendwann Ungemach passiert, z.B. wenn du mal umziehen solltest, auf Unicable-tauglichkeit achten. Die TechniSat Receiver können alle Unicable, die Smart auch, ebenso die Receiver von Vantage. Damit stehen schon mal drei gute Hersteller zur Verfügung. Natürlich ist die Aufzählung nicht vollständig. Mit der Anschaffung hast du irgendwie Recht, aber das war jetzt eine sehr ungünstige Konstellation, die der Vermieter im Vorfeld nicht hat wissen können. Wie gesagt: Shit happens. Immerhin: der Fernseher ist ja nicht wertlos geworden und er kann weiter betrieben werden, allerdings muß ein Receiver her. Die Bildqualität wird durch den externen Receiver nicht leiden, im Gegenteil. Insgesamt dumm gelaufen, aber versuch doch mal, dich mit dem Vermieter deiner Freundin zu einigen. Vielleicht in der Mitte, jeder bezahlt die Hälfte. Du weißt doch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Von einer Schmalspurlösung kann keine Rede sein, eine Unicable-Anlage, wenn sie denn vernünftig aufgebaut und betrieben wird, ermöglicht den Empfang aller Astra-Programme, in tadelloser Qualität. Zitat:
Bei den Kabelbetreibern ist das so gewollt, zwecks Gewinnmaximierung. Wahrscheinlich hast du den Humax-Receiver direkt von denen. Es gibt auch gute Humaxe, aber die Büchsen, die der Kabelbetreiber hat, sind anscheinend sehr abgespeckt, so, daß sie gerade noch laufen. Die halten einen Vergleich mit TechniSat natürlich nicht aus. Wie gesagt, genau wie die anderen Kabelbetreiber: Die betteln darum, daß man dort kein Kunde wird. Im Fall deiner Freundin unterschätzt Panasonic offensichtlich die Marktbedeutung, die Unicable hat, bzw. bald haben wird. Unter Kundenfreundlichkeit stelle ich mir etwas anderes vor. Man spricht ja nicht umsonst von der "Servicewüste Deutschland". Wenn wir uns das gefallen lassen, werden sich die Anbieter auch nicht ändern. Ich für meinen Teil habe eine "Blacklist" von Firmen, die nie wieder einen Cent an mir verdienen werden. Man kann mich zwar ärgern, aber immer nur ein mal. Ein bißchen Off Topic: Google mal nach "Ken Saro Wiwa", dann weißt du, welcher Tankstellenbetreiber auf meiner Blacklist steht.
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| | # 16 |
| Threadstarter Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 10
| Ganz egal wie rum man die Sache sieht: gestern habe ich der Freundin einen Smart MX 04 HDTV (von Conrad für rund 100 Euro) installiert; danke für den Tip - das Teil ist für den Preis wirklich gut. Allerdings scheint der Smart kein CEC via HDMI zu unterstützen, einige Bildformate sind nicht optimal, die Einrichtung funktioniert - ist aber auch ein wenig kryptisch (und nicht unbedingt Anfänger tauglich) .. dafür tut jetzt alles |
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| | # 17 |
| Registriert seit: 28.01.2011
Beiträge: 1
| Hallo an alle die dieses Forum nutzen! Ich bin neu hier und habe schon viel in Euern Forum gelesen und mich heute dazu entschlossen, mich auch mal anzumelden. Nehmt mir es nicht übel, aber ich habe da auch gleich mal ne Frage! Ich wohne in einem vier Parteien Haushalt und wir wurden jetzt von Kabel auf Satellit umgestelt, sprich der Vermieter hat ein Satelliten-Schüssel anbringen lassen. Da ich über zwei Etagen wohne und gerne unten und oben Fernseh schaue, habe ich darauf bestanden, dass man mir dies auch ermöglichen sollte. Der Installateur meite, dass das nur mit einem Einkabelsystem möglich wäre, da die Kabel von unten nach oben nur Durchgeschliffen wurden und ich deshalb auch nur ein Receiver der Firma Kathrein nehmen könnte. Zur zeit schaue ich nur unten im Wohnzimmer und in der Küche Fernseh, wo sich die beiden Fernseher einen Reseiver von Kathrein, den ich bei Ihm gekauft habe teilen (Scart-Kabel vom Receiver bis in die Küche gezogen)! Ich möchte mir jetzt aber einen Samsung UE40C7700 kaufen der ja auch einen DVB-S2 Empfenger hat. Und meinen alter Fernseher mit dem Reseiver von Kathrein möchte oben benutzen. Meine Frage: Kann ich den DVB-S2 vom Samsung beim Einkabelsystem nutzen oder brauch ich einen Receiver und wenn ja welcher ist Euer Meinung nach der Beste für HD+? Brauche ich wirklich einen von Kathrein, die bieten so glaube ich auch gar keine HD+ Karte an? Da ich weiss, dass mein Vermitter sehr geizig und mit dem Installateur befreundet ist, wohlte ich Euch mal fragen, ob Sie mir die wahrheit gesagt haben mit dem Einkabelsystem oder man auch ein Multischalter dazwischen klemmen könnte und man dadurch nur normale Receiver brauchte? Hoffe das war jetzt nicht zu viel auf einmal und jemand blickt da noch durch! Ich bedanke mich schon im Vorfeld! |
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| | # 18 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und ![]() Warum sollten wir dir etwas übelnehmen? Das Forum ist doch genau für den Zweck da, sich über Probleme auszutauschen. So auf Anhieb sehe ich zwei Lösungsmöglichkeiten. Die technisch bessere wäre, eine Mini-Unicable Anlage zu installieren. Von TechniSat gibt es dazu seit kurzem dieses kleine, aber technisch sehr aufwendige Gerät, das unter dem Dach mit zwei Eingangssignalen gespeist wird und diese Signale in zwei Unicable-Frequenzen umsetzt. Das Gerät kann dir SEH besorgen. Am Besten, telefonisch bestellen (02323/61887). Voraussetzung ist allerdings, daß es noch einen freien Anschluß unter dem Dach gibt (Installateur fragen oder selbst nachsehen) und daß deine Geräte unicable-tauglich sind. Bei deinem Kathrein-Receiver ist das kein Problem, sofern es ein neueres Modell ist, bei Samsung würde ich an deiner Stelle vorher fragen, ob der eingebaute Tuner das Protokoll EN50494 unterstützt und mich notfalls nach einer Alternative umsehen. Ist das der Fall, sind zwei Geräte an einer Leitung kein Problem. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich, wenn du einen Vorrangschalter einbaust. Das Gerät am Master-Ausgang merkt von dem Schalter nichts, das Gerät am Slave-Ausgang bekommt das gleiche Band, wie der Master. Glücklicherweise sind die meisten deutschen Programme auf Horizontal/Hochband zu finden, und diese können uneingeschränkt miteinander kombiniert werden. Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings: Arte, Phoenix, Eins Plus, Eins Extra, Eins Festival und KIKA (Tiefband/Horizontal) sowie Sport1 und VIVA (Hochband/Vertikal). Diese Sender können nicht über den Vorrangschalter mit den anderen Sendern kombiniert werden. Wird der Master ausgeschaltet, ist der Slave frei und kann seinerseits das Band bestimmen. Die Einschränkung ist also nicht sonderlich groß.
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