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| Threadstarter Registriert seit: 01.01.2010
Beiträge: 13
| Nachdem meine Batterie Methode gescheitert ist, war mein nächster versuch, ein kabelende kurz zuschliessen, und dann an den anderen kabeln zu messen, ob irgendwo ein kurzschluss anliegt. Genauso pustekuchen. Ich hab also verschiedene kabel (die von uns noch nicht benutzt wurden) die aus verschiedenen ecken im haus aus der wand rauskommen, kann aber wie gesagt nicht feststellen, welches wohin führt. Dabei wäre eine Dose genau hinterm fernseher und dies natürlich bequem gewesen. Ich hab jetzt angefangen, ein neues kabel zu ziehen, incl. wandbohrung etc. .... Da hätt ich gern drauf verzichtet, na ja. grüße palo |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ist jedenfalls die sauberste Lösung. Wie du schreibst, ist das alte Kabel nur 1-fach geschirmt. Das reicht auf keinen Fall, sondern schnappt Störungen auf und produziert selbst auch welche. Ich würde an deiner Stelle gar nicht mehr lange herumsuchen, das bringt sowieso nichts. Von einer zentralen Stelle aus, am besten unter dem Dach, ein Kabel an jede Stelle, wo mal ein Fernseher stehen könnte. Zumindest ins Wohnzimmer sollten zwei Kabel verlegt werden, in Verbindung mit solch einer Antennensteckdose. Daran kannst du dann auch problemlos einen Twin-Receiver anschließen. Für die übrigen Räume genügt diese Steckdose. Unter das Dach kommt ein Multischalter mit 8 SAT-Eingängen und soviel Ausgängen, wie Anschlüsse vorhanden sind. dieser hier wäre zum Beispiel perfekt geeignet. Jetzt brauchst du noch eine Antenne, z.B diese hier, dazu einen Feedhalter und 2 LNB's. Und natürlich auch etwas zum Festmachen, eine Aufdachhalterung oder einen Wandarm. Hier wirst du fündig. Dann noch Kabel von den LNB's zum Multischalter, z.B. dieses hier mit den passenden F-Steckern (16 Stück). Für die verlegten Kabel brauchst du auf der Seite des Multischalters ebenfalls F-Stecker, wobei sich der Durchmesser nach der Dicke des Kabels richtet. Zum Anschluß der Receiver an die Antennensteckdosen ist ebenfalls etwas Kabel erforderlich, mit je einem F-Stecker an jeder Seite. Ich hoffe, jetzt nichts vergessen zu haben. Ein kleiner Tip noch: Oft sind in älteren Häusern ungenutzte Kamine vorhanden, die sich prima zur Kabelverlegung eignen. Ein paar kleine Tricks, wie man am besten dabei vorgeht, sind in dem Beitrag über die Drehanlage beschrieben. Du benötigst nur oben im Kamin ein kleines Loch und in der Wohnung auch nicht mehr. Genau so gut kannst du auch mit einer Bohrkrone von passendem Durchmesser ein größeres Loch bohren und eine UP-Dose dort eingipsen - natürlich erst, wenn du das Kabel aus dem Kamin hervorgeholt hast. Die Antennensteckdose wird anschließend in die UP-Dose eingesetzt und verschließt das Loch wieder. Das funktioniert perfekt - eigene Erfahrung!
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Threadstarter Registriert seit: 01.01.2010
Beiträge: 13
| Hallo King, Tausend Dank für die vielen Tipps, kommt leider zu spät. Ich hab das ganze Zeugs schon gekauft und die Anlage soll auch viel einfacher werden. Das Kabel liegt schon, geht unten rum durch den Keller ins Wohnzimmer. Die Antenne hängt an der Hauswand, zwei Single-LNB's (es soll nur 1 Fernseher versorgt werden) mit einem Diseqc Schalter, weil ich Astra 28,2°O und 19,2°O einrichten will (19,2 soll schielen, Standort Jork bei Hamburg). Ich hab mal gelesen, man soll die Anlage erden. Kann mir da jemand was genaueres sagen was und wie man erden soll? Die Schüssel, die LNB's? Heute will ich mich dann ans Schüssel ausrichten machen, mal sehen wieviel graue Haare dies einbringt. grüße palo -----Doppelpost zusammengeführt am 8.1.2010 um 12:32:09----- Ich hab gerade ein paar threads zum Thema Erdung gelesen. Also solangsam wird mir schwindlig, wir wollen doch nur MTV+VIVA kucken und kein Echelon installieren. Frevelfrage: Kann ich den Aussenmasthalter auch an der Dachrinnenabflussleitung erden? Die läuft nömlich schön nebendran runter (Ich kann mir die Antwort schon denken grüße palo |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Echelon hin oder her, eine Regenfallrohr ist kein wirksamer Erder und deshalb absolut unzulässig. Zur Vermeidung von Überschlägen sind sogar zur Antenne und den Kabel 0,5 m Schutzabstand einzuhalten. Die "Erdung" an Regenrohre kann sogar höhere Schäden durch Blitzstromeintragung verursachen. Denn mal auch hier einige Links zu Erdung und PA: http://dehn.de/newsletter/3_05/3_05_top3.pdf Blitzschutz ? Wikipedia http://www.rfe-online.de/rfedownload...6-37-38332.pdf http://www.voltimum.de/files/de/file...inorms0725.pdf http://www.thormaehlen.de/Unterseiten/blitzschutz.htm Normgerechter Schutzpotenzialausgleich an den Komponenten eines Kabelnetzes für Fernsehanlagen — elektrofachkraft.de -----Doppelpost zusammengeführt am 8.1.2010 um 18:18:48----- Seltsam dass der Link zu Thormählen verkrüppelt wurde: Hier ein Ersatz Äußerer Blitzschutz | |
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Besser als Dipol es beschrieben hat, kann man die Erdung nicht erklären. Die einfachste Lösung wäre, die Antenne im Schutzbereich zu montieren (mindestens 2m unter der Dachkante und mit einem ausreichend kurzen Wandarm, so daß der äußerste Punkt nicht mehr als 1,50m übersteht). Noch ein kleiner Tip, der dir das Ausrichten etwas erleichtern kann: Beginne bei der Ausrichtung mit Astra2. Den Feedhalter (die Stange für das 2. LNB) montierst du so, daß er nach links übersteht (vom Mast aus gesehen) und zwar um 12° nach links geneigt. Das Astra-LNB muß also tiefer stehen, als das Astra2-LNB. Dann sollte es klappen. Den Potentialausgleich kannst du mit solch einem Erdungsblock durchführen. Das Antennenkabel auftrennen, zwei F-Stecker montieren und ein (grün-gelbes) 4mm Kabel an die Klemme anschließen. Bei einer erdungspflichtigen Antenne kommt das andere Ende dieses Kabels dorthin, wo auch die Erdleitung angebracht ist, ansonsten an die PA-Schiene im Keller. Der Potentialausgleich dient deiner Sicherheit, er sorgt dafür, daß du auch bei einem defekten Receiver nie einen Stromschlag bekommen kannst, wenn du mal an der Antenne arbeitest.
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| Threadstarter Registriert seit: 01.01.2010
Beiträge: 13
| Huch, da hab ich wohl eine heftige reaktion ausgelöst. Ich kann euch beruhigen, das Fallrohr war nie eine ernsthafte Alternative (nur sehr verlockend devielbae .Ich hab mal ein Bild gemacht, wie ich mir das vorstellen würde. Ich hab im Keller eine Potentialausgleichsschiene gefunden, neben der ein flachstahl im Boden versinkt. Es gehen auch einige dicke Kabel davon weg, einer z.B. in den Sicherungskasten. Ich nehm mal an, dass dies die Erdung ist. Also würde ich ein 16mm2 Kabel vom SAT Halter zu dieser Schiene legen. Kann ich mir die Erdung für die Antennenleitung aus einer Steckdose abzwacken, oder muss auch von dem Erdungsblock ein Kabel zu dieser Potentialausgleichsschiene? Ich hab mal gelesen, die Steckdose würde als Erdung für diesen Zweck genügen. Der AusrichtungsHORROR kommt dann leider erst morgen dran. grüße palo |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das 16 mm² Kabel ist schon richtig. Es muß laut Vorschrift ein Einzelmassivdraht sein, also z.B. so etwas. Bitte, achte auf guten Kontakt! Das Kabel für den Potentialausgleich darf nicht an die Steckdose angeschlossen werden, sondern es ist dort anzuschließen, wo auch das Erdkabel angeschlossen wird. Sonst ist alles OK.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Leider ist sonst nicht alles okay, die EN 60728-11 hat so ihre Tücken! Nach dem Stand von 1984 wäre der direkte PA-Anschluss am Schutzpotenzialasugleich noch zulässig gewesen aber seit einigen Jahren erfordert das Schleifenverbot eine aufwändigere Ausführung.
DiSEqC-Schalter mit Wetterhäuse an der Antenne postiert und das Gehäuse über eine SPAUN EDKL 1-Klemme und 4 mm² Cu-Draht am geerdeten Wandhalter angeschlossen. Statt der nur im Fünferset verpackten EDKL 1 kann man notfalls den PA-Draht auch auf eine Unterlagscheibe auflöten. Mein normwidriger Kompromiss-PA bietet nur so lange Sicherheit, wie der DiSEqC-Schalter kraftschlüssig eingebaut ist. Das Risiko nehme ich bei meiner eigenen Einzelanlage in Kauf, bei wohnungsübergreifender Installation würde ich diesen Kompromiss rigoros ablehnen. | |
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.01.2010
Beiträge: 13
| Nun denn, anbei das Bild Version 2 mit den Änderungen so wie ich's verstanden habe. Kann ich nicht ein PA Kabel von Erdungsblock B zu Erdungsblock A legen, und nur das PA Kabel von A zur Wandhalterung? Muss ein extra PA Kabel vom Erdungsblock B zur Wandhalterung? Das sollte doch auf's gleiche rauskommen? Das 16mm2 Kabel ist ja gar nicht so einfach zu bekommen. Mein Baumarkt hat nix, da muss wohl da I-net ran. Und noch ne Frage bzgl. PA Ausgleich. Wenn ich an den Leitungen rummontiere und vorher beim Receiver den Stromstecker ziehe, dann sollte es doch keinerlei Probleme mit Strömen jeglicher Art geben, oder lieg ich da falsch? Die SAT Antenne zieht ja keinen Strom aus der Luft (sonst meld ich das zum Patent an und werd schweinereich). grüße palo |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Baumärkte sind da etwas rückständig und haben nur Kabel bis 10 mm². Ein bißchen OT: Komisch auch, daß sich die Baumärkte in ihren Produkten kaum unterscheiden: Was einer hat, haben alle und was einer nicht hat, haben alle nicht. So bekommt man, soweit ich weiß, nicht mal eine Profi-Bohrmaschine, z.B. die "blaue" Bosch, eine Hilti oder gar eine Duss. Oder hast du dort schon mal so etwas gesehen? Das 16er Kabel bekommst du hier, ebenso wie die 1-fach und 2-fach Erdungsblocks. Du mußt übrigens nicht 2 getrennte PA-Kabel zur Antennenhalterung ziehen, du kannst die Erdungsblocks einfach miteinander verbinden und mit einem Kabel weiter gehen. Wie du das Kabel konkret verlegst, ist dabei relativ egal. Das Erdkabel allerdings darf nicht so verlegt werden, wie eingezeichnet. Es muß auf dem kürzesten Weg nach unten geführt und dort an die Hauserdung angeschlossen werden. @ Dipol: Stimmt schon, was du schreibst. Mit "wo auch das Erdkabel angeschlossen wird", meinte ich den Punkt an der Antenne, habe mich da aber wohl offensichtlich unklar ausgedrückt. Der Anschluß an die Potentialausgleichsschiene ist dann OK, wenn die Antenne nicht erdungspflichtig ist und auch nicht geerdet wird.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Danach könnten aber immer noch Kriechströme vom TV oder VCR über die Verbindungskabel eingetragen werden. | ||
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| | # 20 |
| Threadstarter Registriert seit: 01.01.2010
Beiträge: 13
| Nochmals vielen Dank für eure Mühe. Das Erdkabel werde ich auf kürzestmöglichem Weg legen. Allerdings geht es nur 2m vertikal abwärts, und dann ca. 15m quer durch den Keller, da die Antenne und Potentialschiene in genau entgegengesetzten Ecken des Hauses sind. Ich hatte mir ja schon überlegt 2 so Kreuzstaberder im Garten zu vergraben, aber das ist um die Jahreszeit schierig und sollte besser auch vom Fachmann gemacht werden. Also doch ein weiteres Kabel ziehen. grüße palo |
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und dann geb ich wieder bescheid.
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Das Kabel für den Potentialausgleich darf nicht an die Steckdose angeschlossen werden, sondern es ist dort anzuschließen, wo auch das Erdkabel angeschlossen wird.