| | # 2 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Herzlich Willkommen im Forum :liebegru: Du Hast den Anhang vergessen... Bitte mal noch anhängen ![]() Daher erstmal nur die Sachen die auch ohne Skizze zu beantworten sind: Eventuell besteht aber sogar Hoffnung das dünne Kabel gegen was besseres auszutauschen: Expertenrat:sehr dünnes und langes SAT-Kabel!!! Beim Thema Receiver kannst du auch mal über einen Smart MX92 nachdenken, der Aufpreis zum MX05 ist nicht soo arg, dafür hast du gleich HDTV. |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Hallo Dipol, zum Thema Erdung: ich hatte früher einen Antennenmast auf dem Dach. Von daher ist ein Erdungspunkt nicht weit. Der Platz wäre jetzt nur genau vor einem Dachfenster. Der Platz an der (Süd) Wand unterhalb der Dachrinne ist hier bei mehreren Häusern benutzt und passt ganz gut. Damit ist die Antenne zumindest von innen nicht im Sichtfeld. Also nach "meinem Sprachgebrauch" ist eine Enddose eine Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand. ![]() Aber was ist der Unterschied zwischen Zweifachverteiler und Abzweiger? An diesen Stellen sitzen derzeit "Schwaiger VTF 7822" Elemente. 1 Eingang . 2 Ausgänge Die sind aber nicht SAT tauglich. Ich kann sie glücklicherweise austauschen. Ausserdem wäre bei der geplanten Einspeisung vom Dach sowieso auch Ein- und Ausgang zu tauschen. Welche Elemente gehören an diese Stellen bei SAT? mfg dancefan |
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| | # 6 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Der Zweifachverteiler gibt auf beiden Ausgängen den gleichen Pegel aus, ein Abzweiger koppelt auf dem Stichausgang deutlich weniger Pegel aus, deswegen ist die Dämpfung auf dem Stammausgang auch niedriger. Zitat:
Der erste Verteiler führt den Pegel zur Hälfte einer Dose zu, die andere Hälfte geht ins restliche Netz. Ohne Kenntnis der Dämpfungswerte deines Kabels ist keine seriöse Pegelberechnung möglich. Die doppelte Schirmung ist schon mal gut, damit sollte wenigstens B-Class Schirmungsmaß vorliegen. Wieviel höher die Dämpfung in der Sat.ZF ist hängt davon ab ob das Dielektrikum geschäumt oder fest (glasig?) ist. Das Pegelungleichgewicht zwischen der ersten "End"-Dose im Keller und der restlichen Anlage schreit förmlich nach einer Abänderung. | |||
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| | # 7 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Zitat:
Das ist die nächste erreichbare Stelle. Dort wird auch der Technisat Router montiert, und damit auch der Potentialausgleih für die Kabel. Der zentrale Erdungspunkt des Hauses liegt im Keller an der Nordseite. Zitat:
Es sieht nicht "geschäumt" aus, so wie bei einigen ganz alten Resten einfach geschirmten Kabels die ich hier auch noch habe. Zitat:
Diese Dose ist ausserdem derzeit unbenutzt,da mein Sohn ausgezogen ist. Mehr Bedenken habe ich bei Dose 4 aus der Skizze, da dort der geringste Pegel zu erwarten ist. Und dort ist permanent ein TV angeschlossen. mfg dancefan | |||
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bei den Herstellerangaben der Dosen-Durchgangsdämpfungen gibt es oft genug Anlass zur Skepsis. Der pegleschwächsten Dose kann man aber mehr Pegel durch höhere Auskoppeldämpfungen der vorgeschalteten Dosen zuführen. Letze Dose 10 dB, davor 15 bis 20 dB Auskoppeldämpfung. | |
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| So, jetzt habe ich mal die baulichen Gegebenheiten genauer unter die Lupe genommen und eine neue Variante ausgearbeitet. Die Pegel an allen Dosen liegen jetzt nach Pegelberechnungsbogen im grünen Bereich. Ich könnte sogar eine Daempfung der gesamten Kabelstrecke von 45dB/100m verkraften. Aber so schlecht werden meine Kabel wohl nicht sein. Da mein Leerrohr vom Dach zum Wohnzimmer 12mm Innendurchmesser hat, sollte das Doppel-Koax-Kabel hineinpassen. Damit ist das Ganze realisierbar. Leider gibt es bei SEH keine technischen Daten zu dem Kabel auf der Homepage. Für die Verbindung zum LNB und zu den Receivern wollte ich 110dB Kabel verwenden. Am LNB um wenig Störpegel vor der Verstärkung im Technisat Router reinzubekommen, und bei den Receivern, weil ich nicht noch eine Sorte Kabel kaufen will ![]() Zum Wandhalter habe ich noch eine Frage. Der Ausleger muss 30cm lang sein, damit die Antenne vor der Regenrinne vorbei gehen kann. Bei einer Triax TDA88 sollte ich besser einen Halter aus Stahl verwenden oder reicht einer aus Aluminium? Erdungsklemmen für die Koaxkabel habe ich noch von der uralten Antennenanlage. Sind diese Überspannungsschutz Teile eine sinnvolle Ergänzung, oder übertrieben? Ich dachte an 4 Stück zwischen LNB und Router. Technisat empfiehlt bei Dosen und Verteilern solche mit eingebauter Diode. Bei den Durchgangsdosen von SEH scheint es sich um Transmedia Produkte zu handeln, haben die eine Diode drinnen? Auf der Homepage finde ich nichts dazu. Der Verteiler von FTE scheint wohl keine zu haben. Sind diese Dioden zwingend notwendig? Ich fürchte, jetzt gehen die Fragen erst richtig los. Aber ich hoffe auf eure Unterstützung auch weiterhin :schmunze: ,das ist ja ein sehr kompetentes Forum hier. Ich war heute eher zufällig mal bei MM, sowie bei zwei sogenannten Fachbetrieben für Sat Aufbau, beide Betriebe von Astra Homepage. Mit "Unicable System" bzw. EN50494 konnten die alle nichts anfangen. Bei den Fachbetrieben hätte ich mir doch etwas mehr Knowhow erwartet. Eine Woche dieses Forum lesen und man weiss mehr darüber wie die. Der eine wollte die brutalo Methode machen: Alle Kabel neu Aufputz Sternförmig ins Dach. Der andere hat mir vorgeschlagen lieber die DVB-C Receiver von UnityMedia zu nehmen (für 5 Empfangsstellen!) und beim Kabel zu bleiben, weil der Sat Wechsel bei mir zu aufwendig wäre. Auch müsste ich angeblich sowieso alle 3 Jahre die Sat Komponenten neu kaufen, soso. Naja und MM: Ich bin ja nicht blöd Aber das war vorher schon klar. mfg dancefan |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| So, jetzt hole ich meinen Thread mal wieder nach oben. Ich habe jetzt hier und in anderen Foren eine ganze Menge mitgelesen, bei den Kollegen die das gleiche vorhaben wie ich. Ich hoffe mal, das mein Know How Stand jetzt für das Projekt ausreicht. Nachdem ich jede Menge Verkabelungsvarianten meines Hauses durchgespielt habe und auch die zugehörigen Pegel Berechnungen, bin ich jetzt doch zu Variante Azurückgekehrt. Mit nachgemessenen Kabellängen und Austausch des langen Stücks im Leerrohr. Angenommener Ausgangspegel des Routers 90dBuV. Die Pegel an den Dosen liegen dann zwischen 56dBuV an der am weitesten entfernten Dose und 69dBuV an der Dose direkt am Router. Und das bei einer angenommenen Kabeldämpfung des alten Kabels von 45dB/100m. Da das Kabel bei niedrigeren Frequenzen bestimmt besser ist, sollte das wohl hinhauen. Ich hab damit einen Strang mit 4 Dosen(30m) und einen mit 3 Dosen(34m). Ich möchte sowohl Astra 19.2 als auch Astra 28.2 empfangen. Standort ist Hanau / Hessen. Bleibt die Frage welcher LNB schielen soll, oder auch beide um die Empfangspegel zu optimieren? Wo kann ich die Positionierung für die LNBs ausrechnen? Oder gibt es einen freundlichen Mitstreiter der das mal schnell machen kann? ![]() Meine Hardware Liste: - Gibertini OP85XP (wäre die 78er Schüssel auch ok?) - Gibertini MFP 2-40 Multifeedhalter - Wandhalter Alu 35cm Ausleger - 2* Alps Quattro BSTE9 - Unicable Router 9/1x8. Da könnte ich noch etwas Hilfe bei der Auswahl gebrauchen: Inverto IDLP-USS2OO-CUO1O-8PP (Lieferbar ab Februar?) EMP-Centauri P210 Wisi DY68 1810 (Allerdings derzeit wohl schwer zu beschaffen) Kathrein EXR 1981 Technisat 9/1x8 (Der ist allerdings recht teuer) - Erdungblock für 11 Anschlüsse (8*SatZF, 1*Terrestrisch, 2* Ausgang) - 100m 110dB Kabel 4-fach geschirmt - 7* Durchgangsdosen EN50494 (davon 4 mit 15dB Auskoppelung, 3 mit 10dB Auskoppelung) - 3* DC-getrennte Abschlusswiderstände - 2* Verteiler FTE AS2 - 1* F-Verbinder - 47* F-Stecker gerade - 5* F-Stecker abgewinkelt - 9* Überspannungsschutz Kabel für Potentialausgleich 6 qmm habe ich. Das bereits vorhandene Kabel 16qmm für die Erdung der Antenne reicht bis zum neuen Standort. Der ist sogar "näher" als der alte Antennenmast. Vielen Dank nochmal an Dipol für die intensiven Bemühungen das Leben der neuen Forenmitglieder zu schützen. An die Erdung hätte ich nämlich nicht gedacht. ![]() Für Gibertini habe ich mich entschieden, weil diese Schüssel in diesem und in anderen Foren "besser" eingeschätzt wird wie die Triax. Ausserdem macht der Multifeedhalter einen wertigeren Eindruck. Der Triax Halter ist "nur" aus Plastik? Beim Unicable Router könnte ich noch ein bißchen Entscheidungshilfe gebrauchen. Aufgelistet habe ich nach den Preisen, aber das ist ja nicht das einzige Kriterium. Ich möchte eher "Gut und Preiswert" als "Billig". Bei den Receivern bin ich bis jetzt bei 4* Smart MX05L hängen geblieben. High End fürs Wohnzimmer kommt erst mit Full HD TV, wenn meine Grundig Röhre sich verabschiedet. Ich hoffe mal das meine Einkaufsliste zumindest alle wesentlichen Komponenten enthält. Dann könnte ich nämlich ans Bestellen gehen. Vielleicht schaffe ich die Installation dann noch bis zur Olympiade. |
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| | # 11 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Die mittlere Elevation beider Satelliten beträgt an deinem Standort 30,7°, darauf die Schüssel erst mal grob einstellen. Den LNB auf 28,2° etwa 25 mm höher als 19,2° einstellen und dann das Systemoptimum suchen. Zitat:
Für PA reicht 4 mm² aus. Zitat:
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| | # 12 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Dazu ist nicht einmal Telepathie erforderlich, sondern "nur" Kenntnisse der Trigonometrie. Und mit den Sinüssen & Co. kenne ich mich nun mal aus. Wenn du das Verhältnis 1/3 zu 2/3 so machen willst (und es spricht einiges dafür), sollte die Multfeed-Stange um 11,5° aus der Waagerechten links herum (vom Mast aus gesehen) gedreht werden.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 13 | |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Zitat:
Der Strang mit den 4 Dosen ist eigentlich geteilt in 3/1. Ausserdem sind genau an diesem Strang voraussichtlich 5 Tuner angeschlossen (1Twin + 3 Single) Das ist ja mein "Problem". Erst wollte ich das mit einem dünneren Dual-Koaxkabel im Leerrohr lösen um eine 3 + 2/2 Verteilung der Dosen hinzukriegen. Aber eine etwas realistischere Pegelkalkulation hat mir Hoffnung gemacht, das es auch so geht. | |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Jetzt muß ich mich noch für eine Unicable-Matrix entscheiden. Die Inverto Matrix scheint schon mal kein Standby zu kennen, also 8-10W Dauerleistung. Wisi, Kathrein und Technisat sind da besser, die können Standby Betrieb. Über die EMP Matrix habe ich noch nichts gefunden. Wie ist das mit der Qualität dieses Herstellers? Vielleicht sollte ich bei Wisi oder Kathrein bleiben, je nachdem wer gerade besser lieferbar ist. |
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| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Für dich käme die MS8/1(8 )PIN-4 von EMP in Frage. Zwar kenne ich diese Matrix noch nicht, wohl aber andere Produkte dieses Herstellers. Meine Erfahrungen damit sind durchweg gut und die technischen Daten können mit denen anderer Hersteller mithalten. Bedenken gegen diesen Anbieter habe ich jedenfalls nicht. Das Teil ist noch relativ neu. Wenn du dich dafür interessierst, ruf doch mal bei SEH an (02323/61887) und frage nach dem Preis und der Lieferbarkeit. Normalerweise sollte es da keine Probleme geben. Ich schätze mal, das Gerät wird so ca. 300 - 350€ kosten.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 16 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Das scheint das gleiche Gerät zu sein, das es unter der Bezeichnung: EMP Centauri P.210-P Profi Line 2Sat in verschiedenen Shops gibt. Preis so ab 230 Wobei scheinbar insgesamt die Unicable-Matrixen für 2 Sats in den letzten Wochen deutlich billiger geworden sind. Nur leider finde ich bei diesem Gerät nichts zum Thema Standby Verbrauch. Ich vermute mal ,das bei 2 LNBs die Möglichkeit der Fernspeisung nicht mehr vernünftig geht. Das Netzteil des Receivers müßte ja dann statt einem LNB jetzt 2 LNBs und die Matrix versorgen. Das könnte wohl zuviel werden, auch wegen der 35-40m Kabel. Bei Dauerbetrieb sind das dann 10-15W ? für Matrix + LNBs Dann doch lieber 30 mehr und Standby Funktion (Wisi) |
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.12.2009 Ort: Hessen
Beiträge: 28
| Am Wochenende bin ich endlich dazu gekommen, meine Sat Anlage zu installieren. Installation der Schüssel: Da ich nicht aufs Dach klettern will (darf -> WAF), habe ich die Schüssel an der Südwand meines EFH unterhalb der Regenrinne angebracht. Dort komme ich vom Balkon aus dran zum Schneeschieben und so ![]() Die beiden ALPS LNBs habe ich entsprechend der Berechnung von KingW. vormontiert. Vielen Dank nochmal für die Daten. Der Wandhalter ist mit der Haus-Erdung verbunden und ein weiteres Kabel geht vom Wandhalter zum Potentialausgleich der Koax Kabel. Potentialausgleich, Wisi Unicable-Switch und Ausgangsverteiler habe ich auf eine Alu Platte montiert und vorverdrahtet. Montiert unter dem Dach. Alles mit Erdungsdraht untereinander verbunden. Ich habe mich für den Unicable- Switch von Wisi entschieden weil: 1. Die Unicable Frequenzen sind niederiger als bei den anderen Marken, und ich hab lange ältere Kabel mit höherer Daempfung. 2. Ich habe 2 LNBs angeschlossen und habe daher auf ein eigenes Netzteil gesetzt für die LNB Versorgung. 3. Der Wisi Switch hat ein eigenes Netzteil mit Standby Funktion (0.5 W). 4. Der Eingangspegelbereich ist größer als bei Technisat und Entropic Chip mit AGC soll besser sein. (Nur 6m Kabel zur Antenne) 5. Die Variante für 2 LNBs ist nicht so teuer wie Technisat ![]() Einrichtung der Antenne: Ich habe einen Smart MX05 L Receiver verwendet. Bei dem erfolgt die Signalanzeige bei Auswahl eines Test Transponders. Man kann einen Signalton einstellen der um so schneller wird, je besser das Signal. Also Transponder für Astra 19.2 ARD rausgesucht, Elevation nach Vorberechnung eingestellt, ungefähr die Richtung der Antenne des Nachbarn als Ausgangspunkt genommen und los. Den Ausgang H/H angeschlossen, wie im Forum öfter vorgeschlagen. Ohne Empfang zeigt der Smart eine Signalstärke von 40-50% und eine Qualität von 5% an. Ich hatte recht schnell ein Signal, aber leider einen Russischen Sender Also weitergedreht, der nächste Satellit war auch nicht der richtige, obwohl ich ziemlich weit über die geplante Richtung hinausgedreht hatte, in beiden Richtungen, keine weiteren Erfolge. Also Elevation ein bißchen höher (32 Grad) und das ganze noch einmal. Jetzt gab es ein paar Satelliten mehr, und Astra 19.2 war auch dabei. Erst Horizontal das Optimum an Signalqualität gesucht, dann auch Vertikal auf das Optimum eingerichtet. Jetzt noch mal Horizontal kontrolliert. Ergebnis 90% Signalstärke und 75% Qualität. Ein Suchlauf auf dem Satelliten hat bestätigt, das ich wirklich Astra 19.2 gefunden habe. Meine Schüssel zeigt jetzt aber woanders hin wie die anderen im Umfeld? Logisch, ich habe ja einen Multifeedhalter drauf und sowohl Astra 19.2 als auch Astra 28.2 sind schielend montiert. Da der Feedhalter ausserdem nicht waagrecht montiert ist, ist natürlich auch der Elevationswinkel etwas geändert gegenüber der zentralen Montage. Jetzt habe ich eine meiner Anschlussdosen mit 18dB Ausgangsdaempfung dazwischen geschaltet. Ich dachte ich könnte damit die Einstellung noch weiter optimieren, da jetzt ja das Eingangssignal schwächer ist. Pustekuchen, die Pegelanzeige ist nur unwesentlich runtergegangen. Den zweiten LNB habe ich jetzt durch Verschieben auf der Multifeed Schiene eingerichtet. Eine Sache von Minuten. Satellit war sofort da, optimale Signalqualität eingestellt -> 79%. Der optimale Bereich auf der Schiene ist mehr als einen Zentimeter breit. Vielleicht muß ich hier noch mal mit einem anderen Transponder "nacharbeiten". Elevationsänderungen haben auch keine Verbesserung mehr gebracht, also stimmt der Winkel der Multifeedschiene ganz gut. Veränderungen des Tilt Winkels an den LNBs hatten erst bei großen Änderungen einen Einfluß auf das Signal. dafür ist die Anzeige mit dem Receiver wohl zu ungenau. Schwankungen um 2-3% in der Anzeige auch ohne Veränderungen. So jetzt alle Kabel ordentlich unter den Dachziegeln verlegt bis zum Unicable-Switch. Alles angeschlossen, Receiver dran, Unicable Einstellungen mit korrekter ID und ZF Frequenz vorgenommen. Astra 19.2 auf Unicable_A, Astra 28.2 auf Unicable_B. Suchlauf gemacht, und siehe da, alles da. Hurra!! Beim Testen der einzelnen Dosen habe ich übrigens festgestellt, das die Sache mit den hohen Frequenzen und den ältern Kabeln (bei mir) gar nicht so kritisch ist wie befürchtet. Ich habe an allen Dosen auch mit ID 8 / 1892Mhz gute Signalpegel und Qualität mit der Anzeige des Smart Receivers. Bei der Montage meiner 52 Aufdreh-F-Stecker habe ich jeden einzelnen mit der Lupe kontrolliert und bei 7 Steckern dann doch eine Ader der Abschirmung gefunden die sich in den vorderen Bereich des Steckers gemogelt hatte und damit ein Kandidat für einen möglichen Kurzschluss war. Mit bloßem Auge war das nicht zu erkennen. (Okay, ich trag ne Brille, aber die hatte ich auf )Ich bedanke mich nochmal ausdrücklich bei KingW. und Dipol für die Unterstützung mit Infos. Nicht nur in diesem Thread, sondern auch in allen anderen "Ich baue mir eine Sat-Anlage" Threads der letzten 4 Wochen. Die Fragen der Mitstreiter und die Antworten dazu haben so viel Knowhow vermittelt, das die ganze Anlage am Ende recht einfach zu installieren war. Von der ersten Skizze der Verkabelung über den Pegelplan, um an allen Dosen Pegel im erlaubten Bereich zu bekommen, bis zur Auswahl der Komponenten hat mir dieses Forum sehr weitergeholfen. Vielen Dank. Mit den 3 Smart Receivern habe ich die "Grundabdeckung" für Kinder und Nebenräume. Die Schlechtwetter Periode habe ich genutzt um nach einem Twin Receiver fürs Wohnzimmer zu fahnden. Zur Auswahl kamen letztlich: Humax iCord HD Octagon SF1018 Vantage 8000S Nanoxx Omega HD+ Marusys VU+ Duo Die beiden letzten Geräte müssen erst noch "reifen". Für mich noch zu unfertig. Jeder hat seine eigenen "Macken". Offensichtlich gibt es keinen der, so wie mein Panasonic Festplattenrekorder, einfach ohne Probleme funktioniert. Klar melden sich im Forum immer die Leute mit Problemen und jedes Umfeld ist anders. Ich habe mich jetzt für den Octagon SF 1018 entschieden. Schien mehr ein guter Kompromiss bezüglich der bekannten Macken zu sein. Wenn er denn gekommen ist, und ich auch auf Macken stosse, findet ihr mich dann in den entsprechenden Threads / Foren. Also Danke an das Forum und alle, die mit ihren Antworten und Fragen zur erfolgreichen Realisierung meiner Anlage beigetragen haben. Ich hoffe mal, das mein Abschlussbericht auch für den einen oder anderen nützlich ist. Gruß dancefan |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Auch von mir herzlichen Dank. Es tut gut, mal eine positive Rückmeldung zu bekommen und damit eine Bestätigung für die Arbeit hier, die wir unentgeltlich und in unserer Freizeit machen. Viel Spaß mit deiner neuen Anlage.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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für die Rückmeldung. War sehr interessant.