Unicable mit 2 Satelitten

Alt 31.12.2009, 16:16   # 1
StarKeeper
 
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Hi,

ich betreibe zur Zeit ein Inverto Unicable LNB mit 3 Splittern zur Aufteilung des Signals auf bis zu 4 Empfänger. Leider ist mit dieser Technik nur 1 Satelitt empfangbar. Seit geraumer Zeit möchte ich jedoch gerne neben Astra 19,2° auch Hotbird 13° empfangen ohne dabei auf die Unicable-Technik verzichten zu müssen.

Durch meine Anfrage bei Inverto wurde ich auf den neuen IDLP-USS2OO-CUO1O-8PP Unicable-Multischalter (9/1x aufmerksam gemacht der derzeit auf den Markt gebracht wird und mit dem es möglich sei, 2 Satelitten zu empfangen.

Mein Anliegen wäre nun ob mir jemand bei der Auswahl der restlichen Komponenten, die benötigt werden, behilflich sein kann ?

Derzeit habe ich eine 60er Schüssel mit einem Unicable-Quad-LNB, ich habe jedoch schon länger vor auf eine größere Schüssel umzusteigen - zum einen aufgrund der Schlechtwetterreserve, zum anderen auch wegen des Bedarfs bei 2 LNBs. Meine Wahl wäre hier eine 90er Schüssel. Wäre das ausreichend ?

Zusätzlich bräuchte ich dann 2 Quattro LNBs (laut Inverto keine Quads wegen dem eingebauten Multischalter) und selbstverständlich einen Multifeedhalter für 2 LNBs mit 6°-Abweichung.

Quattro LNB 1 würde ich dann auf Astra 19,2° ausrichten, das andere würde dann ja automatisch auf Eutelsat schielen. Richtig ?

Dadurch, dass ich dann kein Unicable-LNB mehr betreiben würde sondern "normale" LNBs wäre auch die Ausrichtung mit einem Sat-Finder kein Problem.

Soviel zur Sat-Anlage. Hiervon würden dann quasi 8 Kabel (jeweils 4 pro LNB) zum Unicable-Multischalter gehen. Da ich jedoch nur begrenzt Platz im Kabelkanal habe, bin ich auf dieses Quattro-Koaxial-Kabel mit 12,6mm Außendurchmesser gestoßen, sprich 25,2mm bei 2 solcher Kabel. Hierfür bräuchte ich dann jeweils 4 F-Stecker für die Verbindung zu den LNBs (also insgesamt und nochmal jeweils 4 zur Verbindung zum Multischalter (sprich ebenso nochmal . Also insgesamt 16 F-Stecker zur Verbindung.

Der Weg von LNB zum Multischalter würde in etwa 8-10m betragen, wäre das für dieses Kabel akzeptabel oder müsste ich einen Verstärker einsetzen bzw. ein anderes Kabel verwenden ?

Zusätzlich habe ich erfahren, dass man diesen Multischalter mit einem (bzw. sogar 2) weiteren Multischalter erweitern kann (sprich zum Ausbau auf 16 bzw. 24 Empfänger), diese 8 Verbindungsstücke müsste ich mit jeweils einem F-Abschlusswiderstand abschließen, sprich ich bräuchte hier nochmal 8 Abschlusswiderstände.

Soweit zu meiner "Einkaufsliste":

- 90er Sat-Schüssel
- 6° Multifeedhalterung für 2 LNBs
- 2 Quattro LNBs
- ca. 25m Quattro-Koaxial-Kabel
- 16 F-Stecker
- 8 F-Abschlusswiderstände
- UniCable Multiswitch 9/1x8

Passt das alles bisher soweit oder habe ich hier einen Denkfehler ?

Am Multiswitch gibt es neben dem UniCable-Ausgang auch noch 2 Legacy-Ausgänge zum Anschluss zweier nicht unicable-fähigen Receivern sowie einen Eingang für Terreteristischen Empfang, das ist aber weniger von Bedeutung da ich hier keine Verwendung dafür habe.

Mein Problem ist jetzt eher, wie ich das Kabel vom UniCable-Ausgang für die 8-Empfangsgeräte aufsplitte ? Gibt es hierfür irgendwo UniCable-fähige Verteiler ? Läuft dass dann so ab wie beim UniCable-Quad LNB von Inverto mit den 3 Splittern ?

Und zum Abschluss noch meine Frage mit der Empangsmöglichkeit: An meinem UniCable-fähigen Twin-Tuner Receiver (Homecast HS 8100 CIPVR) würde ich dann das Kabel für die 2 Tuner-Eingänge aufsplitten. Sprich, ich kann dann beide Satelitten empfangen. Betrifft dies dann beide Tuner oder ist Tuner A dann für Astra und Tune B dann für Eutelsat ?

Ich frage deshalb, weil ich gerne wüsste wie es dann ausschaut wenn ich beispielsweise auf Astra ein Programm aufzeichne (beispielsweise Vox), ob ich dann weiterhin alle Astra & Hotbird Programme über den 2. Tuner anschauen kann oder dann beispielsweise nur noch die Hotbird-Programme ? (Frage bezieht sich natürlich auch auf die umgekehrte Praxis wenn auf Hotbird aufgezeichnet wird)

Das wäre letztendlich mein gesamtes Anliegen. Zum einen ob meine "Einkaufsliste" so passt oder ob ich hier Veränderungen vornehmen müsste und zum zweiten ob der Empfang beider Satelitten auf beiden Sat-Tunern möglich ist.

Würde mich über Hilfe und Ratschläge deshalb sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen
StarKeeper

-----Doppelpost zusammengeführt am 31.12.2009 um 16:35:29-----

Eine kleine Ergänzung zu meinem Beitrag:

skizzee

Damit sich alle mein Vorhaben auch bildlich vorstellen können...

Würde mich wie gesagt sehr über eine Antwort freuen!
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Alt 01.01.2010, 12:56   # 2
Dipol
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Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Meine Wahl wäre hier eine 90er Schüssel. Wäre das ausreichend?
Optimale Größe!
Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Quattro LNB 1 würde ich dann auf Astra 19,2° ausrichten, das andere würde dann ja automatisch auf Eutelsat schielen. Richtig ?
Auch wenn es keine Automatik gibt: Die LNB-Anordnung ist richtig dargestellt, der ASTRA-LNB sollte um ca 1 cm höher als der HotBird-LNB stehen. Fixe Multifeedhalter sind immer ein Kompromiss, mit Feineinstellung gewinnt man Systemgüte und Schlechtwetterreserve.
Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Dadurch, dass ich dann kein Unicable-LNB mehr betreiben würde sondern "normale" LNBs wäre auch die Ausrichtung mit einem Sat-Finder kein Problem.
Satfinder sind ungenaue Krückenhilfen, die LNB-Justage ist mit der Qualitätsanzeige eines Receivers meistens exakter vorzunehmen.
Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Der Weg von LNB zum Multischalter würde in etwa 8-10m betragen, wäre das für dieses Kabel akzeptabel oder müsste ich einen Verstärker einsetzen bzw. ein anderes Kabel verwenden ?
Je dünner der Kabeldurchmesser umso hoher die Dämpfung. Bei 10 m Länge ist das nicht so wesentlich, die Dämpfung addiert sich aber zur ausgangsseitigen Netzdämpfung hinzu.
Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Passt das alles bisher soweit oder habe ich hier einen Denkfehler ? Mein Problem ist jetzt eher, wie ich das Kabel vom UniCable-Ausgang für die 8-Empfangsgeräte aufsplitte ? Gibt es hierfür irgendwo UniCable-fähige Verteiler ? Läuft dass dann so ab wie beim UniCable-Quad LNB von Inverto mit den 3 Splittern ?
Insbesondere mit dieser Matrix mit nur max. 10 dB Verstärkung kann der Receiver-Mindestpegel unterschritten werden. TIPP: Pegel nachrechnen, evtl. reicht es wenn eine Single-Sternleitung auf den Legacy-Ausgang aufgeschaltet wird.
Schaltungsdarstellungen mit direkt oder nur mit Stichdosen auf Verteiler aufgeschalteten Receivern sind nicht normgerecht, damit ist die Entkopplung zwischen den Teilnehmeranschlüssen viel zu niedrig! Bei dem geringen Ausgangspegel dieser Matrix wird man aber zu diesem fachlichen Unfug geradezu gezwungen, Entkopplung kostet Pegel.
Zitat:
Zitat von StarKeeper Beitrag anzeigen
Und zum Abschluss noch meine Frage mit der Empangsmöglichkeit: An meinem UniCable-fähigen Twin-Tuner Receiver (Homecast HS 8100 CIPVR) würde ich dann das Kabel für die 2 Tuner-Eingänge aufsplitten. Sprich, ich kann dann beide Satelitten empfangen. Betrifft dies dann beide Tuner oder ist Tuner A dann für Astra und Tune B dann für Eutelsat ?
Wenn der Twin-Receiver zwei Userbänder zur Verfügung hat, kann er auch mit jedem Empfangsteil auf beide Satelliten zugreifen. Ob beim Homecast HS 8100 im UniCable-Modus die Loop-Schaltung funktioniert oder ein Splitter gebraucht wird habe ich noch nicht getestet.

Die Hauptfragen hast du bereits alle selbst richtig beantwortet. UniCable hat einige unangenehme Tücken, weshalb man die Installation möglichst wenig wohnungsübergreifend gestalten sollte. Im Einfamilienhaus ist das weniger schwerwiegend, so lange bessere Alternativen möglich sind sollte man auch dort möglichst keine 8 Receiver auf einen Ausgang schalten. Kaskadierte Matritzen mit weniger Receiver/Ausgang oder mit mehreren Unicable-Ausgängen (Siehe JULTEC JAS094-3A oder JAS096-3A) steigen die Betriebssicherheit und nutzen weniger bedämpfte Freqeunzen. Ebenso kann man Sternleitungen die nur für Single-Betrieb genutzt werden auf klassische Multischalter aufschalten.

UniCable-Matritzen mit dem besseren ENTROPIC-Chip (Axing, JULTEC, PREISNER/Skytronic und WISI) haben eine Summenpegel-Regelung des Eingangsspektrums und die Router-Ausgangskanäle werden zusätzlich AGC-geregelt. Bei zulässigen Eingangspegeln von 60 bis 90 dBµV kann man dabei die Dämpfung der LNB-Zuleitungen vernachlässigen.

Bei den JULTEC-Matritzen kann man auch alternativ an jedem Ausgang statt 3 Unicable-Receivern einen beliebigen analogen oder digitalen Receiver im Legacy-Modus betreiben, der um 10 dB niedrigere Pegel kann mit Durchgangsdosen und starker Netzdämpfung zu knapp werden.

EDIT: Masterdung und Potenzialausgleich der Kabel nicht vergessen!
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Alt 01.01.2010, 13:15   # 3
grimreaper
 
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Ja, da kann ich nur noch helfen, indem ich die Conrad Apotherpreise mal zurechtrücke

seh1 - Koaxkabel, 80dB, 4.8mm, 2xSchirm., 4in1, lfm 8012

Dazu noch ne Schüssel:
seh1 - 0,88m, Triax, Alu, anthrazit 470
und der LNB Halter:
seh1 - Feedhalter 2-fach x°, Triax, Kunststoff 645
Dieser 6° Halter entspräche dem Wunsch, funktioniert aber nicht immer so wie gewünscht:
seh1 - Feedhalter 2-fach 6°, Triax, Kunststoff 646
Das Problem hat Dipol ja schon angesprochen. Wir hatten hier im Forum auch schon mal den Fall, dass es dann wirklich nur vernünftig mit der einstellbaren Universalhalterung funktioniert hat.

Mit diesen LNB machst du nichts falsch:
seh1 - Alps Quattro, 0.3 dB typ. 537
Ebensowenig wie mit diesen:
seh1 - MTI SUPREME-BLUE Quattro, 0.2dB 8342
oder diesen:
seh1 - FTE Quattro, 03dB 7888

Zum Thema Erdung und Potentialausgleich sind diese beiden Threads zu empfehlen:
Erdung und Potentialausgleich bei einer Antennenanlage
Neubau EFH - Sat Anlage
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Alt 01.01.2010, 20:17   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von grimreaper Beitrag anzeigen
Mit diesen LNB machst du nichts falsch:
seh1 - Alps Quattro, 0.3 dB typ. 537
Ebensowenig wie mit diesen:
seh1 - MTI SUPREME-BLUE Quattro, 0.2dB 8342
oder diesen:
seh1 - FTE Quattro, 03dB 7888
Aber, aber greamreaper, du weißt doch hoffentlich was von LNB-Rauschmaßangaben < 0,7 dB zu halten ist. Es ist schon schlimm genug dass die Distributoren wider besseres Wissen weiterhin physikalisch unmögliche Rauschmaß-Schwindelzahlen propagieren, weil sie Ihre LNB sonst nicht los werden. Den Unsinn muss man doch nicht auch noch 2010 im Forum weiter publizieren.

LINKS:
https://www.astra-checkin.de/dealers...Rauschma__.pdf
http://www.de-online.info/archiv/200...16_08_IT50.pdf
https://www.zvei.org/index.php?id=50...ache=1&tx...98 (Ratgeber 02/2008 ab Seite 2)


Warum soll der TRIAX-Flexiblock bei 6° Duofeed nicht immer wie gewünscht funktionieren?
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Alt 01.01.2010, 22:53   # 5
King W.
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Ich denke mal, grimreaper meinte den festen 6°-Halter, der schon mal Schwierigkeiten machen könnte.

Der Höhenunterschied der beiden Satelliten Astra und Hotbird ist im Westen Deutschlands am größten Dort wird der feste 6° - Halter am ehesten zu einer Empfangsbeeinträchtigung führen. So müßte beispielsweise in Aachen der Flexi-Block auf einen Winkel von knapp 7° eingestellt werden, während es in Görlitz nur noch gut 0,7° sind. Außerdem hängt der Winkel noch ein wenig vom Breitengrad ab. Diese Abhängigkeit ist aber minimal. So ergibt sich z.B. für Hamburg ein Winkel von 4° und in Ulm ein solcher von 4,4°. Fraglich ist, ob man den Flexiblock überhaupt so genau einstellen kann.

Natürlich ist auch der Winkel, den die beiden Satelliten zusammen mit dem Aufstellungsort als Scheitelpunkt bilden, ortsabhängig. Je weiter südlich man kommt, d.h. je weiter man sich der Grundlinie nähert, desto größer wird der Winkel. Die Winkelangaben 19,2° bzw. 13° beziehen sich deshalb nur auf die Längengrade und beschreiben, an welcher Stelle über dem Äquator sich die Satelliten befinden. Der tatsächliche Winkel, unter dem sie am Himmel erscheinen, ist zwar hauptsächlich davon abhängig, aber nicht nur. So beträgt der Winkel z.B. in Hamburg 6,5° und in Ulm (gleicher Längengrad) 7°. Noch weiter nördlich, z.B. in Island, ist der Winkel nur noch 4°.

Der feststehende Halter ist in den östlichen und nördlichen Landesteilen (Berlin ± ca. 200 km) sehr gut geeignet, während zum Süden und Westen hin lieber der Flexi-Block verwendet werden sollte, und zwar im Westen wegen des Höhenunterschieds und im Süden wegen des Winkels zwischen den Satelliten.

Mit den Rauschzahlen muß ich Dipol mal Recht geben.
Es gibt physikalische Gesetzmäßigkeiten, die lassen sich auch durch die ausgefeilteste Technik nicht außer Kraft setzen. Hierzu gehört auch die Wärmebewegung der Moleküle, die für das sogenannte "Wärmerauschen" verantwortlich ist. Dieses Wärmerauschen tritt bei jedem elektrischen Bauteil auf und läßt sich nur reduzieren, indem man dieses Bauteil abkühlt. Beim absoluten Nullpunkt hört das Wärmerauschen auf. Wer will, kann ja mal Hier bei Wikipedia nachlesen. Um die Formeln verstehen und nachvollziehen zu können, sind aber Mathematikkentnisse mindestens auf gutem Abiturniveau erforderlich.

Mittlerweile ist aber fast jeder Hersteller dazu übergegangen, derart utopische Werte für seine Produkte anzugeben. Mit dabei sind auch renommierte Firmen, wie z.B. Hirschmann, welche sogar eine individuelle Messung für jedes LNB durchführen und ein Prüfprotokoll beifügen.

Ich kann mir nur vorstellen, daß zumindest bei dieser Messung mit der Rauschzahl nur das Rauschen gemeint ist, was zusätzlich zum thermischen Rauschen entsteht, z.B. weil die elektrischen Bauteile nicht absolut perfekt sind. Mal abgesehen davon hat die Rauschzahl in der heutigen Zeit ohnehin keinerlei konkrete Bedeutung mehr. Für ein LNB gelten andere Qualitätskriterien: Empfindlichkeit, lange Lebensdauer, niedriger Stromverbrauch, gute Polarisationsentkopplung und ein niedriges Phasenrauschen - in der Reihenfolge. Hier haben sich die LNB's von Alps und MTI schon gut bewährt.

Als Router kannst du auch den TechniRouter verwenden. Es gibt ihn in der Version 9/1x8 und 9/2x4. Falls möglich, ist die Version 2x4 zu verwenden.
Die Gründe:
1. es werden nur die 4 niedrigsten Frequenzen genutzt, um nicht in den Bereich der hohen Kabeldämpfung zu kommen
2. es ist ein Verstärker mit Schräglagenentzerrung eingebaut, der den Pegel um 17 - 22 dB anhebt. Die höheren Frequenzen werden dabei kräftiger verstärkt.

Probleme mit zu niedrigen Pegeln sind bei diesem Router kaum möglich, auch dann nicht, wenn Dosen mit hoher Auskoppeldämpfung verwendet werden.

Ein weiterer Vorteil ist der äußerst niedrige Stromverbrauch: Der Router kann, bei entsprechend leistungsfähigen Receivern, ganz ohne Netzteil betrieben werden. Falls die Receiver den Strom für den Router und das LNB nicht liefern können, wird ein externes Netzteil angeschlossen, das die LNB's versorgt. In diesem Fall werden die LNB's abgeschaltet, falls kein Receiver ein Signal anfordert. Dadurch sinkt der Stromverbrauch auf 1W im Standby. Das merkt der Stromzähler kaum.

Der Nachteil allerdings: Sonderangebote sind die TechniRouter nicht gerade ...


P.S. Hier kannst du dich schon mal vorab über die TechniRouter informieren.

P.P.S.
Die Abschlußwiderstände an den Stammleitungen sind nicht unbedingt erforderlich. Wenn du sie doch verwenden willst, achte bitte unbedingtdarauf, Widerstände mit einem Trennkondensator zu verwenden, z.B. diese hier. Fehlt der Trennkondensator, liegt die Betriebsspannung der LNB's an den Widerständen. Folge: sie werden heiß und brennen früher oder später durch oder, noch schlimmer, sie überlasten und zerstören das Netzteil des Routers.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 04.01.2010, 18:19   # 6
grimreaper
 
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Zitat:
Zitat von dipol
Aber, aber greamreaper, du weißt doch hoffentlich was von LNB-Rauschmaßangaben < 0,7 dB zu halten ist. Es ist schon schlimm genug dass die Distributoren wider besseres Wissen weiterhin physikalisch unmögliche Rauschmaß-Schwindelzahlen propagieren, weil sie Ihre LNB sonst nicht los werden. Den Unsinn muss man doch nicht auch noch 2010 im Forum weiter publizieren.
Ja weiß ich. Kann aber auch nix dafür, wenn SEH die Angaben mit dazuschreibt und extra aus dem Link löschen - das ist mir doch zu aufwändig
Faul wie ich bin kopier ich immer nur den Link zum Artikel in den Post und lass das Forum den Rest machen :devil3:

Zitat:
Zitat von dipol
Warum soll der TRIAX-Flexiblock bei 6° Duofeed nicht immer wie gewünscht funktionieren?
Wie King W. schon geschrieben hat. Beim letzten Post hatte ich den festen 6° Halter empfohlen, das war dann für genau die Stelle in Deutschland auch wieder falsch. Na egal
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Alt 05.01.2010, 14:50   # 7
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Zitat:
Zitat von grimreaper Beitrag anzeigen
Beim letzten Post hatte ich den festen 6° Halter empfohlen, das war dann für genau die Stelle in Deutschland auch wieder falsch. Na egal
Somit ist geklärt dass nicht der Flexi-Block, sondern der Duo-Block gemeint war.
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Alt 28.05.2012, 12:33 # --
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