| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ein freundliches Hallo zurück und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Das mit dem Octo-LNB ist in diesem Fall gar keine schlechte Idee. Jeder bekommt 4 Leitungen und kann damit machen, was er will. dieses Octo LNB wäre geeignet und paßt auch mit diesem Kathrein-Adapter. Wie es weiter geht, hängt nun davon ab, wie die Verdrahtung im Einzelnen aussieht. Ist es eine rein sternförmige Verdrahtung, so ist eine Unicable-Lösung nicht nötig, vielmehr kannst du dann wieder einen Multischalter nutzen. Dieser Multischalter muß Quad-tauglich sein und so viele Ausgänge besitzen, wie Antennensteckdosen vorhanden sind. Bist du dir nicht sicher, so schraube einfach die Deckel von jeder Antennensteckdose ab. Ist auch nur an einer Dose mehr als ein Kabel angeschlossen, so hast du keine reine Sternverteilung. Dann muß entweder die Verkabelung geändert werden, oder es muß eine unicable-Lösung eingesetzt werden. Leider geht aus deiner Beschreibung die genaue Verkabelung nicht hervor. Kannst du mal eine Skizze anfertigen? Dann kann ich für dich die Anlage besser planen. So auf blauen Dunst hin möchte ich das nicht tun. Schließlich soll später ja auch wieder alles einwandfrei funktionieren.
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Alles klar. Ich schlage folgende Lösung vor: Octo-LNB, wie gehabt, der Schalter im OG wird durch einen Quad-tauglichen Multischalter ersetzt. Du kannst auch durch den Einsatz zweier 22kHz Generatoren (Spaun SG 22F) jeden anderen Multischalter verwenden, z.B. den guten und preisgünstigen Emp-Centauri. Die Generatoren kann SEH besorgen. Am besten telefonisch bestellen (02323/61887) Diesen Multischalter fährst du mit deinen 4 Leitungen vom LNB an. Dazu kannst du z.B. dieses Kabel verwenden. Um in den Keller zu kommen, verwendest du am besten das Doppel-Mini Kabel. Davon gehen 2 Stück problemlos durch das Leerrohr. Der Schalter im Keller entfällt, die Anschlüsse dort werden direkt durchgeschaltet. Aufgrund der geringeren Dicke hat das Doppel-Mini Kabel eine etwas höhere Kabeldämpfung, das begrenzt die mögliche Leitungslänge. Viel mehr als 15m sollten es nicht sein. Die Signalqualität hingegen leidet durch das dünnere Kabel nicht. Es spricht auch nichts dagegen, die komplette Installation mit diesem Kabel durchzuführen, deshalb bestellst du vorteilhafterweise direkt eine ganze Rolle. Die UKW-Antenne mußt du nicht abschreiben, der angegebene Multischalter besitzt einen terrestrischen Eingang, woran z.B. diese UKW-Antenne angeschlossen werden kann. Auch hierzu kann dasselbe Kabel verwendet werden, die Adern kann man natürlich trennen. Mit dem 8-er Multischalter hast du sogar noch etwas Reserve, so daß zwei Antennensteckdosen durch solche Antennensteckdosen ersetzt werden könnten, um mal einen Twin-Receiver anzuschließen.
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| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| ![]() Offensichtlich hast du Recht. Die emp-centauri Schalter der Standardklasse, von denen ich früher mal welche verbaut habe, waren nicht quad-tauglich. Auf der Herstellerseite lese ich gerade * input attenuators at all inputs * support for Quad LNB * selectable active / passive processing of terrestrial band * 12V DC supply for terrestrial preamplifier * extended temperature range Die 22 kHz Generatoren brauchst du nicht - sorry, war mein Fehler. Herr Hampel von SEH prüft übrigens jede eingehende Bestellung auf Plausibilität, er hätte dich auch darauf hingewiesen, daß die Generatoren nicht nötig sind. Mit dem Receiver hast du Recht, der gibt bei Bedarf auch ein 22 kHz Signal aus. Der Multischalter verwendet dieses Signal, um ins Hochband zu schalten, gibt es selbst aber nicht weiter. Nun benötigt der Multischalter aber alle 4 Bänder an seinen Eingängen. Deshalb wird ein solcher Multischalter in der Regel mit einem Quattro-LNB verwendet, das an seinen 4 Ausgängen immer die 4 Bänder liefert. Ein Quad (oder auch Octo) LNB wertet hingegen an jedem seiner Ausgänge die Schaltkriterien 13/18V und 0/22kHz aus. Wenn nun der Multischalter 4 Receiver simuliert, indem er die entsprechenden Schaltkriterien ausgibt, bekommt er auch von einem Quad oder Octo die 4 Bänder. Ein solcher Multischalter ist "Quad-tauglich". Wie gesagt, die alten emp-Schalter waren es nicht, die neuen aus der Profi-Serie schon. Außerdem haben diese Schalter einen aktiven terrestrischen Eingang, d.h. es ist ein Verstärker eingebaut. Damit wird die Abzweigdämpfung wieder ausgeglichen. Auf gut Deutsch: Wenn du eine terrestrische Antenne anschließen willst, brauchst du dafür keinen separaten Verstärker. Einfach anschließen reicht. Wenn dein Nachbar auch die Terrestrik haben will, müßtet ihr das Signal vorher splitten. Der Preisunterschied ist einmal dadurch zu erklären, daß Emp-Centauri eine tschechische Firma ist und aufgrund des niedrigeren Lohnniveaus dort günstiger produzieren kann und zum anderen für andere Anbieter OEM-Hersteller ist. Dadurch kommen sie auf entsprechende Stückzahlen und können auch deshalb günstiger anbieten. Wenn du etwas mehr ausgeben möchtest, spricht aber auch absolut nichts gegen einen Spaun-Schalter. Der Stromverbrauch ist auf der Emp-Centauri Seite angegeben. Der 5/8 Multischalter verbraucht 4W ohne und 6W mit aktiver Terrestrik. Beim Spaun sind es 2,5W/6W, d.h. ohne Terrestrik ist der Spaun etwas sparsamer. Hinzu kommt natürlich bei beiden Schaltern noch der Stromverbrauch des LNB. Richtig sparen könnt ihr, wenn ihr euch doch entscheidet, beide Haushälften über nur einen Schalter zu versorgen. Der 5/16 Schalter wäre dann die richtige Wahl. Als LNB könntet ihr dann das besonders sparsame und langlebige Alps Quattro verwenden, ebenfalls mit dem Kathrein-Adapter. Der Anschluß der terrestrischen Antenne gestaltet sich ebenfalls einfacher, weil sie nur mit einem Kabel ohne Splitter angeschlossen werden muß. Der 16er Multischalter braucht 5/9W an Strom, das wird durch den geringeren Verbrauch des Quattro-LNB aber mehr als wettgemacht. Die 16er Anlage verbraucht mithin weniger Strom, als eine einzelne 8er. Die Abrechnung des Verbrauchs mit deinem Nachbarn kannst du auch einfach umgehen. Bringt doch ein Verlängerungskabel zwischen beiden Haushälften an und betreibt den Schalter von Januar bis Juni an deiner und von Juli bis Dezember an der Steckdose des Nachbarn. Dann zahlt automatisch jeder die Hälfte - und gut. So würde ich es jedenfalls machen. Der einzige, bei dem Spiel Gekniffene ist der Energieversorger, weil er weniger Strom verkauft, aber das kann euch ja egal sein. Auf einer Rolle Kabel sind 100m Kabel mit 2 Einzeladern, also insgesamt 200m bezogen auf eine einzige Ader. Als hochwertige Twin-Receiver bieten sich vor allen Dingen zwei Geräte an: Der TechniSat HD S2 oder der Vantage HD-8000 S. Beim Vantage beinhaltet der Preis keine Festplatte, eine solche muß separat bestellt werden (z.B. diese hier. Selbstverständlich erfolgt der Einbau auf Wunsch kostenlos durch SEH, wenn die Platte mitbestellt wird. Damit lassen sich dann bis zu 450 Stunden Fernsehprogramm aufzeichnen. Beide Receiver liefern - entsprechendes Sendematerial vorausgesetzt - eine atemberaubende Bildqualität, wie sie sonst nur noch von der Blue Ray Disc erreicht wird. Natürlich ist ein hochwertiger Full-HD Fernseher Voraussetzung für diesen Bildgenuß. Sichtbare Unterschiede in der Bildqualität gibt es auf diesem Niveau nicht mehr. Für die SAT-Anlage selbst gibt es in Bezug auf HD nichts besonderes zu beachten. Jede gute digitaltaugliche Anlage kann auch problemlos HD-Material übertragen. Falls du einen entsprechenden Beamer hast, eignen sich die Signale auch zur Projektion, allerdings sind Full-HD Beamer eher selten und kaum unter 2000€ zu haben.
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 30.12.2009 Ort: Am Bodensee
Beiträge: 5
| Ich plädiere für zwei getrennte Systeme, auch wenn nur der Energieversorger was davon hat. Die Alternative wäre ja eine Anlage für die ganze Straße. Werde wohl auf die teureren Schalter verzichten, da ich kein so richtig überzeugendes Argument gehört habe. Die Sache mit der UKW Antenne ist noch nicht ganz geklärt, weil meine Stereoanlagen leider immer relativ weit weg von der Antennendose stehen und ich da kein extra Kabel legen will. Die sonstigen Vorschläge (Octo-LNB, Halter, Kabel, Schalter und Receiver) werde ich wohl so umsetzen. Ich bin halt Eigentümer und mein Nachbar ist Mieter. Da ist das mit der Abstimmung nicht ganz soeinfach. Ein Dritter will gefragt sein, ohne das es gleich auf die Miete geht....Und beim Einbau muss es halt auch auf Anhieb klappen. Ich hätte beim Selbsteinbau ja Verständnis wenn es Probleme gibt. Bei einem Mieter sieht das anders aus. Auch was den Teil Eigenleistung anbelangt ist noch etwas Klärungsbedarf. Ich melde mich hier mal wieder, wenn´s zur Sache geht. |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Warum sollte es denn nicht klappen? Ein Octo-LNB ist ja im Prinzip nichts anderes, als 2 Quad's in einem Gehäuse. Kleiner Hinweis noch: Bitte, lies auch den Beitrag über Erdung und Potentialausgleich. Eine vorschriftsmäßig geerdete und mit einem Potentialausgleich ausgestattete Antenne dient deiner Sicherheit.
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