| | # 2 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Herzlich Willkommen im Forum :liebegru: Der Mast muss senkrecht stehen, die Schüssel ist dann ein wenig geneigt. Am besten mal hier die Daten ausrechnen lassen: TechniSat Digital: AZ/EL Rechner oder hier: SatLex Digital :: Technik :: Rechner :: AZ/EL Rechner |
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| | # 4 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo und Herzlich willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Zitat:
Bringe die Antenne so an, daß der Teller ganz leicht nach oben, fast noch senkrecht ist. Mache eine Grobausrichtung anhand der Antennen in der Nachbarschaft, oder indem du Dishpointer nutzt. Einfach deine Stadt und den Satellit Astra 19,2° eingeben und anschließend auf der Karte den grünen Marker zum Standort der Antenne ziehen. Die grüne Linie zeigt dir dann die korrekte Ausrichtung der Antenne. Nun alles anschließen und versuchen, einen starken Sender zu empfangen (z.B. SAT1). Mit etwas Glück hast du jetzt direkt ein Bild, meist muß aber die Antenne noch ausgerichtet werden. Bitte, ganz langsam, Stück für Stück, drehen und zwischendurch immer wieder 1-2s warten, der Receiver braucht nämlich einen Moment, vom Eintreffen des Signals bis zum ersten Bild. Falls du nicht fündig wirst, den Vorgang mit leicht (ca 2°) veränderter Höheneinstellung wiederholen. Sobald der Receiver das Bild anzeigt, das Menü aufrufen und die Signalqualität anzeigen lassen. Die Schüssel millimeterweise bewegen, bis die Signalqualität den höchstmöglichen Wert erreicht hat - fertig. Auf der Seite von Kathrein gibt es auch eine gute Beschreibung (auf "technische Infos" klicken und dann auf "Ausrichten von SAT-Antennen" Die Aussage "bis Pegelabfall von z.B. 8 dB auftritt" kannst du ohne Meßgerät ersetzen durch "bis der Empfang gerade verschwindet". Viel Erfolg!
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wie heißt es so schön: Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an ... (Udo Jürgens) Ich bin hier übrigens nicht der Älteste ... Es gibt User, die deutlich älter sind. Mit den TechniSat Receivern machst du nichts falsch, die sind schon sehr gut. Wenn du etwas sparen möchtest, ohne auf gute Bildqualität zu verzichten, tut es auch der Smart MX92. In der Bildqualität kann er durchaus mit dem HD8-S mithalten, allerdings auf die TechniSat üblichen Zusatzfeatures (isipro, SiehFern Info usw.) mußt du verzichten. Die gibt es bei keiner anderen Firma. Zum HD 8+ Receiver möchte ich ausdrücklich nicht raten. Er ist teurer und der Zusatznutzen ist gering. Im Moment senden zwar RTL und Vox in dem neuen Standard, aber es sind die gleichen Programme, wie im normalen RTL bzw. Vox. Ich denke mal, da ist die Auflösung einfach hochgerechnet. Das können gute HD-Receiver aber auch allein. Dafür können die Sender bestimmen, ob ihr Programm aufgezeichnet werden darf, ob es nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht wird, und ob man schnell vorspulen darf, um die Werbung zu überspringen. Letzteres wird von den Sendern gern blockiert. Rückspulen geht allerdings, nur merkt sich der Receiver nicht, was bereits gesehen wurde, d.h. nach dem Rückspulen muß man sich wieder in normalem Tempo bis an die alte Stelle vorarbeiten - und sich ggf. auch die Werbung noch einmal hereinziehen. Je weniger diesen Quatsch mitmachen, desto eher fährt dieses kundenunfreundliche HD+ an die Wand. Und das ist auch gut so. Wenn du jetzt sagst: "Betrifft mich nicht", so ist zu antworten, daß sowohl mit den TechniSat Receivern, wie auch mit dem Smart MX92 durch Anschluß eines externen Speichermediums an die USB-Schnittstelle eine Aufnahme- und Wiedergabefunktion gegeben ist.
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| | # 9 |
| Registriert seit: 30.12.2009
Beiträge: 42
| Danke für die AW King W. und der preiswerten Alternative von Smart zu den Technisat-Rec. ![]() HD+ scheidet aus. Habe selbst schon in einschlägigen Fachzeitschriften (z.B. Infosat, Sat+Kabel) und in der Wochenendpresse vernichtende Kritiken zu HD+ gelesen. Hoffe wie Du, dass das nicht funktioniert. Bis dann einmal Kollege "Opa" mit besten Grüßen aus der Voreifel, Bernd |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 28.12.2009
Beiträge: 2
| Hallo allen Beteiligten Herzlichen Dank für den Beistand. Nun ist es auch mir gelungen. Allerdings auf Umwegen. 1) Der Satfinder den ich erhalten habe hat kein Signal empfangen, wieso auch immer. Dann habe ich aber rausgefunden dass der Technisat-Receiver die Stärke des Transponder-Signals anzeigt. Damit habe ich schliesslich die Antenne auf den besten Empfang hin ausrichten können. 2) Meine Grobausrichtung auf Astra 19.2 mit dem Kompass und der Feinjustierung mittels Receiver-Transponder-Info habe ich leider den Astra 28.3 erwischt. Dies habe ich erst gemerkt als ich nur einige englische Programme empfangen konnte. So habe ich die Schüssel weiter gegen Süden gedreht bis ich in der Transponder-Info wieder einen Empfang erhielt. Was ich nicht verstehe ist was mit dem Kompass los ist, denn dieser zeigt rund 6 Grad am Satelitten vorbei. Hier ist also ein weiterer Punkt bei dem ein Novize schnell ins Abseits gelangt. Grüsse Stephan |
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| | # 11 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Astra steht auch etwas höher als Astra2, so daß du vielleicht durch eine Ausrichtung der Höhe noch etwas an Empfang herausholen kannst. Mit dem Kompaß hast du Recht. Hierfür sind zwei Gründe maßgebend. 1) Die Angabe 19,2° bedeutet ja nur, daß der Satellit über dem Äquator genau auf diesem Längengrad steht. Befindest du dich mit der Antenne zum Beispiel in Budapest, d.h. annähernd auf dem gleichen Längengrad, so erscheint der Satellit genau im Süden. Hier in Deutschland, also grob gerechnet zwischen 6 und 15° Länge, ergibt sich zunächst ein Wert zwischen 13,2 und 4,2°, bezogen auf die Südrichtung. Der Breitengrad geht in die Rechnung auch noch mit ein. Hier ist eine Tabelle zu finden und eine Erklärung, die den Sachverhalt weiter verdeutlicht. 2) Die Mißweisung (Deklination). Dies ist die ortsabhängige Abweichung, die bei jedem Kompaß auftritt. Sie rührt einerseits daher, daß der geographische Nordpol vom magnetischen Pol fast 2000 km entfernt ist. Während der geographische Pol durch die Erdachse bestimmt ist, bilden die Austrittsstellen der Magnetfeldlinien den magnetischen Pol. Zwischen diesen beiden Stellen beträgt die Mißweisung sogar 180°, ein Kompaß würde dort genau die entgegengesetzte Richtung anzeigen. Näheres kann hier nachgelesen werden. Ein Kompaß ist nur dann zur Satelliteneinstellung geeignet, wenn man um die Fehlerquellen weiß und sie berücksichtigen kann. Zur groben Richtungsbestimmung reicht es aber. Ein genaueres Hilfsmittel ist die Sonne (wenn sie denn mal scheint). Hier gibt es einen Rechner.
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