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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.842
| Hallo und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Die Sachen sind schon mal ganz gut gewählt. Die Hirschmann-LNB's werden leider nicht mehr hergestellt, möglicherweise hat SEH aber noch einen Restbestand. Ansonsten kannst du auch problemlos dieses Alps LNB nehmen. Die Empfangsleistung ist für Astra vollkommen ausreichend. Besonders hervorzuheben ist der perfekte Wetterschutz für die F-Stecker, der das Eindringen von Regenwasser in die Verschraubung zuverlässig verhindert. Der niedrige Stromverbrauch entlastet das Netzteil des Routers und sorgt für eine lange Lebensdauer. Die Alps-LNB's haben sich den Ruf erworben, quasi "unkaputtbar" zu sein. Zu der Antenne gibt es nicht viel zu sagen. Die ist gut gewählt und für deinen Zweck prima geeignet. Die Größe ist auch OK. Der Hersteller unterstreicht seinen Qualitätsanspruch mit einer Garantie von 5 Jahren. Damit machst du nichts falsch. Die Teile zur Montage, Aufdachhalter, Dachpfanne und Klebemanschette sind ebenfalls OK. Bei dem Router würde ich mich an deiner Stelle aber anders entscheiden, und zwar für den 5/2x4G von TechniSat. Dieser Router hat drei Vorteile: 1) Er hat zwei Ausgänge. Einen Ausgang kannst du direkt mit dem 3. Strang verbinden und nur die beiden anderen Stränge brücken. Dazu ist lediglich dieser Splitter erforderlich. 2) Im Router ist ein Verstärker eingebaut, der das Signal so weit verstärkt, daß die gesamte Anlage ohne einen weiteren Verstärker betrieben werden kann. Der Verstärker des 5/2x4 verstärkt höher, als der des 5/1x8. Hier ist eine Installationsanleitung, auf Seite 17 sind die technischen Daten. 3) Der 5/2x4 arbeitet nur mit den 4 niedrigen Frequenzen. Das wirkt sich positiv auf die Kabeldämpfung aus. Einen Nachteil will ich aber auch nicht verschweigen: Du müßest (normalerweise) mit 2 Kabeln in den Keller, dorthin, wo die Verteilung ist. Normalerweise deshalb, weil ja vielleicht auch der 2. Stock direkt vom Speicher aus angefahren werden kann. Das kann ich von hier aus nicht beurteilen. Zusätzlich hat der Router einen Eingang für eine terrestrische Antenne. Dort kannst du z.B. diese UKW-Antenne anschließen. Der Router verteilt deren Signal einfach mit und es kann an den Antennensteckdosen wieder abgenommen werden. Damit kann ein herkömmliches UKW-Radio betrieben werden. Das Kabel ist OK, kannst du nehmen. Du benötigst zweimal die Strecke vom Router bis zur Verteilung und einmal von der UKW-Antenne zum Router. Für das Kabel eignen sich diese Stecker. Wieviel du genau brauchst, kann ich nicht sagen, es hängt von der Verteilung ab. Wenn du den Splitter direkt an die beiden Stränge anschließen kannst, benötigst du 9 Stecker, ansonsten 13. Zusätzlich noch eine (bzw. drei) Kupplung(en). Weiterhin brauchst du noch 2 F-Stecker und ein Stück Kabel für jeden anzuschließenden Receiver. Üblicherweise werden nämlich die Receiver-Anschlußkabel aus einem Stück Antennenleitung und zwei F-Steckern selbst gefertigt. Für die Verbindung vom LNB zum Router hat sich dieses Kabel bewährt, in Verbindung mit diesen F-Steckern (8 Stück). Die farbliche Kennzeichnung der Einzeladern ist ein guter Schutz vor Verwechslungen beim Anschluß. Natürlich kannst du auch alternativ das andere, dickere Kabel verwenden, dann benötigst du 4x die Strecke vom LNB zum Router und auch 8 mal die dickeren F-Stecker. Als Antennendosen sind diese hier zu verwenden. Es sind Durchgangsdosen. Zur Verwendung als Enddose wird einfach ein solcher Widerstand anstelle des abgehenden Kabels eingebaut. Es müssen alle Antennendosen ersetzt werden. Ich denke mal, wir haben nichts vergessen. Hier ist mal ein kleines Tutorial. Die Anlage stimmt fast genau mit dem überein, was du installieren möchtest. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich. ![]() P.S. Zwei kleine Hinweise noch: 1) SEH hat eine neue Shop-Software im Einsatz. Der fettgedruckte Hinweis bei den F-Steckern ist dadurch obsolet geworden, es kann unmittelbar die benötigte Menge in das Eingabefeld eingetragen werden. 2) Bei der Anschaffung der Receiver ist unbedingt darauf zu achten, daß diese unicable-tauglich nach EN 50494 sind. Ein geeigneter Receiver wäre z.B. der Smart MX 92.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zunächst zu deiner Frage mit dem Kabel: 60m ist schon ein ganzes Stück, das würde ich vermeiden, wenn es geht. Dann lieber die 25m in den Keller. Nimm dazu bitte dieses Kabel. Bei 25 m kommt eine Rolle ja genau hin. Als Erdung ist nach der Norm ein starres 16 mm² Kupferkabel zu verwenden. Dieses hier ist geeignet. Es wird im Keller an die Potentialausgleichsschiene angeschlossen und auf dem Dach an die Antenne. Dazu kann diese Erdungsschelle genutzt werden. Die vorhandenen Kabel werden auch per F-Stecker angeschlossen, die passenden F-Stecker müßtest du anhand der Dicke der Kabel ermitteln. Das Kabel ins andere Zimmer macht keine Schwierigkeiten: es wird einfach an den Ausgang der ursprünglichen Dose angeschlossen. Von dieser Dose aus kannst du dann abermals zu einer Dose gehen usw. Wichtig ist nur, daß in die letzte Dose anstelle des abgehenden Kabels ein Widerstand eingebaut wird. An jede Dose kann ein Receiver angeschlossen werden, jedoch insgesamt nicht mehr als 4 pro Strang. Twin-Receiver zählen dabei doppelt. Als Receiver mit guter Bildqualität, aber ohne viel Schnickschnack empfiehlt sich, wie gesagt, der Smart MX 92, oder, wenn es kein HD-Receiver werden soll, der Smart MX 04 plus. Für das Wohnzimmer kannst du den im Tutorial angesprochenen DigiCorder HD S2 nehmen, oder den HD 8000S von Vantage. Beide bieten Spitzentechnik auf höchstem Niveau und stehen der Dreambox in nichts nach (außer im Preis).
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