| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Julia, erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Wenn du was wirklich Gutes willst, nimm die WISI OA 85. Die Antenne überzeugt durch Stabilität und sehr saubere Verarbeitung. Die angegebene Größe stimmt aber nicht ganz, vermutlich hat Wisi entlang der Kontur der Schüssel gemessen. Der effektive Durchmesser ist nur ca. 78 - 80 cm. Also im Prinzip genau entsprechend deinem Wunsch. Die Empfangsleistung bietet ebenfalls keinen Anlaß zur Kritik und reicht für Astra vollkommen aus, auch bei schlechtem Wetter. SEH hat die Antennen nicht gelistet, weil sie nicht sehr oft verkauft werden (sind halt teurer, als die gleich großen Triax oder Gibertini), aber meist welche vorrätig, sogar in verschiedenen Farben. Wenn du dich dafür entscheiden möchtest, ruf einfach an (02323/61887). Die Antenne wird natürlich montagefertig geliefert, die notwendigen Halterungen für das LNB und für die Befestigung am Mast sind dabei. Im Prinzip muß nur noch der Teller mit dem Arm zusammengebaut werden. Dazu ein LNB von Alps, z.B. dieses Twin, oder, wenn du nicht ausschließen kannst, daß es doch mal mehr als 2 Anschlüsse werden könnten, dieses Quattro-Switch. Dann noch etwas zum Befestigen der Antenne. Je nachdem, wo die Antenne angebracht werden soll, käme hier z.B. ein Wandhalter in Frage. Nimm bitte einen aus Stahl, Alu empfiehlt sich bei dieser Antenne nicht so sehr. Aufgrund der hohen Stabilität wiegt die Antenne auch entsprechend viel, über 5 kg. Andere Befestigungen sind ebenfalls denkbar, hier findest du eine reiche Auswahl an Möglichkeiten. Mit diesem Kabel in Verbindung mit diesen Steckern werden LNB und Receiver verbunden. Bei besonders extremen Anforderungen an die Abschirmung (z.B. weil ein Funktelefon Siemens Gigaset in der Nähe ist), wäre dieses Kabel noch besser geeignet. Bei Platzproblemen kannst du (bei Entfernungen bis ca. 15m) auch dieses dünnere 2 in 1 Kabel verwenden. Dann hast du nur einmal die Arbeit mit dem Strippenziehen, aber 2 Anschlüsse. Für dieses Kabel sind auch dünnere F-Stecker zu verwenden, z.B. diese hier. Als Receiver kann ich dir den Smart MX 92 empfehlen. Er verfügt über einen CI-Einschub und überzeugt durch gute Bildqualität und einfache Bedienung. Der meiste Firlefanz, den man ohnehin fast nie braucht, wurde weggelassen. Alles Wichtige ist aber vorhanden. Bemerkenswert auch der niedrige Stromverbrauch: Im Standby ist es gerade mal knapp 1W. Trotzdem gibt es einen Netzschalter. Aufnehmen ist mit dem Receiver ebenfalls möglich, z.B. auf einen USB-Stick. Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Bei den HD+ Receivern mußt du mit einigen Einschränkungen leben: Das Überspringen von Werbung per schnellem Vorlauf ist blockiert, ferner kann der Programmanbieter Aufnahmen seiner Programme blockieren. Lies mal hier nach - und vergiß auch diesen Beitrag nicht. Ich würde mir den Kauf eines HD+ Receivers sehr überlegen. Wenn sich das wirklich durchsetzt, werden die Firmen ihre Receiver per Softwareupdate HD+ tauglich machen. Es wird sich aber - hoffentlich - nicht durchsetzen.
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 4
| huh? ich verstehe nicht ganz... es geht doch um die qualität der übertragung an sich, also das man die bewegungsabläufe ohne viel "nachzieh-effekt" und so "realistisch" wie möglich sehen kann oder nicht? gerade bei schnell hintereinander folgenden bildern, dachte ich je mehr herz desto besser, hmm |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Nein, es ist ein Werbegag. Tatsächlich vom Sender übertragen werden nur 50 Bilder pro Sekunde. Da bei dieser Frequenz ein Fernsehbild noch leicht flimmern würde (daher der Spitzname "Flimmerkiste" für ältere Fernseher) sind die Hersteller auf die Idee gekommen, jedes Bild zweimal hintereinander auf den Schirm zu bringen. Auf gut Deutsch: Das Bild wird 100 mal pro Sekunde neu geschrieben. Bilder, die so schnell hintereinander folgen, kann das menschliche Auge nicht mehr als getrennte Bilder wahrnehmen, es flimmert nichts mehr und man sieht eine kontinuierliche Bewegung. Eine höhere Bildwiederholfrequenz ist "nice to have" macht m.E. aber nicht wirklich einen Sinn. Sicher erinnerst du dich noch an die Werbung für Graphikkarten vor einigen Jahren: Da wurde damit geworben, daß sie 16,7 Millionen Farben darstellen können. Sehr sinnvoll, denn damalige Monitore hatten zumeist eine Auflösung von 800x600 Pixeln, konnten also nur 480000 Pixel darstellen. Auf gut Deutsch: Die Graphikkarte konnte 35 mal mehr Farben darstellen, als Pixel vorhanden waren. Anderes Beispiel: Für die LNB's, d.h. die Empfangsköpfe an den SAT-Antennen, werden heutzutage Rauschzahlen von bis zu 0,1 dB angegeben, siehe z.B. hier. Technisch möglich sind Werte bis herab zu ca. 0,7 dB. Alles, was drunter ist, ist gelogen, oder nach einer Norm gemessen, die mit der Realität nichts zu tun hat. Trotzdem gilt: Je billiger das Teil ist, desto geringer ist die angegebene Rauschzahl. Die Chinesen pappen einfach das Etikett drauf, das der Käufer sehen will. Also, laß dich von den Werbeaussagen nicht irre machen, es lohnt sich nicht. Soweit ich weiß, können aber die Augen mancher Haustiere, z.B. Katzen, deutlich mehr Bilder pro Sekunde auflösen, als menschliche Augen. Einer Katze würde ein 200 Hz Bild deshalb besser gefallen, als ein solches mit 100 Hz.
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