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| Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 3
| Hallo zusammen! Als erstes muss ich mal loswerden, dass ich von den Ratschlägen und der Auskunftsfreude in diesem Forum wirklich beeindruckt bin. Großes Lob! Mein Schwiegervater soll von seinem miserablen Kabel-Empfang erlöst werden, daher steht die Installation einer Sat-Anlage an. Mir ist klar, dass das hier einer von vielen Threads zum gleichen Thema ist. Beim Durchlesen ist mir aber auch aufgefallen, dass fast immer auf individuelle Gegebenheiten eingegangen werden muss. Im Grunde genommen weiß ich schon fast, wie es mal aussehen soll. Ich möchte nur sicher gehen, nichts vergessen zu haben und vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen nützlichen Tipp. Zur Situation: An die Sat-Anlage sollen 4 Teilnehmer angeschlossen werden (Wohnzimmer, Schlafzimmer und 2 Kinderzimmer). Von mehr als 4 Teilnehmern ist keinesfalls auszugehen, zumal momentan sowieso nur in zwei Zimmern Fernseher stehen. Vom Dachboden aus ist eine Sternverkabelung möglich, bzw. schon teilweise vorhanden. Die Kabel kommen momentan vom Hausanschluss im Keller und werden vom Dachboden aus auf Schlaf- und Kinderzimmer verteilt. Das Kabel, das vom Hausanschluss zum Dachboden geht, könnte ja dann im Prinzip anders herum genutzt werden, um das Wohnzimmer zu versorgen. Ich müsste nur noch prüfen, ob die Kabel ausreichend geschirmt sind, weil im Haus sowohl ein Gigaset als auch ein WLAN vorhanden ist. Einzelne Kabel müssten eventuell noch verlängert werden, ist das ein Problem? Nach dem bisherigen Durchforsten des Forums hatte ich eigentlich vor, die Kombination Quattro-LNC (z.B. das von Alps) und Multischalter (z.B. Spaun 5409) zu nutzen. Dann habe ich jedoch von der Möglichkeit der Nutzung eines LNC mit integriertem Multischalter gelesen, z.B. dieses hier: Alps Quattro-Switch. Aus praktischen und preislichen Gründen würde ich diese Möglichkeit vorziehen. Oder ist aus anderen Gründen von dieser Lösung eher abzuraten? Als Schüssel soll eine 88er von Triax zum Einsatz kommen, die an der Hauswand befestigt werden soll. Zunächst sollen, wie oben schon erwähnt, zwei Receiver zum Einsatz kommen. Für das eine Zimmer im Obergeschoss reicht ein "normaler" Digital-Receiver aus. Für das Wohnzimmer soll es jedoch ein HD-Receiver (ohne Aufnahmefunktion, aber Sky-fähig) werden. Gibt es dafür Kaufempfehlungen im Preissegment bis 150 oder 200 Euro? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten! Viele Grüße, Stefan |
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| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Stefan, erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Teuer und schlecht - du bist nicht der einzige, der das Kabel so beschreibt. ![]() Da ist die Installation einer SAT-Anlage die logische Konsequenz. Mit der Triax-Antenne und dem Alps-LNB hast du dir dafür auch die richtigen Komponenten ausgesucht. Du benötigst noch einen Wandhalter und 4 vernünftige Dübel (z.B. Fischer UX 10x60) in Verbindung mit 8x70 Schrauben. Ich gehe davon aus, daß du mit "88er Triax" diese Antenne meinst. Wenn du die super-stabile TDE montieren willst, reicht der Alu-Halter nicht, sondern es ist ein Halter aus Stahl erforderlich. Die vorhandenen Kabel können in der Regel weiter genutzt werden, die für das Kabelfernsehen eingesetzten Strippen sind doppelt geschirmt, zumindest bei allen Kabelanlagen, die ich kenne. Die Bedenken wegen des Gigaset sind schon berechtigt, allerdings sind nur wenige Transponder wirklich von der Störung betroffen (hauptsächlich DSF) und in gewissem Maße kann man auch für Abhilfe sorgen, indem die Basisstation räumlich so weit, wie es geht von den SAT-Komponenten ferngehalten wird. Früher wurden auch SAT1 und Pro7 stark gestört, aber die haben den Transponder gewechselt und sind jetzt nicht mehr betroffen. Das Verlängern der Kabel ist einfach: Mit 2 F-Steckern und einer Kupplung ist das kein Problem. Eventuell sind für die vorhandenen Kabel F-Stecker mit kleinerem Durchmesser erforderlich, z.B. diese hier. Darüber hinaus müssen noch die Antennensteckdosen gegen SAT-taugliche Exemplare getauscht werden, diese hier eignen sich gut (auf- oder unterputz). Zum Anschluß der Receiver an die Dosen sind noch Anschlußkabel erforderlich, die üblicherweise aus einem Stück Antennenkabel und zwei F-Steckern selbst zu fertigen sind. Dann brauchst du noch SCART-Kabel für ältere Röhrenfernseher bzw. HDMI-Kabel, falls der Fernseher einen HDMI-Anschluß hat (trifft für die neueren Flachfernseher zu). Bei HDMI-Kabeln gibt es extreme Preisunterschiede. Du kannst für solch ein Kabel auch locker über 100 Euronen loswerden, siehe hier. Da steht dann Oehlbach drauf - und es macht auch nichts anderes, als die Signale vom Receiver zum Fernseher zu transportieren. Wenn du solch ein Voodoo-Kabel willst - bitte sehr, an der Bildqualität wird sich aber nichts ändern. Das oben verlinkte Kabel reicht völlig aus. Als HD-Receiver kann ich den MX 92 von Smart empfehlen. In Verbindung mit einem passenden Modul ist damit auch Sky zu empfangen. Das Modul und bei Bedarf ein Sky-Abo sind ebenfalls bei SEH zu bekommen. Am besten anrufen und danach fragen (02323/61887). Als einfachen Receiver ohne HD kannst du den MX04 L plus mit HDMI-Anschluß oder den MX04 L ohne HDMI-Anschluß nehmen. Beide Modelle zeichnen sich durch einfache Bedienung und überzeugende Bildqualität aus. Falls die Receiver jemals an einen Flachfernseher angeschlossen werden sollen, nimm bitte unbedingt die Variante mit HDMI-Anschluß. Der Grund: Über HDMI werden die Bilddaten - im Gegensatz zu SCART - digital übertragen: eine merklich bessere Bildqualität ist die Folge. Jetzt hoffe ich nur noch, nichts vergessen zu haben. Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst. P.S. Bei SEH gibt's für Netzwelt-Leser einen Rabatt von 5%. Bei telefonischer Bestellung einfach danach fragen oder bei Internet-Bestellung in das Feld für Bemerkungen "Netzwelt" als Stichwort eintragen, um den Rabatt zu bekommen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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Bei HDMI-Kabeln gibt es extreme Preisunterschiede. Du kannst für solch ein Kabel auch locker über 100 Euronen loswerden, siehe 