| | # 1 |
| Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 6
| Hallo, ich brauche unbedingt einen Tipp, wie ich die Schüssel bei schlechten Empfangsbedingungen optimal ausrichten kann. Ich versuche in einem Ferienhaus Astra 19.2 ordentlich zu empfangen. Die Schwierigkeit ist Hanglage in Richtung SO mit Bäumen in Satelliten Richtung. Ich hab bereits den LNB ausgetauscht (jetzt Inverto IDLB BLACK MULTI-CONNECT Twin, 0.2dB) und einige Äste an die ich rankomme entfernt. Beim Drehen der Schüssel habe ich den Astra 23.5 ordentlich digital empfangen, aber auf Dauer sind holländische Regionalsender und SAT1 nicht so prickelnd. Wenn ich versuche auf Astra 19.2 auszurichten schaffe ich nur analogen Empfang, der bei Regen ganz ausfällt. Bei gutem Wetter habe ich am digitalen Receiver auf Transponder 12188 ca 40% Qualität (Astra1L) . Bei 11836 (Astra1H) bekomme ich nur 10% Qualität. Mit satfinder hab ich die erforderlichen Werte (Azimutw. 16.34°, Elevationsw. 31.05°, Polarisationsw. -3.34°) ermittelt. Mit welchen Tricks bzw. Hilfsmitteln kann man die Einstellungen am besten erreichen. Freihändiges Drehen ist ziemlich schwierig, da eine zusätzliche Wolke ggf. mehr verändert als eine kleine Veränderung an der Schüssel, vor allem wenn die Receiver (analog/digital) träge bei der Anzeige reagiert. Ein Kompass hilft nicht, eine aufgeklebte Skala am Träger hat bisher auch nicht geholfen, der Unterschied zwischen 23.5° und 19.2° sind gerade mal 0,15 mm. Für die anderen Werte hab ich es auch noch nicht mit Wasserwaage und Winkelmesser versucht. Hat irgendein Praktiker einen Tipp, wie man am effektivsten die Satellitenposition bei schlechten Empfangsbedingungen ausrichtet? Wo findet man die Position der einzelnen Satelliten innerhalb der Position 19.2.? Meine Ergebnisse oben zeigen, dass ich Astra1L besser bekomme als Astra1H. In welche Richtung muss ich drehen, damit ich 1H besser empfange, wenn ich jetzt 1L besser empfange? Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben. |
|
| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ein Analogempfänger ist für die Ausrichtung der Antenne schon optimal, jedenfalls dann, wenn es sich um Astra handelt. Auf anderen Satelliten gibt es so gut wie keine analogen Sender mehr. Das Ausrichten einer Antenne ist hier sehr gut erklärt. Ohne Meßgerät ist die Aussage "bis Pegelabfall von z.B. 8 dB auftritt" zu ersetzen durch "bis sich der Empfang deutlich verschlechtert". Die einzelnen Astra-Satelliten sind auf den zugehörigen Orbit-Positionen "kopositioniert". Das bedeutet, daß sie sich in unmittelbarer Nähe voneinander befinden (nur 60 km Abstand von einem Satellit zum nächsten). Zur Zeit befinden sich 5 Satelliten auf der Position 19,2°, nämlich Astra 1F, 1H, 1KR, 1L und 1M. Die äußersten Satelliten der Flotte sind mithin nur 240 km voneinander entfernt. Bei einer derart geringen Entfernung sind die einzelnen Satelliten der 19,2° Position mit einer normalen SAT-Antenne nicht voneinander unterscheidbar, denn von hier aus erscheinen die beiden äußersten Satelliten unter einem Winkel von 0,061°. Ein Versuch, Astra 1L und 1H getrennt einzustellen, muß deshalb zum Scheitern verurteilt sein. Von der Erde aus gibt es nur Astra 19,2°. Wenn du Astra 23,5 einwandfrei empfängst, dann tu das doch und drehe die Antenne ganz langsam im Uhrzeigersinn, also westwärts - und zwar so lange, bis der Empfang gerade weg ist. Dann noch wenige mm weiter drehen. Jetzt müßte der Astra-Empfang möglich sein. Wenn nicht, ragt irgend etwas in die Sichtlinie. Zum Empfang ist unbedingt eine Sichtverbindung nötig. Wasser in jeder Form (auch das in Blättern) beeinträchtigt den Empfang sehr, oft bis zum Totalausfall. Wenn das passiert, hilft nur noch ein anderer Standort der Antenne.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |




