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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Eine 125er ist weder für Astra noch für Astra2 erforderlich. Hier im Forum wurde bereits vom Astra2-Empfang mit einer 75er Schüssel im Münchener Raum berichtet. Eine solch große Antenne hat zwar etwas mehr Schlechtwetterreserve, aber auch einige Nachteile. So gibt Kathrein für die CAS 120 ein Gewicht von 18,5 kg an, eine Windlast von bis zu 1700N und eine Grenzlast (bei Orkanstärke) von über 2600N. Da ist dann eine entsprechend stabile Befestigung vorzusehen. Kathrein bietet einen entsprechenden Mast an, den ZAS 04, der dann auch noch einmal 12 kg auf die Waage bringt und mit einem bestimmten Biegemoment belastet werden kann. Kathrein schreibt zum Biegemoment folgende Anmerkung: Zitat:
Auf gut deutsch: Je nach Montage müßtest du sogar einen Statiker bemühen. Zudem ist sie mit fast 400€ reichlich teuer. Bei der Gibertini sieht es nicht anders aus. Sie ist zwar etwas leichter und günstiger als die CAS 120, aber das Problem mit der Windlast bleibt. Mein Vorschlag wäre eine 1m-Antenne, und zwar diese hier. Dazu ein LNB-Halter für ein zweites LNB. Der angegebene Halter paßt sowohl an die Triax TDE wie auch an die Gibertini-Antennen der Serien OP85 und OP100. Auf diese Weise kannst du bequem mit einer Antenne beide Satelliten empfangen. Als LNB ist das MTI Highline Quad nicht geeignet, denn es hat einen eingebauten Multischalter, der sich mit einem zusätzlichen Multischalter in der Regel nicht verträgt. Du benötigst ein Quattro-LNB. Die High-Lines unterscheiden sich von der Serie Supreme Blue lediglich durch eine höhere Verstärkung und einen etwas niedrigeren Strom-verbrauch. Damit sind sie besonders dann geeignet, wenn zwischen Receiver und LNB ein extrem langes Kabel (50m und mehr sind möglich) zum Einsatz kommt und kein extra Multischalter montiert werden soll. Konsequenterweise gibt es auch in der High-Line Serie kein Quattro-LNB. In der Empfangsleistung selbst unterscheiden sich beide Serien kaum. Für den Betrieb mit einem Multischalter ist dieses LNB richtig, wenn du bei MTI bleiben willst (und da spricht nichts gegen). Eine Alternative bekommst du von Alps. Mittlerweile haben sich diese LNB's den Ruf erworben, "unkaputtbar" zu sein - und in der Tat, hier im Forum ist noch nie über ein Problem mit einem Alps-LNB berichtet worden. Bemerkenswert auch der perfekte Wetterschutz, der das Eindringen von Regenwasser in die Verschraubungen zuverlässig verhindert. Wie gesagt, mit beiden LNB's machst du nichts falsch. Die Emp Centauri-Schalter der Profi-Serie sind schon sehr gut - und vor allen Dingen bezahlbar. Die Firma war OEM-Hersteller für FTE und hat unter anderem die beliebten und gern gekauften MEP 9x8 Schalter hergestellt. Mittlerweile existieren davon nur noch Restposten, nachdem FTE Ankaro aus Lünen aufgekauft hat, produzieren sie ihre Schalter selbst - und Emp Centauri verkauft die Schalter in einem anderen Gehäuse und etwas billiger jetzt unter eigenem Namen. SEH hat die Schalter ins Lieferprogramm aufgenommen. Sie sind zwar noch nicht gelistet, aber schon zu bestellen (am besten telefonisch unter 02323/61887). Ein großer Vorteil dieses Schalters ist die Regelmöglichkeit der Eingangssignale. Damit können die unterschiedlich starken Signale beider Satelliten aneinander angepaßt werden, so daß ein störungsfreier Empfang gewährleistet ist. Diese Möglichkeit bieten nicht viele Firmen. Deine Frage nach den Receivern kann ich uneingeschränkt mit ja beantworten. TechniSat baut gute Receiver, ohne Wenn und Aber. Ich hoffe, dir mit meinen Tips ein wenig geholfen zu haben.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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