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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hi Tom, ein freundliches Hallo in die "heimliche Hauptstadt" und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Zitat:
DVB-T ist, verglichen mit DVB-S oder gar DVB-S2 in der Tat nicht sehr toll. Die Datenkompression ist einfach zu hoch. Dein großer Sony mit HD-Auflösung zeigt nun unbarmherzig jeden Bildfehler, den die Röhre gnädig unterdrückt hat. Zitat:
Kabelanschluß ist einfach nur teuer, schlecht und kann ebenfalls nicht mit Satelliten-Direktempfang mithalten. Der Grund: Die Kabelbetreiber machen ja auch nichts anderes. Sie besorgen sich - ja woher denn wohl? - das Bildmaterial, setzen es auf andere Frequenzen um, packen es auf ihr Kabelnetz und transportieren es oft über viele Kilometer zum Kunden. Daß das Signal durch die Umsetzerei und den Transport über viele Abzweiger- und Verstärkerstufen nicht besser wird, liegt wohl auf der Hand. Bei einem solchen Fernseher, an den du natürlich entsprechende Ansprüche stellst, hast du kaum eine Wahl: Satellitenfernsehen ist angesagt, alles andere ist 2. Wahl. IPTV kannst du ebenfalls vergessen. Zitat:
Ist genau die richtige Einstellung. Wenn ich dich richtig verstanden habe, benötigst du zur Zeit drei und später unter Umständen auch mehr als 4 Anschlüsse. So, wie es aussieht, ist auch mit etwas Mühe eine Sternverteilung machbar, d.h. es kann ein Multischalter installiert werden und jede Antennensteckdose kann einen eigenen Anschluß daran bekommen. Dann benötigst du: 1 Antenne Triax TDA 88, wahlweise in anthrazit, ziegelrot oder hellgrau lieferbar * 1 LNB Alps Quattro 1 Multischalter Spaun SMS-5808 NF ** Dazu 4 in 1 Kabel, Länge je nach Bedarf. Mit diesem Kabel wird die Strecke vom Multischalter zum LNB überbrückt. Multischalter und LNB werden mit 4 Kabeln verbunden, deshalb das 4 in 1 Kabel. Aufgrund der gegenüber normalem Antennenkabel geringeren Dicke der Einzeladern ist die Kabeldämpfung etwas höher. Das hat auf die Signalqualität keinerlei Einfluß, begrenzt aber die Länge auf ca. 5 bis maximal 10m. Sind Antenne und Multischalter weiter auseinander, ist es besser, dieses hoch abgeschirmte und dämpfungsarme Kabel zu verwenden. Damit könntest du den Multischalter im Keller anbringen, um von dort aus die Antennensteckdosen zu versorgen. Am Anbringungsort des Schalters ist ein Stromanschluß erforderlich. Ob die Zuleitungen zu den Antennensteckdosen gewechselt werden müssen, liegt an der Qualität der Kabel. Sind sie mindestens 2-fach geschirmt, d.h. besteht die Abschirmung aus einem Drahtgeflecht und einer Alufolie, können sie normalerweise bleiben, ansonsten ebenfalls durch das gute Kabel ersetzten. Ins Wohnzimmer gehört eine Doppel-Steckdose, die auch mit 2 Kabeln an den Multischalter angeschlossen werden muß. Dort kannst du dann einen Twin-Receiver anschließen. Bei Platzproblemen im Leerrohr kannst du dieses Kabel verwenden, ebenfalls wieder unter der Bedingung, daß die Länge 10m nicht überschreitet. Für die übrigen Räume genügt in der Regel eine Einfachdose (die angegebene ist auf- und unterputz verwendbar), für die auch nur ein Kabel erforderlich ist. Zum Anschluß der Kabel sind F-Stecker erforderlich, und zwar diese für das 4-fach geschirmte Kabel und für alle anderen Kabel mit 7mm Durchmesser und diese für das dünnere Kabel. Falls du irgendwo Kabel verbinden oder verlängern mußt, wird diese Verbindung ebenfalls in F-Technik durchgeführt, mit diesen Verbindern. Bei einer voll ausgebauten Anlage sind insgesamt 32 Stecker erforderlich. Mitgezählt sind die Stecker, die zum Herstellen der Anschlußleitungen der Receiver gebraucht werden. In der Regel fertigt man diese Leitungen aus einem Stück Antennenkabel und zwei F-Steckern selbst. Wenn du willst, kannst du an den Multischalter auch noch eine UKW-Antenne anschließen. Deren Signal wird dann vom Multischalter mit verteilt und es steht an den Antennensteckdosen wieder zur Verfügung, z.B. zum Anschluß einer Stereoanlage. Dann brauchst du noch etwas, um die Antenne zu befestigen, z.B. einen Wandarm oder, wenn die Befestigung an dem Kamin nicht möglich ist, einen guten Dachsparrenhalter in Verbindung mit einer Kunststoff-Dachpfanne und einer Mastdichtung. Dieser Bericht zeigt den Aufbau einer Antennenanlage. Denk dir anstelle des TechniRouters den Multischalter und anstelle des Hirschmann-LNB's (das kannst du übrigens auch verwenden, wenn du etwas mehr Geld ausgeben möchtest) das Alps - und du hast fast genau deine Situation. * Wenn du eine super-stabile Antenne willst, bei der du eine Lebensdauer von 20 - 30 Jahren und mehr erwarten kannst, nimm statt der angegebenen Antenne die TDE 88. Diese Antenne wird zwar nicht mehr hergestellt, SEH hat aber noch ein paar Exemplare in ziegelrot vorrätig. Auf einem ebenfalls roten oder braunen Dach sieht die Antenne sehr wertig aus - und sie wird sehr lange halten. Der Wandarm aus Alu eignet sich für die über 10 kg schwere TDE allerdings nicht, es ist ein solcher Wandarm aus Stahl erforderlich. Die Dachsparrenhalterung hingegen eignet sich auch für die TDE. ** Der angegebene Multischalter ist zwar etwas teurer, als vergleichbare Schalter von Triax oder FTE, hat aber zwei Vorteile: 1) Eine "Schräglagenkompensation". Er verstärkt die hohen Frequenzen auf dem Kabel mehr, als die niedrigen. Damit wird die Kabeldämpfung, die mit wachsender Frequenz ansteigt, wieder ausgeglichen. Als Resultat können an einen solchen Multischalter auch sehr lange Kabel angeschlossen werden, ohne daß es dadurch zu Empfangsstörungen kommt. 2) Die Stromsparschaltung. Wenn kein Receiver ein Signal anfordert, unterbricht diese Schaltung die Stromzufuhr zum LNB und zu den internen Verstärkerstufen. Dadurch sinkt die Stromaufnahme auf einen Wert unter 4W. Das spart, je nach Fernsehgewohnheit ca. 20 oder mehr pro Jahr. Der Schalter amortisiert sich nach einer gewissen Zeit. Mit den genannten Komponenten wirst du eine hervorragende, gut funktionierende SAT-Anlage aufbauen, die dir viele Jahre ungestörten Fernsehgenuß liefert. Natürlich brauchst du auch noch Receiver: Für die Röhrengeräte genügt ein einfacher Receiver mit guter Bildqualität, wie zum Beispiel der an anderer Stelle vorgestellte Smart MX 04L plus. Für deinen Sony Bravia sollte es aber schon ein HD-Gerät sein, der die hohe Bildauflösung auch unterstützt. Dieser hier eignet sich sehr gut. Er kann mit einer Festplatte ergänzt werden. Dann steht zeitversetztes Fernsehen, ein Programm sehen, ein anderes aufzeichnen, Aufzeichnungen bearbeiten oder per USB oder Ethernet an den PC übertragen, um sie zum Beispiel auf DVD zu archivieren zur Verfügung. Wenn du eine Festplatte mitbestellst, erfolgt der Einbau auf Wunsch und kostenlos durch SEH. Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst - und natürlich auch, wenn noch Infos benötigt werden. ![]() Zum Schluß noch ein kleiner Tip: Netzwelt-Leser bekommen bei SEH 5% Rabatt. Wenn du dort bestellen möchtest, schreibe in das Feld für Bemerkungen "Netzwelt" als Stichwort, um diesen Rabatt zu erhalten, oder bei telefonischer Bestellung einfach danach fragen.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Stimmt. Die OA 85 ist nicht übel. Sieht gut aus, ist stabil und mit ca. 100€ nicht so teuer, wie die Triax TDE (bei der ist der LNB-Halter auch aus massivem Alu). Es gibt aber eine Sache, die mich an dieser Antenne massiv stört: die irreführende Bezeichnung. "OA 85" läßt darauf schließen, daß es sich um eine 85er Antenne handelt - tatsächlich beträgt der Durchmesser aber nur ca. 78 cm. Die Angabe auf der Wisi-Seite ist schlicht und ergreifend gelogen. Wenigstens stimmt die angegebene Verstärkung: 37 dB ist ein gängiger Wert für eine Antenne von 75 bis 80 cm. Wer es nicht glaubt, kann ja mal mit der Triax TDA 78 vergleichen, ich denke mal, der hier angegebene Wert von ebenfalls 37 dB ist ehrlich. Ebenso der Öffnungswinkel, bei Triax mit "Strahlbreite Hor" bezeichnet. 2,6° passen zu einer Antenne mit den angegebenen Abmessungen. Die 2,2° von Wisi würden in etwa zu einer "echten" 85er passen, hier gibt Triax 2,0 für die 88er an. Rechnerisch ergeben sich 2,1°. Nun gut, die eine Stelle hinter dem Komma ist ziemlich belanglos. Bei der TDA 88 paßt mit 38,7 dB auch wieder die Verstärkung. Fazit: Bei Wisi paßt die Verstärkung zur tatsächlichen Größe und der Öffnungswinkel zur angegebenen, aber nicht vorhandenen Größe, bei Triax sind die Werte ehrlich. Natürlich ist auch die Wisi-Antenne groß genug und für den Empfang von Astra absolut geeignet. Objektiv gesehen, spricht nichts gegen diese Antenne. SEH hat übrigens auch welche auf Lager, wenn du dich dafür entscheiden möchtest, ruf einfach an und frage danach (02323/61887). Für mich - und das ist jetzt ausdrücklich nur meine Meinung - sind falsche Bezeichnungen und Angaben beim Kauf ein absolutes KO-Kriterium. Wer gerne mein Geld haben möchte, muß ehrlich sein, sonst bleibt das Portemonnaie zu. @ Wisi, falls jemand mitliest: Ihr habt doch wirklich eine prima Antenne, stabil, langlebig und gut aussehend. Nennt sie doch OA 78 oder von mir aus OA 80. Dann werde ich sie gern empfehlen. Ihr seit doch sonst eine gute und durchaus ernstzunehmende Firma. Habt ihr diese Schummelei nötig?? P.S. Es ist schon richtig, die LNB-Halterung bei der TDA 88 ist aus Kunststoff, aber hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Die ersten von mir aufgebauten Antennen dieser Baureihe hängen mittlerweile 12 Jahre. An einer habe ich neulich das LNB gewechselt. Die Antenne war nach wie vor einwandfrei. Der Kunststoff war nicht bröckelig und auch die Masthalterung sah noch gut aus, frei von Rost. Triax untermauert seinen Qualitätsanspruch übrigens mit 5 Jahren Garantie auf die TDA's. Die sind von ihrer Qualität überzeugt.
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| Threadstarter Registriert seit: 11.11.2009
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| Hallo, esrteienmal danke für die ausführliche und hilfreiche Antwort. Ich hab es gleich ein paarmal lesen müssen grins. Danke auch für den Video-link - hab es gesehen, wenn ich schon soweit wäre ![]() Ja richtig verstanden, vorerst werden 3 Anschlüsse benötigt (im Wohnzimmer 2: sehen und aufnehemen und im Hobbyraum nur 1: nur sehen) Hab mir deine ausgewählten Komponenten angesehen und mal mit meinen, die ich laienhaft ausgewählt habe verglichen. Ich liebäugelte z.B. mit diesem Komplettangebot von ebucht. Kathrein Digital HDTV CAS 90 2x UAS 584+EXR 908 bei eBay.de: Sat-Anlagen (endet 17.11.09 18:39:59 MEZ) Ob das allerdings jetzt das richtige für mich ist, also für meine Anwendung passt weiß ich nicht. Lohnt sich denn der wesentlich höhere Preis der TDE 88? Wenn ich das mit der Verbindung zwischen LNB und Multischalter richtig verstanden hab, dann brauch ich von dem Quattro LNB entweder 4 Leitungen in den Keller oder eine 4 in 1 Leitung. Wenn ich überschlagsmäßig die Leitungslänge annheme, dann käme ich etwa auf 10-12m, also sehr grenzwertig. Wie gesagt ich hab ja 2 Leerrohre nach oben vorgesehen, denn Erdung brauch ich ja auch noch. Lieber also 4 Kabel und eine Erdung oder? Wozu brauch ich den noch eine UKW- Antenne? Ich dachte ich kann über die SAT- Anlage zig Radiosender empfangen und über den SAT-Receiver mit meinem Receiver von der Stereoanlage verbinden. Receiver von Kathrein ufs 922 oder der von dir geschriebene Vantage HD-8000 S, oder der Technisat HD 8S sind in der engeren Wahl. Wenn ich eben genau die von dir vorgeschlagenen Komponenten nehme, weiß ich bestimmt, dass es funktioniert. Mal sehen, allzu lang will ich jedenfalls nicht mehr mit dem Bestellen warten, da der Empfang momentan grauenhaft ist. Schönen abend aus der nördlichsten Stadt Italiens |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Vorsicht bitte!! Das Angebot ist irreführend. Du bekommst nur die CAS 90, alle anderen Produkte sind nicht von Kathrein. Besonders die "0,1 dB LNB's", mit "Testsieger" und "wie UAS 584" bezeichnet, sind mit Vorsicht zu genießen. Die Rauschzahl 0,1 dB ist 1. als Qualitätskriterium völlig belanglos und 2. technisch unmöglich. Kathrein selbst hat für sein UAS 584 immer 0,8 dB angegeben. Ein Wert, der heute irgendwie nicht mehr in die Zeit zu passen scheint. Er hatte aber einen Vorteil: er war ehrlich. Mittlerweile gibt es eine Inflation der niedrigen Rauschzahlen, wobei offensichtlich gilt: je billiger das LNB ist, desto geringer ist die Rauschzahl. Die Chinesen pappen einfach das Etikett auf ihr "Qualitätsprodukt", welches der Kunde sehen will. Man tut gut daran, diese Angabe einfach zu ignorieren und sich auf bewährte Markenqualität zu verlassen. Das Alps-LNB habe ich deshalb empfohlen, weil es eine gute Empfangsleistung, einen niedrigen Stromverbrauch und nicht zuletzt auch einen perfekten Wetterschutz hat. Zwar bekommst du bei SEH auch solch ein 0,1 dB Super-Luxus LNB, aber guten Gewissens empfehlen kann ich es nicht. Gleiches gilt für den Multischalter: einen 9x8-Schalter bekommst du schon für deutlich unter 100 Euro. Er dürfte mit dem Schalter aus dem Angebot - bis auf das Gehäuse - baugleich sein. Die nahezu identische Bezeichnung läßt jedenfalls darauf schließen. Der Nachteil dieses Schalters: Das Netzteil ist nicht kurzschlußfest. Machst du bei der Montage eines F-Steckers einen Fehler und ein Drähtchen von der Außenabschirmung berührt den Innenleiter, so quittiert das Netzteil dieses Schalters seinen Dienst. Auch den Kauf dieses Schalters würde ich mir sehr überlegen. Daran ändert auch die Bezeichnung "Made in Germany" (vor der Wiedervereinigung hieß es "Made in GDR") nichts. Das ebay-Angebot veranlaßt mich jedenfalls nicht, von meiner Empfehlung abzuweichen. Zitat:
Wenn du kompromißlose Spitzenqualität suchst und bereit bist, dafür mehr auszugeben, dann ja. Die Antenne ist mit der CAS 90 von Kathrein auf einer Augenhöhe. Das kannst du übrigens auch am Gewicht erkennen: Die CAS 90 bringt 9,3 kg, die TDE über 10 kg auf die Waage. Auch preislich tun sich diese Antennen nichts. Die CAS90 ist für knapp 170€ zu bekommen. Wenn du vom Preis der TDE die 5% Rabatt abziehst, landest du beim gleichen Preis. Einen kleinen Unterschied gibt es aber noch: Die Kathrein-Antenne verfügt über eine kathreinspezifische LNB-Halterung, dort passen so ohne weiteres nur Kathrein-LNB's drauf. Wenn du andere LNB's, zum Beispiel das empfohlene Alps, verwenden möchtest, brauchst du einen Adapter. Technisch ist das zwar vollkommen OK, aber ein ein Adapter und ein Fremd-LNB an einer Kathrein-Antenne sieht für meinen Geschmack aus, wie gewollt und nicht gekonnt. Nochmal kurz zusammengefaßt: Die TDE sieht der CAS 90 sehr ähnlich, ist von gleich hoher Qualität und verfügt über eine 40mm Halterung für das LNB. Ganz sicher eine der besten Antennen, die du kaufen kannst. Das soll jetzt nicht etwa heißen, daß die TDA eine schlechte Antenne sei - im Gegenteil. Wie gesagt, die ersten von mir aufgebauten TDA sind mittlerweile 12 Jahre alt und zeigen kaum Alterserscheinungen. Auch die LNB-Halterung macht nicht den Eindruck, als wolle sie in absehbarer Zeit zerbröseln. Letztendlich mußt du selbst entscheiden. TDE und TDA sind beides gute Antennen, mit denen man nichts falsch macht. Vielleicht ist auch die WISI OA 85 ein guter Kompromiß, wenn du dich an der Bezeichnung nicht störst. Die Größe ist für einen einwandfreien Astra-Empfang vollkommen ausreichend, die Windlast ist etwas geringer als bei der TDE oder TDA und die LNB-Halterung aus Alu. Der Preis ist mit ca. 100€ zwar etwas höher als bei der TDA, aber vom Preis der TDE deutlich entfernt. Um noch einmal auf das Angebot von ebay zurückzukommen: Dort wird eine Anlage für zwei Satelliten angeboten: Astra und Hotbird. Benötigst du eine solche Anlage? Alle gängigen deutschen Programme sind auf Astra zu finden, während auf Hotbird Programme aus ganz Europa und darüber hinaus angeboten werden. Wenn du auch gern englische Programme haben möchtest, wäre der Empfang des Astra2 zusätzlich zum Astra zu überlegen. Dann allerdings ist die WISI-Antenne definitiv außen vor - für Astra2 in München ist sie zu klein.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Mit dem Receiver hast du Recht: Der UFS 922 ist um ca. 50 günstiger, als der Vantage 8000S, wenn man die Festplatte mitrechnet. Zwar kenne ich speziell diesen Receiver nicht, wohl aber den UFS 910. Wenn der 922 von der Qualität her genau so gut ist, machst du damit sicher keinen schlechten Kauf. Meine Empfehlung für Vantage beruht auf eigener Erfahrung, ich habe selbst einen und bin TOP-zufrieden damit. Das muß aber nicht heißen, daß andere Fabrikate schlechter sind. Sehr gut, und leider entsprechend teuer, ist übrigens auch der TechniSat HD S2 plus. Bei diesen Receivern bekommst du einiges an Mehrwertdiensten, die es in der Form nur bei TechniSat gibt, siehe hier. Kannst es dir ja mal ansehen und dann entscheiden, ob es sich für dich lohnt. Zitat:
Ich hänge mal ein Bild an, das zwei von mir montierte TDA's zeigt. Die obere ist für Astra, die untere für Türksat vorgesehen. Dabei wurde das 4 in 1 Kabel verwendet. Als LNB habe ich in diesem Fall die MTI Supreme Blue montiert, das Alps sieht etwas anders aus. Zum Radioempfang: Nahezu jeder SAT-Receiver verfügt auch über eine Radiowiedergabe. Über Astra werden jede Menge Radioprogramme abgestrahlt, alle wesentlichen überregionalen Programme sind dabei. Über ein Cinch-Kabel läßt sich der Receiver z.B. mit dem AUX-Eingang einer Stereoanlage verbinden. Das liefert dann Radioempfang und auch den Fernsehton mindestens in CD-Qualität. Der Anschluß einer separaten UKW-Antenne macht unter Umständen trotzdem Sinn, nämlich dann, wenn du auch die Lokalsender empfangen willst und dafür eine Antenne brauchst. Zitat:
Bei der Montage der Antenne am Kamin, selbst wenn der Kaminkehrer dies erlaubt, solltest du auf die Haupt-Windrichtung achten. Regen, in Verbindung mit Abgasen aus dem Kamin, wirkt sehr korrosionsförderd. Das sollte man der Antenne nicht antun. Die Installation in dem Kamin beeinträchtigt die Antenne nicht.
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| | # 11 | |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Zitat:
Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps | DishPointer.com Dann kannst du genau sehen wohin zu zielen musst. | |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 20
| Hallo, ich find es nicht mehr, aber irgendwo mein ich gelesen zu haben, dass man teiweise Programme aufnehmen und ein anderes schaun kann, funktioniert aber nur wenn diese auf gleicher "Ebene, horizontal oder vertikal" liegen. Vielleicht gibt es ja mittlerweile auch noch eine Lösung ohne diese Einschränkung. Gruß Tom |
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| | # 15 | |
| Registriert seit: 16.11.2009
Beiträge: 68
| Zitat:
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Das ist korrekt, du musst im gleichen Band bleiben. Hatte ich hier schonmal erklärt. Was für 2 Receiver gilt, gilt ebenso für einen Twin Receiver. Wenn du nicht damit leben willst, hast du nur 2 Möglichkeiten. Einmal könntest du eventuell mit einem Mini-Koaxkabel versuchen doch 2 Leitungen ins Leerrohr zu kriegen. Diese haben aber eine recht hohe Dämpfung und sind schlecht geschirmt. Das geht also nur bei kurzen Kabelwegen. Es gibt auch noch sogenannte Stacker/Destacker die einfach nochmal über 2150Mhz ein Frequenzband belegen. Die Frequenzen sind aber auch schon recht hoch und die Dämpfung ist da nicht unwesentlich. 2. Möglichkeit wäre ein sogenannter Unicable / Satellite Channel Router (beides das gleiche). Dabei geht dann nicht mehr der Receiver hin und sagt dem Multischalter welches Band er haben möchte, sondern er gibt gezielt die Information weiter welche Frequenz er sehen möchte. Diese wird dann im Multischalter auf eine speziell für diesen Receiver eingestellte Zwischenfrequenz umgesetzt. Somit können an einem Kabel dann bis zu 8 Receiver (Twin Receiver zählen doppelt) unabhängig betrieben werden. Hast du jetzt eigentlich einen Multischalter verbaut oder bist du beim Quattro-Switch LNB geblieben? Einen Multischalter könnte man mit einer Unicable Kaskade erweitern. Wenn du ein Quattro-Switch LNB hast, müsste das getauscht werden. Von Inverto gibts beispielsweise eins mit einem oder zwei Legacy Anschlüssen. Dort kannst du dann entsprechend einen oder zwei Anschlüsse mit normalen Receivern belegen, und der Unicable geht ins Wohnzimmer zum Kathrein UFS. Die LNB von Inverto können insgesamt 4 Unicable fähige Receiver an ihrem Unicable Ausgang betreiben. Du könntest also die 2 freien Routerkanäle sogar noch an eine andere Dose weiterleiten und dort noch einen Unicable fähigen Twin Receiver oder 2 einzelne anschließen. Die Kathrein UFS 922 ist meines Wissens Unicable fähig. Das solltest du aber nochmal verifizieren bevor du diese Lösung ins Auge fasst. - polskafan |
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| | # 17 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wie weit ist denn die Strecke vom Spitzboden bis zum Twin-Receiver? 10 bis 12 m, eventuell sogar noch etwas mehr, funktionieren auch ohne Probleme mit diesem Kabel. Das ist kaum dicker, als ein einzelnes "normales" Antennenkabel. An deiner Stelle würde ich mir einfach ein paar Meter dieses Kabels und die zugehörigen F-Stecker kommen lassen und es probieren. Zu 99% funktioniert es - und es kostet nicht viel. Ich denke nicht, daß du für diesen einen Receiver extra eine (doch recht teure) Unicable-Matrix installieren willst. Technisch machbar ist es aber auf jeden Fall und der UFS 922 ist auch unicable-fähig.
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 20
| Hallo, danke für die mega schnellen Antworten, ich war vorhin fast am verzweifeln.... Hab gerade mit meinem Papa ein Bier geköpft - es ist vollbracht- wir sind durch, aber fragt nicht wie. Ich hab ja nicht mehr dran geglaubt, aber Papa wollte es unbedingt nochmals versuchen... Uns sind einmal beide Koaxialkabel abgerissen. Beim nächsten Versuch von der anderen Seite hab ich mir ein Kissen um das Becken gewickelt und darum das Einzugsband und so mit dem kompletten Körpergewicht gezogen - Millimeter für Millimerter - aber durch. Nochmals danke für die super schnellen Antworten. Was mir jetzt noch einfällt, denn morgen will ich die Schüssel montieren, die Halterung ist schon auf dem Dachsparren befestigt, an das LNB kommt ja mein 4 in 1 Kabel und dann weiter zum Multischalter, da muß ich dann nur auf die passende "Polung" achten oder gibt es sonst noch Besonderheiten? Vom Multischalter gehen dann so dacht ich es mir zumindest 1 und 2 ins Wohnzimmer und 3 in Hobbyraum, alle anderen 5 Anschlüsse werden abgestöpselt, dafür hat er mir extra so Kappen mitgeschickt. An dieser Stelle auch an dickes Lob an SEH, kann man sofort weiterempfehlen hat alles prima geklappt. Dann will ich morgen noch die Schüssel erden, mit einem 10mm2 Kabel. Mal sehen, ob ich das morgen alles schaffe und evtl. noch den Receiver in Betrieb nehmen kann- freu. Die Anleitung ist mit ihren 180 Seiten auch nen nettes Studium. Werde mit Sicherheit bald wieder was posten, denn beim anschließen werden bestimmt noch Fragen auftauchen. Schönen abend Tom |
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| | # 19 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Danke für die Rückmeldung. Das Lob an SEH will ich gern ausrichten, da wird sich Herr Hampel freuen. Manchmal liest er auch hier mit, wenn es seine Zeit erlaubt. Aber das hat man gern: Erst Mut antrinken und dann so brutal das Kabel vergewaltigen! Egal, wenn's hilft... Ich nehme in solchen Fällen meist etwas Flüssigseife als Schmiermittel, dann flutscht das Kabel besser. Hätte ich dir auch vorher sagen können - sorry, hab's verpennt. Zum Einstellen der Schüssel verbinde bitte Horizontal/Hochband des LNB direkt mit dem Receiver und versuche, einen Sender zu empfangen, der sicher vom Astra kommt, z.B. BR. Dann die Elevation an der Schüssel einstellen (seitliche Skala: 34°) und die Schüssel nach Süden ausrichten. Dann langsam ostwärts drehen, bis Empfang gegeben ist. Die Antenne ist dann perfekt ausgerichtet, wenn sich Signalstärke und -qualität verschlechtern, egal, in welche Richtung man die Schüssel bewegt. Dann erst den Multischalter anschließen. Das hat den Vorteil, daß du die Antenne schon mal ausschließen kannst, wenn etwas nicht funzt. Wenn es beim Einstellen Schwierigkeiten gibt, könnte ein nicht genau senkrecht stehender Mast die Ursache sein. In diesem Fall stimmt auch die Elevation nicht mehr und muß nachgestellt werden. Viel Erfolg - und schreib mal zurück.
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| | # 20 |
| Threadstarter Registriert seit: 11.11.2009
Beiträge: 20
| Hallo, wie gesagt ich schreib jetzt bestimmt öfters Mein nächstes Problem Signalstärke schwankt zwischen 54 und 66, die Signalqualität bleibt bei 0!!! Ich habe es folgendermaßen vorerst angeschlossen: - An das LNB hab ich Horizontal H mit dem Receiver LNB1 IN verbunden - Receiver ist mit meinem LCD über HDMI angeschlossen Habe zunächst den Fernseher eingeschaltet und dann den SAT-Receiver und hab die Grundeinstellungen vorgenommen. Was ist eigentlich bei mir einzustellen DiSEqC 1.0 (ist jetzt eingestellt) oder DiSEqC 1.1? Jetzt kann man eben auf Test- Transponder wählen und da hab ich dann BR 11836 gesucht und bestätigt. Nun bin ich auf dem Dach und hab 34° justiert und die Schüssel von Süden nach Osten langsam bewegt (auch gewartet paar Sekunden) Was mach ich falsch? Danke Tom -----Doppelpost zusammengeführt am 25.11.2009 um 17:56:25----- Hallo, hab gerade was über den bisher von mir völlig unberücksichtigten Tilt- Winkel gelesen ![]() Wenn ich das richtig verstehe, dann muß ich das LNB für München um -6,77° drehen.... |
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