| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Das funktioniert beim bisherigen Aufbau wahrscheinlich nicht. Ist eine Sternverteilung aufgebaut, so schließt man diese üblicherweise an ein normales Universal LNB an. Diese sind so aufgebaut, dass jeweils nur der Teil des kompletten Spektrums von Astra umgesetzt wird, der gerade benötigt wird. Insgesamt ist Astra also in 4 Bänder aufgeteilt. Schließt du nun 2 Receiver an einen Anschluss des LNBs an und fordern beide Receiver unterschiedliche Bänder an, kommt es zu Empfangsproblemen, weil das LNB jeweils nur eines Umsetzen kann. Nach Möglichkeit solltest du also wieder die Dose an ein eigenes Kabel anschließen. Alles andere würde größere Investitionen in die Anlage erfordern. Es gibt z.B. auch Unicable LNB mit denen mehrere Receiver pro Kabel angeschlossen werden können. Von Inverto beispielsweise ganz frisch ein neues mit 2 Legacy ausgängen. Hier würdest du dann die 2 Einzelstränge ungeändert wieder Anschließen können. Der 3. sogenannte Unicable ausgang, kann dann gleichzeitig mit 2 Unicable tauglichen Receivern betrieben werden. Hier wären aber das LNB + 2 Unicable Receiver + 2 Unicable Satdosen nötig. Grob geschätzt mindestens 150,-. Es wäre also deutlich einfacher einfach die Dose an das alte Kabel anzuschließen. Hierzu einfach etwas Satkabel, 2 F-Stecker (diese sind zum verlinkten Kabel passend, eventuell brauchst du für das, das in der Wand liegt kleinere) und eine F-Kupplung besorgen. Dort wo die Dose ist, baust du dann, einfach einen F-Stecker mit der Kupplung ein. Auf diese kommt dann das Kabelstück zur Verlängerung, ebenfals mit F-Stecker. Das andere Ende in die Dose, an neuer Position. Wie die Stecker montiert werden siehst du hier. Wenn die Möglichkeit besteht kannst du natürlich auch das komplette Kabel bis zum LNB ersetzen. Solche Stoßstellen sind natürlich für das Signal immer ein wenig dämpfend. Außerdem wird die Schirmung dadurch schlechter, was vor allem beim Einsatz von DECT Telefonen Probleme auf einigen Frequenzen bereiten kann. Hoffe die Antwort war hilfreich Gruß polskafan |
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| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Danke, gute Antwort. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Möglicherweise macht es Schwierigkeiten, die Kabel nach dem Verbinden in die Dose zu bekommen. Einfache Lösung: als Verbindung eine Durchgangsdose einsetzen. Dann hast du an der neuen Stelle einwandfreien Empfang. Die grundsätzliche Problematik, wie sie polskafan beschrieben hat, bleibt aber bestehen. Die Durchgangsdose ist deshalb nur begrenzt nutzbar.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 7 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ein "Biegeradius" von z.B. 50mm bedeutet nichts anderes, als daß du das Kabel zu einem Kreis mit dem Radius 5cm bzw. Durchmesser 10cm biegen kannst, ohne daß es Schaden nimmt. Wenn du das Kabel stärker biegst, könnte es kaputt gehen. Allgemein haben dünnere Kabel auch einen kleineren Biegeradius, d.h. sie können besser "um die Ecke" verlegt werden. Bei Verlegeproblemen hilft deshalb ein dünnes Kabel sehr. Allerdings beschränkt die höhere Kabeldämpfung dabei die Länge. Mehr als ca. 10m sollten es bei diesem Kabel nicht sein. Für das dünne Kabel sind diese F-Stecker zu verwenden.
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