| | # 1 |
| Registriert seit: 05.08.2009
Beiträge: 5
| Hallo, Ich habe mir folgendes Sat Kabel 25m SatConn Koax-Kabel 130dB, (Class A+), Gelschutz, "4-fach gesch." von SatConn, Koaxial-Kabel Shop und diese F-Stecker 50 x F - Stecker 8,2 mm, 24K hartvergoldet | Shop gekauft. Nun meine Frage, in den ganzen Anleitungen zur F-Stecker Montage z.B http://www.netzwelt.de/forum/lexikon...-steckers.html wird das Geflecht und die Folie umgeklappt, ist dies bei meiner Kabel F-Stecker Kombi auch nötig ? Ich wüsst nähmlich nicht wie das passen soll. MFG Jan |
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Wie schon erwähnt, für Satellit reicht ein zweifach geschirmtes A-Klasse-Kabel mit korrekt montiertem F-Aufdrehstecker zumeist aus. Aber zu dem 4-fach (!) geschirmten Kabel ist selbst ein mechanisch passender 7,8 mm-Aufdrehstecker fehl am Platz, weil er unter EMV-Gesichtspunkten als Sollbruchstelle anzusehen ist. Zitat:
Schlecht montierte F-Stecker sind heute die Fehlerquelle in BK-Netzen. Das fängt beim unsachgemäßen Absetzen der Kabel an und selbst für den in diversen Technischen Richtlinien geforderten Drehmomentschlüssel für die F-Stecker gibt es leider gewichtige Gründe. | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Wenn man es vernünftig macht, funktioniert beides ganz gut. Ich selbst verwende in der Regel 4-fach geschirmtes Kabel und die vergoldeten Aufdrehstecker. Den äußeren Schirm schlage ich um, die beiden Folien und den inneren Schirm schneide ich durch. Dann drehe ich den Stecker auf, und zwar so, daß die Innenisolierung mit dem inneren Loch bündig ist oder ganz leicht übersteht. Das hat den Vorteil, daß die Innenisolierung gegen den Schraubstutzen (z.B. des LNB) gedrückt wird und den Innenleiter zusätzlich schützt. Bislang bin ich damit ganz gut gefahren. Zitat:
Zitat:
Ob man Wisi wirklich trauen kann? Sie messen ihre eigenen Stecker nach ihrer eigenen Methode. Wer soll da schon gewinnen? Anderes Beispiel: Wisi verkauft eine Antenne, die OA 85. Sie geben in ihrem Hauptkatalog auch 85 cm als Durchmesser an. Wie aber paßt der Öffnungswinkel (für Nicht-Insider: Das ist der Winkel, innerhalb dessen die Leistung der Antenne um nicht mehr als 3 dB abfällt) von 2,2° (Wisi-Angabe) zu einem Durchmesser von 85 cm? Wenn mich meine Rechenkünste nicht im Stich lassen, gehört zu diesem Öffnungswinkel eine 81 cm Antenne. Und wie sieht es mit der Verstärkung aus? Wisi gibt 37 dB bei 12 GHz an. Auch dieser Wert paßt nicht. Kathrein gibt beispielsweise für die neue CAS 80 einen Antennengewinn von 37,3 dB bei 11,70-12,50 GHz an. Verstärkt eine kleinere Antenne jetzt höher, als eine größere? Des Rätsels Lösung ergab sich beim Auspacken: Eine prima Antenne, mit Top-Verarbeitung und eigentlich ein würdiger Nachfolger für die nicht mehr produzierte TDE 88. Aber: von wegen 85er Antenne, beim Nachmessen ergab sich ein Durchmesser von unter 80 cm. Nun stimmen auch die technischen Angaben von Wisi. Nur welcher Teufel reitet die, ihre Antenne als 85er zu verkaufen? Haben die einen anderen Zollstock als ich? Haben die das wirklich nötig? Zitat:
Wer die Kompressionsstecker von Kathrein herstellt, wußte ich bislang noch nicht. Danke für die Info. Die Stecker sind wirklich nicht schlecht. Mir gefallen auch die Stecker von Spaun (FKS 53) sehr gut. Schon probiert? Wer "Billigkabel mit dünnen Geflechtdrähten und geringer Geflechtbedeckung" verwendet (Flohmarkt-Kabel) hat selbst Schuld und muß sich nicht wundern, wenn er Probleme bekommt. So teuer ist Kabel doch gar nicht, als daß man ausgerechnet hier sparen muß. Zitat:
Korea-Norm halt. Die drucken einfach alles drauf, was der Kunde sehen will. Und wenn der Kunde 140 dB-Kabel verlangt, dann wird es eben angeboten. :vogel: Kaufleute, noch dazu aus Fernost und Ehrlichkeit - das ist ein Kapitel für sich. Zitat:
Ich gebe dir zwar Recht, daß der Aufdrehstecker nicht mit dem Schirmungsmaß eines Premium-Kabels mithalten kann, aber darauf kommt es auch nicht unbedingt an. Die "Störenfriede", die ein hoch abschirmendes Kabel verlangen, sind doch meist diese berüchtigten DECT-Telefone. Wenn nun eine Basisstation massiv HF-Umweltverschmutzung betreibt, so bedarf es halt der Gegenmaßnahme, sprich: hohe Abschirmung. Betrachten wir die Basisstation näherungsweise als punktförmigen Strahler, so breiten sich die Wellen kugelförmig aus mit der Folge, daß die Feldstärke mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. In der Regel ist es aber so, daß das Telefon sich nicht direkt neben dem Receiver mit seiner F-Verschraubung befindet. Wohl aber kommt es häufiger vor, daß das Antennenkabel in der Nähe der Basisstation vorbeiführt. Deshalb kann es m.E. durchaus Sinn machen, hochwertiges Kabel zu verwenden, auch wenn Aufdrehstecker zum Einsatz kommen. Zitat:
![]() Der Stecker muß sich mit etwas Kraft, aber nicht mit roher Gewalt aufdrehen lassen. Dann werden auch die Drähtchen des Abschirmgeflechts kaum abgerissen und der gute Kontakt bleibt erhalten. Eins darf jedenfalls nicht sein, nämlich daß sich der Stecker nach dem Aufdrehen so ohne weiteres vom Kabel abziehen läßt. Wenn doch, ist was faul.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |||||||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
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http://www.kabeltec.com/pdf/kompression.pdf http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/doc/9362886.pdf | |||||
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| | # 11 |
| Registriert seit: 28.03.2009 Ort: Mühlhausen/Thüringen
Beiträge: 9
| Also eine Grundsatzdiskussion zum F-Stecker wollte ich nicht vom Zaun brechen 1. Ein Heimhandwerker wie ich bin, interessieren die Richtlinien der Kabelnetzbereiber überhaupt nicht mehr. 2. JAG hatte lediglich gefragt wie das passen soll diese Frage habe ich mir vor einigen Monaten auch gestellt und aus meiner Sicht beantwortet. Für meine Installation habe ich mir die entsprechenden Produkte lange genug ausgesucht und trage somit das volle Risiko Etwa 50 F-Stecker wurden bisher aufgeschraubt und funktionieren. und sollte eine "Sollbruchstelle" auftreten, nun gut dann nehme ich einen neuen Stecker und montiere einen Neuen "Kabelreserven" vorausgesetzt. Gruß KDSAT |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 05.08.2009
Beiträge: 5
| Hallo nochmal, hab sie jetzt aufgedreht und funktioniert alles bestens. - Innenleiter ca 8 mm freigelegt - Außenisolierung ca 6-8 mm abgetrennt - und dann die Stecker aufgedreht muss jetzt nur noch feintunen hab ca. 84 Signalstärke und 74 Signalqualität, welche Werte sind den akzeptabel ? btw: Jetzt hab ich nen Muskelkater in den Händen. |
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| | # 13 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Die Signalstärke ist nicht sonderlich interessant, solange der Signalpegel innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen liegt. Die Signalqualität sollte möglichst hoch sein. Beim Feintuning die Antenne einfach so einstellen, daß sich die Signalqualität verschlechtert, gleichgültig in welche Richtung du sie drückst. Der Wert von 74 ist aber schon ganz OK - je nach Receiver und den Eigenarten der Anzeige. Zitat:
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | ||
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| | # 14 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Also dass sich Schreibtischtäter von Aufdrehsteckern Blasen an den Fingern einhandeln können war mir bekannt, aber jetzt auch noch gleich einen Muskelkater ![]() Heute habe ich gerade mal 8 Kompressionsstecker auf uv-beständige schwarze Kabel PREISNER SK 2002 montiert. Bei der Kabeltype habe ich für jeden Verständnis, der Aufdreh-Stecker verwendet. So schnell wie die Kompressionsmontage bei weißen Kabeln flutscht, bei diesem störrischen Kabelmantel müssen Stecker und SK 2002 mit Föhn aufgewärmt werden und selbst dann ist es noch eine Quälerei! |
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| | # 15 |
| Registriert seit: 05.01.2012
Beiträge: 5
| Hi und frohes neues Jahr! Habe scheinbar auch ein Problem mit der Steckermontage am bisher nicht genutzten Kabel im Keller (andere Zimmer funktionieren). Habe nur auf ARD zeitweise Empfang, schlecht und gestört. Pegel mit 70-80 von 100 recht hoch. Qualität meist bei Null. Wenn man am Kabel drückt/biegt, geht Qualität bis zu einer Minute auf 30-80 hoch, schwankt aber sehr stark. Habe verschiedene Montagevarianten ausprobiert und erkenne keinen Fehler im Vergleich zu den Tips hier. Kabel ist wie folgt aufgebaut: Außeniso, Geflecht, Folie, Geflecht, Folie, Inneniso, Seele, 120dB. Stecker sind zum Aufdrehen. Kein Kontakt zwischen Seele und Stecker oder Geflecht. Kontakt Geflecht/Stecker scheint mir gut. Zur Anleitung oben "Den äußeren Schirm schlage ich um, die beiden Folien und den inneren Schirm schneide ich durch. Dann drehe ich den Stecker auf, und zwar so, daß die Innenisolierung mit dem inneren Loch bündig ist oder ganz leicht übersteht. " habe ich einige Fragen: Schirm = Geflecht ? Folie+Schirm durchschneiden = komplett abschneiden, so dass kein Kontakt zum Stecker ? Was soll ich tun ? |
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| | # 16 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Hallo und ![]() Zitat:
Wenn das Kabel kein CE-Zeichen und eine nachvollziehbare Class A/A+/A++ Einstufung hat, sind die 120 dB Schirmdämpfung lediglich vereinzelte Spitzenwerte. Aufdrehstecker sind schirmungstechnisch aus der Steinzeit der 60 Ohm-Kabel und Class B-Schirmdämpfung und an vierfach geschirmten Kabeln einfach fehlplatziert Zitat:
Nur wenn das Kabel und der Stecker von den Abmessungen und dem Schirmungsmaß harmonieren, ist das keine Sollbruchstelle. Die Innenisolierung darf nicht überstehen! | ||
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| | # 17 |
| Registriert seit: 05.01.2012
Beiträge: 5
| Wieso sollte das Kabel ein Alu-Geflecht haben? Es hatte glaube ich eine Class A-Einstufung, aber ich kann mich an die Details nicht erinnern, ist etliche Jahre her... Mit äußere Folie "absetzen" meinst Du, "abschneiden"? Vielleicht liegt der Fehler in der Folie. Ich war immer der Meinung, dass das eine Art Isolierung ist und habe sie meist abgeschnitten. Dürfen äußeres und inneres Geflecht Kontakt haben? |
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| | # 18 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Weil man Schirmungsmaß nach Class A+ mühelos mit einem zweifach geschirmte HQ-Kabel mit hoher Geflechtbedeckung > 80 % verzinntem Kupfer erreichen kann. Schon Class A reicht für Sat.-Betrieb vollkommen aus. Und mehr als ein Geflecht und zwei Folien verlangen nicht mal die Kabelnetzbetreiber für ihre interaktiven Rückkanal-Verteilsysteme Vierfachschirmung hat entschieden mehr Nachteile als Vorteile, ist somit kropfunnötig und dient allein dazu ahnungslose Laien zu beeindrucken. Jede Folie ist abzuschneiden, ansonsten bewirkt dies einen schlechteren Kontakt womit auch die Gefahr passiver Intermodulationen zunimmt. Ja, aber eine Geflechtlage mehr erfordert einen um 0,2 mm größeren Stecker-Querschnitt. Gängige Kabeldurchmesser von F-Aufdrehsteckern lt. Transmedia-Katalog: 4,0; 5,0; 5,2; 5,5; 5,8; 6,0; 6,6; 6,8; 7,0; 7,4; 8,2 mm |
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| | # 19 |
| Registriert seit: 05.01.2012
Beiträge: 5
| Erstmal sorry für die blöden Fragen und Danke für die Tips. Du meintest ja, die innere Folie sollte Massekontakt haben. Ist das so gemeint, dass ich sie zwar abschneide, aber sie über den Kontakt zum inneren Geflecht noch indirekt Kontakt zum Massekontakt des Steckers hat? Das erscheint mir insgesamt logisch. Nur erkenne ich immer noch nicht, warum es nicht funktioniert. So'n Mist. Gibt es eine Erklärung, dass die Qualität kurzzeitig sehr hoch ist, wenn man am Kabel drückt? Außer, dass der Stecker schlecht montiert ist? Es sind auch keine Störquellen in der Nähe oder sowas außer einer Steckdose in 50cm Abstand. |
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| | # 20 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Bei Crimp-, Kompressions- und Self-Install-Stecker ist der Kontakt zwangläufig gegeben, weil die Steckerhülse zwischen die Folie und das Geflecht geschoben wird. Indbesondere deswegen ist ha auch deren Schirmungsmaß besser. Zitat:
Zitat:
Ein labiler Wackelkontakt kann durch schlechte Montage und bei empfindlicherem Alu-Geflecht auch durch Oxydationseffekte oder Geflechtbruch verursacht sein. Bei Alu-Billigkabeln sollte man deshalb nach jedem Abdrehen eines F-Aufdrehsteckers neu Absetzen, da jede Drehung eine Rasur des Geflechts bewirkt. | ||
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