Neubau EFH - Sat Anlage

Alt 02.10.2009, 09:51   # 41
Snewi
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Oder vielleicht das Vialuna CCD130???
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Alt 02.10.2009, 10:11   # 42
sn00py603
Gastposter
 
Also, um die Frage der Befestigung mal zu erläutern, ich persönlich würde den Wandhalter, weil du ja einen Hohlraum zwischen Klinker und Mauerwerk hast, auf Injektionsmörtelgehen fischer - Produktonlinekatalog

Dazu brauchst du dann noch Gewindestange fischer - Produktonlinekatalog

Wenn der Klinker es zulässt, um den Halter anzubringen, solltest du noch Siebhülsen verwenden fischer - Produktonlinekatalog# weil die Klinkerwand nach hinten offen ist. Außerdem würde ich dann eine längere Siebhülse nehmen, als die Wand dick ist. Dafür kann man auch diese http://apps.fischer.de/poc/default.a...at=$EKAT-HK-DE nehmen, die kann man individuell zurechtschneiden.

So würde ich meine Schüssel an der Wand befestigen.
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Alt 09.11.2009, 23:10   # 43
Snewi
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Hallo,

ist natürlich ne Super Idee wollte mich heute an die Arbeit machen - das Material gekauft - und dann die ernüchterung! Wie komme ich bitte mit der Spritze vom Injektionsmörtel in den Porenbetonstein? Ist 11,5cm +15cm also insgesamt 26,5cm entfernt! Mhh und nun muss ich den Mastarm 30cm x 30cm Platte 10x10 wohl doch am Klinker befestigen! Oder was soll ich machen?

gruß
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Alt 10.11.2009, 21:57   # 44
Snewi
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niemand einen Vorschlag?

Gruß
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Alt 11.11.2009, 15:39   # 45
Dipol
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Zufällig bin ich über die nachstehenden Altbeiträge gestolpert. Die EN 50083-x wurde schon per 10/2005 durch die international harmonisierte Normenreihe EN 60728-x nahezu vollständig abgelöst, was inzwischen mit jahrelanger Verzögerung auch in den meisten Katalogen der Antennenhersteller angekommen ist. Dabei ergaben sich auch inhaltliche Veränderungen.
Die ansonsten überaus fachkundigen Beiträge sind in einigen Punkten ergänzungsbedürftig, eine Passage enthält eine grundlegende Norm-Fehlauslegung und verkehrt die Norm ins Gegenteil.
Zitat:
Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
Nach DIN EN 50083-1 (VDE 0855-1) müssen Antennenträger, die außerhalb eines Gebäudes angebracht werden, geerdet werden.
Zimmerantennen, Fensterantennen, Antennen die in Geräten eingebaut sind und Antennen unter der Dachhaut brauchen nicht geerdet werden.
Antennen, die an der Außenwand eines Gebäudes angebracht sind, brauchen nicht geerdet zu werden, wenn diese - von der Außenfront gemessen - nicht mehr als 1,5 m Ausladung haben und mindestens 2 m unterhalb der Dachkante angeordnet sind.

Quelle: VDE 0100 und die Praxis, Gerhard Kiefer, VDE Verlag

@King W.: Nach dieser Aussage muss ein in den Garten gepflanzter Antennenmast geerdet werden.
Nach EN 50083-1 war bei nicht erdungspflichtigen Antennen im Schutzbereich der Fassade ein PA zwingend vorgeschrieben, nach EN 60728-11 ist das nur noch eine Soll-Bestimmung. Empfehlungen dieser Art stellen aber den Stand der anerkannten Regeln der Technik dar, die Nichteinhaltung kann z. B. im Schadensfall die Versicherung von der Regulierung befreien. Also besser auch bei nicht erdungspflichtigen Antennen den PA ausführen.

Nur ein 3 m tief eingepresster 54 mm Edelstahl-Mast wäre auch ein funktionstüchtiger Erder! Damit ergäbe sich die gleiche Wirksamkeit wie bei einem 2,5 m langen und 0,5 m normgerecht versenkten Erdstab. Aber wer kann ein schon ein ca. 4 m langes Rohr lotrecht und verdichtet ins Erdreich einpressen?

Nach geltender Norm müssen aber zur Vermeidung von Potenzialunterschieden alle Erder untereinander und mit dem nunmehr Schutzpotenzialausgleich genannten Haus-PA verbunden sein. Wer einen solchen Mast mit einer Ramme oder Baggerschaufel halbwegs senkrecht in das Erdreich bekommt kann ihn auch als Haus-Erder verwenden, Potenzialunterschiede können dabei nicht auftreten.
Ebenso müssen in Neuanlagen die Niederführungen der Blitzableiter die früher oft in getrennten Erdspießen endeten zur Vermeidung von Potenzialunterschieden miteinander und dem Haus-PA verbunden sein. Diese Verbindungsgebot war bereits in der letzten Ausgabe der EN 50083-1 enthalten. Für Altanlagen gilt Bestandsschutz auf der Basis der zum Errichtungszeitpunkt geltenden Normen.

Zitat:
Zitat von sn00py603 Beitrag anzeigen
Wie sie wünschen, Majestät:

Die Erdung eines Antennenträgers muss auf kürzestem Wege erfolgen.
Als Erder kommen dabei in Frage:

Fundamenterder
Blitzschutzerder
separater Erder, der ausschließlich für die Antennenanlage als Oberflächen- oder Tiefenerder errichtet wurde
Stahlskelette und dergleichen
im Erdreich liegende Rohrsysteme

Wird ein separater Erder errichtet, so ist mindestens gefordert:
bei einem Staberder (Tiefenerder) verzinkter Rundstahl, Länge mindestens 2,5 m
bei einem Banderder (Oberflächenerder) verzinkter Bandstahl mit zwei Strahlen mit mindestens 5 m Gesamtlänge, der in einer Tiefe von mindestens 0,5 m und einem Abstand von 1 m vom Fundament verlegt werden muss
Die Mindestquerschnitte für Erder betragen 50 mm² Kupfer und 80 mm² Stahl

Als Erdungsleiter sind Einzelmassivdrähte mit mindestens folgenden Querschnitten gefordert:
Kupfer S ≥ 16 mm² blank oder isoliert
Aluminium S ≥ 25 mm² isoliert
Stahl S ≥ 25 mm² (entspricht Rundstahl verzinkt Rd8-St nach DIN 48801 mit 8 mm Durchmesser oder Bandstahl verzinkt FI20-St nach DIN 48801 2,5x20 mm)

Quelle: VDE 0100 und die Praxis, Gerhard Kiefer, VDE Verlag

@King W.: Ich hoffe ich konnte dir hiermit weiterhelfen. Wenn ich mir einen Mast in den Garten pflanzen würde, würde ich die Variante mit dem Bandstahl vorziehen. Du brauchst also die Erdungsleitung nicht ins Haus reinzuziehen. Wenn du einen weichenUntergrund hast, kannst du auch einen Staberder setzen. Das Problem dabei ist, wenn du den setzen willst und aucf einen etwas größeren Stein kommst, wirst du nie mit dem Erder fertig.
  • Separate Erder sind wie ausgeführt miteinander zu verbinden.
  • Im Erdreich liegende Rohrsysteme dürfen schon verwendet werden, sofern es sich nicht gerade um die Hauswasser-Zuleitung handelt. Die ist als Erder seit 30.09.1990 auch nach DIN/VDE tabu, davor auch schon nach VDEW-Bestimmungen.
  • Die rot/Fett gekennzeichnete Passage steht im Widerspruch zur Norm, die Erdverbindung zum Haus ist zwingend mit mindestens 16 mm² Cu-Draht vorgeschrieben! Es kann aber ein größerer Querschnitt und bei galvanisch abtragbaren Erdern der Einbau von Funkenstrecken erforderlich sein.
Der Treaderöffner hat den Multischalter im UG. Wie auch in der KATHREIN-Grafik von King dargestellt muss nach EN 60728-11 wie auch schon EN 50083-1 der PA der Kabelschirme und des Multischalters am Antennenmast erfolgen, weil beide Normen die Bildung von Schleifen Erdschleifen verhindern wollen.
Man muss also bei einem Multischalter im UG einen 4 mm²-Cu-Draht parallel zu den Antennenableitungen verlegen um diese Normbestimmung einzuhalten. Da diese Vorschrift keinerlei Ausnahme zulässt kann es nicht nur bei einer Parabolantenne im Garten vorkommen, dass die 16 mm² Erdungs- und 4 mm² PA-Drähte einträchtig nebeneinander verlaufen müssen. Diesen Anwendungsfall werde ich mal mit dem VDE/DKE-Obmann diskutieren, den haben die Normgeber m. E. nicht im Auge gehabt.

Und nun abseits von Dübelproblemen die Knackfrage @Snewi: Wie sieht dein Erdungsdraht aus?
snOOpy603 hat bereits dargestellt, dass der Erdungsdraht massiv sein muss. Die mehrdrahtige Ausführung ist seit 1984 untersagt wird aber in Unkenntnis dieser Vorschrift unverdrossen weiter installiert. Und bei dir?


PS:
Dann stelle ich auch mal hier für die Profis meine Link-Sammlung zu Erdung und PA ein. Viel Spass bei der kurzen Lektüre!

Sicherheitsanforderungen für Kabelnetze und Antennen VDE/DKE Sicherheitsanforderungen für Kabelnetze und Antennen
Blitz & Überspannungsschutz von Kabelnetzen Dehn http://dehn.de/newsletter/3_05/3_05_top3.pdf
Getrennte Fangeinrichtung: Dehn http://www.dehn.de/design07_frame/pdf/ds/DS155_d.pdf
Erdung & Blitzschutz von Antennenanlagen Voltimum http://www.voltimum.de/files/de/file...inorms0725.pdf
Erdung & Blitzschutz von Antennenanlagen Kleiske Stand 03.11.2005: http://www.dunkel.tv/uploads/media/vde0855_240106.pdf
Erdung & Blitzschutz von Antennenanlagen Kleiske Stand 10/2006: http://www.kleiske.de/vde%200855/vde0855_310108.pdf
rfe 12-06: Erdung & Blitzschutz von Antennenanlagen(1) RFE http://www.rfe-online.de/rfedownload...6-37-38332.pdf
Blitzschutz Thormählen Fa. Hans Thormaehlen GmbH & Co Kg
Blitznachrichten 2006/2007 Thormählen http://www.thormaehlen.de/downloads/BN-2006.pdf
Blitznachrichten 2008/2009 Thormählen http://www.thormaehlen.de/Unterseite...N2008-2009.pdf
Blitzschutzfachkraft Thormählen Fa. Hans Thormaehlen GmbH & Co Kg
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Alt 11.11.2009, 21:50   # 46
King W.
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@ Snewi:

Einen Wandarm auf dem Klinker vernünftig zu befestigen, wird wohl nicht mehr möglich sein. Die Wärmeisolierung dahinter ist ja relativ weich und wird beim Anziehen der Schrauben nachgeben.

Die sinnvollste Lösung, meiner Meinung nach, ist jetzt eine Dachmontage mit einem solchen stabilen Aufdachhalter. Bitte, dabei die Vorschriften zur Erdung und zum Potentialausgleich beachten.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 11.11.2009, 22:08   # 47
Snewi
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Also mein Statiker meint das würde wohl halten wenn ich den Mast 50cm/30cm nur im Klinker ca. 75 - 80mm tief mit vernünftigen Schrauben befestige! Spreicht was dagegen?? hier kann ich dann doch auch mit Injektionsmörtel arbeiten oder macht das keinen Sinn?

Gruß
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Alt 11.11.2009, 22:13   # 48
King W.
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Zitat:
Zitat von King W.
Nicht vergessen: In jedem Fall muß der Zusatzerder mit der Potentialausgleichsschiene verbunden werden. Auch für diese Verbindung nimmt man 16 mm² Kupferkabel.
@Dipol:
Die Aussage, der Zusatzerder - wie auch immer er ausgeführt wird - müsse nicht mit der Potentialausgleichsschiene im Keller verbunden werden, ist nicht von mir - und sie ist auch falsch.

Zitat:
Zitat von Dipol
Man muss also bei einem Multischalter im UG einen 4 mm²-Cu-Draht parallel zu den Antennenableitungen verlegen um diese Normbestimmung einzuhalten. Da diese Vorschrift keinerlei Ausnahme zulässt kann es nicht nur bei einer Parabolantenne im Garten vorkommen, dass die 16 mm² Erdungs- und 4 mm² PA-Drähte einträchtig nebeneinander verlaufen müssen. Diesen Anwendungsfall werde ich mal mit dem VDE/DKE-Obmann diskutieren, den haben die Normgeber m. E. nicht im Auge gehabt.
Ich denke, das macht schon Sinn, die Leitung für den PA dort zu befestigen, wo auch der Blitzschutz angebracht ist. Natürlich wäre es bequemer, die PA-Leitung im UG irgendwo an die Erde anzuschließen, aber was passiert denn, wenn der Blitz tatsächlich mal einschlägt?

Aufgrund der hohen Blitzstromstärke tritt auf dem Blitzableiterkabel trotz des großen Querschnitts ein erheblicher Spannungsabfall auf, d.h. im Moment des Einschlags hat die Antenne ein anderes Potential als die Erdungsschiene im Keller. Ist nun dort der PA angeschlossen, so haben die Außenleiter der Antennenkabel gegenüber der Antenne selbst ebenfalls dieses andere Potential. Je nachdem, wie groß der Unterschied ist, kann es durch Ausgleichsströme zur Beschädigung der Komponenten führen, oder der Blitz springt sogar auf das Antennenkabel über.

Meiner Meinung nach ist der Mast, also die Stelle, wo der Blitzschutz angebracht ist, auch der richtige Erdungspunkt für den PA. Die zusätzlich zu verlegende 4mm² Leitung ist zwar ein Mehraufwand, der aber gerechtfertigt sein sollte.


@ Snewi:

Wie dick ist der Klinker denn? Wenn ein vernünftiger Dübel darin hält (z.B. der Fischer UX 10x60), dann sollte es gehen. Das hängt aber davon ab, wie tragfähig der Klinker auf der Isolierung ist. Ich kann natürlich dem Statiker von hier aus nicht widersprechen. Wenn er meint, es hält, würde ich es ausprobieren. Frag ihn doch mal, wie er die Befestigung ausführen würde. Deine Angabe 11,5 cm (wenn das die Dicke des Klinkers ist) läßt vermuten, daß es funktioniert. Für den angegebenen Dübel mußt du nur 7 -7,5 cm tief bohren und als Schrauben kannst du 8x70er verwenden. Die Schrauben müssen nur etwas länger sein, als der Dübel.

Mit dem Injektionsmörtel habe ich bislang noch nicht gearbeitet, kann dir also dazu nicht viel sagen.
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Alt 28.05.2012, 07:47 # --
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