19 Parteien von Kabel auf SAT


Alt 02.07.2009, 16:03   # 1
kalle anka
 
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Hallo,

wir, eine Eigentümergemeinschaft in 19 Parteienhaus überlegen von Kabel auf SAT umzusteigen, nachdem wir 1992 von Antenne auf Kabel gewechselt haben. Damals wurden nur die Dosen in den einzelnen Wohnungen gewechselt.

Jetzt die Frage, ist dies ohne grossen Aufwand möglich, wie hoch wären die ungefähren Kosten, rechnet sich das, momentan zahlen wir im Jahr
€ 2.200,00, d. h., für den einzelnen Eigentümer ca. € 115,00 im Jahr. Nachdem wir nur deutsche Bewohner sind würde der Astra ausreichen. Fallen bei einer SAT-Anlage Wartungskosten an und wie ist es mit der Lebensdauer.

Sind leider alle Laien in Bezug auf TV Empfang und würden uns über nützliche Tipps freuen, schon mal vielen Dank im Voraus.
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Alt 02.07.2009, 17:44   # 2
King W.
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Hallo,

wir, eine Eigentümergemeinschaft in 19 Parteienhaus überlegen von Kabel auf SAT umzusteigen, nachdem wir 1992 von Antenne auf Kabel gewechselt haben.
Sehr vernünftig.

Da ist zunächst die Frage nach den Kosten. Im allgemeinen rechnet man mit einer Amortisationszeit von 3 bis 4 Jahren durch die eingesparte Kabelgebühr. Der genaue Wert hängt einmal davon ab, welche Anlage gewollt bzw. realisierbar ist (Kopfstation, Unicable, SAT-ZF Verteilung oder Einkabellösung), wie die Verteilstruktur im Haus aussieht und auch davon, wie viele Satelliten empfangen werden sollen.

Die letzte Frage ist geklärt, die anderen Fragen kommen jetzt.

Die wichtigste gleich zuerst, nämlich die nach den verlegten Kabeln. Ideal wäre es, wenn überall Leerrohre liegen würden, dann könnte man hochwertige SAT-Kabel einziehen.
Die zweitbeste Variante wären einzeln zu den Dosen verlegte Kabel, die in irgendeinem Technikraum zusammenlaufen, aber nicht gewechselt werden können. Dann muß man halt mit dem vorlieb nehmen, was da ist und verstärken, wenn die Kabel eine zu hohe Dämpfung aufweisen.
Der dritte Fall: Wenn die Dosen hintereinander geschaltet sind, aber die einzelnen "Stammleitungen" über nicht mehr als 8 Anschlüsse verfügen, ist ein unicable-System möglich. Auch dann sind alle Abnehmer dank trickreicher Technik unabhängig voneinander, obgleich sie am selben Kabel hängen.
Worst-Case wäre der Fall, daß alle 19 Steckdosen in einer Reihe hintereinander geschaltet sind. Dann bleibt nur noch eine "Einkabellösung" oder eine (sehr teure) Kopfstation.

Das muß zunächst herausgefunden werden.

Dann ist da noch die Frage nach den Komponenten: Möglichst billig -> gute, aber bezahlbare Qualität -> Spitzenqualität, auch wenn es etwas teurer ist.

Schreib mal zurück, dann finden wir auch eine passende Lösung.
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Alt 02.07.2009, 22:04   # 3
kalle anka
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Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort.

Werde mich betreffend verlegter Kabel usw. auf die Suche machen, Verwaltung bzw. Elektriker der den Kabelanschluss getätigt hat, um Dir mehr Futter für eine Lösung zu geben. Kann aber einige Zeit dauern, melde mich dann wieder.

Allerdings wurde in einer Eigentümerversammlung vor einigen Jahren das Thema kurz gestreift, da war seitens der Verwaltung von einer Einkabellösung die Rede, wurde aber nicht weiter verfolgt.

An Komponenten denken wir schon an gute Qualität.
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Alt 03.07.2009, 05:09   # 4
King W.
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Zitat:
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Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort.

Werde mich betreffend verlegter Kabel usw. auf die Suche machen, Verwaltung bzw. Elektriker der den Kabelanschluss getätigt hat, um Dir mehr Futter für eine Lösung zu geben.
Ja, mach mal. Die optimale Lösung ist entscheidend von der Struktur abhängig.

Zitat:
An Komponenten denken wir schon an gute Qualität.
Vernünftig. Dann habt ihr auch lange etwas davon.
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Alt 06.07.2009, 14:24   # 5
kalle anka
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Die Nachforschungen gingen doch sehr schnell, aber jetzt haben wir den Salat, d. h., worst case mit komplett hintereinander geschalteten Dosen.

Unsere Verwaltung rät uns inzwischen von der Umstellung ab da sie bei mehreren Objekten dieser Art nur Theater hat. Vorschlag der Verwaltung, wenn Ausstieg aus Kabel, dann zu T-Home von Telekom, was ja auch wieder kostenpflichtig wäre, aber mit Vorteil, nachdem fast jeder Internet hat könnte sich das rechnen, ausserdem kann jeder Eigentümer das Paket wählen das er will. Bei Kabel ist ja mit dem Gemeinschaftsvertrag ein Ausstieg einzelner Eigentümer nicht möglich.

Nach diesen Problemen sehe ich Schwierigkeiten alle Parteien unter einen Hut zu bekommen, ein Beschluss für eine Umstellung müsste "Einstimmig" sein.

Was nun?
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Alt 06.07.2009, 16:03   # 6
King W.
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Zur Umstellung auf das Fernsehen per Internet (T-Home) habe ich hier schon etwas geschrieben.

Scheint nur kaum jemanden zu interessieren

Übrigens: Eine herkömmliche Einkabellösung läßt sich auch in eurem Fall realisieren. Wieso es damit Theater geben soll, leuchtet mir nicht ein. Allerdings sind dabe ein paar Einschränkungen hinsichtlich der Programmvielfalt hinzunehmen. Die deutschen Programme sind aber empfangbar.

Das Ganze funktioniert dann so, daß ein solcher Einschleusverstärker aus einem Basisband (im Fall der deutschen Programme Horizontal/Hochband) die weniger wichtigen Frequenzen herausschneidet, und dafür Transponder anderer Bänder mit deutschen Programmen einfügt. Unten auf der Seite ist eine Liste mit den empfangbaren Programmen. Ich denke mal, weniger als im Kabel ist das auch nicht - im Gegenteil.

Eine solche Einkabellösung ist übrigens bei vielen Anschlüssen mit Abstand der preisgünstigste Weg, SAT-Fernsehen zu empfangen. Der Einschleusverstärker wird nur einmal benötigt und auch nur eine Antenne, egal wie viele Leute daran hängen.

Eventuell müssen die Antennensteckdosen gewechselt werden, wenn sich die jetzt verbauten als ungeeignet erweisen sollten.
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Alt 14.07.2009, 22:21   # 7
kalle anka
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Nach tagelangen Diskussionen zwischen den Eigentümern, bedingt durch die negative Meinung unserer Verwaltung zur Umstellung auf SAT, gibt es keine Mehrheit für diese Umstellung. Schade, damit ist die Geschichte gestorben.
Auf jeden Fall vielen Dank für die informativen Tipps.
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