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| Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Wie sieht das denn aus, wenn vom Dachboden aus je drei Kabel in drei Wohnungen gehen (aktuell mit Kabelanschluss)? Da braucht es neben dem Unikabel-Multischalter (z.B. 5/8 ) der einen Ausgang hat noch drei "Splitter". Ich sah bei einem Unicable-LNB für 4TN dass drei Splitter beiligen. Bei dem Unikabel-MS für 8TN hingegen nicht (obwohl es da noch wahrscheinlicher ist, dass er für bestehende Kabel in mehrere Wohnungen eingesetzt wird). Was sind das für "Splitter"? Speziell für Unicable? Hier ist der LNB, da sieht man ein Bild so eines Splitters (klicken): Sat-Technik... - LNBs... - Unicable LNB (Einkabelsystem) - Inverto Pro UNICABLE Quad LNB 40mm 0,3dB ID 23657 Und was für Satdosen sind das? Spezielle? Hier finde ich drei "Durchgangsdosen": Sat-Technik... • Antennendosen... • vierfach • Seite 1/1 Alle sind "DC-getrennt". Warum ist das angeblich ein Problem? Es sind doch extra Sat-Durchgangsdosen, wofür als Unicable sollten die sonst gut sein? Außer evtl. wenn man an einem normalen Satanschlusskabel mehr als ein Gerät betreiben will. Natürlich kann man dann nur ein Gerät benutzen, bzw. muss die Sender sehen die auf dem aktiven Band des ersten Receivers liegen. Oder könnte es bei diesem Vorhaben noch irgendwelche Probleme geben? Bei der zu Beginn beschriebenen Situation wird dies bevorzugt, da dort alleine nie mehr als an einem TV ferngesehen wird, und so evtl. (solche Kabel sind ja oft nicht mehr heutiger Standard, aber es ist einen Versuch wert) die alte Kabelanschlussverkabelung weiter genutzt werden kann. Z.B. ein Kabel zur Dose ins Wohnzimmer, und von dort geht dann über einen Splitter (*) ein loses Kabel ins Schlafzimmer. *: Sind diese Splitter die man früher für Kabelanschluss genommen hat,das gleiche wie heute bei Unicable? Da hängt unter der UP-Dose der Splitter, und das Kabel läuft lose durch die Wand zum Schalfzimmer. Hier ist übrigens ein Abschlusswiederstand: Sat-Technik... - Antennendosen... - Abschlußwiderstand - Abschlußwiderstand für Sat-Anschlußdosen ID 22419 |
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| | # 5 |
| Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| "BK-Verteiler"? Ein solcher ist in dem System doch gar nicht nötig (?). Es würden die "nackten" Leitungen die in die Wohnungen gehen direkt mit einem Unicable-Multischalter verbunden (Höchstens noch mit Splitter). So wie auch bei Quad/Octo-LNB oder herkömlichen Multischaltern. Alles was da noch an Kabeltechnik (Verstärker...) "rumhängt" würde natürlich nicht weiter verwendet. Wofür sind denn nun die Sat-Durchgangsdosen gedacht? Doch nicht für die zwar mögliche aber einschränkende Methode an ein Kabel zwei Receiver anzuschließen, und einen abzuschalten um auf dem anderen mehr als das gleiche Band zu sehen. -----Doppelpost zusammengeführt am 18.7.2009 um 03:40:19----- OK, da habe ich etwas übersehen. Hier z.B. eine 4x getrennt: Sat-Technik... - Antennendosen... - vierfach - 13 dB Durchgangsdose 4-fach DC-getrennt ID 22416 Eine 3x getrennt: Sat-Technik... - Antennendosen... - dreifach - 10dB Durchgangsdose HQ 3-fach DC-getrennt ID 22415 Aber der Endwiderstand ist der Einzige: Sat-Technik... - Antennendosen... - Abschlußwiderstand - Abschlußwiderstand für Sat-Anschlußdosen ID 22419 Bleiben Enddosen? Aber 4x gibt es dort keine Solche mit der Angabe "getrennt". Oder ist das bei einer Enddose nicht nötig? -----Doppelpost zusammengeführt am 18.7.2009 um 03:42:31----- Ich merke gerade, ich schrieb "alle sind DC-getrennt, warum ist das angeblich ein Problem". Evtl. fiel es ja nicht auf, damit wäre die Antwort auch nicht ganz korrekt -----Doppelpost zusammengeführt am 18.7.2009 um 03:55:56----- Noch etwas: Bleiben die nötigen Splitter. Die sind dort wohl nicht im Angebot? Welche wäre das? Ein spezieller Name mit dem ich suchen kann? Ich finde sie nirgends. Splitter scheinen nicht als getrennt und ungetrennt angeboten zu werden. Aber scheinbar sind Sie "alt" und nur in eine Richtung zu verwenden, und neu und in beide Richtungen. Aber auch da finde ich nur etwas am Rande, keine einzelnen Splitter. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 3.786
| Zitat:
Zitat:
L e e e s e n, das ist doch mit den klassischen 1 GHz-Einkabelsystemen (oder auch den analogen "Einkabellösungen) schon alles erklärt. Auch in diesem Shop wird mit dem Begriff Enddose geschlampt, jede Leitung hat ein Ende, aber eine Stichdose ist keine Enddose!!! Diese Bezeichnung ist nur korrekt für eine intern mit Abschlusswiderstand terminierte Durchgangsdose, wovon heute nur noch ein einziges Modem-Exemplar von WISI im Markt ist. Stichdosen werden nach Abzeigern oder Multischaltern gesetzt und werden nicht terminiert. Sat.-Splitter haben zumeist ohnenhin einen DC-Pass, da muss man nicht lange suchen. Jede normale 3-Loch-Satellitenstichdose hat auf dem F-Anschluss DC-Durchgang und ist daher auch für Unicable tauglich. Dto. Sat-Dreilochdurchgangsdosen mit DC-Pfad. Und dann gibt es noch KATHREIN ESU 33 Durchgangsdose mit Schutzschaltung, die schaltet nach 400 ms ab, wenn ein falsch konfigurierter Receiver mit 18 V-Dauerspannung die Programmwahl der anderen lahmlegen würde. Bei Herstellern wie AXING, Inverto, JULTEC, KATHREIN, oder TechniSat gibt es reichlich Darstellungen von Anlagenbeispielen. x Bevor du dich weiter im Kreis drehst, solltest du mal einige Schaltungsdarstellungen ansehen. LINK: http://www.kathrein.de//de/sat/katal...d/99810947.pdf Da ist mit dem ERA 14 auch ein DC-getrennter Abschlusswiderstand dargestellt. | ||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 551
| Ich werde mal kurz den Thread kapern und eventuell noch mehr Verwirrung stiften. Und zwar wäre es nicht sinnvoller bei einer Verteilung über mehrere Wohnungen die Splitter bereits diodenentkoppelt auszulegen (z.B. Kathrein EBC24)? Dann brauche ich a) bei Wohnungen mit nur einer Dose nicht auf die Dose achten und b) kann es mir nicht passieren dass ein Nachbar an seiner Dose rumschraubt und mir damit den Empfang lahmlegt (ist mir in meiner Wohnung am BK nämlich passiert, Nachbar hat in meiner Abwesenheit renoviert, meinen BK Abgang zerstört und mich so Monatelang vom TV abgeklemmt, bis ein Ersatzkabel von der Eigentümergemeinschaft wieder genehmigt wurde). Daher würde ich alles, was zentral abgesichert werden kann auch absichern. Oder sind die Diodenentkoppelten Splitter für Unicable ungeeignet? polskafan |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 13.11.2008
Beiträge: 58
| Hallo landvoigt, nimm mal einfach dieses Beispiel einer seit Monaten einwandfrei laufenden Unicable-Anlage. Die wichtigsten verwendeten Komponenten sind darin vermerkt. Ich hoffe, es hilft bei der Planung ein wenig weiter! Gruss, FranzP |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 3.786
| Zitat:
Stichdosen nach einem Verteiler sind eine hf-technische Todsünde und im vorliegenden Fall auch pegeltechnisch eine absolute Fehlplanung! Da ist man ewig von der normgerechten Dosenentkopplung von 42 dB auf VHF entfernt und auch die 36 dB für UHF werden nicht annähernd erreicht! Was solls, es ist ein Einfamilienhaus, aber zur Nachahmung für Mehrfamilienhäuser nicht zu empfehlen. Nun ist es sicherlich bequemer nur ein Kabel vom Dach in den Keller zu ziehen. Aber selbst in diesem EFH-Fall hätte ich für die Single-Steckdosen eine klassische Multischalter-Sternverteilung vorgezogen. Da hätte sich sogar eine Matrix von JULTEC (Entwickler der meisten Unicable-Matritzen) angeboten, die wahlweise den Anschluss eines beliebigen Receiceuvers oder eben UniCable-Betrieb zulässt. | |
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| | # 10 |
| Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Ja, "jede Dose" hat eine eiege Zuleitung. Das "Problem ist, an einer Dose werden bisher mindestens zwei Fernseher betrieben. Das Beispiel ältere Frau wo im Wohnzimmer eine Dose UP sitzt, und darunter ein Splitter abgeht mit losem Kabel ohne Dose ins Schlafzimmer (in dem Alter fürchtet man jeden "größeren Eingriff" als ob ein kleiner Schlitz unter sogar schadlos angelöster Tapete das einreißen einer Wand wäre Dies wäre auch bei Sat möglich, aber eben mit Einschränkung. Mit "LNB-Out" auch noch Normgerecht (statt vor der ersten Dose zu splitten). "leeesen" Einmal altes "Einkabel" mit Frequenz X und einmal "Unicable" mit Frequenz Y? Ich habe ja verstanden nur DC-getrennte Dosen zu wählen. Meine Frage bezog sich darauf welchen Zweck Sat-Durchgangsdosen erfüllen die nicht DC-getrennt sind. Denn normales Sat kann ja eigentlich mit Durchgangsdosen nichts anfangen. |
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| | # 11 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 13.11.2008
Beiträge: 58
| Zitat:
1) Die vier besagten Dosen sind keine Stichdosen sondern Enddosen! 2) Um eine klassische Multischalter-Sternverteilung zu den den vier Single-Dosen realisieren zu können hätte ich entweder 4 zusätzliche Leitungen vom Multischalter unter dem Dach in den Keller durch ein 16 mm Leerrohr ziehen müssen (geht wohl kaum, den eine für den aufsteigenden Stamm lag ja schon drin) oder alternativ vier Leitungen der SAT-Ebenen vom LNB plus eine für DVB-T/UKW zum Multischalter im Keller (geht auch nicht in das Leerrohr). Da Aufschlitzen der Wände bzw. Leitungsführung aussen am Haus aus Kostengründen nicht in Frage kam, habe ich diese Lösung gewählt! | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 3.786
| Zitat:
Außer der schon genannten zu geringen Entkopplung führt die Verwendung von Stichdosen zu ungleich höheren Pegeln als an den Durchgangsdosen, durch den fehlenden Abschlusswiderstand können auch Stehwellen auftreten. Ich bleibe dabei: Die FD6 ist eine Stichdose und darf nur nach einem Abzweiger oder einem Multischalter eingebaut werden! Zitat:
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