| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Hallo André, erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Die Komponenten hast du schon gut gewählt, eure Anlage wird damit perfekt funktionieren. Eventuell würde ich an deiner Stelle die etwas größere Antenne nehmen, wenn du genügend Platz hast. Damit gibt es dann etwas mehr Schlechtwetterreserve. Unbedingt nötig ist das aber nicht. Das mit den Videorekordern würde ich mir überlegen. Ein Standard- VHS-Videorekorder hat eine Auflösung, die hinter einem PVR weit zurückbleibt. Gemessen an den heutigen Ansprüchen ist die VHS-Qualität kaum noch akzeptabel, besonders in Verbindung mit einem LCD-Fernseher. Das Hantieren mit den Kassetten ist auch nicht mehr Stand der Technik. Bei einem PVR kannst du, ähnlich wie bei einem Videorekorder, in der Regel ein Programm aufzeichnen und ein anderes sehen. Besonders leistungsfähige Geräte zeichnen sogar 2 Programme auf, während ein drittes betrachtet werden kann. Hierzu gehört der Topfield Masterpiece als SD und der Vantage 8000S als HD-Gerät. Letzterer liefert an einem LCD-Fernseher eine Bildqualität jenseits von gut und böse. Das zieht dir glatt die Socken aus ... Auf einer 500 GB Festplatte läßt sich ungefähr so viel aufnehmen, wie auf 60 Videokassetten! Und bei Bedarf können die Aufnahmen per USB oder Ethernet (nur beim Vantage) auf den PC überspielt und dort weiterverarbeitet werden (Werbeblöcke ausschneiden und auf DVD archivieren). Dagegen sieht jeder Videorekorder alt aus.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 3 |
| Registriert seit: 09.06.2009
Beiträge: 6
| Vielen Dank King W. für die Beiträge im UAS 484 oder doch was anderes, insbesondere von 2007 zum Umrüsten von Kabel-TV auf SAT-TV und Umstellung Kabel auf SAT - welche Receiver? von 2009. Ich selbst habe keine Ahnung von TV-Anlagen und mich nur im Internet etwas informiert. Beim Installieren und Einmessen lasse ich mir von einem Fernsehmechaniker helfen, der aber auch nicht mehr im Beruf steht und laut seiner Aussage nicht mehr auf dem letzten Stand ist. Der Parabolspiegel soll im Garten aufgestellt werden (wegen der Pflanzen Masthöhe ca. 1,5 m, habe aber noch nichts Passendes gefunden) und Astra sowie Eutelsat mittels zweier LNB empfangen. Vorgesehen ist ein Parabolspiegeldurchmesser von etwa 1,2 m. Vor dem Lesen der o. g. Beiträge war an die Kathrein CAS120 gedacht. Im Moment haben wir in unserem (Einfamilien-)Haus 5 Fernsehgeräte im Einsatz, davon 4 mit Analog-Kabel-TV-Anschluss von ursprünglich Bosch, dann ewt, momentan Telekolumbus und ein TV mit DVB-T. Am PC habe ich sowohl analoges Kabel-TV als auch DVB-T. Verlegt sind Koaxkabel mit 4 mm Außendurchmesser. (Leitungsschema als pdf-Datei. Eine TV-Dose ist Durchgangsdose. Die eingetragenen Bauelemente habe ich durch das Kathrein-Programm SAT-Assist erhalten). Für die Internetzugänge nutzen wir im Moment auch den Kabelanschluss. Werden die Programme des (Haupt-)Fernsehgerätes mit integriertem DVB-S 2 an der Durchgangsdose auch dann vom (äußerst selten genutzten) Receiver an der Enddose bestimmt, wenn dieser ausgeschaltet ist? Wie kann die Installation gestaltet werden, um möglicht wenige Kabel aus dem Garten ins Haus führen zu müssen? An einem Fernsehgerät soll ein Programm gesehen und ein zweites aufgezeichnet werden können. Welche Elemente sind mit Stand Juni 2009 zu empfehlen? Dabei geht bei uns Qualität vor Kosteneinsparung. Mit der SAT-Anlage soll auch ein neues Fernsehgerät beschafft werden. Uns gefällt der Loewe Individuell 40 Compose Full-HD+100, Alu-Silber mit Individuell Sound Projector, Aufstellung Floor Stand 5 MPU SP mit motorischer Drehfunktion. Leider bietet Loewe keine Möglichkeit, einen DVD-Player mit an der Säule anzubringen, um Kabelsalat auf dem Parkett zu vermeiden. Auch auf den Subwoofer würden wir wegen der Optik und des Kabelsalats verzichten. Ist eine gleiche oder technisch und optisch höherwertige Alternativlösung zu Loewe bekannt? Mit freundlichem Gruß kle |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Auch dir ein Herzliches Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Um deine letzte Frage gleich zu beantworten: Loewe baut schon feine Fernsehgeräte, mir fallen da nicht viele Hersteller ein, die auf ähnlich hohem Niveau produzieren. Einer davon ist Metz aus Fürth. Der Primus 42 FHDTV ist es sicher wert, in die engere Auswahl zu kommen. Auch TechniSat baut in Staßfurt Fernseher, die sich in keiner Weise verstecken müssen. An dem HDTV 46 fällt in erster Linie das schlichte, aber zweckmäßige Design auf und die eleganten Lautspechersäulen - ohne Verbindungskabel zum Fernseher. Selbstverständlich bei TechniSat ist die Qualität auf höchstem Niveau und die enorme Vielseitigkeit. So verfügt das Gerät z.B. über die automatische Programmlistenpflege isipro. Falls sich mal eine Senderfrequenz ändert, erscheint eine Benachrichtigung auf dem Bildschirm. Dann hat man die Wahl zwischen Programme einsortieren, Programme an die Liste anfügen und Änderungen verwerfen. Beim Einsortieren werden auch die Favoritenlisten berücksichtigt und auf den neuesten Stand gebracht - vollautomatisch und ohne weitere Bedienung. Das lästige Programmsuchen entfällt. SiehFern Info plus, das es auch nur bei TechniSat gibt, ist im Prinzip eine redaktionell aufbereitete Fernsehzeitschrift direkt am Bildschirm. Auf Abruf bekommt man hier Programminformationen, die das übliche EPG weit übersteigen. Die weiteren Eigenschaften möchte ich hier nicht aufzählen, sie können auf der TechniSat-Seite nachgelesen werden. Und die Bildqualität? Die kann man einfach nicht beschreiben, man muß sie gesehen haben. Ich hatte das Vergnügen auf der letzten CeBit und war restlos begeistert. Ach so, noch ein Vorteil: Ein Twin-HD-Tuner und eine 500 GB Festplatte sind direkt eingebaut. Ein externer SAT-Receiver ist damit ebenso wenig nötig, wie ein Video- oder DVD-Rekorder. Das spart den sonst üblichen Kabelsalat. Über eine USB- oder Ethernet-Schnittstelle kann das Gerät bei Bedarf mit einem PC verbunden werden, um Aufnahmen zwischen dem Computer und der Festplatte auszutauschen. Dieses Gerät wäre eindeutig mein Favorit. Das mit der Antenne würde ich mir aber noch einmal überlegen: Für einen Astra/Eutelsat Empfang sind 120 cm eigentlich schon zu viel. Eine solch große Antenne stört die Optik des Gartens, beschert dir eine unnötig hohe Windlast und läßt sich wegen des kleinen Öffnungswinkels nicht einfach einstellen. Bereits mit 60 cm ist der Empfang möglich, 80 cm sind für Astra/Hotbird vollkommen ausreichend, während eine 85er bis 90er Antenne noch eine kleine Verbesserung der Schlechtwetterreserve ergibt. Alles darüber hinaus bringt nichts mehr. Wenn du bei Kathrein bleiben möchtest, ist die CAS 90 richtig, in Verbindung mit zwei UAS 484 LNB. Kathrein baut sehr solide und langlebige Antennen, allerdings schon seit Jahren praktisch unverändert. Damit machst du sicher keinen Fehler. Aber, wie sagt man so schön: Das Bessere ist des Guten Feind. Die LNB's von Hirschmann übertreffen die Kathrein-Produkte sogar noch in einigen technischen Parametern. Die Verstärkung ist etwas höher und das Phasenrauschen geringer. Zwar kein weltbewegender Unterschied, aber immerhin. Für das zweite LNB brauchst du dazu noch diesen Halter. Zweckmäßigerweise entscheidet man sich dann auch für die TDE 88 Antenne von Triax/Hirschmann, bzw. die baugleiche HiQ 88 mit Hirschmann-Aufkleber (sieht m.E. etwas besser aus). Leider werden die Antennen nicht mehr hergestellt, aber SEH hat noch einige. Bei Bedarf einfach anrufen (02323/61887) und fragen, in welcher Farbe, Größe (es gibt auch 110er) und mit welchem Aufkleber noch welche zu bekommen sind. Zur Befestigung kann ich nicht viel sagen. Ganz gut bewährt hat es sich, ein Loch zu graben, ca. 35 x 35 cm und etwa 70 bis 90 cm tief. Dort hinein kommt ein Rohr mit 5 cm Durchmesser, entweder aus verzinktem Stahl, oder aus Edelstahl, ca. 2,50 bis 3m lang, also etwa so etwas. Einer hält das Rohr fest und gerade (Wasserwaage!), während jemand anderes mit Fertigbeton (für ein paar Cent aus dem Baumarkt) das Loch verfüllt. Der Beton wird nur ganz leicht angefeuchtet und kräftig festgestampft. Das Loch dabei nicht ganz bis oben auffüllen, sondern noch Platz für etwas Erde lassen. Damit wird der Beton bedeckt und über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag sollte der Mast bombenfest stehen und man kann die Antenne montieren. Die Frage, mit wie vielen Kabeln es ins Haus geht, hängt davon ab, wo der Router platziert werden kann. Optimal wäre in der Nähe der Antenne eine wettergeschützte Stelle mit Stromanschluß, z.B. ein Gartenhäuschen ein Schuppen oder eine Garage. Antenne und Router müssen mit 8 Kabeln verbunden werden, von dort aus geht es mit nur einem Kabel weiter. Die Frage beantwortet sich jetzt beinahe von selbst: Entweder mit einem oder mit 8 Kabeln, je nachdem, wo der Router ist. Von TechniSat ist ein Router mit Eingängen für 2 Satelliten ganz neu auf dem Markt erschienen. Er ist bei SEH noch nicht gelistet, aber schon lieferbar und telefonisch zu bestellen. Der Rest ist einfach: Vom Router aus geht es mit einem Kabel weiter, zu der Stelle, wo jetzt der EXR 908 ist. Dieser wird durch einen solchen 4-fach Splitter ersetzt. Daran werden die vorhandenen Kabel angeschlossen. Die Durchgangsdose muß durch ein Unicable-taugliches Exemplar ersetzt werden, z.B. diese hier. Die übrigen Dosen können, sofern sie SAT-tauglich sind, wahrscheinlich bleiben. Das müßte man ausprobieren, wobei dir der Techniker sicher helfen kann. Wenn alles installiert ist, können an die Dosen bis zu 8 Receiver angeschlossen werden, wobei Twin-Receiver doppelt zählen. Geeignet sind alle unicable-tauglichen Receiver. Als Twin-HD kommt z.B. der HD-S2 in Frage, oder der Vantage 8000 S. Als HD-Einzelreceiver macht der neue Digit HD 8S eine gute Figur und als Einzelreceiver ohne HD aber gut ausgestattet und mit überzeugender Bildqualität wäre der MF4S, ebenfalls von TechniSat zu nennen. Dann hast du alles Wichtige aus einer Hand, alles paßt perfekt zusammen und das Bedienkonzept ist einheitlich. Und an der Qualität gibt es bei TechniSat, wie gesagt, auch nichts zu kritisieren. Ich hoffe, dir etwas weiter geholfen zu haben. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich. Noch etwas vergessen: In einem Punkt kann ich dich beruhigen: Wenn das Unicable-System richtig aufgebaut wurde, beeinflussen sich die Receiver nie gegenseitig, egal, welcher gerade eingeschaltet ist, oder nicht. Eine gegenseitige Beeinflussung gibt es nur, wenn mehr als 8 Receiver angeschlossen werden, oder bei der Frequenzvergabe während der Installation ein Fehler gemacht worden ist.
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| | # 9 |
| Registriert seit: 09.06.2009
Beiträge: 6
| Hallo King W., der Hinweis zu Technisat war sehr gut. Leider konnte ich das empfohlene TV-Gerät mit Soundprojektor + Bodenständer und Drehantrieb analog Loewe nicht finden. Wir haben uns auch noch einmal bei Metz und Philips umgeschaut. Philips hat einen DVD-Player senkrecht im Soundprojektor eingebaut interessant für uns. Von der Optik her steht bei uns Loewe dennoch nach wie vor an erster Stelle. Wir warten aber noch die Funkausstellung 2009 ab. Beim Stöbern auf den Technisat-Webseiten habe ich die Parabolantenne Technisat GIGATENNE SATMAN 850 olivgrün entdeckt (TechniSat GIGATENNE 850, olivgrün [9728/8882]). Das Olivgrün ist natürlich die ideale Tarnfarbe für die Aufstellung im Garten. Von Technisat wurde mir mitgeteilt, dass zur GIGATENNE statt des neuen TechniRouter 9/1x8 der Multischalter GigaSwitch 9/8 G (TechniSat GigaSwitch 9/8 G [0000/3245]) verwendet werden müsse. Sind diese beiden Produkte zu empfehlen oder ist die etwas robuster ausgeführte HiQ 88 (leider nicht in dunkelgrüner Ausführung) mit Hirschmann CS 40 HiQ Quattro LNB bedeutend besser? Den Antennenmast habe ich heute einbetoniert. Wir gehen entweder mit 2 vieradrigen Multimediakabeln (Rmin 40 mm) oder mit 8 einzelnen Koaxkabeln in Haus zum Multischalter (ca. 12 m). Die Entscheidung soll mein Fernsehmechaniker treffen. Ein Problem drückt mich aber noch. In unserem Haus sind für das bisherige Kabelfernsehen nur einfach geschirmte Koaxkabel mit 4 mm Durchmesser verlegt. Vom Multischalter bis zum neu zu beschaffenden Fernsehgerät ist das Koaxkabel ca. 12 m lang. Das Kabel führt unter Putz, leider nicht in einem Rohr, durch zwei Räume, die erst zu Premiumpreisen tapeziert wurden. Muss ich die Wände wieder aufstemmen und neu tapezieren lassen, um zweifach geschirmtes Premium-Koaxkabel mit 7 mm Durchmesser zu verlegen, wenn ich HDTV nutzen möchte? Mit freundlichen Grüßen kle |
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| | # 10 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| @ kle: Also bei dem Preis kannst du auch die TDE lackieren lassen - wenn das matter Lack ist gibt es auch keine Probleme. Da hast du ja quasi 150 "Luft". Dann ist auch gleich der Feedarm dunkelgrün und kein Logo mehr drauf. Warum der neue Technirouter für 2 Sat Positionen nicht funktionieren soll ist mir ein Rätsel, ich vermute aber mal der Techniker hat da irgendwas verdreht. Ein "normaler" Unicable Router wäre für 2 LNB tatsächlich nicht geeignet |
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| | # 11 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Wer hat dir das mit der Gigatenne denn erzählt? Natürlich paßt der neue 9x1 TechniRouter an diese Antenne. Mit der Farbe hast du Recht: Dunkelgrün ist im Garten wirklich weniger auffällig. Die TechniSat-Antennen habe ich bislang nur selten verbaut, sie sind m.E. ziemlich teuer. Die große Mehrheit bevorzugt die TDE's und die Hirschmann-LNB's. Wie grimreaper schon sagte, sie ist deutlich günstiger und kann für den Differenzpreis umlackiert werden (keinesfalls mit glänzendem Lack!). TechniSat bietet aber, ebenso wie Hirschmann und auch Kathrein Qualität auf höchstem Niveau - und zwar durchgängig bei allen Produkten. Klingt vielleicht jetzt überheblich, aber an "Made in Germany" ist immer noch was dran. Wenn dir die Antenne gefällt, nimm sie ruhig. Bedenken habe ich nicht. Du schreibst, mit 8 Kabeln ins Haus "zum Multischalter" gehen zu wollen. Der GigaSwitch 9x8G, übrigens ein ausgezeichneter Schalter, verlangt aber zwingend eine sternförmige Verteilung des Satellitensignals. Twin-Receiver benötigen sogar zwei Leitungen, wenn man alle Vorzüge dieser Receiver auch nutzen möchte. Diese Topologie trifft auf deine Anlage aber nicht zu. Spätestens an der Durchgangsdose gibt es mit dem GigaSwitch unausweichlich Schwierigkeiten. Der TechniRouter arbeitet nach einem anderen Prinzip, da spielt die Art der Kabelverlegung keine Rolle. Einziges Kriterium: Das Kabelnetz muß aus SAT-tauglichen Komponenten bestehen. Auch die Twin-Receiver werden mit nur einem Kabel angeschlossen, bekommen aber zwei Frequenzen zugeteilt. Wenn du fünf Fernseher im Einsatz hast, können folglich maximal drei Twin-Receiver und zwei Einzelreceiver angeschlossen werden. Das 4mm Kabelfernseh-Kabel hat eine etwas höhere Dämpfung als das 7mm Kabel. Das begrenzt die möglichen Leitungslängen. 10 - 12m sind aber machbar. Der TechniRouter ist ja gerade für diesen Verwendungszweck konzipiert worden, also bestehende Anlagen, mit meist nicht optimalem Kabel, umrüsten zu können. Das Signal wird deshalb vom Router, bevor es ausgegeben wird, erst einmal kräftig verstärkt. Man kann noch ein Übriges tun und den Receivern an den längsten Kabeln die niedrigsten Frequenzen zuordnen. Je niedriger die Frequenz, desto weniger wirkt sich die Kabeldämpfung aus. Noch ein Wort zu den Kabeln: Normale, PVC-isolierte Kabel eignen sich nicht sehr gut für die Außenverlegung. Dieser Kunststoff wird mit der Zeit durch Wettereinflüsse spröde und brüchig, so daß es nach ca. 10 Jahren ausgewechselt werden muß. Besser ist auf jeden Fall das PE-isolierte SPOAX 111 von Spaun, Art.Nr. 860021. Dieses Kabel kann bei SEH bestellt werden. Etwas Lieferzeit ist aber einzukalkulieren, weil das Kabel nicht zum normalen Sortiment gehört und erst besorgt werden muß. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich.
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| | # 12 |
| Registriert seit: 09.06.2009
Beiträge: 6
| Herzlichen Dank für die schnellen Antworten von King W. und grimreaper. Der 9/1x8 G kann auch mit der Technisat GIGATENNE SATMAN 850 und den zugehörigen 2 x UNYSAT Universal Quatro-LNB betrieben werden. In unserem Haus ist das Koaxkabel gem. Bild in der Anlage aber sternförmig verlegt und nur in einem Zweig eine zusätzliche Reihenschaltung (Teil-Einkabelsystem). Deshalb soll wohl lt. Technisat-Berater der 9/1x8 für unsere Verkabelung nicht geeignet sein. Als Laie habe ich der Bedienanleitung http://www.technisat-daun.de/downloa...9-1x8_6767.pdf, insbesondere S. 8 (Anlage), ebenfalls entnommen, dass ausschließlich Einkabelnetze möglich sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich irre und auch Kombinationen von Stern- und Einkabellösungen möglich wären. Wie schon gesagt, steht Qualität im Vordergrund. Bei seh würde die Kombination Hirschmann Hit FESAT 88 HIQ + 2 Stück Hirschmann CS 40 HiQ Quattro LNB + Feedhalter 2-fach x°, Triax, Alu, DFH-1, Flexibloc 325,60 Euro kosten. Dazu kommt der Aufwand für Spritzen mit dunkelgrüner Farbe. Die Kombination Technisat GIGATENNE SATMAN 850 incl. 2 x UNYSAT Universal-Quatro-LNB wird für knapp 250 Euro angeboten. Dabei kann ich mir das Umspritzen in grün ersparen. Ein riesiger Stein ist mir vom Herzen gefallen, dass ich wahrscheinlich auf das Aufstemmen der neu tapezierten Wände verzichten kann. Kann eventuell auch ein Verstärker zwischen Multischalter und TV vorgesehen werden? Mit freundlichen Grüßen kle |
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| | # 13 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Der Unicable Router kann auch in einer reinen Sternverkabelung verwendet werden. Dann muss man das Signal nur auf die einzelnen Kabel auftrennen. Dafür gibt es die passenden Splitter von 2 bis 8fach: Splitter, SV-800F, 8-fach - Elektrokleinteile - SEH Produkte Detail Man kann, wenn das notwendig ist sogar einen Teil des Hause über den Gigaswitch versorgen und den Rest über den Unicable Router, hatten wir hier im Forum auch schon den Fall. Der Vorteil wenn du Unicable verwendet ist, das du an jeder der vorhandenen Dosen auch einen Twinreceiver verwenden kannst. Nicht an allen gleichzeitig, wegen der maximal 8 Frequenzen (Tuner) aber es geht. Das kann der Gigaswitch nicht und du müsstest dann an die Twinreceiverdosen noch eine zweite Leitung legen. |
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| | # 14 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Richtig. Die Netztopologie ist beim Unicable-System egal. Es funktioniert sowohl bei Stern- wie auch bei Reihenschaltung und auch bei einer beliebigen Kombination aus beiden. TechniSat bietet den Router für einen Satellit auch in der Version 5/2x4 an. Ob es ein ähnliches Gerät, d.h. einen 9/2x4-Router auch gibt, oder ob ein solcher geplant ist, weiß ich nicht. Der Vorteil wäre, daß ausschließlich die niedrigeren Frequenzen genutzt werden und sich die Kabeldämpfung weniger stark auswirkt. Normalerweise sollte es aber mit dem 9/1x8 auch keine Probleme geben. Ich versuche mich auch mal an einer Skizze, wie ich mir die fertige Anlage vorstelle. Bitte etwas Geduld. Edit: Schon wieder da! Habe mal deine Zeichnung als Basis genommen ... Vorschlag1: Einsatz des Routers als Grundgerät und des Giga-Switch als Kaskade (umgekehrt funktioniert es auch). Versorgung aller Anschlüsse, außer des Anschlusses mit der Durchgangsdose über den Giga-Switch, die Durchgangs- und die Enddose werden über den Router versorgt. Vorteile: Es werden nur die drei niedrigsten Frequenzen des Routers genutzt --> weniger Kabeldämpfung, das dünne Kabel macht keine Probleme und es muß auch kein Kabel ausgewechselt werden. Der PC wird über den Giga-Switch versorgt --> die eingebaute Karte kann weiter verwendet werden. Nur bei Versorgung durch den Router sind unicable-taugliche Receiver erforderlich, an den anderen Stellen können beliebige Receiver eingesetzt werden. Nachteile: Es ist teurer, es wird deutlich mehr Kapazität installiert, als erforderlich ist und die gesamte Anlage verbraucht etwas mehr Strom. Vorschlag2: Ausschließlicher Einsatz des Routers. Vorteile: Es ist im Wesentlichen nur ein Gerät erforderlich, die Kosten sind geringer, der Stromverbrauch ebenfalls. Bei ordentlichem Aufbau und geschickter Frequenzvergabe ist die Versorgung aller Abnahmestellen trotzdem gewährleistet. Nachteile: Unicable-taugliche Karten sind bislang noch nicht auf dem Markt (sollen aber laut TS kommen), am PC könnte vorübergehend nicht so ohne weiteres über die Antenne ferngesehen werden. An allen Abnahmestellen sind unicable-taugliche Receiver erforderlich. Dieser "Nachteil" ist in deinem Fall aber keiner: Die avisierten MF4-S sind unicable-tauglich. Bei dem Loewe-Fernsehgerät, falls es einen eingebauten SAT-Receiver hat, müßtest du dich mal erkundigen, ob er unicable-tauglich ist. Auf der Herstellerseite finde ich dazu leider keine Infos. Welche Variante für dich optimal ist, entscheide bitte selbst. Funktionieren wird es so oder so. ________________________________________ Kleiner Hinweis noch: Die Internet-Seite von SEH wird gerade renoviert. Dort sind noch einige alte Produkte zu finden, die schon nicht mehr lieferbar sind, während einige neuere Sachen noch fehlen. Es ist halt eine kleine Firma, da mangelt es etwas an Kapazität um den Internet-Auftritt optimal zu gestalten. SEH kann aber ausnahmslos alle Produkte von Spaun, TechniSat, FTE und anderen namhaften Firmen liefern. Wenn du etwas auf der Seite nicht findest, einfach telefonisch bestellen (02323/61887). Die Firma ist sehr kundenorientiert und kooperativ, übrigens auch dann, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie es soll und reklamiert werden muß.
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Das machen wir doch gerne. Ich hatte mir für heute vorgenommen, mal meinen PC aufzuräumen, überflüssiges Zeugs zu löschen, Datensicherung anzufertigen usw. Im Hintergrund lief das Forum mit, wo ich dann mal ab und zu hereingeschaut habe. Selbstverständlich beantworte ich dann auch die ankommenden Fragen. (die meisten jedenfalls) Das ist aber nicht jeden Sonntag so.
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| | # 17 | |
| Threadstarter Registriert seit: 08.06.2009
Beiträge: 4
| Zitat:
bei meinen Schwiegereltern haben wir jetzt die erste SAT-Anlage installiert. Eine Schwaiger (by Triax) 80 cm Antenne mit Quattro LNB mit integriertem Multischalter (Schwaiger). Dazu 2 x Comag SL45 SAT-Receiver mit HDMI und natürlich 4-fach abgeschirmtes Kabel. Das Einstellen der SAT Antenne ging relativ schnell, da ich mir die Ausrichtungsdaten vorher aus dem Netz besorgt habe. Bei der Signalstärke haben wir 92% und bei der Qualität 80% erreicht. Das Bild ist absolut erste Sahne, super klar und kein "gekrissel" wie beim Kabelanschluß. Mit der Installation einer SAT-Anlage für unser Haus, wird es noch ein wenig dauern, da ich mich noch nicht für einen bestimmten Receiver entscheiden konnte. Ich suche ja einen Twin-Receiver mit dem man gleichzeitig 1 Programm schauen und ein anderes Aufzeichnen kann. Der Comag PVR 2/100CI hat zwar diese Funktion, aber keinen HDMI Anschluss, aber ist preislich (ca. 190 Euro) sehr interessant. Ist es für einen LCD Fernseher ausreichend, wenn man ihn über SCART anschließt? (HD-Qualität muss nicht unbedingt sein) So das war´s erst einmal mit den aktuellen Infos. Tschau und ein schönes Wochenende. André | |
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| | # 18 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Hallo André, erst einmal vielen Dank für die Rückmeldung. Du bist zwar nicht der erste, der von einer deutlichen Bildverbesserung gegenüber dem Kabelanschluß spricht, aber das ist offensichtlich eine Tatsache, die man nicht oft genug wiederholen kann. Zitat:
Der Grund: Die SCART-Schnittstelle kennt keine Digitalübertragung, die Bildsignale müssen vom Receiver erst analog gewandelt werden, bevor sie ausgegeben werden können. Der LCD wandelt diese Signale wieder zurück und rechnet sie auf seine native Auflösung hoch. Daß dabei die Bildqualität leidet, liegt auf der Hand. Der Schwachpunkt ist dabei der D/A Wandler im Receiver. Wenn der Hersteller hier spart, hast du mit einem LCD schlechte Karten. Bei einem Röhrenfernseher wirst du hingegen kaum einen Unterschied sehen, diese Fernseher werden ja immer analog per SCART angesteuert. Einen Receiver ohne HDMI neu zu kaufen, kann ich dir nicht guten Gewissens empfehlen, jedenfalls dann nicht, wenn du einen LCD daran betreiben möchtest. Vielleicht wäre es eine Alternative, einen preisgünstigen HD-Receiver anzuschaffen, mit einer USB-Schnittstelle. SEH hat gerade einen im Angebot, den ich auch schon an anderer Stelle vorgestellt habe. Guggste hier. Der Receiver verfügt auch über eine USB 2.0-Schnittstelle, dort kann man eine externe Festplatte oder einen USB-Stick anschließen - und natürlich darauf aufnehmen. Offiziell darf dieses Feature allerdings nicht beworben werden (wegen der Gema-Gebühren, die sonst das Gerät erheblich verteuern würden). Einen Hinweis auf die Aufnahmemöglichkeit wirst du deshalb auf dem Prospektblatt vergeblich suchen. Als Einzelreceiver kann dieses Gerät allerdings nur das per USB ausgeben, was auch gesehen wird. Hier kann man sich aber mit einem billigen Zweitgerät behelfen, oder ein anderes Fernsehprogramm an einer anderen Stelle betrachten. Ich denke, das ist ein ganz guter Kompromiß: Du hast eine Aufnahmemöglichkeit und ein HD-Bild in überzeugender Qualität - und zahlst dennoch nicht viel mehr, als für einen normalen Receiver ohne HD-Möglichkeit.
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| | # 19 |
| Registriert seit: 05.08.2008
Beiträge: 11
| So, es ist geschafft!! Habe an diesem Wochenende die komplette SEH-Anlage: Triax-Antenne, MTI-LNB Quattro, Unicable-Technirouter 5/2x4G, Unicable-Dosen, Rechnisat-Digicorder HD-S2plus sowie 5x Smart MX04plus HDMI installiert und will berichten. Als blutiger Laie hat mir vor allem die Ausrichtung der Antenne Sorgen gemacht. Ich hatte mir wie früher einen kleinen Röhrenfernseher und einen der neuen Smart's mit aufs Dach genommen. Hatte lange versucht, ein Bild zu kriegen. Wußte nicht, an welchen der 4 Anschlüsse am Quattro-LNB ich das Signal abgreifen sollte, Habe dann H/H genommen, ging recht und schlecht. Dann aus Verzweiflung ein Single-Universal-LNB reingehängt, Signalstärkefenster im Menü des Smart gesucht und Antenne so gut es ging ausgerichtet (90%/88%). Dann Quattro wieder reingehängt und mit 4in1Kabel zum Techirouter. Terrestrisch mit eingespeist und ab ins Wohnzimmer zum Technisat Twin Receiver. Dort Setup mit Scan der Kanäle, zugewiesen, kein Problem, Bild wie Postkarte. Aber dann, die Smart's in den Nebenräumen: Ich habe jeweils drei bzw. vier Dosen an einer Leitung. Die Zuweisung der Kanäle war für mich echt problematisch. LNB-Typ auf Unicable A gestellt, Versorgungsspannung ein, aber dann das Suchen der Kanäle... ich mußte ja nicht nur die Kanäle, sondern auch noch die Center-Frequenz waren bei jedem Receiver einzustellen, da hatte ich mich wohl zu blöde angestellt, hat einen halben Tag gedauert, bis ich es, wohl eher zufällig, raus hatte. Vielleicht können die Cracks ja zu dem Thema noch mal detailliert was posten. Nun geht erstmal alles, vom Digicorder muß ich esrmal das dicke Buch lesen. Besonderen Dank an dieser Stelle an King W. für die Hilfe und Konfiguration der Anlage und an SEH für die prompte Lieferung. Wobei der nachgeschaltete Splitter net funzt, wenn ich den an den einen Ausgang des Routers hänge, haben alle durchgeschleiften terrestrischen Sender ein totales Grizzelbild ![]() Hatte aber noch den alten normalen Splitter, der tut es erstmal. Kann nun also Kabel kündigen Viele Grüße aus dem Norden!!! |
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| | # 20 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Ich habe zu danken, für die nette Rückmeldung und den ausführlichen Bericht. Nun ja, wenn man es noch nie gemacht hat, kann es beim Aufbau einer Antenne schon mal passieren, daß es an der einen oder anderen Stelle etwas hakt. Aber es ist hinzukriegen und du hast es ja auch geschafft. Ich habe auch, ehrlich gesagt, nichts anderes erwartet. Zitat:
Zitat:
Die Bildqualität und die Bedienung im laufenden Betrieb sind ja bei Smart ganz OK, aber die erstmalige Einstellung geht nicht so spielend einfach wie bei TechniSat. Ich denke, das kann man auch nicht erwarten bei einem Receiver, der nur 1/10 dessen kostet, was für den TechniSat hinzublättern ist. Gemessen am Preis ist der Smart jedenfalls ein guter Kauf. Zitat:
Hast du den Verteiler von FTE genommen? Normalerweise funzen die Sachen von FTE immer gut - aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Splitter habe ich selbst schon mehrfach verbaut und noch nie Probleme gehabt. Vielleicht ist das Teil ja mal heruntergefallen und kaputtgegangen. Ruf einfach mal bei SEH an (02323/61887) und schildere den Fall. Vielleicht schickt dir Herr Hampel einfach einen neuen Splitter. Ob er den alten zurück haben will, weiß ich nicht, das Porto wäre ja schon fast teurer, als das Teil selbst. Zitat:
Viel Spaß beim Fernsehen mit deiner neuen Anlage - und ohne Kabelgebühr.
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