| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.842
| Hallo und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Endlich mal was Einfaches. So, wie du dir das vorgestellt hast, funktioniert es auch, es ist aber die Frage, ob es auch so sinnvoll ist. Der Grund ist der später nachzurüstende Multischalter. Der müßte dann quad-tauglich sein, oder du müßtest später dann das LNB wechseln. Quad-taugliche Multischalter mit nur 4 SAT-Eingängen, also für einen Satellit, werden nur von wenigen Firmen angeboten - und sie sind teurer als herkömmliche Multischalter. Mir selbst ist nur Spaun als Hersteller bekannt, selbst eine so renommierte Firma wie TechniSat hat solche Schalter nicht im Programm. Deine Vorstellung ist dann richtig, wenn du jetzt, was in der Phase als Bauherr nur allzu verständlich ist, etwas Geld sparen willst. Später müßtest du es aber mit deutlichen Zinsen wieder ausgeben. Ich schlage dir mal für beide Möglichkeiten etwas vor: Vorschlag 1 mit Quad-LNB Antenne: Triax Alu, wahlweise in hellgrau, anthrazit oder ziegelrot LNB: MTI Supreme-Blue Quattro-Switch Kabel: Klasse A, 4-fach geschirmt * F-Stecker: 7mm, vergoldet ** Antennensteckdosen: 2-fach oder 1-fach, je nach Bedarf Vorschlag 2 mit Multischalter wie oben, jedoch LNB: MTI Supreme-Blue Quattro, anstelle des Quattro-Switch Multischalter: FTE MFP-8, zusätzlich Befestigung Dachsparrenhalter: Aufdach, variabel *** dazu: Mastdichtung und Kunststoff-Dachpfanne rot oder schwarz **** Ich hoffe jetzt mal, nichts vergessen zu haben. * Es gibt auch günstigeres Kabel, aber hier bitte nicht sparen, besonders dann nicht, wenn mal ein Funktelefon "Siemens Gigaset" zum Einsatz kommen soll. Eine unzureichende Abschirmung des Kabels kann sonst Empfangsstörungen verursachen. ** Die vergoldeten Stecker sind glatter, lassen sich leichter aufdrehen. korrodieren nicht und geben besser Kontakt. Der Aufpreis gegenüber normaler Ware ist gering, deshalb sollten sie bevorzugt werden. Eine unbedingte technische Notwendigkeit dafür besteht aber nicht. Du benötigst 12 (32) Stück ohne (mit) Multischalter. Dabei habe ich die Stecker für die Verbindungskabel von den Antennensteckdosen zu den Receivern bereits mitgerechnet. Diese Verbindungleitungen werden üblicherweise selbst gefertigt, aus einem Stück Antennenkabel und zwei F-Steckern. *** Bei der Montage bitte unbedingt darauf achten, daß die Schraube an der Verbindungsstelle Mast <-> Rahmen extrem fest angezogen werden muß, damit sich der Mast nicht selbständig macht. Am besten nimmt man einen 19er Ringschlüssel und betätigt ihn mit dem Fuß. So mache ich es jedenfalls immer. **** Die Dachpfanne paßt nur, wenn dein Dach mit "Frankfurter Pfannen" gedeckt ist. Bei anderen Pfannen nimm entweder eine Bleipfanne, oder besorge dir von deinem Dachdecker eine Pfanne mit Mastdurchgang. Noch ein kleiner Hinweis: Es empfiehlt es sich, die Antenne zum Schutz vor Blitzeinschlag vernünftig zu erden. Dazu wird eine solche Erdungsschelle am Mast befestigt und ein 16 mm² Kupferkabel von dort auf direktem Weg zum Erdanschluß im Keller geführt. Im Zweifel bitte einen Elektriker fragen. Ich hoffe, du kannst mit meinen Tips etwas anfangen. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 5 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Es gibt auch Multischalter mit Stromsparfunktion. Die schalten sich dann in Standby wenn alle Receiver aus sind - weil dann braucht das LNB ja keinen Strom mehr. Die Multischalter von Spaun können das zum Beispiel, die sind aber ungefähr 50 teurer als der von FTE - das muss man ja auch erstmal wieder einsparen. 5x 8, Spaun SMS-5808 NF - Multischalter - SEH Produkte Detail (da könnte auch ein Quad LNB verwendet werden) Wenn das Haus noch in der Planung ist, wäre es für die spätere Verkabelung hilfreich, wenn ausreichend große Leerrohre verlegt werden, im Idealfall könnt ihr dann 2 oder 3 Leitungen in jedes Rohr ziehen und dann passt auch in die Einliegerwohnung ein Twinreceiver. |
|
| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 07.06.2009
Beiträge: 6
| Hallo Ihr zwei, Ok, die Fakten habe ich verstanden. Ich habe nochmal überlegt, und ich denke ich werde mich nun doch für King W´s Variante I entscheiden. Denn wenn ich tatsächlich in 8-10 Jahren nochmal erweitern möchte, kann ich ja dann einen Multischalter für 80 E + halt noch einen einfachen 4 fach Quattro LNC für 26 E kaufen und habe dann auch wieder neuere Teile verbaut. Ist vom Invest her ja dann auch überschaubar. Zum Thema Einbinden einer evtl terrestrischen Antenne: das könnte ich ja auch mit einer Einschleusweiche für unter 10 E erledigen, habe ich hier irgendwo mal gelesen. Stimmts ? Viele Grüsse mag |
|
| | # 7 |
| Registriert seit: 08.06.2009 Ort: Rheinland
Beiträge: 18
| Also,... ich persönlich würde dir empfehlen, einen Multischalter zu betreiben! du bist wesentlch flexibler was die Zukunft angeht. Schnell mal noch nen Kabel angeschlossen z.b. im hobbyraum etc. Des weitern ist hier die Frage nach dem Radio!?!? Nutzt du eins? wenn ja würde ich noch eine UKW antenne aufs Dach machen. Diese muss dann auch in den Multischalter eingespeist werden. Alternativ gibt es dach auch Quad-LNBs mit UKW eingang! Halte ich aber nicht viel von! Wie oben schon genannt, würde ich von jedem Raum unters Dach oder da wo der Multischalter hin soll ein Leerrohr oder ein Sat-Kabel legen! Das macht dir die Zukunft leichter. Man verlegt nie wieder so einfach Kabel wie im Rohbau! Ich spreche aus erfahrung!!! Von den Materialien liest sich es oben sehr angenehm. Verzichter hier unbedingt auf billige Baumarkt Teile. Zum anderen sind Kleinteile wie Stecker, Verbinder (nicht benutzen wenn nicht unbedingt nötig) etc. in Baumärkten übertrieben teuer. Gehe da lieber in ein Fernseh oder Sat-Fachgeschäft. Die Frage ist, ob vergoldete Stecker sein müssen! Mus jeder selber entscheiden. ich habe noch nie welche verwendet und meine Kunden sind zufrieden! |
|
| | # 8 | ||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.842
| Danke @tom, guter Beitrag. Zitat:
Das mit dem Spaun-Schalter stimmt, der hat eine extra Sparfunktion. Wenn, z.B. nachts, kein Receiver betrieben wird, unterbricht er die Stromzufuhr zu den LNB's. Das spart, je nach Fernsehgewohnheit, ca. 20 kW/h an Strom, vielleicht auch noch etwas mehr. Aber bis 50 eingespart sind, das dauert ... Zitat:
Mit einer solchen Einschleusweiche funktioniert es zwar, aber immer nur für ein Kabel. Diese Lösung kann man vertreten, wenn das Radio nur an einer Stelle betrieben werden soll. Für alle Kabel müßtest du 4 von den Dingern einsetzen, für den Preis kannst du dann schon bald den Multischalter finanzieren - und wenn du mal später ausbaust, kannst du alle Einschleusweichen wegwerfen, weil der MS diese Aufgabe übernimmt. Das Teil eignet sich ganz gut als Notlösung in einer bestehenden Anlage, aber doch nicht bei einer Neuinstallation. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Aber das allein soll kein Grund sein. Crimpzange und Crimpstecker geht zwar noch einfacher, aber das lohnt für die paar Verbindungen nicht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | ||||||
|
| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 07.06.2009
Beiträge: 6
| Ich Dank Euch für die Infos. Den Vorschlag mit den Leerrohren werde ich auf jeden Fall beherzigen (bzw habe es grossteils bereits getan, die Decken haben wir letze Woche betoniert...) Zum Radio: wir haben in unserem alten Haus irgendwann die Dachantenne abgeklemmt und Radio nur noch über den Receiver gehört. Hat eigentlich auch ganz gut geklappt. Vmtl werden wir jetzt aber doch wieder eine kleine UKW Ringantenne an den Satellitenhalter klemmen und in 1 Kabel einschleusen. Die Teile sind bestellt, bis ich wirklich anschliesse dauerts wohl noch ne Weile: Einzug an Weihnachten ! Eins noch: muss ich irgendwas besonderes beachten, um HDTV-fähig zu sein ? Grüsse magellan |
|
| | # 11 | |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Zitat:
Beim Receiverkauf lohnt es sich aber noch bis Weihnachten zu warten - teurer werde die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Noch dazu wollen die privaten Fernsehsender zwar bald HDTV anbieten, wie da die Verschlüsselung aussieht, ist aber noch unklar und wenn es dumm kommt müssen da neue Receiver ran | |
|
| | # 12 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.842
| Das mit dem Verschlüsseln sollten sich die Privaten gut überlegen. Es gibt ja reichlich freie Programme. ARD und ZDF wollen, nach meinem Wissen, im August ins HD-Fernsehen einsteigen und werden natürlich nicht verschlüsseln. Hier in Deutschland hat die Verschlüsselei keine große Tradition, das sieht man an Premiere, die ständig am Rand der Pleite herumkrebsen. Man stelle sich nur vor, es würde den Hackern gelingen, die Premiere-Verschlüsselung wieder zu knacken. Wahrscheinlich war es das dann ... Wie gesagt, da würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Man kann ja einen Receiver mit einem Common-Interface kaufen. Falls wirklich verschlüsselte Programme gesehen werden sollen, läßt sich dann mit einem passenden Modul und der Karte des Programmanbieters der Receiver weiter benutzen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 13 |
| Registriert seit: 20.04.2007 Ort: Harz
Beiträge: 2.741
| Naja, die Privaten werkeln ja gerade mit CI-Plus rum und das lässt sich ja gerade nicht mehr mit herkömmlichen Receivern verwenden, gerade weil die Angst um die Datensicherheit haben... siehe: c't - - RTL und Vox künftig auch in HD [2. Update] heise online - 08.06.09 - Receiver für neues HDTV-Paket |
|







Aber das allein soll kein Grund sein.