von Kabel zu Sat


Alt 31.05.2009, 15:58   # 1
dd2ren
 
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Hallihallo erstmal ... bin noch neu auf Netzwelt


Ich bräuchte mal bitte paar kleine Informationen beim Kauf einer Sat-Anlage.

Der Empfang sollte nicht bei bißchen Regen oder kleinem Sturm immer weg sein

Ich habe mich ja schon gestern Abend hier durch das Forum gewühlt und bin auf folgende Komponenten gestoßen.


Schüssel : TDE-88
LNB : Hirschmann CS 40 HiQ Quad-Switch LNB
Kabel: Koaxkabel, 1.1mm, 16dB, 4-fachgeschirmt, lfm, HDTV
F-Stecker : F-, 7.0mm, FF-0, verg


Mehr ist es noch nicht geworden.
Wichtig ist mir erstmal die Grundlage vom Dach nach unten. Die Receiver stehen noch nicht fest,kommt auch auf meinen zukünftigen Fernseher an.

Es sollen insgesamt mal 4 Receiver daran betrieben werden, soll aber auch Zukunftssicher ( Erweiterbar) sein.

Nun habe ich gelesen das die TDE-88 nicht mehr hergestellt wird sie aber bei SEH noch angeboten wird. Bekommt man die wieder ? oder gibt es eine gleichwertige Schüssel ?

Sie soll auf dem Dach angebracht werden wo eine Halterung schon vorhanden ist .

So mehr fällt mir gerade dazu nicht ein.


Über eine kleine Beratung würde ich mich freuen.



Danke im Vorraus


René
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Alt 31.05.2009, 17:07   # 2
dd2ren
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Die Schüssel wird reinweg nur für Astra benötigt. und was mir wichtig ist das auch bei einem kleinen Sturm wenigstens noch was zu erkennen ist.
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Alt 31.05.2009, 19:22   # 3
King W.
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Zitat:
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Hallihallo erstmal ... bin noch neu auf Netzwelt
Schön, daß du uns gefunden hast - Herzlich Willkommen hier im Forum! :liebegru:
Zitat:
Ich bräuchte mal bitte paar kleine Informationen beim Kauf einer Sat-Anlage.
Gerne.

Mit deiner Auswahl beweist du, daß es dir in erster Linie auf optimale Qualität ankommt und daß du auch bereit bist, etwas mehr dafür zu bezahlen.

Diese Einstellung ist genau richtig: Die Anlage wird viele Jahre tadellos funktionieren und zwar auch bei stärkerem Regen, wenn andere Schüsseln schon die Segel streichen müssen. Allerdings - ein Leichtgewicht ist diese Schüssel nicht und muß deshalb auch ordentlich befestigt werden. Die Halterung sollte schon stabil sein. Weil du stürmisches Wetter explizit erwähnst, vermute ich mal, daß du aus einer Gegend kommst, wo starker Wind keine Seltenheit ist. Da ist eine sehr solide Halterung ein unbedingtes Muß.

Dein Sinn für Qualität wird aber sicher nicht auf dem Dach beendet sein. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß dein zukünftiger Fernseher mindestens "HD-ready" oder sogar "Full-HD" sein wird. Da muß ein adäquater HD-Receiver her, sonst ärgerst du dich später. Erste Wahl ist hier der "Platzhirsch" Vantage 8000 S. Der zaubert dir Bilder auf den Schirm, da zieht es dir glatt die Socken aus ... Noch sind die Angebote an HD-Sendern zwar begrenzt, aber im August werden es mehr, denn dann steigen ARD und ZDF mit ein.

Durch den Einbau einer Festplatte, z.B. dieser hier potenziert sich der Nutzen des Receiers noch: Bild-in-Bild, um z.B. während der Werbung ein anderes Programm zu sehen, ohne Gefahr, etwas zu verpassen, zeitversetztes Fernsehen, ein Programm aufnehmen und so lange ein anderes ansehen oder Radio hören - alles kein Problem. Dieser Receiver muß aber zwei Anschlüsse bekommen, um wirklich vollen Nutzen daraus ziehen zu können. Das solltest du bei der Planung der Anlage direkt berücksichtigen. Wenn du Receiver und Festplatte bei SEH bestellen möchtest, bekommst du auf Wunsch und kostenlos die Platte direkt eingebaut. Für die übrigen Stellen reicht in der Regel

Es ist deshalb durchaus nicht falsch, von vornherein überall dorthin ein Kabel zu legen, wo mal ein Fernseher stehen könnte, und an die "wichtigen" Stellen direkt zwei Kabel für mögliche Twin-Receiver. Da wird es mit 4 Anschlüssen schnell eng. Mein Vorschlag deshalb: Montiere statt des QUAD ein Quattro-LNB und einen guten Multischalter. Dieser Schalter funktioniert einwandfrei, hat mit 8 Ausgängen genügend Reserve und ist nicht zu teuer. Noch einen Tick besser ist der Spaun SMS-5808 NF. Der ist in Puncto Signalverarbeitung, ebenso wie der FTE, auf einem sehr hohen Level, bietet aber noch zusätzlich eine Stromsparschaltung, welche die Stromversorgung des LNB unterbricht und die internen Verstärkerstufen abschaltet, wenn kein Receiver eingeschaltet ist. Da amortisiert sich der Mehrpreis nach einiger Zeit wieder durch den eingesparten Strom. Ob dir das der Mehrpreis wert ist, entscheide bitte selbst. Tadellos funktionieren werden beide Schalter.

Übrigens - als Netzwelt-Leser bekommst du bei SEH noch etwas Rabatt, so ca. 4 - 5%, je nach gekaufter Ware. Bei Bestellung übers Internet einfach "Netzwelt" in das Feld für Bemerkungen eintragen, oder bei telefonischer Bestellung (02323/61887) danach fragen.

Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst.
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Alt 31.05.2009, 20:34   # 4
dd2ren
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Danke für die super Beratung

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Quattro und einem Quad-Switch ?

Und gibts den TDE-88 wieder oder muss ich eine Alternative nehmen ?


sollte ich dann das hier nehmen ? Hirschmann CS 40 HiQ Quattro LNB, < 0.2 dB - LNCs - SEH Produkte Detail


Zwecks dem Twin-Receiver komm ich gerade wirklich ins grübeln ob das später für mich wirklich eine Option wird das zu machen. Aber wenn das wirklich so gut ist denn ich habe das noch nirgends gesehen werde ich es wohl machen und mir auch deinen empfohlenen Receiver kaufen.
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Alt 31.05.2009, 22:18   # 5
King W.
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Danke für die super Beratung
Gern geschehen.

Der Unterschied zwischen Quattro und Quad besteht darin, daß der Quad bereits einen eingebauten Multischalter hat. An einen Quad können deshalb bis zu 4 Receiver direkt, ohne externen Multischalter angeschlossen werden. Der Quattro liefert an jedem seiner 4 Ausgänge ein festes Band, also z.B. Hochband/Horizontal. Normalerweise verlangen die externen Multischalter das auch genau so. Allerdings gibt es auch (wenige) Multischalter, die mit einem Quad zurecht kommen. Der Spaun gehört dazu, der FTE aber nicht.

Wenn du ohnehin mal über 4 Anschlüsse erweitern willst, ist die Kombination aus Quattro-LNB und Multischalter ideal.

Wenn du sicher sein kannst, daß es nie über 4 Anschlüsse werden, nimm einen Quad, ohne externen Multischalter. Soll dann aber doch noch erweitert werden, muß entweder ein neues LNB her (ein Quattro), oder ein Quad-tauglicher Multischalter. Das schränkt dann deine Wahlmöglichkeiten sehr ein. Außer Spaun ist mir da nicht viel bekannt.

Der Vantage-Receiver ist zwar nicht gerade billig, aber wenn du den erst einmal hast, willst du ihn nicht mehr missen. Wetten?
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Alt 31.05.2009, 23:10   # 6
dd2ren
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Und gibts den TDE-88 wieder oder muss ich eine Alternative nehmen ?
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Alt 31.05.2009, 23:23   # 7
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Zitat:
Zitat von dd2ren Beitrag anzeigen
Und gibts den TDE-88 wieder oder muss ich eine Alternative nehmen ?
Ich glaube, SEH hat noch ein paar, wie viele und welche Farben noch vorrätig sind weiß ich aber nicht. Ruf doch an und frage einfach (02323/61887). Dann hast du es aus 1. Hand. Ich kann mich aber Dienstag auch gern erkundigen.
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Alt 10.02.2010, 21:01   # 8
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Durch unplanmässige arbeiten am Haus musste ich den Kauf noch verzögern soll jetzt aber nächsten Monat losgehen


zur Zeit sieht es so aus


Schüssel : TDE-88 allerdings sagt mir rot nicht zu Hätte die gerne in einem etwas unauffälligerem Farbton ^^
LNB : Hirschmann CS 40 HiQ Quattro LNB, < 0.2 dB
Kabel: Koaxkabel, 1.1mm, 16dB, 4-fachgeschirmt, lfm, HDTV gibts schon besseres ?
F-Stecker : F-, 7.0mm, FF-0, vergoldet
Multischalter: Spaun SMS-5808 NF

Gibts da schon Verbesserungen oder ist das noch aktuell ?


Danke im vorraus für die Beratung

-----Doppelpost zusammengeführt am 10.2.2010 um 20:47:18-----

Der terrestrische Antenne die man an den Spaun anschliessen kann bezieht sich das auf UKW oder UHF oder DVB-T ?

sowas hier ? ^^ seh1 - FM/UKW Rund-Dipol-Antenne, F 0-F, FTE 9028 UKW-Antenne macht kein sinn oder ? ^^ aber eigentlich DVB-T auch nicht kommt ja dann über Satellit
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Alt 10.02.2010, 22:13   # 9
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Sry für die Vielposterei aber Fragen über Fragen

Ich will den Mast auf dem Dach gleich neu machen und habe mir dazu das hier ausgesucht


seh1 - Mast 2.00m, 60mm, Stahl verzinkt 7812
seh1 - Dachziegel / Dachpfanne, 400x450, flex, Alu,schw 8792
seh1 - Mastdichtung 72
seh1 - Mastkappe mit Kabeldurchführung 32-60mm 9219

Passt Nummer 3 auf Nummer 2 drauf ? oder wäre das Pfusch ^^ weis ja nicht ob das dafür gemacht ist weil die unterste Dichtungs-Öffnung sieht Oval aus wohingegen die Mast-Dichtung rund aussieht
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Alt 11.02.2010, 00:19   # 10
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lassen wir das Geld mal aussen vor was wäre denn dann besser ?

seh1 - 0,90m, Kathrein, Alu, anthrazit 312
seh1 - Kathrein Quattro UAS-485, Matrix 7713
http://www.seh1.de/product_info.php?...SA---100m.html
Die einzelnen kabellängen werden bestimmt so um die 15 meter sein
oder das obere ?
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Alt 11.02.2010, 02:56   # 11
King W.
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Eine Alternative zur TDE 88 ist die Kathrein sicherlich. Auch das LNB ist sehr gut, aber leider auch sehr teuer. Mit Hilfe eines Adapters lassen sich aber auch andere LNB's verwenden.

Eine Alternative ist sicherlich die WISI Topline OA 85, eine Antenne, die sich von der Qualität her durchaus auf Augenhöhe mit der TDE 88 oder der Kathrein CAS 90 befindet. Allerdings "mogelt" Wisi bei der Größenangabe etwas: Die Angabe "Durchmesser 85 cm" versteht sich von der Spitze bis zum unteren Punkt des Feedarms. Der eigentliche Reflektor ist etwas kleiner. Mit einem Gewinn von 37 dB steht sie aber der TDE 88 (38 dB) kaum nach und empfängt den Astra tadellos, auch bei schlechtem Wetter. Und mal ehrlich: Die Antenne sieht super aus, oder nicht? Frag mal bei SEH, dort waren einige auf Lager, vielleicht ist noch eine da (02323/61887).

Das Hirschmann CS 40 HiQ wird leider ebenfalls nicht mehr hergestellt, aber auch hier könntest du nach einem eventuellen Restbestand fragen. Aber hier gibt es eine prima Alternative: Trotz des sehr günstigen Preises hat sich das Alps Quattro inzwischen als empfangsstark, niedrig im Stromverbrauch und sehr langlebig herausgestellt. Der perfekte Wetterschutz ist ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil.

Die Montage kannst du natürlich mit einem Mast und einer entsprechenden Halterung durchführen, einfacher geht es aber mit einer solchen Aufdachhalterung.

In diesem Tutorial habe ich eine Antenne mit Hilfe einer solchen Aufdachhalterung installiert. Dort findest du auch die Frage nach der Dachpfanne und der Mastdichtung geklärt.

Denk dir anstelle des TechniRouters den Multischalter, dann hast du annähernd gleiche Verhältnisse. Ob auf der Antenne Triax, Kathrein oder Wisi draufsteht, ist in diesem Zusammenhang nicht so sehr von Bedeutung.
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Alt 11.02.2010, 03:44   # 12
dd2ren
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Eine Wisi Orbit , oh man , die hatte ich damals und ich war voll begeistert davon , das einzigste krieseln das ich hatte war wenn Gewitter aufzog. Die wird es also werden zumal ich dadurch mit dem günstigen LNB ja relativ viel Geld spare. Das Tutorial ist auch Klasse , nur ergibt sich dadurch bei mir noch eine Frage :

Der Unterschied von einem Multischalter zum Router im Intro ,werden bei dem Router die 4 Signale aufgeteilt in 2x2 ? für z.B. ein Twin-Receiver ? Ich dachte ich zieh mit meinem Multischalter 8 Freie Kabel durchs Haus wo jeder dann kucken kann was er will Kannst du mir bitte mal den Unterschied erklären ?


Ich wollte vom Dach aus mit 4 Kabeln ins Obergeschoss an den Multischalter und von dort aus mit den 8 Kabeln nach unten , wobei eine Etage weiter unten dann 4 Kabel gesplittet werden in 2x2 und im Erdgeschoss dann auch wieder 2x2 . Ist das so überhaupt dann machbar ?


thx im vorraus
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Alt 11.02.2010, 04:50   # 13
King W.
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Mal ein bißchen ausholen:

Ein Multischalter wird mit 4 Kabeln mit dem LNB verbunden und verfügt somit über alle "Bänder" des Satelliten (Hochband, Tiefband und das Ganze in horizontal und Vertikal). Auf jedem Band gibt es Sender. Soll nun ein Receiver z.B. SAT1 empfangen, so fordert er per Schaltbefehl vom Multischalter Hochband/Horizontal an. Der Multischalter erkennt diesen, vom Receiver kommenden Befehl und verbindet dessen Antennenkabel mit dem passenden Anschluß des LNB.

Alle anderen Receiver machen dasselbe. Ist nun ein Twin-Receiver angeschlossen, und soll z.B. Eurosport (Hochband/Horizontal) gesehen und DSF (Hochband/Vertikal) aufgezeichnet werden, so käme es zum Konflikt auf der Leitung und der Multischalter "wüßte" nicht mehr, wie er schalten soll. Folge: Mindestens ein Programm würde nicht funktionieren. Abhilfe: Der Receiver bekommt zwei Anschlüsse an den Multischalter.

Einem Twin-Receiver gleichzustellen sind auch zwei einzelne Receiver, die nicht gemeinsam an einem einzigen Kabel betrieben werden können.

Nun ist es aber manchmal so, daß aufgrund der baulichen Gegebenheiten nur ein Kabel verschiedene Dosen bedient und die Verkabelung nicht geändert werden kann. Besonders bei älteren Kabelfernsehanlagen ist dies oft der Fall.

Um auch hier auf SAT umstellen zu können, hat man sich ein trickreiches Verfahren ausgedacht: Unicable nach EN 50494.
In einem "Router", der äußerlich einem Multischalter gleicht, werden die Signale nicht einfach durchgeschaltet, sondern auf eine andere Frequenz umgesetzt. Die Router gibt es in den Ausführungen 1x8 und 2x4. Der 1x8-Router hat einen Ausgang. Auf dem Kabel, welches dort angeschlossen wird, finden sich 8 vom Router erzeugte Frequenzen. Jeder Receiver empfängt davon eine, bei der Installation festgelegte Frequenz (Twin-Receiver natürlich 2). Wenn jetzt ein bestimmtes Programm gesehen werden soll, ergeht ebenfalls ein Befehl vom Receiver aus. Der Router sucht sich nun das richtige Programm aus dem passenden "Band" heraus - und setzt es auf die dem Receiver zugeordnete Frequenz um. Die anderen Frequenzen auf dem Kabel, die auch anderen Receivern zugeordnet sind, werden durch diesen Vorgang nicht berührt.

Noch einmal kurz zusammengefaßt: Jeder Receiver empfängt bei Unicable immer nur eine Frequenz, was auf dieser Frequenz zu empfangen ist, bestimmt der Router. Deshalb ist es auch weitgehend egal, wie die Verteilstruktur hinter dem Router aussieht: Sternverteilung, Baumstruktur oder jede beliebige Kombination. Wichtig nur: Es können nicht mehr als 1x8 bzw. 2x4 Receiver angeschlossen werden.

Wenn die Verkabelung frei wählbar ist, verdient aber die Variante mit dem Multischalter den Vorzug.
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Alt 11.02.2010, 12:40   # 14
dd2ren
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Besser kann man es nicht erklären Danke dir

-----Doppelpost zusammengeführt am 11.2.2010 um 12:22:04-----

zur Zeit sieht es ja so aus das ich 4 Kabel pro Etage habe, kann man eigentlich hinter einen Multischalter also z.B. im Erdgeschoss wenn 4 Kabel vom Multischalter oben kommen die 4 Kabel an die 4 neuen Eingänge des zweiten Multischalter dranhängen so das ich dort unten wieder 8 Ausgänge habe ? oder wie kann ich das später erweitern ?
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Alt 11.02.2010, 19:34   # 15
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Ja, das funktioniert, wenn du einen Quad-tauglichen Multischalter nimmst. dieser hier wäre geeignet. Er simuliert 4 Receiver, von denen jeder ein anderes Band anfordert. Der vorgeschaltete Multischalter verfährt entsprechend und liefert die 4 Bänder.

Allerdings wird der Signalpegel am Ausgang des 2. Schalters etwas geringer. Für einen einwandfreien Empfang dürfte es aber noch problemlos reichen. Nur: dieses Verfahren läßt sich nicht beliebig wiederholen. Ab dem 3. Schalter wird es kritisch.

Besser wäre es auf jeden Fall, von vorn herein einen ausreichend großen Multischalter vorzusehen und direkt 8 Kabel in das Erdgeschoß zu legen.
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Alt 11.02.2010, 23:02   # 16
dd2ren
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Sry das ich soviel frage

geht um das Kabel

120db scheint ja wohl das beste zur Zeit zu sein

sind die gleichwertig die beiden Kabel , obwohl der Preis ein großen Unterschied hat


Edision - Koaxial-Kabel 4-fach geschirmt 120dB
Koaxkabel, 120dB, 8.2mm, 4xSchirm., CLASSA++,

10% massiver ist der Innenleiter aber macht es das dann wirklich aus ?
und scheint wohl keine zusätzliche Kupferabschirmung zu haben
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Alt 12.02.2010, 03:19   # 17
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Zwischen den beiden Kabeln liegen Welten!

Ich unterstelle nicht einmal, daß die Angabe 120 dB gelogen ist, sonst rückt mir Edision auf den Pelz, obwohl selbst das beste Kabel von Kathrein, das LCD 111 "nur" mit 105 - 110 dB angegeben ist.

Der Wert für die Abschirmung ist, sofern ein gewisses Mindestmaß erreicht wird, für die Qualität eines Kabels überhaupt nicht maßgebend. Es ist wie mit einem Auto, das Super benötigt: Du kannst zwar kein Normal, aber ohne weiteres Super-Plus fahren. Es ist nur teurer, aber ansonsten passiert nichts.

Mit dem Kabel ist es ähnlich: 85 dB ist der Mindestwert für Klasse A, mit weniger sollte man sich nicht zufrieden geben. Ab (ehrlichen) 95 dB beginnt Klasse A+, das wird von den guten Herstellern auch noch problemlos erreicht. Und mehr ist eigentlich nur noch "Nice to have", hat auf die Funktion deiner Anlage aber keinen Einfluß. Echte 120 dB wird nur von wenigen Spitzenprodukten erreicht, einen echten Vorteil hast du dadurch aber nur, wenn das Kabel in einer elektrisch extrem gestörten Umgebung verlegt werden muß. Das ist in einem normalen Wohnhaus praktisch nie der Fall.

Leider machen mittlerweile selbst einige seriöse Firmen diesen dB-Hype mit. So bietet z.B. TechniSat ebenfalls ein 120 dB-Kabel an.

Weit wichtiger für die Qualität ist die Kabeldämpfung. Jedes Kabel "schluckt" etwas von dem eingespeisten Signal. Die Dämpfung wird in dB pro 100m angegeben und sollte möglichst gering sein. Je höher die Frequenz, desto höher ist auch die Kabeldämpfung. Weiter ist die Kabeldämpfung vom Durchmesser und der Beschaffenheit des Dielektrikums (die innere Isolierung) abhängig. Je dicker dieses Dielektrikum, desto geringer die Kabeldämpfung.

Nun besteht bei der Herstellung eines Koax-Kabels ein Zielkonflikt: Bei gegebenem Außendurchmesser kann man entweder das Dielektrikum dicker machen, dann aber bleibt weniger Platz für die Abschirmung, oder man macht das Dielektrikum dünner und kann mehr Abschirm-Material in das Kabel packen. Um mit gegenüber Kupfer minderwertigem Aluminium die gleiche Abschirmwirkung zu erzielen, ist schon eine Menge Material erforderlich.

Vielleicht hat Edision sich folgendes überlegt: Kupfer können wir nicht verwenden, nicht einmal für den Innenleiter: es wäre zu teuer. Die 120 dB brauchen wir als Werbeargument, also nehmen wir einen dünn verkupferten Eisendraht als Innenleiter und jede Menge Aluminium als Abschirmung. Dann bekommen wir zwar unsere 120 dB, aber der Gleichstromwiderstand steigt und die Signaldämpfung ebenfalls. Aber diese Werte verschweigen wir einfach. Und wenn der Kunde nur kurze Kabelabschnitte verwendet, so bis höchstens 10m, geht unsere Rechnung auf. Das Geld haben wir im Sack, den Kunden verar... und die Welt ist in Ordnung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein wirklich gutes Kabel hast du, wenn die Abschirmung über 95 dB liegt und die Kabeldämpfung, gemessen bei der höchsten, zu erwartenden Frequenz, nämlich 2.150 GHz, weniger als 30 dB beträgt. Und genau an diesem Wert beißen sich viele Hersteller die Zähne aus: Kathrein schafft mit dem LCD 111 gute 28,4 dB, Hirschmann liegt mit seinem KOKA 100 kaum schlechter, Spaun schafft mit seinem SPOAX 111 sogar sehr gute 27,8 dB während TechniSat mit der unnötig hohen Abschirmwirkung und in Folge mit dem zu dünnen Dielektrikum die 30 dB-Marke klar reißt.

SEH beschreitet mit seinem Kabel einen anderen Weg: Neben der außergewöhnlich hohen Abschirmung hat dieses Kabel auch noch mit unter 26 dB eine extrem niedrige Dämpfung. Erreicht wird das, indem die sonst üblichen 6,8 bis 7mm Außendurchmesser überschritten werden. Mit 8,2mm ist es deutlich dicker und schwerer, als die übliche Ware.

Das Kabel kannst du natürlich nehmen, einen wirklichen Vorteil hast du aber nur, wenn du sehr lange Strecken (> 50m) überbrücken oder in einer Umgebung installieren mußt, wo ein sehr hohes Störpotential zu erwarten ist.

Die Qualität der Verkabelung sehr steigern kannst du, indem du anstelle der herkömmlichen Aufschraubstecker die besseren Kompressionsstecker verwendest. Zur Montage dieser Stecker ist eine spezielle Zange erforderlich.

SEH hat deshalb für seine Kunden einen Zangenverleih eingerichtet. Auf Wunsch des Kunden wird die Zange, sowie ausreichend viele Kompressionsstecker einfach gegen den Selbstkostenpreis der Bestellung beigefügt. Der Kunde installiert nun seine Anlage und schickt die Zange zurück. Daraufhin bekommt er direkt sein Geld wieder, abzüglich des Kaufpreises für die verbrauchten Stecker. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung.
Natürlich wird auch das zu den Steckern passende Kabel angeboten, nämlich das Hirschmann KOKA 100. Damit und mit den Kompressionssteckern erhält man eine absolut professionelle Verkabelung.

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Alt 12.02.2010, 11:50   # 18
dd2ren
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Sowas weis man als Laie ja garnicht , dann bleib ich bei dem und kauf mir gleich noch so eine Zange , kann man vieleicht immer gebrauchen

seh1 - Koaxkabel, 120dB, 8.2mm, 4xSchirm., CLASSA++,100m 9359
seh1 - Kompression, F-Stecker, FFQ3 (8.2) 9386
seh1 - Handcrimpzange, FWQ 2L 9371


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Alt 12.02.2010, 13:14   # 19
dd2ren
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noch ein Frage zu den Multischaltern

ist der einzige Unterschied der beiden nur die mehr Anschlüsse ?


seh1 - 5x 8, Spaun SMS-5808 NF 8090
https://www.handelspunkt-hohmann.de/...1602NF/a-1222/
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Alt 12.02.2010, 13:18   # 20
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Zitat:
Zitat von dd2ren Beitrag anzeigen
[...] dann bleib ich bei dem und kauf mir gleich noch so eine Zange , kann man vieleicht immer gebrauchen [...]
Sicher, warum nicht. Sehr teuer ist die Zange ja nicht.
Aber willst du wirklich das dicke Kabel nehmen? Es ist sehr gut, ohne Frage, aber auch aufgrund der Dicke ein wenig sperrig und nicht so einfach zu verarbeiten. Aber wenn es erst einmal liegt, ist es einsame Spitze!
Zitat:

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