| | # 1 |
| Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Hallo. Aufbau einer vollautomatischen digitalen SAT-Anlage mit Stellmotor Von den Werten in dieser Anleitung weichen die Werte auf einem Motor und einer Schüssel ab die ich funktionierend bei mir vom Dach holte. Mir geht es nun um das "wieso", und um eine einfache Anleitung. Ich habe hier noch einen Motor und eine Schüssel liegen. Ich habe sie damals relativ schnell ausrichten können (will sie später an andere Stelle des Hauses wieder nutzen). Ein SG-2100-Motor. Ich weiß auch nicht wie ich damals genau vorging. Aber ich hatte es irgendwie richtig gemacht. Was mich noch irritiert, die Schüssel ist noch zwischen 40° und 50° eingestellt. Der Motor auf 31° (auf der anderen Seite ca. 61° Latitude, obwohl Köln ca. 51° ist) wie es scheint. Scheinbar habe ich damals den Motor auf die Elevation eingestellt welche bei Schüsseln üblich ist (Köln). Zuletzt las ich noch (evtl. hier), man solle die Schüssel auf Astra ausrichten, entfernen, den Motor anbringen, die Schüssel an den Motor und dann wieder Astra finden. Das hat aber als ich es zuletzt so versuchte einfach nicht klappen wollen. Die jetzt im nachhinein "unorthodoxe Methode" hat aber damals funktioniert. Ich weiß nur nicht wieso (???). Aber ich habe es vor Monaten bei Jemand Anderem erfolglos stundenlang mit der Schüssel-alleine-voreinstellen-und-an-Motor-fixieren-und-wieder-einstellen-Methode Stundenlang versucht Ich muss aber erwähnen dass sich wohl schon jemand Anderes einige Zeit zuvor auch erfolglos versuchte (der den Motor sogar zu sich mitnahm und bei sich ausrichtete). Der Mast war erst nach meiner Überprüfung einigermaßen Gerade (weil ich ihn mit der E-Wasserwaage prüfte). Und auch dann war er höchstens auf 1° genau (was theoretisch noch geht). Weil das Teil nicht sehr stabil fixiert war, und der Besitzer sogar alte Mignon-Batterien in die Fixierung klemmte war er auch am Ende nicht 100° stabil. Wenn ich meinen Motor und die Schüssel jetzt wieder montieren würde, würde es wohl funktionieren. Ist es etwa "egal" wie die Elevation zwischen Motor und Schüssel verteilt ist? Hauptsache Schüssel und Motor sind auf einer Linie montiert (wenn der Motor auf 0° steht)..... Ich habe mir damals wohl auch keine Gedanken um eine Abweichung von x° gemacht. Also dass wenn ich im Receiver 19,2° anfahre, auf dem Motor dann eine andere Zahl steht. Ich glaube niedriger. Evtl. um die 13°. Jetzt sah ich das, als ich auf den Motor sah (weil ich davon ausging, dass zuletzt Astra1 lief). Ich erinnere mich auch daran, dass ich damals im Topfield 4000 PVR Längen und Breitengrad eingestellt habe. Ich musste damals also scheinbar gar nicht um diese Abweichung wissen. Ich glaube hier wollte mal jemand für den Vorgang Motor/Schüssel-Einstellung eine möglichst kurze Anleitung erstellen. Eingedampft auf das absolut nötigste und jeglicher Verzicht auf Beiwerk. Werbung |
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| | # 3 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Die unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeit ist mal übel mißbraucht worden, um eine Umfrage zu fälschen. Deshalb mußten wir das Editieren einschränken. Es funktioniert nur bis kurz nach dem Erstellen, z.B. um Tippfehler noch korrigieren zu können. Tut uns leid für die überwältigende Anzahl ehrlicher und anständiger User (weit über 90%), aber uns blieb keine andere Wahl ... Nun zu deinen Fragen: In einem gewissen Bereich funktioniert es durchaus, die Elevation "falsch" einzustellen, aber dadurch wird die Menge der empfangbaren Satelliten eingeschränkt. Alle Satelliten befinden sich in einer Höhe von ca. 36.000 km über dem Äquator auf einer geostationären Bahn, der sogenannten Kepler-Bahn. von einem beliebigen Punkt auf der Nordhalbkugel aus erscheint die Bahn als Kreisausschnitt, wobei deren höchster Punkt genau in der geographischen Südrichtung zu finden ist. Wenn sich gerade dort ein Satellit befindet (bezogen auf Köln ist das der Eutelsat W3A auf 7° Ost), so kann dieser Satellit vorteilhaft zum Einstellen genutzt werden. Die Antenne ist in diesem Fall genau auf 7° auszurichten, wobei der Motor in der Nullstellung verbleibt. Zitat:
Man könnte nun auf die Idee kommen, da der W3A ja genau im Süden ist (jedenfalls in Köln) 19,2° - 7° zu rechnen, um auf den korrekten Winkel zu kommen. Dieser theoretische Wert, 12,2° wäre aber nur dann richtig, wenn sich der Empfänger am Nordpol befindet. Theoretisch deshalb, weil dort die Satelliten ausnahmslos unter der Horizontlinie sind und kein Empfang möglich ist. Je weiter man nun nach Süden geht, desto mehr verkürzt sich die Basislinie des Winkels, der Winkel wird größer. Kleines Beispiel: Du fährst eine schnurgerade Straße entlang, in einem Kilometer Entfernung steht eine Kirche direkt neben der Straße. Dann denkt man zunächst, man fährt genau auf die Kirche zu, der Winkel den die Straße mit der Sichtlinie zur Kirche bildet, ist fast gleich null. Wenn man sich nun der Kirche nähert, vergrößert sich der Winkel zunächst allmählich, dann aber immer schneller, bis er 90° ist, wenn man sich genau neben der Kirche befindet. Derselbe Effekt tritt bei den Winkeln, mit denen wir es hier zu tun haben, auch auf. Wenn man vom Nordpol aus auf dem 7. Längengrad entlang geht, erscheint der Astra zunächst unter 12,2°, aber dieser Wert vergrößert sich, je weiter nach Süden man kommt. Und in Köln sind es 15°. Auf gut Deutsch: Der Motor selbst wird genau nach Süden ausgerichtet, die Elevation am Motor auf 51° und an der SAT-Schüssel auf 22° eingestellt und dann der Astra gesucht. Dann können mit dem Motor auch alle anderen Satellitenpositionen angefahren werden. Wenn du den Astra nicht findest, liegt das höchstwahrscheinlich daran, daß der Mast nicht genau senkrecht steht. Eine leichte Korrektur des Elevationswinkels an der Antenne (nicht am Motor!) hilft dann. Natürlich bekommst du den Astra auch herein, wenn du die Elevation am Motor zu hoch und zum Ausgleich an der Schüssel niedriger einstellst. Beim Drehen beschreibt die Schüssel dann aber einen Kreis mit zu kleinem Radius. Bei den benachbarten Satelliten macht sich das noch wenig bemerkbar, aber wenn du z.B. zum Türksat auf 42° Ost drehst, steht die Antenne zu tief und empfängt nichts. Das wiederum kann man ausgleichen, indem man die gesamte Anordnung nach links dreht, und dafür den Motor wieder nach rechts. Schon steht die Antenne wieder etwas höher. Jetzt wieder zum Astra (natürlich stimmt jetzt die Gradzahl auf der Motorskala nicht mehr) und die Höhe an der Schüssel korrigieren (die steht jetzt ein bißchen zu hoch, empfängt wahrscheinlich aber noch). Nochmal zum Türksat, die ganze Anordnung noch ein paar cm links herum drehen und mit dem Motor wieder zurück - und es paßt. Allerdings nur genau für diese beiden Satelliten. Geometrisch gesehen bedeutet das, du hast einen "richtigen Kreis", nämlich die Kepler-Bahn und einen "falschen Kreis", mit zu kleinem Radius, der aber den richtigen Kreis in zwei Punkten schneidet. Die Schnittpunkte sind dort, wo sich Astra und Türksat befinden. Die beiden Satelliten lassen sich empfangen, eventuell auch ein paar Satelliten dazwischen. Östlich vom Türksat und westlich vom Astra ist mit dem Empfang aber schnell Feierabend. Ich denke, mit den Einstellwerten aus der Tabelle in dem genannten Beitrag und der Einstellanleitung solltest du besser hinkommen, als weiter mit dem falschen Wert zu experimentieren.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Ich weiß nicht mehr welche Satelliten ich damals zu Beginn ausprobierte. Hispasat ist doch der auf 30°? Ich meine den bekam ich rein. Und beim "rumfahren" erhielt ich regelmäßig Pegelausschläge. Wenn ich die "Elevation" auf 51° stelle, steht der "Latitude" auf der andewren Seite auf ca. 40°. Das kann doch nicht stimmen. Stelle ich den "Latitude" auf 51° steht die Elevation auf 40°. Meine Frage bezog sich nur auf das Verhältnis zwischen den Elevationen von Motor und Schüssel. Eigentlich muss ich doch nur vom Sat-Grad aus meinen Längengrad abziehen und erhalte die exakte Richtung. 19,2° - 6,757082° (Beispiel in Erftstadt-Lechenich) = 12,442918°. Woher die "15°"? Diese 12,442918° wären dann 167,557082°. Ich stelle also die Elevation des Motors auf den Breitengrad 50,8076832. Dann den Motor auf 12,442918°, und suche Astra1 indem ich neben der horizontalen Suche die Elevation der Schüssel ändere bis Astra1 rein kommt. Also genau so wie ohne Motor. Und wenn hier immer noch ein Denkfehler vorliegt, würde USALS diese Gedanken überflüssig machen? Bezüglich Anleitung, mir scheint die der Satzentrale besser zu sein SATzentrale ..: Das Sat- & Medienportal aus Sörnewitz:.. Es gibt für jeden Problemfall ein Szenario (4 Stück): SATzentrale ..: Das Sat- & Medienportal aus Sörnewitz:.. Ich muss aber schreiben, dass ich es noch mit keiner von beiden praktisch versucht habe. Wie ich gerade sehe gibt es eine extra Anleitung für USALS: http://www.satzentrale.de/installati...ehanlage.shtml Wenn also USALS schon die Einrichtung stark vereinfacht, kann man hinterher auch einen Receiver ohne USALS problemlos verwenden. Man muss nur die Satellitenpositionen abspeichern. Aber durch die Justage mit Hilfe von USALS ist das Ganze schon exakt ausgerichtet. Könnte man nicht nach der Justage den Nicht-USALS-fähigen Receiver hinter den USALS-fähigen schalten, um per USALS den Sattelit anzufahren und dann am nicht-USALS-Receiver die Position abzuspeichern (und das bei jedem Sat zu wiederholen)? Weiß der Receiver wo der Motor gerade steht, wenn er ihn nicht selbst (sondern der USALS-Receiver davor) bewegt hat? -----Doppelpost zusammengeführt am 21.5.2009 um 21:05:06----- Nochmal zu der verlinkten Anleitung. Dort wird ja erst ohne Motor auf Astra eingestellt. Also ca. 31° Elevation. Danach die Schüssel und Motor fix und gerade verbunden. Und danach wird Astra durch ändern der Motorelevation gesucht. Das ist es was "mich fertig macht". Da wird in keinster Weise die "Elevation" bzw. "Latitude" (bei meinem zumindest auf der anderen Seite) des Motor beachtet oder geziehlt eingestellt. -----Doppelpost zusammengeführt am 21.5.2009 um 21:20:06----- Ich nahm an, man stellt in der "Latitude"-Skala am Motor seinen Breitengrad ein. Dann Motor und Spiegel gerade verbinden, und an den Mast montieren. Dann im Receiver seine Koordinaten (bei USALS) einstellen. Dann Astra1 auswählen (oder was man gut empfängt bzw. voreingestellt hat). Dann durch Drehen der Motormasthalterung und durch verändern der Spiegelelevation Astra1 suchen. Fertig, bis auf die Feineinstellung. In dieser Vorgehensweise macht die Skala "Latitude" auf dem Motor Sinn. Bei der anderen Methode wo die Schüssel quasi unverändert auf die hier üblichen ~31° eingestellt wird, wird die Motorelevation beim späteren Suchen verändert. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhh!!!!! |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Angenommen ich will es praktisch ausprobieren. Breitengrad: 50.93337553 Längengrad: 6.93572044 Das ist der Balkon. An der Stelle habe ich freie Sicht zum Himmel von 42° bis 228° . Ist das ausreichend was einen Motorbetrieb angeht? Fehlen da Satelliten (welche?) die ich bei freier Rundumsicht (zumindest den möglichen Drehbereich des Motors) empfangen könnte (aktuell 100cm)? Der Mast auf dem Dach hat folgende Koordinaten Breitengrad: 50.93342371 Längengrad: 6.93564601 Was Experimente angeht wäre der Balkon komfortabler als auf dem Satteldach selbst. Außerdem will ich das lose Kabel vom Dach in das Appartment vermeiden. Und die Montage am Balkon ermöglicht den ständigen Zugriff. Genau genommen dachte ich dauerhaft an einen festen Astra1-Spiegel an den ersten Vier Eingängen des Multischalters, und den Motor an den zweiten vier Eingängen (wenn das so steuerbar ist). Wenn ich das dort jetzt umgehend mache (sonst hätte ich es gemacht wenn die Wohnung fertig ist), kann ich aktuell ausprobieren. Ich würde es auch gerne umgekehrt versuchen. Quasi die Antwort als Hilfe zur Ermittlung der Frage. Welche Elevation für den Motor und welche für den Spiegel sind bei den oben genannten Koordinaten exakt (auch wenn die Skala grob ist, hilft eine Stelle ja) die richtigen? Wenn beim ausprobieren der Anleitungen andere Elevationen entstehen, weiß ich dass ich auf dem falschen Weg bin. Gibt es für diese Motorgeschichte (k)einen guten Rechner? Ein Programm dass per Assistent durch die Ausrichtung führt wäre echt gut. Hier ist eine PPC-Anwendung natürlich auch nicht schlecht. Auch ein Video das zeigt wie es gemacht wird wäre hilfreich. Es gibt für solche Videos ein extra Videoportal. Ich würde sogar eine Kamera und kleinen SCART-Stecker-Receiver (inkl. USALS) sowie Mini-TV an Akkus (als Paket geschnürt und um den Hals hängbar) und wenn nötig Sicherungsgeschirr stellen. Das wäre am realistischsten was die Heimwerker-Mittel angeht (TV und Receiver). Der Satlex Az/El-Rechner gibt zwar eine "Motor-Gradeinstellung" an, aber die brauche ich eigentlich nicht. Was der "Polarmount Stunden-Winkel" sein soll erschließt sich mir noch nicht. Auch nicht im Netz. Und wozu brauche ich den Deklination-Winkel? Er ist geringfügig größer als der Längengrad. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Usals bietet nur während der Erstinstallation beim Suchen der Satelliten Vorteile, das setzt aber voraus, daß die Antenne erst einmal so eingestellt ist, daß sie auch alle Satelliten abfahren kann. Im praktischen Gebrauch später bietet USALS keine Vorteile. Da würde ich kein Geld extra für ausgeben. Die Vorgehensweise ist in diesem Beitrag doch ausführlich beschrieben. Nimm doch einfach die Werte von Köln aus der Tabelle: Stelle die Breite "Latitude" auf 51 ein - und ziehe die Schrauben fest. Dieser Wert entspricht dem Breitengrad des Aufstellungsortes und wird nur einmal eingestellt und dann nie mehr verändert. Anschließend montiere die Halterung der Antenne, oder direkt die Antenne selbst an den Motor, so, daß Motor und Antenne eine Linie bilden. Die Achse steht dabei auf 0. Nun laß den Motor bitte auf den Azimut von Köln drehen (bezogen auf Astra). Das sind nicht etwa 12, soundsoviel Grad - genauer als 1° kannst du ohnehin kaum einstellen - sondern 15°. Der Grund: Die geographische Breite geht auch in die Rechenformel ein. Stelle dir nur mal vor, du bist mitten in Afrika, auf dem Äquator, aber immer noch auf dem 7. Längengrad. Dann steht der Astra genau links von dir, nämlich auf dem gleichen Breitengrad wie du, also 0. Unterschiedlich ist nur der Längengrad. Und 19,2° ist gegenüber 7° nun einmal genau im Osten. Dann kommt auch nicht 12° heraus, sondern 90°. Ich gebe gern zu, es ist vielleicht auf Anhieb nicht ganz einfach zu verstehen, das ist aber auch nicht nötig. Die Elevationseinstellung an der Schüssel müßte eigentlich 31° sein - und ist es auch bei einer feststehenden Antenne. Nun steht aber der Stutzen des Motors, woran die Schüssel befestigt wird, nicht genau senkrecht. Der Motor ist nämlich so konstruiert, daß bei einer Latitude-Einstellung von 60° dieser Stutzen senkrecht steht. Da du den Wert aber schon auf 51° eingestellt hast, und dieser Wert auch nicht mehr verändert werden darf, trägt der schräge Stutzen bereits einen Anteil von 9° an der Elevationseinstellung bei. Konsequenterweise darf jetzt an der Schüssel nicht mehr 31°, sondern nur noch 22° eingestellt werden. Nun wird die gesamte Mimik aus Motor und Schüssel am Mast befestigt und der Motor möglichst genau nach Süden ausgerichtet. Wegen der 15°, die der Motor bereits gedreht hat, zeigt die Schüssel jetzt genau auf Astra. Vermutlich wird der Empfang aber nicht auf Anhieb klappen, sondern die Antenne muß noch justiert werden. Dabei darf nur die Elevation an der Schüssel - nicht am Motor - verstellt werden, falls die Höhe nicht genau stimmt. Der Motor darf auch nicht drehen, wenn die Seitenausrichtung nicht stimmt, sondern es muß die gesamte Anordnung aus Motor und Schüssel gedreht werden. Wenn jetzt der Astra gefunden ist, stimmt die Ausrichtung und die Antenne kann festgezogen werden. Damit stimmt automatisch auch die Ausrichtung aller anderen Satelliten, d.h. wenn der Motor jetzt - und erst jetzt - dreht, müßten die anderen Satelliten ebenfalls gefunden werden.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 8.847
| Ergänzung: Den "Deklinations-Winkel" brauchst du eigentlich nicht. Er ist bereits in die Rechenformel eingearbeitet. Tue es doch einfach so, wie beschrieben: die 51° fest einstellen, den Motor auf die 15° Ost drehen, die ganze Mimik auf Astra ausrichten - und gut. Dann funktioniert es für die übrigen Satelliten auch. Mache dir doch keine unnötigen Gedanken wegen irgendwelcher Begriffe. Wenn sie wichtig wären, hätte ich es schon erwähnt. Der Aufstellungsort auf dem Balkon ist natürlich von der Handhabung her besser. Wenn dich die Installation dort nicht stört, mache es ruhig. Falls der Balkon ein eisernes Geländer hat, kannst du einen solchen Balkongeländerhalter verwenden. Der läßt sich leicht so befestigen, daß er genau senkrecht steht. Die empfangbaren Satelliten reichen (realistisch) von Türksat 42° Ost auf der einen bis zu Hispasat 30° West auf der anderen Seite. Darüber hinaus ist vielleicht auch noch etwas möglich, aber diese Satelliten sind dann nicht direkt auf Deutschland ausgerichtet, so daß der Empfang ziemliche Glückssache ist. Aber man kann ja mal experimentieren ... P.S. Multischalter und Drehanlage lassen sich vernünftigerweise nicht kombinieren, der Multischalter schluckt das Signal für den Motor.
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| Threadstarter Registriert seit: 20.09.2004
Beiträge: 75
| Wenn es mir hauptsächlich um das einrichten geht, ist es ein Vorteil. Ein Deawoo Cutie DW-320 kostet um die 50 Euro. Gebraucht 30 Euro für eine andere Marke zu zahlen lohnt nicht. Der hat scheinbar als einziger USALS. Sogar AC3, auch wenn ich es auf keinen Dach brauche ;D . Ein Sat-Out ist auch selten. Und ein CI-Schacht sah ich sonst nur beim TechnoTrend. Testurteil Sehr gut. Kann ich an einem Akku mit 12V betreiben. Ich will das Teil hauptsächlich (den Mobil-TV natürlich auch zur Unterhaltung nutzbar) zum Einrichten nutzen. Nicht dass ich die Nutzer von 4500-Euro-Geräten beleidigen will, aber es hat sich noch keiner beschwert..... Ich habe kein Problem damit Spiegel auszurichten, und mache das mehr oder weniger oft (MH). Daher sind mir die "31°" auch geläufig. Ich mache das ja auch nur in der Umgebung. Den Wert kann man meist ja auch im Receiver ausrechnen lassen. Auch ohne USALS-Fähigkeit. Aber für die Ausrichtung mit Motor brauche ich ein Verfahren im Kopf dass ich abspulen kann. Dann sitzt dass auch nach einigen Malen wiederholen. Ich habe einen eigenen SG-2100 und eine 100cm-Schüssel sowie einen Mast auf dem Dach und falls das möglich ist (42° bis 228°) einen Wandhalter. Ich dachte daran den vorhandenen Wandhalter außen an den Balkon zu schrauben, und die Kabel durch die Brüstung zu führen. Dort irgendwo den MS (muss ich wohl noch einen Regenschutz finden), und die Anschlüsse von dort durch die Wand gleich in UP-Löcher. OK, könnte sogar noch unzugänglicher sein als oben auf dem Dach. Auch wenn es viel näher ist. Ich weiß zumindest dass zwischen 10° und 15° auf dem Motor 12,5° liegen. Da komme ich schon hin. Der Grund für eine Abweichung von 1,x° ist echt nicht so ganz einfach zu verstehen. Eine Art "Lehrfilm" mit Grafik/Animation würde ich wahrscheinlich verstehen. Ich stelle also die "Latitude" am Motor auf genau 51°. Dafür ist ja ein Strich da, auch wenn es gut wäre wenn die Motoraufnahme etwas unempfindlicher gegen mechanische Belastung sein dürfte (tiefere Grad-Furchen). Und erst die verrosteten Gewindestangen, oder die Muttern, welche ich absprengen musste o_0. Aber ich habe einen erhabenen Strich über den Zapfen bei 0°, da behaupten Satseiten etwas anderes für den SG-2100. Wenn diese Einstellung gleich von Anfang an (ohne spätere Änderung bei einer Feineinstellung) genau genug zum endgültigen festziehen ist, super. Wäre ich am Äquator müsste ich wohl am Lattitude bis zum Anschlag gehen (unter 5° keine Striche). Ja, da wäre es wohl am einfachsten. Wenn man dann eine echte Parabol draufsetzt kann man sie mit einer Wasserwaage einstellen. Ich habe mir die Anleitung des SG-2100 ausgedruckt. Da ist auch die Tabelle drin. Bis auf den Deklinationswinkel das gleiche wie die gegenüberliegenden Seiten der Motoraufnahme. Langsam sehe ich zumindest etwas Licht. Der Stutzen selbst ändert zum Teil die Elevation. Eigentlich klar, habe ich nur nicht bedacht. Wenn die Elevation also voreingestellt und fixiert ist, bleiben keine konkurrierenden Variablen (Motor und Spiegel-Elevation) mehr. Lasse ich dann den Receiver selbst die Position für einen bestimmten Sat anfahren (USALS) muss ich diesen dann nur noch regulär finden. Hier ist aber wieder die Unstimkigkeit. Laut den Anleitungen soll die Schüssel zuvor auf die gleiche Elevation eingestellt werden wie ohne Motor. Hier z.B. ~31°. Dann sollte es theoretisch sofort funktionieren, wenn ich den Motor auf ganz kurz vor 51° einstelle. In den Anleitungen ist aber nicht der Motorwert vorher fix (wie hier), sondern der Spiegelwert. Man soll dann die Motorelevation anpassen, bis man ein Signal hat. Ich habe den Motor auf 0° (von Hand) eingestellt. Die Halterung steht aber nicht bei 60° parallel zum Zapfen, sondern etwa bei 51°. Mein Motor ist mit Sicherheit nicht "defekt" was das angeht. Wie auch... Dazu kommt noch der Zufall, dass es ganau die "51°" sind die ich hier brauche (bei 0° Motorausrichtung). Bei Astra1 kann es also nicht die gleiche Spiegelelevation sein wie ohne Motor, da durch die Zapfenbewegung auch die Elevation verändert wurde. Das wären dann wohl die 22° (kann also nicht schaden diesen Wert zuvor schon mal voreinzustellen und leicht zu fixieren). Kann ich ja akzeptieren, aber ich wiederhole: In den Anleitungen wird die Schüssel ohne Motor auf Astra1 ausgerichtet, und dann wird am Motor die Motorelevation verändert. Das wiederspricht sich doch (???). Und wenn "automatisch auch die Ausrichtung aller anderen Satelliten" stimmt, wozu gibt es dann "Feinausrichtung" in der Anleitung? Die Vorgehensweise der Feinjustierung mit ihren 4 Probleme und 4 Lösungen (rechts und links des ganzen AUfbaus und hoch und runter der Schüssel) ist auch noch verständlich. Ist Osten zu niedrig und Westen zu hoch hilf etwas gegen den Uhrzeigersinn drehen. Umgekehrter Fall gleich im Uhrzeigersinn. Nun kommt es aber. Wenn auf beiden Seiten zu hoch oder zu niedrig ist, muss am Motor UND am SPiegel die Elevation geändert werden. Das widerspricht den Motor nicht mehr zu ändern. Zitat: Zitat:
Siehe 13c und 13d. Zur Ergänzung: Bisher hatte ich ein bzw. zwei lose(s) Kabel das über das Dach und die Dachrinne auf den Balkon hängt und lose durch das Fenster ging. Das wären ja auch gleich vier Kabel, bzw. 8 bei zwei getrennten Spiegeln (einen fixen auf Astra1). 8 lose Kabel über die Dachrinne, oder "nur" durch bzw. über die Balkonbrüstung und Balkonboden in den Raum ist der Unterschied. Ich werde es ausprobieren. Was könnte ich bei mehr Spielraum theoretisch empfangen was so nicht empfangbar ist? Denn "experimentieren" geht über 42°E oder 228°W ja nicht am Balkon. Muss ich die Schüssel jetzt nur zum ausprobieren mit Minireceiver auf dem Dach anbringen, um dann zu sehen ob da noch was über 42°E oder 228°W reinkommt? Der Balkon hat nur eine massive Brüstung. Das einzige Metall ist oben drüber gebogenes breites Metallband. Die Höhe ist Hüftniveau. Ich meine es dürfte etwas mehr sein. Aber ich trinke nicht, nehme keine Drogen und schlafwandle nicht | |
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