| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Da sieht die Sache doch schon gleich ganz anders aus. Ich denke mal, Unitymedia reibt nicht mehr lange, sondern sie sind bald ein paar Kunden los. Bei Reihenhäusern sieht die Sache doch schon gleich wieder gaaanz anders aus. Ein Nachteil der Einkabellösung kann sich da zu einem handfesten Vorteil wandeln, nämlich der Preis. Wie verstehst du dich denn mit deinen Nachbarn? Wenn gut, dann installiert doch eine Einkabellösung für alle Häuser gleichzeitig. Da muß nicht jeder etwas für sich machen. Der spanische Hersteller FTE mischt zur Zeit den deutschen Markt auf, mit Produkten ordentlicher Qualität zu vergleichsweise günstigen Preisen. Im Angebot sind gleich zwei Einkabellösungen: das Profi-Kit und das Standard-Kit. Der Unterschied besteht in der Menge der zu empfangenden Programme. Unten auf der Seite sind die Programme, die mit dieser Einkabellösung hereinkommen, angegeben. Dazu gehört selbstverständlich auch Premiere und die HD-Programme diverser Anbieter. FTE gibt für diese Einkabellösungen eine maximale Teilnehmeranzahl von 500 an. Das reicht für jede Reihenhaussiedlung. Eine einzelne Antenne und eine Einkabellösung für jeden wäre die reinste Verschwendung. Sprich doch mal mit deinen Nachbarn, wenn viele mitmachen, wird es für den einzelnen recht günstig. Ich denke mal, die Anlage amortisiert sich durch die eingesparten Kabelgebühren in 2 Jahren oder, wenn viele mitmachen, noch schneller. Und danach wird gespart - und das nicht zu knapp. Der einzige, der gekniffen ist, ist Unitymeda. Aber das kann euch herzlich egal sein! Schreib mal zurück, die Sache interessiert mich! P.S. Die Anlage von Smart wäre zwar deutlich billiger, hat aber den Nachteil, daß sie nicht programmierbar ist. Das führt sofort zu Schwierigkeiten, wenn mal, wie kürzlich geschehen, ein Anbieter den Transponder wechselt. Im schlimmsten Fall würde die Anlage dann unbrauchbar oder ihr müßtet auf ein paar Programme verzichten.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Jepp, hab's nachgeschaut. Nebenbei: 45 bin ich auch Ich denke aber, das macht Deine Vorgeschichte. Die EDV ist ja nun mal genau das Gebiet, auf dem man sich keine Minute Stillstand leisten kann und jeden Tag mit neuen Entwicklungen konfrontiert ist und ... sich konfrontieren MUSS. Wer da sagt, mit reicht mein Windows 3.11 und der Rechner mit 15 MB-Festplatte, weil alles bis jetzt gute Dienste geleistet hat, hat ja irgendwo Recht, aber verliert rettungslos den Anschluss. Es ist nun mal leider so, das in der "älteren" Generation eher das Bedürfnis überwiegt, "alles so zu lassen wie es war, weil es ja bislang ganz gut funktioniert hat". So höre ich hier in allen Häusern: "Was soll ich mit diesem ganzen Digital-Mist? Ich will doch nur Fernseh gucken...." Und wenn ich denen mal als Beispiel eine d-Box anschleppe, dann gucken die alle das Ding an, als käme das Gerät geradewegs vom Mars. Auch in dem Punkt haben die gar nicht mal Unrecht. Aber das nutzt nichts, wenn 2010 analoges TV einfach abgeschaltet wird.... Kurz: Wenn ich denen also jetzt SAT schmackhaft machen will, als Lösung, vom Kabel-TV-Terror (seit Tagen wieder Bildeinbrüche bei Premiere, für die sich natürlich .... NIEMAND zuständig fühlt) weg zu kommen, muss ich denen deutlich länger das Ganze verklickern als der jungen Tochter bei denen im Haus, die sofort sagt: "Klar, SAT wär super..." Bis die Tage Guido |
| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Ja, das stimmt schon. Aber auch da hat die Industrie schon vorgesorgt. Von Technisat gibt es mittlerweile Fernseher, denen ist es völlig egal, was man dort anschließt, die fressen einfach alles. Eine SAT-Antenne geht genau so, wie eine Terrestrik, Kabel oder DVB-T. Außer an der anderen Antennensteckdose und dem Anschluß per F-Stecker würden manche Leute nicht einmal merken, daß sie an einer SAT-Anlage hängen. Oder doch, vielleicht, wenn sie nicht schon halb blind sind, an der besseren Bildqualität.
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| | # 11 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| ... heute flattern die ersten dreisten Briefe von Unitymedia in die Häuser. Ab 1.1.08 werden beim analogen Anschluss satte 2,40 EUR aufgeschlagen. Wenn Du analog abschaltest und deren besch******* Digitalpaket buchst (mit Auflösung knapp über VHS), sind die äußerst kulant: Dann wird "nur" um 1,40 EUR erhöht und für 24 Monate der neue Knebelvertrag eingeleitet. Mit Knete natürlich stets 12 Monate im voraus. Boah, wenn ich bloß schon die Kündigung abfassen könnte Edit: Ich verstehe deinen Unmut durchaus, aber so kann man das nicht ausdrücken. |
| | # 12 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
Nicht, daß du wartest, bis dein Sonderkündigungsrecht abgelaufen ist. Bis dahin läuft die SAT-Anlage längst. Versprochen! Und zur Not gibt es ja auch noch DVB-T - die Bildqualität ist auch nicht schlechter, als im Kabel.
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Jepp, ich zähle auf Dich, Albert Einstein der Sat-Schüssel!! DVB-T ist auch super, aber (!!!) dann stehen wir ohne Premiere da, und dann springt meine Tante, mit der ich hier das Haus bewohne, im Viereck Apropos Receiver: Wenn Du das Equipment mal durchschaust, ich möchte auf jeden Fall von den drei Receivern zwei fürs HDTV einsetzen. Die überholten Philips und Humax-Boxen der ersten Stunde scheinen mir wenig geeignet. Eine Box werde ich wohl als HDTV-Rekorder nehmen, sind ja die ersten auf dem Markt. Und die müssen ready für die Smart-Karte von Astra sein, wenn die ihren Kram verschlüsseln. Unser Brief von UM ist noch nicht da, denke, dass der auch stündlich eintrudelt ![]() |
| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Hallo, ich höre und lese auch von Dir und anderen, dass das mit der Einkabellösung zu unsicher ist und ständigen Änderungen unterliegt. Meinen anderen Post, den ich damals abgesetzt habe in einem anderen Forum, nennt man Schwachsinn, diese Lösung bei der vorhandenen Sternverteilung zu nutzen. Falls Du diesen Post noch verfolgst und noch helfen willst, was hältst Du also von diesem Vorschlag: 100er Schüssel, hochwertiges Quattro-LNB, die ca. 6-7 ersten Meter (wirklich stramm verlegt) vom LNB in den ersten Kellerraum zum Multiswitch. Zwei hochwertige Strippen durch den Keller (ca. 20 m) zum Aufgang legen (für nur zwei Etagen, eine Etage lediglich DVB-T), dort an die aufgehenden Kabel mit einem Bindeglied dranhängen. Denn die 27 m vom LNB zum Aufgang mit einem MS dort würde wohl erste recht nicht funktionieren? Wenn auf der Etage jeweils die bisherige Kabel-Enddose benötigt wird, wird die Kabel-TV-Durchgangsdose der Etage lahm gelegt und auch dort das Kabel mit einem Bindeglied zusammengeführt. Wie siehst Du die Chance, dass die vorhandenen Kabel (mit Folie einmal abgeschirmt und Geflecht, normaler Querschnitt wie das handelsübliche Kabel) da mitmachen? Wie ich schon schrieb: Kabel TV Digital Signalqualität überall laut Receiver 100 %. Der Weg bis zur Dachgeschosswohnung und der am weitesten entfernten Dose ist max. 10 bis 15 m verlegtes bestehendes Kabel. Falls Du mir das Equipment (vor allem gute Schüssel, gutes LNB, gutes Kabel und die idealen Dosen und ggf. Verstärker) bei SEH aussuchst, kaufe ich das dort. Habe schon da einiges gesehen und die Preise sind ok. Guido |
| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Das wird wahrscheinlich so funktionieren. 6-7 m vom Multischalter zum LNB sind überhaupt kein Problem. Der Multischalter stellt auch die einwandfreie Stromversorgung der LNB's sicher. Bei kürzeren Entfernungen und jeweils nur einer Enddose könnte man auch ein Quattro-Switch-LNB verwenden, dieses LNB wird direkt durch die Receiver mit Strom versorgt. Bei Kabellängen von ingesamt über 30 m könnte es damit aber Schwierigkeiten geben. Der Multischalter ist in deinem Fall jedenfalls eindeutig die bessere Lösung. Die Multischalter haben in der Regel auch mindestens 4 Ausgänge, damit erübrigt sich wahrscheinlich auch der DVB-T Empfang. Zu den SAT-Dosen: Die Enddosen sind vermutlich nur für Kabel ausgelegt und müßten durch diese hier ersetzt werden. Auf die Durchgangsdosen mußt du auch nicht verzichten, sie können durch diese Dosen ersetzt werden. Die Dosen sind normalerweise für eine Einkabellösung gedacht und lassen den größten Teil des Signals durch und zweigen einen kleineren Teil für den angeschlossenen Receiver ab. Damit gibt der Receiver an der Enddose das Band vor, von dem ein Programm gesehen werden soll und der Receiver an der Durchgangsdose kann dann ein beliebiges Programm vom gleichen Band empfangen. Das bedeutet nicht einmal unbedingt eine Einschränkung: Fast alle deutschen Programme, einschließlich Premiere, senden auf Hochband/Horizontal und können beliebig miteinander kombiniert werden. Ausnahme: DSF, 9live und einige mehr oder minder exotische Programme. Noch ein Wort zur Antennengröße: Für den Astra-Empfang funktioniert eine 1m-Antenne zwar, sie ist aber nicht unbedingt erforderlich. Eine einwandfreie Bildqualität und auch eine passable Schlechtwetterreserve bekommst du ohne weiteres auch mit einer 80 - 90 cm Antenne. Im Gegenteil: Die Windlast ist bei einer größeren Antenne deutlich höher, so daß bei Sturm die Wahrscheinlichkeit, daß die Antenne verdreht oder gar abgerissen wird, steigt. Als Antenne kann ich dir die Alcan/Gibertini empfehlen, sie zeichnet sich durch gute Empfangseigenschaften und hochwertige Verarbeitung aus. Alternativ dazu, wenn du Spitzenqualität ohne wenn und aber willst und auf eine Lebensdauer von 20 - 30 Jahre Wert legst, wäre die TDE 88 von Hirschmann/Triax zu nennen. An dieser Antenne ist alles auf extreme Langlebigkeit hin ausgerichtet. Selbst der LNB-Halter, bei fast allen Herstellern aus Kunststoff, besteht bei dieser Antenne aus massivem Leichtmetall. Zum Befestigen auf der Wand eignet sich dieser Wandhalter aus Alu, wenn du die Alcan/Gibertini nimmst, bei der Triax-Antenne ist der Halter aus Stahl besser geeignet. Immerhin wiegt das Biest fast 15 kg und ist damit sogar noch deutlich schwerer, als die Kathrein CAS90 - und das will was heißen. Als LNB kann ich den MTI Supreme-Line Quattro empfehlen. Dieses LNB habe ich selbst schon mit bestem Erfolg verbaut, eine hohe Empfangsleistung und besonders gute Kreuzpolarisation zeichnen es aus. Zum Anschließen nimm bitte das hoch abgeschirmte und besonders dämpfungsarme Premium-Kabel. Das ist besonders bei größeren Entfernungen 1. Wahl. Damit sind die 30 m vom LNB über den Multischalter bis zum Aufgang überhaupt kein Problem. Dazu die vergoldeten F-Stecker. Du benötigst 8 Stück um den Multischalter anzuschließen, für jede Leitung vom Schalter bis zum Aufgang weitere 2 und für jeden anzuschließenden Receiver noch einmal 2. Dazu noch Kupplungen zur Verbindung mit den Aufgängen und noch weitere F-Stecker. Welche Stecker du hier brauchst, richtet sich nach dem Kabel, welches zu den Dosen führt. Falls es 7mm-Kabel ist, kannst du auch die vergoldeten Stecker verwenden, falls es 4mm-Kabel ist, nimm bitte diese Stecker, bzw. 5, 6, oder 6,6 mm Stecker, je nach Gegebenheit. Als Multischalter eignet sich der 5x4 FTE recht gut. Dieser Schalter erlaubt es, die Stärke der Eingangssignale einzustellen, so daß ein ausreichender Signalpegel gewährleistet ist, ohne daß etwas übersteuert wird. An Receivern gibt es jede Menge Auswahl, da müßtest du mir mal schreiben, was der Receiver können sollte, dann kann ich dir was passendes empfehlen. So, jetzt hoffe ich nur noch, nichts vergessen zu haben.
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| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Na, da bin ich aber froh, dass Du zurück bist. Es geht Dir hoffentlich wieder gut. Haben erst kürzlich über das Alter gesprochen - ja, das kenne ich auch. Ein Zipperlein nach dem anderen kommt auf uns zu. Meinst Du denn, dass ich die Durchgangsdose echt zwischenschalten kann, ohne zu viel zu dämpfen? Das wäre nämlich optimal. Ich will sowieso nicht beide Receiver dann gleichzeitig laufen lassen, sondern immer nur einen (!) der Beiden, weil es ja derselbe Nutzer je Stock ist, nur im anderen Raum. Das wäre ja dann ideal, weil ich dann keine Brücke setzen muss. Hast Du Vertrauen in die Kabel, die schon liegen: Sie sind also rund 6 mm dick, haben einen Kupfer-Innenleiter im 4 mm-Schaum, drüber Folie und dann Geflecht?!? Oder soll ich, wenn ich kann, neu ziehen? Kennst Du eine sichere Lösung, ohne dass ich beim Durchziehen das Ursprungskabel verliere und dann ohne alles (also leeren Rohren) da stehe? Noch eine Frage zum Keller: Ich wollte einen Erdungsblock zwischen den vom MS ankommenden Kabeln und den aufgehenden Kabeln zwischensetzen. Im Moment ist nix unseres Kabel-TV geerdet. Was ja wohl wieder Murks ist, oder? Das heißt doch: Kabel vom MS in den Erdungsblock rein und Kabel aufgehend raus?!? Am Rohr unserer Gashauptleitung ist ein dickes Erdungskabel angeschlossen. Da kann ich mich doch auch dann dran hängen, nicht wahr? Ich habe einen analogen Satsucher mit dB-Einsteller. Normalerweise schaltet man den ja zwischen LNB und Receiver. Was mache ich in diesem Fall? Zwischen LNB und Switch hängen? Geht das genauso? Ist es egal, welchen der vier Ausgänge des LNBs ich zum Ausrichten nehme (H/V), falls ich den Sucher so zwischensetzen kann? Und woran erkenne ich, ob ich den Switch richtig ausgepegelt habe? Am Bild, bzw. bestimmten Bildphänomen? Messinstrumente habe ich ja leider keine. Als weitere Satkombi liebäugle ich mit der CAS090/UAS484 - teuer zwar, aber überall hoch gelobt. Siehst Du da auch Vorteile, wenn ich in dieses Set investiere und dazu einen Spaun-MS nehme (der ja auch immer sehr gelobt wird). Oder ist das alles mehr Marketing? Echt, ich würde das zusätzlich investieren, wenn Du sagst, dass sich das lohnt. Denn das Ganze soll was für lange Zeit sein und wirklich auch genug Reserven haben für ein stabiles HDTV-Bild. Da der Preisunterschied deutlich ist, sollten natürlich auch die Vorteile entsprechend ausfallen. Immerhin kostet das UAS ne ganze Ecke mehr. Erstmal vielen Dank für Deine tolle Unterstützung. Und gute Besserung weiter! LG |
| | # 17 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Ganz so geht es mit der Durchgangsdose nicht. Sie läßt zwar das Signal durch, unterbindet aber die Kommunikation mit dem Receiver. Grund: Der Receiver hat bei einer Einkabellösung, wofür die Dose ja gedacht ist, nichts zu sagen, sondern bekommt nur das aufbereitete Band. An der Durchgangsdose kann also nur von dem Band gesehen werden, welches der Receiver an der Enddose vorgibt. Eine besondere Einschränkung ist dies aber nicht, alle gängigen deutschen Programme senden nämlich auf Horizontal/Hochband (außer z.B. DSF, 9 live, VIVA, MTV). Wenn der Receiver an der Durchgangsdose benutzt werden soll, müßte lediglich der Receiver an der Enddose eingeschaltet und auf ein beliebiges Programm von dem Band geschaltet werden, wo sich der gesuchte Sender befindet. Beispiel: An der Durchgangsdose soll wahlweise RTL, SAT1 und Pro7 gesehen werden, dann muß der Receiver an der Enddose auch auf einen Sender im passenden Band geschaltet sein. Neben den genannten Sendern gehen auch alle öffentlich-rechtlichen und auch Premiere. Wird nun am Receiver an der Enddose DSF eingeschaltet, so sind die anderen Sender an der Durchgangsdose weg und es stehen stattdessen die obengenannten Sender zur Verfügung. Wie gesagt, die Einschränkung ist nur gering und als Preis dafür zu zahlen, daß zwei Receiver an einem Kabel hängen. Die Dämpfung ist übrigens kein Problem, die Durchgangsdose hat eine Durchgangsdämpfung von ca. 3 dB und eine Abzweigdämpfung von ca. 10 dB. Soviel kann der Receiver ausregeln. Hinzu kommt allerdings noch die Kabeldämpfung. So, wie du das Kabel beschreibst, sollte es SAT-tauglich sein, die Dämpfung sieht man dem Kabel aber nicht an. Da hilft nur ausprobieren. Wenn die Signalstärke nicht reicht, wird einfach ein Leitungsverstärker zwischen Multischalter und Durchgangsdose angeordnet, z.B. als Kupplung zwischen dem Kabel vom Multischalter und dem bereits verlegten Kabel. Damit wird die Dämpfung einfach wieder ausgeglichen. Auf diese Weise erübrigt sich das Einziehen eines neuen Kabels. Der Verstärker benötigt nicht einmal eine separate Stromversorgung, die Spannung auf dem Antennenkabel, vom Receiver abgegeben, reicht. Das mit dem Erden der Kabel ist eine zweischneidige Sache. Es ist zwar vorgeschrieben, aber man kann ja trotzdem mal den Sinn hinterfragen. Die Antenne soll ja auf die Hauswand. Darüber ist irgendwo die Dachrinne, wahrscheinlich aus Metall, angeschlossen an ein Regenfallrohr, ebenfalls aus Metall. Normalerweise schlägt der Blitz an der höchsten Stelle ein, wenn er denn gerade dein Haus heimsucht. Und eine metallische Verbindung zur Erde, höher als die Antenne, schützt recht gut. Wenn du nun die Kabel erdest, schaffst du für den Blitz einen besonders geringen Widerstand und erhöhst damit die Wahrscheinlichkeit, daß sich der Blitz den Weg über die Antenne sucht. Dann sind mindestens LNB und Multischalter hin, das Kabel wahrscheinlich auch. Ich selbst erde eigentlich nur, wenn ich auf dem Dach aufbaue und die Antenne der höchste metallische Punkt ist. Aus Sicherheitsgründen würde ich, wenn überhaupt, dann auch die Antenne selbst erden, mit einem 16er Kupferkabel und einem Staberder. Ein SAT-Finder wird in deinem Fall, wie du schon vermutest, zwischen Schalter und LNB angeschlossen. Wo nun genau, ist relativ egal, mein Vorschlag wäre Horizontal/Tiefband, dort sind viele recht starke Transponder, das erleichtert das Auffinden des Satelliten etwas. Die Regler würde ich ohne Meßgerät zunächst einmal auf ca. 3/4 des Maximalwertes einstellen und dann einfach einen Receiver anschließen. Laß dir die Signalstärke und -Qualität anzeigen. Die Signalstärke selbst ist nicht so wichtig, wohl aber die Signalqualität. Ich würde den Regler einfach so weit zurückdrehen, bis die Signalqualität schlechter wird und dann ca. 1/4 Drehung höher stellen. Dann hast du kein Übersteuern und ausreichend Schlechtwetterreserve, also einen weitgehend störungsfreien Empfang. Mit Kathrein machst du sicher nichts falsch, die Qualität ist schon gut. Dennoch würde ich die Triax/Hirschmann TDE 88 bevorzugen, sie steht der CAS90 in nichts nach - im Gegenteil: der Reflektor besteht aus 1,6 mm Aluminium, der LNB-Halter ist ebenfalls ein Klotz aus massivem Aluminium. Das UAS 484 ist auch OK, aber auch hier gilt, das Bessere ist des Guten Feind. Das LNB wird bereits lange Zeit unverändert hergestellt, die technischen Daten waren seinerzeit TOP, aber heute ist eine Rauschzahl von 1,0 einfach nicht mehr zeitgemäß. Da haben andere Hersteller mehr zu bieten. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mich ohne weiteres für MTI, Alps oder - noch eine Idee besser - für Invacom entscheiden. Ein solches LNB benutze ich auch selbst, seit mittlerweile 10 Jahren übrigens. Zwar habe ich keinen HD-Receiver oder -Fernseher, aber auch keinerlei Bedenken hinsichtlich der Bildstabilität oder -qualität. Also, wenn du dich für Kathrein entscheiden möchtest, mach es ruhig, Bedenken habe ich nicht. Andererseits - notwendig ist es aber auch nicht. Ich finde einen dreistelligen Mehrpreis, ehrlich gesagt, zu hoch. Bei den Schaltern hast du aber Recht: Spaun ist schon eine Klasse für sich, etwas Besseres wirst du kaum bekommen. Langfristig ist dieser Schalter sogar günstiger: er hat eine eingebaute Stromspar-Funktion. Wenn kein Receiver eingeschaltet ist, wird auch das LNB nicht mehr mit Strom versorgt, der interne Verteiler und Verstärker wird ebenfalls abgeschaltet, dadurch sinkt der Energieverbrauch auf ca. 2W. Je nach Fernsehgewohnheit spart das 10 - 20 € im Jahr, eventuell sogar noch mehr. In 3 - 4 Jahren hast du den Mehrpreis zurück. Also, bei dem Schalter ein klares Ja zu Spaun, wenn du etwas mehr ausgeben möchtest. Da ist der Mehrpreis schon gerechtfetigt.
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Hallo Spezi, wollte nur hier abschließend berichten, dass dank Deiner perfekten Beratung alles seit gestern 100%ig funzt. Das bläst ein Signal durch die Leitung, dass einem schwindelig wird Aber vor allem: Unfassbar, welche miserable Qualität das Kabel-TV dagegen bislang geboten hat. Von dieser Bildqualität und Brillanz hatten wir nicht zu träumen gewagt. Ich kann nur Jedem raten, der jetzt zum sogenannten "Digital-TV" durch die Kabel-Gesellschaften überredet werden soll: Finger weg! Wer saubere Bildqualität will, kommt um SAT nicht herum. Zumal diese "Digital-TV-Pakete" in der Regel Mogelpackungen sind: Da werden 60 TV-Programme und mehr versprochen, die es aber meist nur mit Aufpreis gibt. Und in jedem Raum muss mit einer Smart-Card herumjongliert werden. Man muss, was auch uns anfangs schwer gefallen ist, eben einmal den "inneren Schweinehund überwinden" und es anpacken... Doch nun sind wir frei und können sehen, WAS WIR WOLLEN! PS: Wir wurden diese Tage von einem Klinkenputzer der Kabelgesellschaft angerufen, der uns das Digital-TV nochmals schmackhaft machen wollte. Als wir freundlich ablehnten und sagten, wir würden kündigen, wurden wir am Telefon von diesem fragwürdigen Zeitgenossen als "primitive Menschen" beschimpft. So viel zum Niveau dieser Firmen (und ein Grund mehr, schnellstens sämtliche Verbindungen abzubrechen...) |
| | # 20 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.09.2007
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| Und inzwischen sehen die Nachbarn, was man an Gegenwert bekommt, WENN man den besagten inneren Schweinehund überwindet und Nägel mit Köppen macht! Zwei Nachbarn könnten schon in den nächsten Tagen ebenfalls Unitymedia endgültig den Laufpass geben und in den freien und kristallklaren SAT-Empfang einsteigen. So langsam kapieren die, was denen da (toll formuliert und durch die Blume) in den Briefen an heißer Luft versprochen wird. Und dass es, wenn man das alles wirklich kritisch durchrechnet und durchprüft und sich das baldige Ende von Analog-TV vor Augen hält, eigentlich JETZT keine Alternative gibt. Der Unitymedia-Slogan lautet: JETZT DIGITAL. Der bessere Slogan muss lauten: JETZT SATELLIT! |






latzer:
Oder doch, vielleicht, wenn sie nicht schon halb blind sind, an der besseren Bildqualität. 