Hallo,
erst einmal kurz zur Erläuterung: Ich bin ein absoluter LAIE
Da mir mal wieder meine Kabelfernsehkosten stinken, suche ich nach einer günstigeren Lösung des Fernseh- und Radioempfangs. Die Ausgangssituation:
1 Familienhaus mit 3 Etagen
Kabelverteiler im Keller, mit je einer Leitung pro Etage.
In jeder Etage 2-4 Antennensteckdosen, die teilweise nur für Radio oder Fernsehen und teilweise für beides genutzt wird.
An 2 Dosen ist zusätzlich zum Fernsehgerät ein DVD-Recorder angeschlossen.
Meine Anforderungen:
möglichst viele Sender (ca. 25) auf allen Fernsehern/Radio unabhängig und ohne Reciever empfangen
keine Neuverkabelung in den Wohnräumen (Leerrohr vom Dach zur jetzigen Kabelverteilung ist vorhanden)
DSF- empfang
Ich habe herausbekommen, dass meine Idee wohl über eine Kabelaufbereitung realisierbar wäre, allerdings sehr kostenaufwendig.
Bei Ebay habe ich nun gesehen, dass eine Kanalaufbereitung für ca. 8 Sender gar nicht so teuer ist ???? (Habe ich das richtig gelesen so um die 350,00 €???)
Hier in Lüneburg habe ich mit Außenantenne einen recht guten Empfang über DVB-T.
Deshalb meine Idee, ob ich nicht wenige Sender (z.B: DSF) über eine Kanalaufbereitung und DVB-T in eine "Hauskabelnetz" einspeisen kann.
Kennt jemand so eine Lösung?
Viele Dank
takilp
18.06.2008, 08:25
#
2
King W.
Moderator
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Hallo und Herzlich Willkommen bei uns im Forum!
Zunächst eine dringende Bitte: Tue dir das nicht an, was du da vorhast!
Kanalaufbereitungen, jedenfalls wenn es vernünftige sind, bekommst du für einen dreistelligen Betrag nicht. Die zur Zeit aktiven Angebote in ebay habe ich mir angesehen, es sind zwei Stück, beide in der veralteten Analogtechnik.
Deutschland ist das letzte Land, welches noch analoge Programme in nennenswerter Zahl per Satellit vorhält. Aber auch bei uns wird die analoge Programmausstrahlung spätestens 2010 beendet, dann kannst du deine Kanalaufbereitung auf den Müll werfen.
Und dafür sind 239 oder sogar 598 € einfach zuviel, um nicht zu sagen, weggeworfenes Geld.
Wenn du nun partout eine digitale Kanalaufbereitung möchtest, so mußt du schon recht tief in die Tasche greifen: Beim TechniNet BS 3 zum Beispiel kostet die Basiseinheit ca. 650€ und ein Kanalzug ca. 390€. Bei 8 Kanälen bist du dann mit 3.770€ dabei. In der Regel lohnt sich so etwas nur für große Anlagen, z.B. Hotels oder Krankenhäuser. Wenn man berücksichtigt, daß ein durchaus brauchbarer Receiver (z.B. der Smart MX 04) bereits für unter 50€ zu haben ist, und wenn man auch die Kosten für eine vernünftige SAT-Verteilung einrechnet, kann man leicht ermitteln, daß eine Kanalaufbereitung sich erst ab ca. 35 - 40 Anschlüssen wirklich lohnt. Noch nicht einmal dabei berücksichtigt ist die Tatsache, daß die Kanalaufbereitung dann aber auch nur die 8 Programme liefert - ziemlich mickrig in der heutigen Zeit.
Eigentlich hast du drei realistische Möglichkeiten:
1) eine Verteilung des SAT-Signals über einen herkömmlichen Multischalter.
Vorteil:
Einfach und preisgünstig zu realisieren.
Nachteile:
An jeder Abnahmestelle ist auch ein Receiver erforderlich
Es ist eine reine Sternverteilung erforderlich, d.h. vom Multischalter muß je ein Kabel bis zur Abnahmestelle geführt werden.
Falls eine Änderung der Verkabelung nicht möglich ist, kann aber auch ein Kabel auf zwei oder mehr Abnahmestellen geführt werden. Dazu gibt es spezielle Vorrangschalter. Der Einsatz solcher Schalter bedingt nicht einmal eine wesentliche Einschränkung in der Programmauswahl, da fast alle deutschen Sender auf Horizontal/Hochband senden.
2) eine herkömmliche Einkabellösung
Vorteil:
Sehr einfache Installation, unabhängig davon, wie die Verkabelung ausgeführt ist
Relativ preisgünstig, jedenfalls im Vergleich zur Kanalaufbereitung
Keine Einschränkung hinsichtlich der Zahl der Anschlüsse
Nachteile:
Es muß eine Auswahl der zu empfangenden Programme getroffen werden
Bei einem Frequenzwechsel muß die Anlage umprogrammiert oder sogar durch neue Module ergänzt werden
Receiver erforderlich
3) Der TechniRouter von TechniSat
Vorteile:
Installation ziemlich unabhängig von bestehender Verkabelung möglich
Bis zu 16 Abnahmestellen können mit dem Grundgerät versorgt werden
Kaskadierbar, falls mehr als 16 Abnahmestellen versorgt werden müssen
Fast alle Receiver von TechniSat und eine Vielzahl von Receivern anderer Hersteller erfüllen aber diese Anforderung mittlerweile. Außer bei der Kanalaufbereitung kommst du um die Receiver ohnehin nicht herum, der als Nachteil aufgeführte Punkt fällt deshalb im Vergleich zu den anderen Lösungen kaum ins Gewicht.
Ich denke, die zuletzt genannte Lösung ist für euch optimal und vor allen Dingen zukunftssicher. Auch wenn die analogen Programme abgeschaltet werden und die freien Transponder eine neue Belegung bekommen, auch wenn das HD-Fernsehen weiter verbreitet wird - eine Einschränkung in den Empfangsmöglichkeiten wird es nicht geben.
Schreib mal zurück, wie es weiter gehen soll, es interessiert mich.
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18.06.2008, 14:52
#
3
takilp
einmal ist keinmal
Threadstarter
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Viele Dank für die herzlich Begrüßung und die detaillierte Antwort.
Da ich wirklich absoluter Laie bin, versuche ich mal Deine Antwort selbst zu erklären.
Lösung 1 scheidet wegen der Sternverteilung aus.
Lösung 2 halte ich erst einmal zurück, da ich nicht weiß wieviel Kanäle ich auswählen könnte, und wie aufwendig eine Umprogrammierung wäre. Scheint aber die billigste zu sein.
Da ich mich immer auf Expertenmeinungen verlasse, wähle ich also erst einmal
Deine Lösung Nr. 3.
Mit der Lösung würde ich also eine "Schüssel" auf dem Dach und 1 Kabel in meinen Versorgungskeller benötigen, von wo auch bisher meine Antennenverteilung aus geht (das Verlegen neuer Kabel wäre sehr bauaufwendig).
Zusätzlich benötige ich einen TechniRouter.
Von diesem Router aus, kann ich mit den alten Kabeln meine Antennensteckdosen versorgen.
An jeder Abnahmestelle benötige ich für jedes Empfangsteil (Recorder, Fernseher) einen Reciever bzw. einen zweifachen Reciever und zwar einen techniRouter-tauglichen.
Wenn das so einfach ist, stellt sich mir die Frage, warum mein Fernsehtechniker mir dazu nicht geraten hat. Anscheinend nicht der richtige Mann.
Wie sieht es mit Radio aus? Benötigt man dafür auch einen Reciever?.
Wie komme ich an Preise für Deine Lösung, da die Geräte doch sehr laienuntaugliche Bezeichnungen haben und ich natürlich keinen "Schrott" bei Ebay kaufen möchte.
Und welche Schüssel würdest Du auf welchen Satelliten ausrichten, damit wir neben den "normalen" Programmen auch DSF ergattern?
Viele Dank nochmals
takilp
18.06.2008, 19:46
#
4
King W.
Moderator
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Zitat:
Zitat von takilp
Mit der Lösung würde ich also eine "Schüssel" auf dem Dach und 1 Kabel in meinen Versorgungskeller benötigen, von wo auch bisher meine Antennenverteilung aus geht (das Verlegen neuer Kabel wäre sehr bauaufwendig).
Fast richtig.
Von der Schüssel aus gehen zunächst einmal 4 Kabel zum Techni-Router. Den Router montiert man zweckmäßigerweise irgendwo unter dem Dach, damit die 4-fach Kabelverbindungen nicht allzu lang werden (Stromanschluß nicht vergessen). Zur Vereinfachung der Montage kannst du das 4-fach Kabel verwenden, das ist im Prinzip ein dickes Kabel mit 4 einzelnen, farblich unterschiedenen Koax-Leitungen. Damit versorgst du den Router mit dem kompletten Programmangebot des Astra.
Nun hat der Router zwei Ausgänge, an jeden der Ausgänge können maximal 8 Receiver (oder 4 Twin-Receiver oder eine entsprechende Kombination daraus) angeschlossen werden. Insgesamt stehen also 16 Ausgänge zur Verfügung.
Du mußt nun mit 2 Kabel vom Router zum Verteiler, damit die 16 Anschlüsse auch zur Verfügung stehen. Die Strecke ist natürlich länger, hier empfiehlt es sich, das hoch abgeschirmte Premium-Kabel zu verwenden und dazu die vergoldeten F-Stecker.
Die jetzige Verteilung muß aufgetrennt und so wieder zusammengesetzt werden, daß sich 2 Stränge mit jeweils nicht mehr als 8 Anschlüssen ergeben. Also, an einem Strang 7 und einem anderen 9 Anschlüsse z.B. funktioniert nicht. Wie die Kabel dabei vom Keller aus laufen, ist ohne Bedeutung. Entscheidend ist einzig und allein die Zahl, nämlich maximal 8 pro Strang. Wenn das nicht klappt oder nicht ausreicht, müßte der Router mit einer Kaskade ergänzt werden, dann hättest du 4 Leitungen, wiederum zu je 8 Anschlüssen maximal.
Um die Verteilung im Keller nun praktisch durchführen zu können, sind neue Verteiler erforderlich. Es gibt sie in 2, 3, 4 oder 6 fach. Hier ein Beispiel für einen Dreifachverteiler. Den könntest du z.B. benutzen, wenn eine Wohnung mit zwei und zwei Wohnungen mit drei Anschlüssen versorgt werden sollen.
Dann fragst du nach einer Antenne. Die auf dem Markt angebotenen Exemplare unterscheiden sich kaum in der Empfangsleistung, wohl aber in der Verarbeitung und Haltbarkeit. Wenn du Spitzenqualität ohne Kompromisse suchst, ist die TDE 88 von Triax/Hirschmann erste Wahl. Dazu ein MTI Supreme Blue LNB, das trotz seines vergleichsweise niedrigen Preises mit überzeugenden Empfangseigenschaften aufwarten kann.
Wenn du nicht so viel ausgeben möchtest, findest du in der Alcan/Gibertini Antenne einen guten Kompromiß zwischen Preis und Verarbeitung. Die ersten, von mir montierten Gibertinis hängen mittlerweile auch schon fast 10 Jahre und funktionieren nach wie vor tadellos. Als LNB aber auch in diesem Fall wieder das Supreme Blue, hier noch ein paar Euos sparen zu wollen, lohnt sich wirklich nicht.
Dann benötigst du noch ein paar Kleinteile (F-Stecker, Antennensteckdosen) und Teile zur Antennenmontage. Am Besten, du rufst mal bei SEH an (02323/61887) und bestellst alles telefonisch. Der Router ist noch ganz neu und bei SEH noch nicht gelistet, soll aber, laut TechniSat, ab Mai lieferbar sein. Herr Hampel kann dich auch hinsichtlich Receiverauswahl optimal beraten. Zweckmäßigerweise rufst du nachmittags dort an, denn vormittags gibt es meist Streß, weil die Pakete versandfertig gemacht werden müssen.
Für das Radio benötigst du übrigens keinen Extra-Empfänger, die normalen Receiver eignen sich auch als Radio.
Als Netzwelt-Leser bekommst du bei SEH noch etwas Rabatt (so ca. 4 - 5 %, die genaue Höhe ist von den gekauften Teilen abhängig). Wenn du den Rabatt haben willst, einfach danach fragen.
Warum dein Techniker das nicht installieren will (oder kann) weiß ich, ehrlich gesagt nicht. Die Produkte von TechniSat sind durch die Bank gut und machen beim Installieren keine Schwierigkeiten.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie es weiter geht. Wann soll der Umbau denn stattfinden?
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30.06.2009, 22:42
#
5
puschel_1
einmal ist keinmal
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Ich klinke mich hier mal ein
Ich bin auch ein Newbie was das Thema DVB-T/DVB-S angeht und habe folgende Fragestellung.
Ebenso ein Einfamilienhaus der Schwiegereltern (ca. 15-20 Jahre alt) und bestehnde analoge Kabelanbindung (Verteilung im Keller). Es befindet sich im Grenzgebiet zu Österreich und hat im analogen Kabel auch ORF1 und 2.
Jetzt steht ein Wechsel auf Digital an.
Da ORF weiterhin empfangen werden soll, wäre ein DVB-T Lösung von Vorteil (Empfan vorhanden, schon im Auto getestet ).
Hier fehlen aber einige Dritte Programme, außerdem sind weitere SAT-Programme (Astra) auch von Interesse.
So, wäre es nun möglich zweigleisig zu fahren?
Auf dem Dach quasi eine DVB-T Antenne und eine Sat-Schüssel, die dann im Keller "irgendwie" koppeln und dann mit nur einem Receiver an den Fernsehgeräten (bis zu 8 Geräte) SAT und ORF empfangen?
Kamm mir jemand sagen, ob das möglich ist und wenn ja, wie?
Vielen Dank und einen schönen Gruß aus Südbayern,
Puschel
30.06.2009, 23:10
#
6
grimreaper
Moderator
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Herzlich Willkommen im Forum
Das DVB-T Signal lässt sich völlig problemlos in ein Sat Signal einspeisen.
Das funktioniert bei 8 Anschlüssen am besten über den Multischalter.
Der hat dazu immer einen terrestrischen Eingang.
Wenn ihr zum Beispiel so eine DVB-T Antenne kauft: DVB-T Antenne, FTE, Outdoor - DVB-T Antennen - SEH Produkte Detail
solltet ihr immer bestens Empfang haben.
Welche Wünsche gibt es denn für die Sat Anlage (nur "deutsche" Sender oder auch ausländische, wenn ja welche)?
Wie laufen momentan die Kabel und können/ sollen die ausgetauscht werden?
Wo sollen wie viele und welche Receiver hin?
Wenn ich mich recht entsinne gibt es sogar Receiver die einen Tuner für DVB-T und DVB-S haben. Sosnt müsstest du halt immer 2 Receiver verwenden oder halt einen TV mit eingebauten DVB-T Tuner.
02.07.2009, 18:37
#
7
Sapperlot
Probezeit bestanden
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Zitat:
Zitat von King W.
...Zur Vereinfachung der Montage kannst du das 4-fach Kabel verwenden, das ist im Prinzip ein dickes Kabel mit 4 einzelnen, farblich unterschiedenen Koax-Leitungen. ...
Hi,
eine Frage zu dem Teil der Erläuterungen. Entweder ist die Lösung so einfach oder...
Wie kommt man von dem vierpoligen Kabel auf vier F-Steckeranschlüsse, weil die muss ich doch an den LNB's anschließen, oder?
Ich hoffe, die Frage ist nicht allzu dumm.
Thx.
02.07.2009, 20:26
#
8
grimreaper
Moderator
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Das 4fach Kabel besteht aus 4 einzelnen Adern die zusätzlich mit einem Mantel umschlossen sind. Sobald der weg ist, hast du 4 einzelnen Adern, die sogar nummeriert sind. Dafür brauchst du dann statt der "normalen" 7mm F-Stecker 5mm F-Stecker.
Danke, so kann es mir sogar ich vorstellen - bildlich sozusagen.
03.07.2009, 11:02
#
10
puschel_1
einmal ist keinmal
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Zitat:
Zitat von grimreaper
Herzlich Willkommen im Forum
Das DVB-T Signal lässt sich völlig problemlos in ein Sat Signal einspeisen.
Das funktioniert bei 8 Anschlüssen am besten über den Multischalter.
Der hat dazu immer einen terrestrischen Eingang.
Wenn ihr zum Beispiel so eine DVB-T Antenne kauft: DVB-T Antenne, FTE, Outdoor - DVB-T Antennen - SEH Produkte Detail
solltet ihr immer bestens Empfang haben.
Welche Wünsche gibt es denn für die Sat Anlage (nur "deutsche" Sender oder auch ausländische, wenn ja welche)?
Wie laufen momentan die Kabel und können/ sollen die ausgetauscht werden?
Wo sollen wie viele und welche Receiver hin?
Wenn ich mich recht entsinne gibt es sogar Receiver die einen Tuner für DVB-T und DVB-S haben. Sosnt müsstest du halt immer 2 Receiver verwenden oder halt einen TV mit eingebauten DVB-T Tuner.
Wow, vielen Dank für die Antwort.
Also, gewünscht wären nur deutsche Sender, Satellit sollte imho astra sein.
Die Kabel laufen aus dem Keller sternförmig in die Zimmer, ob eine Nutzung für digitale Signael möglich ist, kann ich leider nicht beurteilen. Das Haus ist jetzt cq 20 Jahre alt, die Kabel somit auch...
Ein Austausch sollte möglich sein, ist zwar ein Haus in Ständerbauweise, die Kabel liegen aber in Leerrohren.
Schade sit, dass trotzdem zwei Receiver (oder halt ein Twin) nötig sind. Nur für Österreich einen DVB-T-Receiver an jeden Fernseher stellen ist nicht gerade komfortabel... Die Fernseher werden wohl auch nicht so schnell gegen welche mit internem Tuner ausgetauscht.
Gibt´s hier vielleicht noch eine andere Lösung?
Danke und schönen Gruß,
Puschel
03.07.2009, 12:23
#
11
SmilingBoy
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Es gibt auch Receiver, die sowohl einen DVB-T- als auch einen DVB-S(2)-Tuner haben. Die sind aber recht teuer.
Die meisten neuen Fernseher haben einen eingebauten DVB-T-Tuner - wenn ORF so wichtig ist, vielleicht doch mal über einen neuen Fernseher nachdenken?
Das Dumme ist ja, dass ORF eigentlich auch auf Astra übertragen wird - nur eben verschlüsselt; und die Entschlüssel-Karte bekommt man nur, wenn man in Österreich wohnt und dort das Equivalent der GEZ zahlt.
03.07.2009, 17:13
#
12
King W.
Moderator
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AW: DVB-T / DVB-S in einer Anlage
Es funktioniert auch noch anders: Einfach einen DVB-T Empfänger betreiben, der konstant ORF empfängt und über ein Antennen-Ausgangssignal verfügen muß. Ich kann mich gern mal erkundigen, ob so etwas problemlos zu bekommen ist. Sonst hilft ein Modulator (von FTE, für 45€ zu bekommen). Ein solcher Modulator gibt ein ganz normales Fernsehsignal aus, das per Multischalter mit verteilt und von jedem Fernseher empfangen werden kann.
Bei Bedarf kann man auch 2 oder 3 Geräte betreiben und die Signale vor den Multischalter zusammenschalten.
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04.07.2009, 08:44
#
13
puschel_1
einmal ist keinmal
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Das hört sich ja gut an. Das heißt, wenn ein Receiver dauernd auf ORF1 und einer auf ORF2 steht und das Signal in den Multischalter speist, dann klappt´s?
Das mit dme Modulator hab ich noch nicht so ganz verstanden...
Danke euch!!
Puschel
04.07.2009, 16:17
#
14
grimreaper
Moderator
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Den Modulator benötigst du wenn es keinen Receiver mehr gibt der noch einen Antennenausgang hat. Der Modulator kommt dann an den Scart Ausgang des Receivers und dann stellt der das Antennensignal zur Verfügung. Da der Kanal einstellbar ist, funktioniert das auch mit 2 Receivern und 2 Modulatoren.
05.07.2009, 20:54
#
15
puschel_1
einmal ist keinmal
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Das heißt aber, dass ich trotzdem zwei Receiver je Endgerät benötige (DVB-T und DVB-S), richtig?
Danke und Gruß,
Puschel
05.07.2009, 21:26
#
16
grimreaper
Moderator
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Jein.
Du brauchst nur eine Receiver für ORF der immer läuft. Der gibt dann direkt bzw. indirekt über den Modulator ein Signal aus, das über den Multischalter verteilt wird und auf dem Antenneneingang des TV empfangen werden kann.
06.07.2009, 06:18
#
17
puschel_1
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Ahhh, jetz!! Der Groschen ist gefallen!
Danke!
12.07.2009, 09:34
#
18
puschel_1
einmal ist keinmal
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Jetzt ist mir noch was aufgefallen, bei der Methode brauche ich aber zwei Kabel aus dem Keller zu jedem Endgerät, oder??
Danke noch mal,
Puschel
12.07.2009, 10:38
#
19
grimreaper
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Nein, es ist nur das Sat Kabel notwendig.
Der Multischalter bekommt das "terrestrische" Signal vom ORF Receiver. Das wird einfach zusammen mit dem Sat Signal in das Kabel eingespeist.
Das macht der Multischalter mit allen Signalen die am terrestrischen Eingang hängen. Du kannst also auch noch UKW oder DVB-T mit verteilen.
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