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Jein
Das digitale Bild ist prinziell schlechter als das analoge Bild weil es komprimiert ist.
Aber: Wenn die Schüssel richtig ausgerichtet ist und man auch die richtigen Kabel verwendet, dann sieht man kaum einen Unterschied. Zumindest bei Sendern die nicht zu RTL gehören (RTL hat mit die geringste Datenrate).
Bei sehr schnellen Bewegungen sieht man die bekannten Artefakte wie auch beim JPEG (so leichtes Krissel um die bewegten Objekte). Aber ansonsten schaut das digitale Bild ruhiger aus als das analoge, weil das Farbrauschen fehlt.
Im Normalfall hat das Bild annähernd DVD Qualität.
Wenn das Bild flau ist, würde ich zuerst auf das Scartkabel tippen.
Wäre bis vor kurzen nicht mehr erster Tipp gewesen, aber man lernt ja nie aus.
Ich hatte mir im letzten Jahr einen neuen Digitalreceiver gekauft. Bildqualität war top. Nun ist Anfang des Jahres mein Röhrenfernseher kaputtgegangen, also habe ich einen anderen Röhrenfernseher gekauft.
Ergebnis: Bild total verschwommen, Geisterbilder etc. Konnte ja nun nicht am Receiver liegen. Also habe ich mir ein richtig gutes (4fach geschirmt) Scart Kabel gekauft - und siehe da, das Bild war sogar besser als mit dem alten Fernseher.
Das das soviel ausmacht hätte ich nie gedacht.
Daher das bitte wenn möglich mal testen.
Dann sollte man beachten, dass nicht alle Receiver eine gute Bildqualität liefern. Auch bei den Decoderchips schient es Einsparpotenzial zu geben
Da das Bild aber auch mit der Technisat Skystar flau ist, gibt es noch eine andere Erklärung. Du hast bisher analoges TV auf dem Notebook geschaut. Das hatte nur eine Auflösung von 352x288 oder so in der Art. Das digitale TV hat aber (bei 16:9) 1024x576. Das Anzeigefenster ist dementsprechend größer.
Da sieht man natürlich am Monitor schon mehr oder weniger deutlich die Komprimierung und dass es ebend kein HD ist, mach mal das Fenster so groß wie du es bei analogem TV hattest...