| | # 1 |
| Registriert seit: 03.01.2008
Beiträge: 4
| Hallo ich habe mir einen Digitalen sat Emfänger geholt, aber damit bekomme ich keine Deuschen sender (ausser Premiere, das kann ich aber nicht gucken da ich kein abo habe, aber EPG zeigt mir an was läuft),also muss nun meine Schüssel Digital tauglich gemacht werden, ich dachte zwar das wäre sie ist sie aber net. Also wollte ich mal Fragen was es kostet die Schüssel Digital tauglich zu machen und was ich alles brauche und was es kostet, Bilder habe ich auch gemacht. Also an der Schüssel hängen 4 Teilnehmer (ich,meine sis eltern,opa) es gehen 2 Kabel vom LNB ab zu einem Verteiler. Hier der Verteiler: Directupload.net - wlsmqmwj.jpg Hier das LNB: Directupload.net - sp6vir2p.jpg Die Anlage kommt von Kathrein also nix mit einen Universal LNB ach eins hätte ich fast vergessen, wir können seit ein paar wochen kein N-tv mehr gucken, da ist das bild sehr sehr schlecht, neu gesucht habe ich ihn auch schon aber das bild bleibt so schlecht |
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| | # 2 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Um das Universal-LNB kommst du nicht herum, wenn die Anlage digitaltauglich gemacht werden soll. Zwar gibt es von Kathrein einen Umsetzer, den UWS 78, den möchte ich aber nicht empfehlen. Grund: Das LNB hat nur eine Oszillatorfrequenz von 9.750 GHz, die Empfangsfrequenzen im Hochband gehen bis fast 13 GHz, es ergibt sich, daß auf dem Zuleitungskabel Frequenzen bis über 3 GHz übertragen werden müssen. Das schafft nur ein neues, dämpfungsarmes und 4-fach geschirmtes Kabel über eine kurze Entfernung, ohne daß eine störende Kabeldämpfung auftritt. Das alte Kabel müßte deshalb auf jeden Fall gewechselt werden. Nach dem UWS käme dann noch ein digitaltauglicher Multischalter. Günstiger und technisch überzeugender ist ein gutes Quattro-LNB in Verbindung mit einem Kathrein-Adapter. Dazu einen Multischalter 5x4 oder, wenn du etwas Reserve haben möchtest, 5x8. Dazu noch etwas Kabel und 8 F-Stecker. Mit dem Kabel mußt du 4 mal vom LNB zum Schalter. Wenn die neuen Komponenten installiert sind, werden deine Analogreceiver weiter funktionieren und die Digitalreceiver ebenfalls. Möglicherweise muß die Höhenenstellung der Antenne ganz geringfügig nachjustiert werden, durch den Adapter ist es möglich, daß das neue LNB nicht mehr ganz exakt den gleichen Platz wie das alte einnimmt. Es handelt sich aber wirklich nur um ein sehr geringes Nachjustieren der Höhe. Kleiner Tip noch: Wenn die Analogreceiver noch weiter verwendet werden sollen, nimm bitte genau das angegebene LNB, es hat eine besonders hohe Polarisationsentkopplung, d.h.Trennung von Horizontal und Vertikal. Daraus resultiert ein besonders sauberes und klares Analogbild, frei von Schatten und Störungen durch Nachbarkanäle. Sollen in Zukunft ausschließlich digitale Programme empfangen werden, ist auch jedes andere gute Quattro-LNB geeignet, z.B. dieses hier.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Na ja, es ist nicht allzu viel mehr, als 100 . Dafür habt ihr dann alle Anschlüsse analog- und digitaltauglich. Was mit dem N-tv ist, kann ich von hier aus schlecht beurteilen. Ein Fehler am LNB ist bei Kathrein zwar selten, aber nicht ausgeschlossen. Deine Vermutung könnte deshalb zutreffen. Andere Möglichkeit: Die Antenne ist irgendwie beschädigt: krumm, verbeult, verzogen o.ä. Also mal genau ansehen. Ist das der Fall, müßt ihr die Antenne ebenfalls wechseln. Geradebiegen klappt fast nie. Übrigens: Es gibt auch noch eine Möglichkeit, die Antenne digitaltauglich zu bekommen, zu einem geringeren Preis: Nehmt anstelle des angegebenen LNB's dieses hier, natürlich auch mit Kathrein-Adapter. Da ist der Multischalter bereits integriert. Der externe Schalter entfällt ersatzlos. Die Verbindung zum vorhandenen Kabel wird durch 4 Kupplungen hergestellt. Das ist die einfachste Lösung, zusätzlich hast du den Vorteil, daß natürlich auch die Stromversorgung für den Multischalter entfällt. Allerdings kann sich ein kleines Problem ergeben: Wenn nur ein Receiver eingeschaltet ist und die Stromversorgung des LNB allein übernehmen muß und dieser Receiver an einem zu langen oder schlechten Kabel hängt, kann es passieren, daß von den 18V Betriebsspannung nur noch 16V oder weniger am LNB ankommen. Dann schaltet das LNB nicht mehr auf Horizontal, die entsprechenden Programme werden unzugänglich. Bei kurzen Entfernungen (so bis ca. 15m) und einwandfreiem SAT-Kabel tritt das Problem nicht auf. Ob du das (ziemlich geringe) Restrisiko eingehen willst, entscheide bitte selbst.
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| | # 10 |
| Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11
| Hallo Dipol. Vielen Dank für Deine Antworten. Du hast sicher Recht mit Deinem Hinweis auf den Stromverbrauch. Man müsste also einen Fernseher suchen mit integrierten DVB-S Tuner, der möglichst speziell den SAT-Empfang sehr gut umsetzt. Was ist eigentlich DVB-S2 ? Habe schon gelesen, dass es da Unterschiede gibt. Viele Tests scheinen in Richtung Kabelempfang durchgeführt zu werden. Gibt es Fernseher, die besonders gut für den SAT-Empfang ausgestattet sind ? Gruß Uwe |
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| | # 11 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Darüber welche Flats über die integrierten DVB-S2-Tuner besser oder schlechter sind, habe ich keine objektiven Testberichte. Von der Ausstattung bis hin zu Dual-Tiple-Tunern und Festplatten gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. | ||
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| | # 12 |
| Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11
| Hallo Dipol, wenn ich alles richtig verstanden habe, würde mir - im Moment - ein einfacher digitaler Receiver genügen, um auch weiterhin am analogen Fernseher eine Bild zu empfangen. Diesen könnte ich für den Fall, dass man sich fürs Wohnzimmer einen neuen HD-TV mit integrierten DVB-S2 gönnt, auch noch weiterhin bei weiteren analogen Geräten nutzen. Vielen Dank nochmals Uwe |
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| | # 14 |
| Registriert seit: 28.04.2011
Beiträge: 3
| Guten Tag, ich freue mich, allem Anschein nach, in einem kompetenten Forum zu sein! Ich habe mehrere Beiträge gelesen, indem die Problemlösung aber nicht in jedem Fall für das in unserem Hause zutrifft. Es bestehen in unserem Haus folgende Fakten: Ein Mehrfamilienhaus Baujahr 72, 27 Wohneinheiten, Antennenverkabelung 60/75 Ohm, 1fach abgeschirmt. 5 Steigeleitungen je Leitung 5-6 Teilnehmer. 1 Schüssel 60 d, für analogen Empfang Astra. 1 terr. Antenne Ukw/ + Dipol 2 terr. Antennen VHF/ ZDF , die letztere ausgerichtet fur den Empfang DVB-T. DVB-T empfangen z.Z. Ca 70% der Mitbewohner ( über die bestehende Antennendosen). Für die bevorstehende Umstellung analog/digital wurden mehrere Angebote angefordert. Angebot 1 Eine Kopfstation Polytro 24 Tranponder ,HD tauglich + Einsp. DVB-T Preis ca. 10 000€. Angebot 2 alt. zu 1.... Kopfstation Preis ? Noch nicht erhalten alt. Einkabellösung Preis ? Meine konkreten Fragen: Welche der 2 Vorschläge Kopfst./ Einkabel. sind für unser Haus zu empfehlen? Wäre die bestehende Verkabelung ausreichend? (Abschirmung?) Welche der beiden Lösungen ist störanfälliger? Ich wäre froh, wenn Sie mich hier beraten könnten! Mit bestem Gruss |
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| | # 15 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo und ![]() Siehe SchuTSEV , der Betrieb nur einfach geschirmter Verteilnetze ist unzulässig. Mal wieder ein Installateur der das nicht weiß oder den es nicht kümmert. Sind die Antennenkabel denn wenigstens in Leerrohren verlegt? Zitat:
Siehe Link zu SchuTSEV! Außerdem muss die Verteilnetzstruktur einschließlich nachträglich installierter Sonderwunschdosen und den in Reihenverteilungen üblichen Di-it-yourself-Manipulationen bekannt sein. Das Verteilnetz muss doch auch vor dem Angebot für die Kopfstellenumsetzer aufgemessen worden sein. Blind installiert kann das böse daneben gehen. Ich sage es mal so: Nur mit der Umstellung auf Vollbandempfang ist die Anlage zukunftssicher und langfristig kostengünstig. Hierzu gibt es nur die Alternativen einer neuen (Twin-)Sternverteilung oder wenn möglich über Unicable. Das Worst-Case-Risiko einer Anlagenstilllegung durch die Bundesnetzagentur wegen Verstoß gegen die SchuTSEV ist mit UniCable geringer als bei Umsetzung, insbesondere wenn auch Sonderkanäle belegt werden müssen. Eine UniCable-Projektion dieser Größenordnung setzt eine exakte Kenntnis des Verteilnetzes mit allen Steckdosen und den Bedarf an Single- und Twinreceivern voraus. | |
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die wichtigste Info wäre der Zustand der Verkabelung: Das Altkabel hat vermutlich noch kein geschäumtes Dielektrikum, sondern der Innenleiter sieht glasig-trüb aus. Diese Kabel haben eine recht hohe Signaldämpfung. Bei größeren Längen wird das zu Schwierigkeiten führen. Der nächste Punkt wäre der Wellenwiderstand: Heutige Komponenten sind ausnahmslos auf 75Ω ausgelegt. Wird nun 60Ω-Kabel benutzt, so ergibt sich eine Teilreflexion mit dem Reflexionsfaktor 0,11. Das heißt, die ankommende Welle wird bei korrektem Abschluß der Leitung mit einem 75Ω Widerstand oder mit irgend einem 75Ω Gerät zu 11% reflektiert. Es steht also nur noch 89% der Leistung an der Abnahmestelle zur Verfügung. Die reflektierte Welle überlagert sich mit der hinlaufenden Welle und bildet Interferenzen mit ihr. Weiter verschärft wird das Problem dadurch, daß bei einer Umstellung der Anlage auch neue, SAT-taugliche Antennensteckdosen eingebaut werden müssen, jedenfalls dann, wenn SAT-Vollbandempfang gewünscht wird. Diese Dosen bekommt man natürlich auch nur in 75Ω Ausführung. Also treten auch hier Fehlanpassungen auf, mit den schon beschriebenen Folgen. Und das gleich bei 5-6 Dosen an einem Kabel. Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr werdet auf dem 60Ω Uralt-Kabel einen Frequenzgang bekommen, der mit seiner Form an das Gebiß einer alten Oma erinnet. ![]() Fazit - mal ganz unabhängig von der SchuTSEV: Auch wenn es schwer fällt und ein paar Euronen verschlingt - das 60Ω Kabel muß raus und durch ein vernünftiges Klasse A Kabel ersetzt werden. Ein Umbau unter Verwendung der Uralt-Kabel würde ich nicht verantworten wollen, da sind die Probleme schon fast zwangsläufig vorprogrammiert. Ergänzung: Wenn es möglich ist, von einem zentralen Punkt aus zu jeder Wohnung ein neues Kabel zu ziehen, wäre eine SAT-ZF-Verteilung per Unicable das Optimum: Dazu benötigt ihr 3 Geräte JPS0508-3A und ein Gerät JPS0504-3TN. Eventuell ist zwischen zweitem und drittem Gerät noch ein kleiner Zwischenverstärker erforderlich. Alle Geräte zusammen kosten deutlich unter 3.000€. Den Differenzbetrag zu einer Kopfstation, immerhin über 7.000€, könnt ihr in eine vernünftige Antenne stecken, z.B. eine Kathrein CAS 90 oder Gibertini SE - eure 60er ist für das Vorhaben zu klein - sowie in eine neue Verkabelung und neue Antennensteckdosen. Dann habt ihr es ordenlich und zukunftssicher und jeder Teilnehmer hat 3 Unicable-Kanäle, jeweils mit Astra-Vollbandempfang. Übrigens, bislang noch ganz vergessen: Wohnen in eurem Haus denn ausschließlich Deutsche, oder auch Angehörige anderer Nationalität, deren Heimatprogramme mit berücksichtigt werden sollten?
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 17 |
| Registriert seit: 28.04.2011
Beiträge: 3
| Danke King, ich werde morgen mal eine A.dose öffnen, und das Kabel nach Deiner Beschreibung prüfen. Die Anlage ist 72 allerdings von Blaupunkt errichtet worden (oder ein dbzgl. Sub). Gab es damals schon 75 Ohm - Kabel?. Georg ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- Danke Dipol. Was verstehe ich unter..Unicable..? Georg[COLOR="Silver"] ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- |
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| | # 18 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Dipol ist gerade nicht online, ich kann's aber auch erklären: Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein SAT-Signal zu verteilen, aber in jedem Fall ist eine Schwierigkeit zu überwinden: Das komplette Programmangebot des Astra-Satelliten "paßt nicht" durch das Koax-Kabel. Aus technischen Gründen wird deshalb der gesamte Senderbereich in 4 "Bänder" aufgeteilt. Der Receiver fordert nun, je nachdem welches Programm gerade gesehen werden soll, das passende Band an. Bei einer Einzelanlage ist jetzt das (Single-) LNB gefragt. Aufgrund der Anfrage des Receivers schaltet es das passende Band aufs Kabel. Bei einem Multischalter funktioniert es ähnlich: Er bekommt von einem Quattro-LNB alle 4 Bänder und liefert an jedem seiner Ausgänge auf Anforderung des angeschlossenen Receivers das passende Band. Der Receiver merkt gar nicht, ob er an ein Single-LNB oder an einen Multischalter angeschlossen ist. Das funktioniert problemlos und sicher. Nachteil allerdings: Pro Leitung kann man nur einen Receiver anschließen. Schon bei zweien kommt es unweigerlich zum Konflikt, wenn beide Receiver jeweils ein anderes Band anfordern. Ein ungestörter Empfang ist dann jedenfalls nicht mehr möglich. Nun ist es aber häufiger so, daß bei einer Umstellung von Kabel auf SAT sich die Forderung "1 Receiver = 1 Kabel zum Multischalter" wegen der vorhandenen Installation nicht oder nur mit sehr großem Aufwand realisieren läßt. Beinahe zwangsläufig entsteht da der Wunsch, doch mehr als einen Receiver pro Kabel betreiben zu können, nach Möglichkeit mit Vollbandempfang und ohne Störung durch die anderen Receiver. Jetzt kommt Unicable ins Spiel. Anstelle des Multischalters wird nun ein "Unicable-Router" eingesetzt. Auch dieser bekommt von einem Quattro-LNB alle 4 Bänder, schaltet aber keins davon auf die gemeinsame Ableitung. Stattdessen erzeugt der Router, je nach Ausführung, 2 - 8 verschiedene Frequenzen (oder Kanäle). Beim Hersteller Jultec sind sogar bis zu 12 Kanäle möglich. Jeder angeschlossene Receiver empfängt bei Unicable genau eine Frequenz. Die wird bei der Installation einmal festgelegt und dann nie wieder geändert. Wenn jetzt der Receiver ein Programm anfordert, wählt der Router das passende Band, dann darauf die passende Empfangsfrequenz und setzt diese Frequenz auf die Receiverfrequenz um. Nun bekommt der Receiver sein Programm, ohne daß die anderen (denen ja logischerweise eine andere Frequenz zugeordnet sein muß) auch nur das Geringste davon mitbekommen. Voraussetzung ist natürlich, daß die Receiver das Unicable-Protokoll beherrschen und auf Unicable-Betrieb eingestellt sein müssen. Ein untauglicher oder falsch eingestellter Receiver kann den gesamten Strang lahmlegen und die übrigen Receiver am Umschalten hindern. Weiterhin ist es (theoretisch) möglich, daß zwei oder mehr Receiver haargenau zur gleichen Zeit schalten wollen und deshalb unterschiedliche oder gar falsche Schaltimpulse gleichzeitig am Router ankommen. Auch in diesem Fall wäre ein korrektes Schalten nicht möglich. Mir ist es aber bislang noch nie gelungen, diesen Fehler hervorzurufen. Trotzdem: Man sollte bei Unicable stets anstreben, möglichst kleine "Cluster" zu bilden um die Betriebssicherheit zu erhöhen. In deinem Fall wäre ein Kabel pro Wohnung, auf dem sich 3 Kanäle befinden, ein guter Kompromiß. Daran könnte z.B. fürs Wohnzimmer ein Twin-Receiver angeschlossen werden und zusätzlich noch ein weiterer Receiver fürs Schlafzimmer. Wenn nun jemand einen "falschen" Receiver anschließt, blockiert er sich nur selbst, die anderen Wohnungen sind nicht betroffen. Und wenn jemand das tun will, muß man ihn auch nicht daran hindern. Zur Namensgebung bei Jultec hier ein Beispiel: JPS0908-3TN J steht für JULTEC P bedeutet passive Stammleitungen S heißt "Stacker" oder Unicable-Router 09 ist die Zahl der Stammleitungseingänge (8x Sat-ZF + 1x Terrestrik) 08: 8 Teilnehmerausgänge (Stränge) sind vorhanden -3 bdeutet 3 Umsetzungen pro Unicable-Ausgang möglich (Kanäle) T: terminiertes Gerät. Geräte mit herausgeführten Stammleitungen heißen "A" N: Netzteil wird mitgeliefert Das Gerät bekommt also die Signale von zwei Satelliten (2 x 4 Bänder) und kann 8 Wohnungen mit je 3 Kanälen versorgen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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