Von Kabel auf Sat - Einkabellösung?!

Alt 16.11.2007, 11:20   # 1
sanben
 
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Hallo!
Erstmal ein Lob, da ich dieses Forum sehr informativ finde und schon eine Menge Anregungen und Tips hier finden konnte !!
Nun zu meinem "speziellen" Problem bzw. Vorhaben:
Wir wollen bei uns zuhause wegen der hohen Kabelgebühren und der zunehmenden Frechheit von Kabel D endlich auf Sat-Fernsehen umrüsten. Das ganze soll, wenn möglich ziemlich preisgünstig sein, aber dennoch funktionieren...

Die Kathrein-Schüssel mit 80cm (oder waren es sogar mehr?) habe ich auf dem Schrott mit altem LNB gefunden. Sieht aber gut aus und wird daher funktionieren. Die sitzt bereits auf dem Dach. Das alte LNB ist abmontiert und wartet darauf ersetzt zu werden - Frage ist nur, mit welchem? Sollte kein Kathrein sein, da zu teuer - also mit Adapterstück. Ich schätze ein Quad-LNB (also Multischalter integriert) müßte hinhauen für meine Zwecke.

Vom Dach sollte ein Kabel in ein direkt daruntergehendes Zimmer führen mit nur einem Receiver. Die restlichen 3 Fernseher bzw. Dosen würd ich gerne über eine Ein-Kabel-Lösung anschließen. Möchte also die alte Baumstruktur nutzen, die allerdings vom Keller aus verteilt wird! Nun die Frage, ist es möglich, dass ich einfach vom Dachboden außen an der Hauswand die nötigen Kabel (schätze so ca. 35m) in den Keller führe um sie dort über ein Ein-Kabel-Lösung-Verteilsystem an die alte Baumstruktur anschließe?
Wieviele Kabel müßten das sein? Welche (preisgünstige) Ein-Kabel-Lösung kommt mit dem Transponderwechsel zurecht, so dass ich auch Pro7 etc. empfangen kann? Ist es überhaupt möglich, die Ein-Kabel-Lösung mit dem "normal" abgehendem Kabel für Zimmer unter Dachboden zu kombinieren?

Würd mich über Antworten sehr freuen! Bin gespannt, ob sich das so realisieren lässt ... Danke und Gruß,
Ben
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Alt 16.11.2007, 12:02   # 2
King W.
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Danke für das Lob, tut mal richtig gut.

Nicht jeder hat das Glück, eine Kathrein-Schüssel auf dem Schrott zu finden - und dann auch noch eine gut erhaltene.

Als preisgünstiges und dennoch gutes LNB eignet sich das FTE Quad Switch in Verbindung mit einem Kathrein-Adapter.

Allerdings - die Einkabellösung vergiß bitte wieder. Ob die Konstruktion so funktioniert, kann ich von hier aus schlecht beurteilen, allerdings hast du zwei Nachteile:
1) es ist recht teuer. Damit deine Investition geschützt ist, und du nicht bei jeder Frequenzänderung wieder basteln mußt, kommt sinnvollerweise nur eine programmierbare Ausführung in Frage. Aber die muß erst einmal bezahlt werden, siehe hier.
2) es kann sogar sein, daß trotz der Programmierbarkeit eine Erweiterung gemacht werden muß, wenn mal die Analogprogramme abgeschaltet werden und das Tiefband mit Digitalprogrammen belegt wird.
3) eine solche Einkabellösung bedeutet trotz der Programmerbarkeit immer auch eine Einschränkung hinsichtlich der verfügbaren Programme. Immerhin werden 4 Bänder des Astra auf eins zusammengequetscht.

Am Besten ist es, wenn vom Quad-LNB Leitungen direkt zu den Receivern gelegt werden. Vielleicht gibt es ja einen toten Kamin, der dafür herhalten kann.

Auf jeden Fall aber benötigst du noch 1 Rolle gutes Kabel und 8 F-Stecker, wenn du die Kabel direkt aus der Wand kommen lassen willst, bzw. 12 F-Stecker bei Verwendung von Antennendosen. Der Grund: du benötigst dann Anschlußleitungen von der Dose zum Receiver, herzustellen aus je einem Stück Kabel und 2 F-Steckern.

Tut mir leid, daß ich dir keine bessere Auskunft geben kann, aber wenn du schon umstellst, mache es bitte richtig, sonst ärgerst du dich später - garantiert!
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Alt 20.11.2007, 12:54   # 3
sanben
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Hallo,
danke für die schnelle Antwort!
Also wenn ich das so höre, vergess ich das mit der Einkabellösung wirklich wieder. Die Frage ist nun, ob ich überhaupt versuche, die Kabel aus der Wand kommen zu lassen, da:
1) ziemlich lange Kabel-Wege (vom Dachboden in den Keller und von da dann wieder rauf)
2) nicht sicher, ob Kabel ziehen überhaupt möglich (da altes Haus, zwar umgebaut, aber nicht die typischen Kabelkanäle da sind glaub ich)

Wären denn Kabellängen von bis zu 40 m überhaupt machbar oder ist die Dämpfung dann zu groß?
(Ich bin grad selbst nicht vor Ort, mach quasi auch ne "Ferndiagnose" und versuch das ganze zu planen, um das ganze beim nächsten Eltern-Besuch dann realisieren zu können )
Gruß,
sanben
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Alt 22.11.2007, 04:41   # 4
King W.
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Wie das Haus nun genau aussieht, kann ich schlecht beurteilen, ich kenne es ja nicht. Zum Kabelverlegen eignen sich "tote" Kamine recht gut. In den Beiträgen über die vollautomatische Drehanlage habe ich beschrieben, wie du das Kabel ohne riesige Löcher durch einen solchen Kamin bekommst. Es wäre optimal, wenn das ginge: im Dachboden in den Kamin rein und in der Wohnung wieder raus. Das Kabel außen verlegen, hinter einem Regenfallrohr her z.B. geht auch.

Wenn du unbedingt erst in den Keller mußt, und dann von dort aus in die Wohnung, funktioniert es auch. Bei einer Länge von 40 m benötigst du aber sehr hochwertiges, besonders dämpfungsarmes Kabel, z.B. dieses hier.

Wie gesagt: Nimm das Haus mal genau unter die Lupe, ob sich nicht doch eine einfachere Möglichkeit ergibt.
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Alt 03.12.2007, 11:36   # 5
camelfighter
 
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Hallo,

habe ein ähnliches Problem. Wir haben 4 Wohnungen im Haus. Momentan haben wir noch Kabelanschluss.

Wir möchten jetzt teilweise auf Satellit umstellen. Im Moment werden alle 4 Wohnungen durch je 1x Coax-Kabel vom Keller vom ÜP/Verstärker mit dem Kabelsignal versorgt.
In den Wohnungen selber werden die Kabel zu 3 Dosen durchgeschleift.

Neue Verkabelung ist nicht machbar, da altes Haus und keine Kabelrohre vorhanden.

Jetzt wollte ich wissen, ob folgendes möglich ist:

Ich fahre von meiner Schüssel auf dem Dach von 2 Quattro LNBS (wir wollen Astra und Hotbird) auf den Multiswitch im Speicher. Von dort fahre ich mit 4 Kabeln durch einen leeren Kamin in den Keller. Könnte ich nun diese Kabel einfach mit den Kabeln, die bereits zu den Wohnungen verlaufen, mit Kupplungsstücken verbinden?
Dann könnte ich doch theoretisch einen Digitalreceiver an einer Dose anschließen und schon habe ich SAT-TV.

Oder ist das nicht möglich?

Danke mal im Voraus für Eure Hilfe.

Gruß
Timo
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Alt 04.12.2007, 16:14   # 6
King W.
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Hallo Timo,

Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:

Ja, eine solche Montage ist machbar. Du kannst sogar alle Antennensteckdosen weiter benutzen. Zu diesem Zweck gibt es Vorrangschalter, mit deren Hilfe zwei Dosen an ein Kabel angeschlossen werden können. Das ankommende Kabel wird auf den Vorrangschalter geführt, an dessen Ausgang "A" wird ein "Master"-Receiver angeschlossen, der den Multischalter steuern kann. Der Receiver an "B" kann dann vom gleichen Band empfangen. Da fast alle deutschen Programme auf Astra im Hochband/Horizontal zu finden sind, ist das in der Regel nicht einmal eine besondere Einschränkung. Es können auch zwei Vorrangschalter hintereinander angeordnet werden, der zweite kommt dann an den Anschluß "A" des ersten.

Ist der Receiver an Anschluß "A" ausgeschaltet, so wird automatisch "B" zum Master und kann nun seinerseits den Multischalter steuern.

Erfreulich: Mit weniger als 15€ sind diese Vorrangsschalter recht preiswert.

Ich schlage folgende Komponenten vor:

1 Antenne Triax Alu
1 Astra/Hotbird Schielhalter
2 LNB Supreme blue Quattro
1 Multischalter FTE 9x4
2 Rollen hochwertiges Kabel *
36 F-Stecker **
4 Kupplungen
dazu noch SAT-taugliche Antennendosen, je nach Bedarf

Darüber hinaus ist noch das Befestigungsmaterial für die Antenne erforderlich, z.B. ein Dachsparrenhalter, eine Kunststoff-Dachpfanne und eine Mastdichtung. Eine Montage mit einem herkömmlichen Mast ist natürlich auch möglich.

* Bei den zu erwartenden Kabellängen ist das besonders dämpfungsarme Premium-Kabel anzuraten, auch, wenn es etwas teurer ist. 2 Rollen sind ein Erfahrungswert für Anlagen dieser Größenordnung. Die genaue erforderliche Länge hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten ab.

** Die vergoldeten Stecker sind glatter, lassen sich leichter montieren und geben besser Kontakt, bei ziemlich moderatem Mehrpreis gegenüber den herkömmlichen Steckern. Obgleich keine zwingende technische Notwendigkeit besteht, sollten sie bevorzugt werden.

An den Multischalter kann noch bei Bedarf eine UKW-Antene angeschlossen werden. Dieser verteilt das Signal dann mit und es steht an den Antennensteckdosen zur Verfügung, z.B. zum Anschluß einer Stereoanlage.

Sowohl die UKW-Antenne (19€) wie auch die Vorrangschalter sind bei SEH noch nicht gelistet, aber zu bekommen. Bei Bedarf einfach im Feld Bemerkungen "1 UKW-Antenne" und/oder "x Vorrangschalter" eintragen.

Dann brauchst du noch Receiver, einen für jedes Fernsehgerät und vernünftige SCART-Kabel, um sie anzuschließen. Sehr gute Receiver liefern u.a. die Firmen Topfield, Humax und Technisat. Vom Preis her sehr attraktiv, weil subventioniert, ist zur Zeit dieser Receiver. Er kann für alle freien Programme verwendet werden und auch (nach Freischaltung der Karte) die Arena-Programme entschlüsseln. Eine Verpflichtung, ein Abo abzuschließen, existiert aber nicht. Wie alle Humax-Receiver zeichnet sich auch dieser durch eine perfekte Bildqualität und schnelle Umschaltzeiten aus.

Ich hoffe, nichts vergessen zu haben. Mit den angegebenen Komponenten wirst du eine perfekte Anlage aufbauen, die das Kabel schnell vergessen macht.
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Alt 05.12.2007, 14:35   # 7
camelfighter
 
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Hallo King W.,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin jetzt schon schlauer geworden.

Aber es bestehen noch ein paar Unklarheiten. Zum ersten, wir haben auf dem Dach noch eine Schüssel (85cm) von einem Vormieter (wollte er nicht mitnehmen ).
Also fällt die schon mal weg. Was mich wundert: Du sagst, ich könnte die vorhandene Verkabelung nutzen (ist aber Baumstruktur), erwähnst aber nichts von Einkabellösungen, wie z.B. GP-31D. Brauche ich das also nicht?

Gibts von diesen Vorrangschaltern Abbildungen im Netz? Damit ich mir mal was darunter vorstellen kann.

Vielen Dank mal für Deine/Eure Antworten.

Gruß
Timo
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Alt 05.12.2007, 22:07   # 8
King W.
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Natürlich ist eine Einkabellösung machbar, wenn auch nicht die Smart GP31-D. Du selbst schreibst aber, du möchtest Astra und Hotbird. Das verträgt sich nicht oder nur sehr schwer mit der Einkabellösung. Normalerweise bekommt jeder Receiver einen separaten Anschluß an den Multischalter. Über die Betriebsspannung, eine 22 kHz Steuerspannung und über DiSEqC-Impulse wird der Multischalter dazu veranlaßt, eins von den 8 "Bändern" zum Receiver weiterzuleiten. ARD sendet zum Beispiel im Hochband/Horizontal des Astra, der italienische RAI uno im Tiefband/Vertikal des Hotbird. Auf gut deutsch: Jeder Receiver muß mit dem Multischalter kommunizieren, um das passende Band zu bekommen.

Logisch, daß das nicht funktioniert, wenn mehrere Receiver an einem Kabel hängen und jeder ein anderes Band will.

Nun gibt es drei Möglichkeiten:
1) Die Verkabelung wird dahingehend geändert, daß jeder Receiver seinen eigenen Anschluß bekommt. Dies ist die beste Lösung.
2) Die Verkabelung bleibt, aber per Vorrangschalter wird ein Receiver an jedem Zweig zum "Master" erklärt, der am Multischalter das Band anfordern darf. Den anderen Receivern steht dann auch dieses Band zur Verfügung. Wenn in der Hauptsache die gängigen deutschen und nur selten andere Programme gesehen werden sollen, ist diese Lösung auch akzeptabel.
3) Die Einkabellösung. Aus den 8 Bändern wird eine Auswahl getroffen und die zu empfangenden Programme auf ein Band zusammengepackt. Insgesamt steht damit nur 1/8 aller auf den beiden Satelliten empfangbaren Programme zur Verfügung. Eine Astra/Hotbird-Anlage als Einkabellösung macht deshalb nur dann Sinn, wenn spezielle, vorher festgelegte Programme empfangen werden sollen. Unabdingbar in einem solchen Fall ist eine programmierbare Anlage. Eine fest programmierte Einkabellösung macht sofort Probleme, wenn ein Sender die Frequenz wechselt, wie neulich bei SAT1/Pro7 geschehen. Wenn nun Hotbird-Programme empfangen werden sollen, müssen im Gegenzug Programme vom Astra weichen. Bei der Bestellung der Anlage muß also mitgeteilt werden, welche Hotbird-Programme gesehen werden sollen und welche Programme des Astra (eine Liste der empfangbaren Programme befindet sich unten auf der verlinkten Seite) dafür entfallen können. Wie gesagt: Das macht nur dann wirklich Sinn, wenn nur wenige, vorher genau zu bestimmende Programme des Hotbird gefragt sind.

Da du nun speziell nach einer Astra/Hotbird-Anlage gefragt hast, hielt ich die 2. Variante, also die mit den Vorrangschaltern für den besten Kompromiß. Die Entscheidung kann ich dir aber nicht abnehmen.

Eine Abbildung des Vorrangschalters habe ich leider nicht. Es ist - äußerlich gesehen - ein ca 7 x 7 cm großes Kästchen mit drei Anschlüssen an einer Seite: Eingang, Ausgang A und Ausgang B. Von der Optik her sieht der Schalter ungefähr so aus, wie dieser hier. Die Beschriftung ist natürlich anders und der kleine rote Umschalter fehlt.

Das Teil funktioniert aber tadellos, wie mir ein anderer User per Privatnachricht mitgeteilt hat:
Zitat:
Zitat von sat_bastler
Dein Tipp mit dem Vorrangschalter war mal wieder Gold wert!! Das klappt wunderbar und ist die wohl intelligenteste Lösung, wenn man zwei Receiver an einer Leitung betreiben will. Nun können wir die zweite Dose auf der Etage auch nutzen...

Und kaum Dämpfung. Nur leider passt das Teil nicht in die Wanddosen, habe es erst mal einfach außen angebracht. Mal sehen, wie ich das noch optisch schöner hinkriege. [...]
Das einzige Problem scheint zu sein, daß das Teil nicht in eine herkömmliche Wanddose paßt.

Schreib mal zurück, wie du dich entscheiden möchtest, es interessiert mich.
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Alt 07.12.2007, 14:54   # 9
camelfighter
 
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Hallo King W.,

ich habe mich voerst mal dafür entschieden, daß wir für jede Wohnung ein neues Kabel durch den Kamin ziehen, damit mal jeder wenigstens im Wohnzimmer einen Receiver anschließen kann (sprich für jede Wohnung ein neues Kabel + SAT-Dose Aufputz, ist im Moment die einfachste Methode).

Wenn wir dann noch beispielsweise in anderen Zimmern Receiver bräuchten werden wir wohl diese Vorrangschalter mit dem vorhandenen Kabelnetz ausprobieren.

Vielen Dank mal für Deine Hilfe.

Gruß
Timo
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Alt 07.12.2007, 17:09   # 10
King W.
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Gern geschehen.

Hier ist beschrieben, wie ich immer vorgehe, wenn ein Kabel durch einen Kamin gezogen werden soll. In der Regel funktioniert das ganz gut. Natürlich spricht auch nichts dagegen, etwas größere Löcher zu bohren (16mm) und zwei Kabel hindurchzuziehen...
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Alt 09.12.2007, 23:27   # 11
camelfighter
 
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Hallo,

zu dem Vorrangschalter habe ich nochmals eine Verständnisfrage:

In der Grafik verläuft mein vorhandenes Antennenkabel vom Multischalter in eine Wohnung und wird durch 4 Dosen geschleift.

Wenn ich jetzt an Dose 1 und an Dose 4 je einen SAT-Receiver anschließen möchte, wie setze ich bzw. wie schließe ich den Vorrangschalter an?
(Dose 1 befindet sich im Erdgeschoss und Dose 4 im Obergeschoss der Wohnung)

Gruß
Timo
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Unbenannt-1.jpg (37,7 KB, 36x aufgerufen)
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Alt 10.12.2007, 23:24   # 12
King W.
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Kommt darauf an, welche Dosen die wichtigsten sind.

Ist es z.B. direkt die erste, so gehe bitte mit dem Kabel in den Eingang eines Vorrangschalters, vom Ausgang "A" zur ersten Dose und vom Ausgang "B" in den nächsten Vorrangschalter usw. Ist es z.B die Dose 2, so gehe bitte vom Ausgang "B" des ersten Schalters zur ersten Dose und vom Ausgang "A" zum 2. Schalter. Dann von dessen Ausgang "A" zur 2. Dose und vom Ausgang "B" zum 3. Schalter usw.

Der Receiver, der über einen (oder mehrere) Ausgänge "A" angeschlossen ist, darf den Multischalter bedienen. Einer von den anderen Receivern wird zum Master, wenn der Hauptreceiver ausgeschaltet wird.
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Alt 01.08.2008, 23:10   # 13
hennigh
 
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Hallo zusammen,

ich weis, dieser Beitrag ist etwas älter. Ich wusste nur nicht ob ich für dieses Thema extra einen neuen Threat erstellen sollte.

Wie dem auch sei ich bin auch am überlegen,m ob ich auf SAT umsteigen solte. Dies ist leider nicht so einfach, da ja überall dort wo ein TV-Gerät steht ein neuer SAT-Anschluß hin muß, aber zusätzlich bräuchte ich auch noch einen Anschluß für keden Recorder. Denn wenn dieser aufnimmt, möchte man ja auch was anderes evtl sich anschauen.

Doch leider ist bei mir im Leerohr nicht soviel Platz, ausserdem sind die Leerrohrer leider etwas ander verlegt, als wie man es evtl. bruchte, leider.

Eine Sternverkabelung ist also somit erstmal nicht möglich., wohl aber eine Einkabel-Lösung. Die firma Kathrein (ich hoffe ich darf die Firma hier nennen), schreibt in Ihrem Prospekt: "Einkabel-System für Satelliten-Empfangsanlagen - Alle digitalen Programme über ein Kabel".

Eine detalieten Plan, wie es bei mir ausschaut wäre wohl etwas zu umfangreich. Diesen könnte ich aber auf Wunsch noch nachreichen.

Geplant habe ich in 5 Räumen jeweils 2 Anschlüsse (2xSAT) zu setzen. Zu dem sollte auch in jedam dieser Räume ein DVB-T und Radio-Empfang möglich sein.

Daher habe ich mir mal folgendes Überlegt:

- Radio-Antenne ABA-20
- DVB-T-Antenne BZD-40
- Vorsteck-Weiche WSV-19 (Radio+DVB-T zusammen)
- Parabolspiegel 90 cm CAS 90 (denke ist eine optimale Größe)
- 2x Universal-Quator-Speisesysteme UAS-584 (für ASTRA und EUTELSAT)
- 2x SAT-ZF-Verteiler EBX-2520
- 2x Einkabelmatrix EXU908 (ein Ausgang für bis zu 8 Receiver pro Matrix)
- Kabel 120 dB (Beispiel Transmedia KHQ 120-100 R - denk da ist man auf der sicheren Seite )
- Mast, Dosen, Abschlußwiederstände, Montagematerialien etc. kommen noch dazu.

Okey, diese Lösung ist was die Kosten angehen vieleicht etwas hoch, aber laut Aussage des Herstellers, sollten die zuvor geschilderten Probleme gelöst sein, oder etwa nicht?


Auch sollte der HD-Epmfang dann problemlos sein.

Laut Beschreibung soll jeder Receiver seine eigene Frequenz haben.

Ich hoffe, das ich nix vergessen hab, wenn ja teilt es mir bitte mit, ich werde es dann ergänzen.

PS: Rechtschreibfehler etc. dienen wie üblich der Unterhaltung oder so

Gruß
HennigH
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Alt 02.08.2008, 12:39   # 14
grimreaper
 
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Also DVB-T würde ich mal mir nicht ins Haus holen wenn man DVB-S und DVB-S2 hat.

Wenn es unbedingt notwendig ist, weil der Lieblingsregionalsender nicht auf Astra rumschwirrt dann ja, ansonsten ist die Qualität im Vergleich zu Sat deutlich schlechter und lohnt daher der Mühe nicht. Das Sat Signal sit ja schon komprimiert und je nachdem wieviel Sender sich den Transponder teilen ist die Bildqualität mal nur lala und mal top (ARD etc.). Bei DVB-T ist die verwendete Bandbreite noch geringer und man hat noch mehr Spuren von der Komprimierung. Das ist bei einem großen TV dann schon arg auffällig.
Deswegen haben die ganzen Kisten bei Saturn und Mediamarkt auch immer so ein grottenschlechtes Bild...

Das UKW Signal kann man direkt in den Multischalter einspeisen und mit verteilen.
Wenn es eine Hotbird + Astra Anlage werden soll, dann wird es bei der Kathrein Lösung bleiben. Es gibt natürlich auch von anderen Herstellern, Einkabellösungen die sind dann preiswerter.

Wenn eine reine Astra Anlage reichen würde, dann könnte man auch einen Technirouter von Technisat nehmen. Das ist auch ein Einkabelsystem wie das von Kathrein ohne Einschränkungen bei der Programmvielfalt, kann aber nur 1 Sat verarbeiten. Da könnte man dann aber eine preiswertere Antenne und preiswertere LNB nehmen, wobei der Technirouter auch nicht ganz billig ist.

Je nach Preis würde ich beim Kabel über eine 110dB Variante nachdenken, da kosten 100m so um die 65€, mehr Dämpfung kann eh kein Mensch messen, von daher kann man das 120er Kabel kaufen, wenn es nicht viel teurer ist, ansonsten kann man sich das Geld auch sparen und das 100er nehmen.
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Alt 02.08.2008, 13:49   # 15
hennigh
 
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Hallo grimreaper,

vielen Dank für die Blume und Deine Antwort.

Ich denke auch, das es eine ASTRO/HOTBIRD-Anlage werden soll. (Hatte ja etwas von EUTELSAT geschrieben)

Die DVB-T Lösung war als Notfall-Lösung geplant. Klar ist die Progaramm-Auswahl bei DVB-T schlecht. Dachte aber, da es sich um digitale Sender handelt, wäre das Bild immer Top. Aber danke für den Hinweis.
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Alt 02.08.2008, 16:57   # 16
grimreaper
 
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Ob DVB-T keine Probleme mit sehr starken Regen hat ist je nach Empfangsgebiet fraglich. Ansonsten sollte ja auch die Sat Anlage laufen.

Außerdem musst da ja überall Backup DVB-T Boxen hinstellen
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Alt 02.08.2008, 19:44   # 17
hennigh
 
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Naja, ich hatte nicht an Regen gedacht, sonder ehr an einem Ausfall der Sat-Anlage (Defektes LNB, oder Probleme mit der Schüssel ansich).

Auch ist mir aufgefallen, das immer mehr LCD-Geräte mit DVB-T Tunern ausgestattet werden. Ich könnte mir vorstellen, das dieser Trend weiter zunehmen wird. Aber darüber will ich hier nicht reden.

Der DVB-T Empfangsbereich sollte doch unterhalb der vom SAT (digital) liegen, oder? Wenn dem so ist, dann dürften keine Probleme auftreten, oder?

Aber viel mehr würde mich interessieren, ob es bei der von mir beschriebenen Lösung, noch andre Probleme auftreten können?
Da King W. zum Beispiel schrieb : "Das verträgt sich nicht oder nur sehr schwer mit der Einkabellösung......Jeder Receiver muß mit dem Multischalter kommunizieren, um das passende Band zu bekommen. Logisch, daß das nicht funktioniert, wenn mehrere Receiver an einem Kabel hängen und jeder ein anderes Band will. .....". Gilt das Hier auch, oder ist die Matrix dafür ausgelegt, und es gibt dieses Problem nicht?
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Alt 02.08.2008, 20:05   # 18
grimreaper
 
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Die Kathrein Anlage die du ausgesucht hast macht das anders als herkömmliche Einkabelanlagen.
Jeder Receiver bekommt sein Signal vom Multischalter auf einer eigenen Frequenz. Die Receiver müssen dafür ein bestimmtes Protokoll unterstützen.

Dann meldet man den Receiver (bzw. kann der das scheinbar auch alleine) am Multischalter an. Dann weiß der, okay: Receiver XY möchte jetzt gern ARD gucken, dann wird das aus dem LNB Signal "zusammengebastelt" und auf der passenden Frequenz übertragen.
Der Receiver selbst zeigt jetzt nur seine Frequenz an und bekommt damit automatisch das Signal aus dem Kabel was er haben wollte.

Daher kommt auch die Einschränkung auf 8 Receiver pro Kabel. Mehr passt mit der entsprechenden Bandbreite einfach nicht drauf.

Bei den älteren Einkabelanalgen, bzw. bei denen wo mehre Receiver dranhängen könnte, muss man vorher die gewünschten Sender einprogrammieren damit die dann alle gleichzeitig auf dem Kabel zur Verfügung stehen. Diese Einkabelanlagen bauen quasi ein eigenes Satellitenprogramm zusammen. Normal hat man ja 4 Bänder (Highband, horizontal und vertikal sowie Lowband horizontal und vertikal. Auf dem Sat Kabel kann aber immer nur in Band (bzw. eine bestimmte Frequenzbreite) übertragen werden, also bleibt bei den herkömmlichen Einkabelanlagen was aus der Strecke.

Nur bei der Kathrein Anlage und beim Technirouter wird das anders gelöst. Dadurch dass man nur 8 Frequenzen pro Kabel übertragen muss - halt eine pro Receiver - kann man auf der natürlich jedes beliebige Programm übertragen. Es gibt also tatsächlich keine Einschränkungen bei der Programmvielfalt.

zum Thema DVB-T.
Wenn die Tuner eh drin sind, ja dann würd ich es mir tatsächlich überlegen. So eine DVB-T Außenantenne kostet ja auch nicht die Welt.
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Alt 02.08.2008, 20:59   # 19
hennigh
 
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Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Du hast mir sehr geholfen.

Der Technirouter wäre eine kostengünstige Alterative.
Danke für den Tip

Wie ist die Qualität von Technisat im Vergleich zu Kathrein?
Und könnte ich evtl. Das Speise-System und Spiegel von Kathrein mit dem Technirouter kombinieren? Solte doch funktionieren, oder?
War gerade bei Technisat auf der Hompage, hab dort nur einen TechniRouter 5/1x8 gefunden, jedoch bei auch eien Bereicht über einen TechniRouter 5/2x8 G, gab es den mal?

Bleibt nur zu hoffen, das sobald ich dieses umgesetzt habe, auch für die Zukunft gerüstet bin. Dies gilt auch für das Kabel, ob 110dB oder doch besser 120dB. Aber 120dB ist vermutlich doch übertrieben, oder?
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Alt 02.08.2008, 21:24   # 20
hennigh
 
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Hallo,

hab mir den TechniRouter 5/1x8 angeschaut, leider kann er nur einen Sateliten einspeisen, der von Kathrein 2.

Gibt es sonst noch eine Hersteller?
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Alt 28.05.2012, 16:22 # --
News Flash
 
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