Hallo,
Mein Name ist Erik, ich bin dabei die bestehende alte Sat- Anlage meine Schwiegervaters in spe auf einen aktuellen Stand zu bringen.
Folgende Konfiguration existiert bei ihm daheim:
vorweg: sämtliche Komponenten sind von Kathrein.
Auf dem Dach befindet sich eine "Schüssel" (75cm) Durchmesser. Vom dort fixierten LNB (Ich denke es ist ein Twin LNB. War noch nicht auf dem Dach um zu schauen was es für einer ist) führen zwei Kabel ins Haus. Beide Kabel wenden an so einen kleinen weißen Kasten (siehe Bild 1) angeschlossen aus dem dann ein Kabel herausführt. Dieses einzelne Kabel führt dann in einen Einspeiseverstärker an dessem Ausgang mittels einer weiche die beiden Receiver angeschlossen sind.
Die gesamte Konstruktion ist nochmal im Bild 2 zu sehen.
Ziel des Umbaus ist die Umstellung auf digitalen Empfang.
Da die Schüssel qualitativ hochwertig ist, gehe ich davon aus, dass diese nicht getauscht werden muss. Mein Plan gestaltet sich folgender Maßen.
Das die bisherige Kontruktion im Haus einer Art Sternverteilung entspricht möchte ich daran auch nichts ändern. Somit fällt die Wahl auf einen quatro LNB sowie einen Multischalter. Da die Schüssel schon etwas älter ist bin ich mir nicht sicher ob diese schon über diese Kathreinleiste verfügt wie die aktuellen Spiegel. Wäre dem So würde ich einen UAS 484 LNB nehmen wollen.
In dem Haus sollen maximal 4 Receiver versorgt werden können. Aus diesem Grund würde mit eine 4Fach Multischalter reichen(Gibt es aktuell ein solches Modell?) . Das kleinste Modell was ich gefunden habe ist der 6Fach Multischalter EXR 156
In der bisherigen Konstruktion ist eine Einspeiseverstärker verbaut. Muss ich in der neuen Konstruktion auch wieder solch ein Verstärker verwenden oder steckt diese Technik bereits in dem Multischalter?
Verfügt der Spiegel nun nicht über die aktuelle Schiene würde ich einen etwas älteren LNB (Modell CCL42 Quattro) mit einer 40mm Aufnahme verwenden. An der oberen Konstruktion würde sich damit meiner Meinung nach nichts verändern.
Meinen Recherchen nach ergeben sich also folgende Alternativkonstruktionen:
1: LNB (UAS484) -->Multischalter (EXR 156)
2:LNB(CCL42) --> Multischalter (EXR156)
Ich wäre euch dankbar wenn jemand einmal kurz schreiben würde ob diese Konstruktion funktioniert. Besonders die Sache mit dem Einspeiseverstärker ist noch nicht ganz klar. Ach ja. Die Eingänge an der weißen Box sind Beschirftet mit vert. Y und hor.X
Vielen Dank für die Mühe
lg Erik
06.11.2007, 11:03
#
2
King W.
Team SAT-Technik
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Hallo Erik,
erst einmal: Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Soviel Zeit muß sein.
Zunächst einmal deine Frage nach dem Einspeiseverstärker: Ob du wieder so etwas brauchst, hängt davon ab, ob neben dem SAT-Fernsehen auch noch terrestrische Signale empfangen werden sollen, also z.B. terrestrisches Fernsehen, DVB-T oder UKW-Rundfunk.
Wenn nein, gibt es eine einfachere Möglichkeit: Ihr ersetzt das vorhandene LNB durch ein Quattro mit eingebautem Multischalter. Wenn ihr bei Kathrein bleiben wollt, wäre das der UAS 485. An diesen Multischalter können 4 Receiver direkt angeschlossen werden. Meiner Meinung nach ist dieses LNB aber reichlich teuer und eine Rauschzahl von 1,0 dB ist auch nicht mehr zeitgemäß. Zwar wird es einwandfrei funktionieren, die hohe Rauschzahl in Verbindung mit der für Mehrteilnehmerempfang relativ kleinen Schüssel führt aber zu einer geringen Schlechtwetterreserve.
Meine Empfehlung gilt deshalb einem anderen LNB, nämlich dem High-Line Quattro Switch von MTI. Das LNB zeichnet sich durch eine hohe Verstärkung und sehr niedrige Rauschzahl aus. Außerdem ist die Polarisationsentkopplung sehr hoch, daraus resultiert bei Analogempfang ein besonders klares und störungsfreies Bild. Wenn du die Analogempfänger noch nebenbei weiter verwenden möchtest, ist speziell dieses LNB erste Wahl.
Zusätzlich benötigst du noch hochwertiges Antennenkabel, Länge je nach örtlichen Gegebenheiten, sowie F-Stecker und Kupplungen um die Kabel vom LNB mit den Kabeln zu den Receivern zu verbinden.
Beim Einsatz dieses LNB an der Kathrein-Antenne ist ein Kathrein-Adapter erforderlich, jedenfalls dann, wenn es sich um die normale Ausführung der CAS075 Antenne handelt. Bei dieser Antenne sind die beiden Feedarme mit einer kleinen Platte aus Stahlblech verbunden, wo die LNB's einfach eingehängt werden. Da mußt du die Antenne mal genau in Augenschein nehmen. Mir ist andererseits aber auch keine andere Ausführung bekannt.
Wenn ihr doch eine terrestrische Antenne anschließen wollt, ist ein Quattro-LNB in Verbindung mit einem Multischalter das Richtige. Als Kathrein-LNB bietet sich das UAS484 an, oder (m.E. wegen der besseren Rauschzahl und der höheren Polarisationsentkopplung zu bevorzugen) das MTI Supreme-Blue Quattro.
Als Multischalter ist in diesem Fall der SMS-5402 von Spaun optimal geeignet. Der Grund ist die aktive Terrestrik, d.h. ein Verstärker für die terrestrische Antenne ist direkt eingebaut, ein spezieller Einspeiseverstärker ist nicht mehr nötig. Die regelbaren Eingänge sind ein weiterer Vorteil, damit kann der Multischalter auf optimalen Empfang eingestellt werden. Ohnehin gehört Spaun zu den besten Herstellern von Multischaltern überhaupt.
So ausgerüstet steht einem einwandfeien Empfang der digitalen Programme nichts mehr im Weg.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein
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06.11.2007, 12:04
#
3
kepzky606
Threadstarter
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Vielen Dank für die herzliche Aufnahme.
Erst einmal muss ich gestehen, dass ich in Sachen Sat-Technik wenig Ahnung habe. Ich hbae mich zwar ein wenig belesen aber um wirklich den Markt zu kennen reicht das bei weitem nicht aus.
Ziel ist es im Haus maximal 4 Fernseher (vorerst nur 2) mit dem digitalen Signal zu versorgen. Bisher ist die Anlage analog.
In anderen Foren habe ich gelesen das die Verwendung von Quad LNB ( inkl. eingebautem Multischalter) nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Daher habe ich mich gleich auf die Konstruktion aus Quatro LNB + ext. Multischalter versteift.
An dieser Stelle sei gesagt, das keine terestrischen Signale genutzt werden sollen. (Zumindest ist es bisher nicht so)
Die Multischaltermethode ist meines Erachtens leichter ausbaufähig jedoch werden in dem Einfamilienhaus wohl nie mehr als 4 Anschlüsse benötigt. Somit macht dein Vorschlag mehr sinn auf den ext. Multischalter zu verzichen mehr Sinn.
Es würde bedeuten, dass ich einen Quad LNB kaufe und die Receiver direkt an diesem anschließe?
Wenn ich den von dir empfohlenen LNB kaufe müssen alle Rec. digital Receiver sein? (Davon gehe ich aus)
Unsicher bin ich mir noch mit dem Spiegel. Es ist ein Kathreinspiegel, der ca. 14 Jahre alt ist. Verbaut Kathrein seit jeher diese Sonderanschlussform (Plättchen) an ihren Schüsseln? Ich war noch nicht auf dem Dach um das zu prüfen. In diesem Fall müsste ich so ein Adapter kaufen.
Ich würde gerne noch einen Tipp bezüglich der Kaben von die bekommen.
Der einfachste Weg ist es die bestehenden Kaben einfach weiter zu verwenden. Reicht die Kabelqualität aus oder empfiehlst du mir den Austausch . Im Wohnzimmer soll ein großer Flatscreen genutz werden (104 Diag) . Ich möchte nicht am falschen Ende sparen und dann Einbußen bei der Bildqualität hinnehmen. Eine ehrliche Einschätzung wäre toll.
Nach meiner Rechnung brauche ich dann:
High-Line Quattro Switch von MTI (Ist die Qualität hervorragend?)
Kabel
F-Stecker und Kupplungen
vielen Dank für die Mühe
lg Erik
06.11.2007, 14:59
#
4
King W.
Team SAT-Technik
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Zunächst zur Qualität der MTI-LNB's: Ich selbst verwende diese LNB's fast ausschließlich und bin bislang noch nie enttäuscht worden. Natürlich stellen auch andere Firmen gute LNB's her, z.B. Alps oder Invacom, auch damit machst du nichts falsch. Und - natürlich auch unsere Premium-Hersteller Kathrein und Technisat, allerdings zu wesentlich höheren Preisen.
Das High-Line LNB kannst du jedenfalls bedenkenlos kaufen.
Einbußen an der Bildqualität wirst du nicht haben, wenn du das alte Kabel weiter verwendest. Es könnte allerdings ein kleines Problem geben, wenn der elektrische Widerstand zu hoch ist. Die Polarisation wird nämlich über die Betriebsspannung für das LNB geschaltet. 18V entspricht horizontal, 14V vertikal. Ist nun der Kabelwiderstand zu groß, kommt von den 18V vielleicht nur noch 16V oder weniger an, das LNB schaltet nicht mehr einwandfrei und die horizontalen Programme werden unzugänglich.
Nimm das Kabel mal unter die Lupe: Sind Innenleiter und Abschirmgeflecht noch einigermaßen ansehnlich, oder kann man schon starke Verwitterungserscheinungen sehen? Wenn das Kabel rein optisch noch einen guten Eindruck macht und bislang funktioniert hat, würde ich es drinlassen.
Zur Frage nach den Antennen: Soweit ich weiß, baut Kathrein die Sat-Schüsseln schon sehr lange unverändert, ganz sicher über 10 Jahre. Ich nehme deshalb sehr stark an, daß du auch eine solche Schüssel hast. Wenn ja, vergiß bitte beim Bestellen den Adapter nicht.
Im Streit, was nun "besser" ist, ein Quad-LNB oder ein Quattro + Multischalter, steht es unentschieden. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.
Vorteil des Quad-LNB: Es ist wesentlich günstiger als ein separater Multischalter, es ist kein Stromanschluß erforderlich, es entstehen also auch keine Folgekosten durch den Stromverbrauch und es ist leichter zu installieren.
Die Nachteile: Es ist nicht erweiterungsfähig, d.h. bei 4 Anschlüssen ist "Feierabend". Außerdem wird das LNB von den angeschlossenen Receivern mit Strom versorgt. Ist nun der Stromverbrauch ziemlich hoch (trifft für die MTI-Modelle nicht zu) und das Kabel sehr lang und/oder von minderer Qualität, tritt das oben beschriebene Problem auf, besonders dann, wenn nur ein Receiver eingeschaltet ist und der die Stromversorgung allein übernehmen muß.
Allerdings: Normalerweise passiert das recht selten und bei einem MTI-LNB so gut wie nie. Der Stromverbrauch ist nämlich nur ca. 250 mA, damit ergibt sich eine elektrische Leistung von weniger als 5W,also nicht viel mehr, als eine Fahrradlampe. Das sollte jedes halbwegs brauchbare Kabel locker verkraften.
Ich habe jedenfalls keine Bedenken, daß es funktionieren wird.
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06.11.2007, 15:26
#
5
kepzky606
Threadstarter
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Oh man, sie helfen mir echt weiter.
In anbetracht der Tatsache, das ein LNBB von Kathrein knapp 200 Euro kostet und sie das Modell von MTI empfehlen werde ich mich für dieses Modell entscheiden. Ich denke ich bin damit auf der richtigen Seite.
Ich werde vier Kabel vom LNB in Haus legen. Davon werden erstmal nur zwei (vielleicht drei) in Benutzung sein. Müssen die anderen mit einem Widerstand versehen werden?
Da es wohl ausgeschlossen ist, das mehr als vier Geräte benutzt werden sollen würde die Lösung mit dem Multischalter keinen Vorteil bringen sondern nur mehr Geld kosten.
Den bisher eingesetzten Verstärker lasse ich einfach weg.
Soll ich oben an der Antenne F-Stecker mit Dichtung nehmen?
Nochmals vielen Dank für die Mühe. Sie haben mir sehr geholfen
lg Erik
06.11.2007, 16:11
#
6
King W.
Team SAT-Technik
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F-Stecker mit Dichtung kann man natürlich nehmen, nötig ist es nicht. Das High-Line ist mit einem Wetterschutz versehen, in Form eines Plastikschiebers, der nach der Montage einfach heruntergezogen wird und die Verschraubung vor Regen schützt. Am Besten sind die vergoldeten Stecker, sie sind glatter, lassen sich leichter aufdrehen und geben besser Kontakt. Der Mehrpreis gegenüber den "normalen" Steckern ist kaum der Rede wert.
Wenn alle Kabel gewechselt werden sollen, ist es vielleicht günstiger, eine komplette Rolle zu kaufen, anstelle von Meterware.
Für das Wohnzimmer vielleicht noch einen Tip: Bei einem großen LCD-Fernseher empfiehlt sich auch ein entsprechend hochwertiger Receiver. Gern genommen wird der Topfield Masterpiece. Neben einer hervorragenden Bildqualität bietet der Receiver mit seiner riesigen Festplatte Aufnahmekapazität von mehr als 200 Stunden. Als einer der ganz wenigen Receiver kann er sogar 2 Programme aufnehmen, während ein drittes angesehen werden kann. Zeitversetztes Fernsehen, Bild in Bild, Übertragung der aufgenommenen Sendungen per USB auf den PC - alles kein Problem. Um aber vollen Nutzen aus solch einem Gerät zu ziehen, sollte es mit 2 Kabeln angeschlossen werden. Die meisten Programme senden zwar auf Hochband/Horizontal, einige aber auch auf Hochband/Vertikal. Beide Bänder sollten deshalb gleichzeitig zur Verfügung stehen, nur so kann man alle Programme beliebig miteinander kombinieren.
Dann bleiben allerdings nur noch 2 weitere Anschlüsse übrig, aber das reicht normalerweise auch aus. Übrigens: Die Analogreceiver können nach dem Umbau z.B. für die Nebenräume erst einmal weiter verwendet werden.
Ein kleiner Tip noch: Durch den Adapter ist es möglich, daß das neue LNB nicht mehr genau den Platz einnimmt, den das alte innehatte. Eventuell muß deshalb die Antenne geringfügig in der Höhe nachgestellt werden.
SEH gewährt Netzwelt-Lesern übrigens etwas Rabatt (so ca. 4-5%, abhängig von dem, was gekauft wird). Wenn du bei SEH bestellen und den Rabatt erhalten möchtest, trage bitte in das Feld Bemerkungen "Netzwelt" als Stichwort ein. Der Versand ist übrigens recht schnell: Was vormittags bestellt wird, geht denselben Tag noch raus und ist einen Tag später da, bzw. einen Tag nach Geldeingang bei Vorkasse.
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07.11.2007, 11:33
#
7
kepzky606
Threadstarter
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 7
Hallo,
Ich kurze Frage habe ich noch:
Ich habe das jetzt richtig verstanden, dass die analogen Receiver weiter verwendet werden können?
Hat das Nachteile oder kann man das problemlos machen?
lg Erik
07.11.2007, 21:34
#
8
King W.
Team SAT-Technik
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Richtig.
An dem MTI Quad LNB kannst du nach Belieben analoge oder digitale Receiver anschließen. Die Anschlüsse beeinflussen sich untereinander nicht. Es gibt auch keine Nachteile. Im Gegenteil: das MTI liefert besonders klareund saubere Analogbilder. Den Unterschied siehst du sofort.
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11.11.2007, 15:18
#
9
kepzky606
Threadstarter
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 7
Hallo,
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Gestern konnte ich den Umbau mit Erfolg vornehmen. Alle Teile haben perfekt gepasst und auch funktioniert.
Jetzt habe ich noch zwei kleine Fragen:
Der digitale Receiver, zeigt eine Signalstärke von 90% und eine Signalqualität von 75 % an. Kann man diese Wert durch eine Justierung an der Schüssel noch verbessern?
Im unteren Geschoss des Hauses war eine Art Schleifenverteilung mit mehreren Dosen istalliert. Diese Dosen habe mir zuerst einige Probleme bereitet, da sie das Signal von oben einfach "aufgefressen" haben.
Ich habe die Dosen mit jeweils zwei F-Steckern und einem Verbinder "überbrückt" und jetzt läuft es.
Rein optisch ist diese Lösung natürlich nicht die erste Wahl. Es gibt doch sicherlich Dosen, die dieses Problem beheben.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
lg Erik
11.11.2007, 15:37
#
10
King W.
Team SAT-Technik
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Ja, solche Dosen gibt es, die sind aber in erster Linie für sogenannte "Einkabellösungen" vorgesehen. Diese Dosen verfügen über einen Ein- und Ausgang für das Antennenkabel, aber sie blocken die Schaltimpulse des angeschlossenen Receivers (bei Einkabellösung sind die nicht nötig). Der letzte Receiver in der Reihe, der an einer "normalen" Antennensteckdose hängt, bestimmt das Band, von dem gesehen werden kann. Wenn an der Durchgangsdose nichts angeschlossen wird, ist das OK, wenn doch, arbeitet dieser eceiver sozusagen als "Slave" und kann vom gleichen Band, wie der "Master" empfangen. Eine große Einschränkung bedeutet das allerdings nicht: Bis auf DSF und einige Exoten senden ale deutschen Programme auf Horizontal/Hochband.
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27.11.2007, 18:26
#
11
kepzky606
Threadstarter
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Hallo,
Eine Letzte Frage zu dem Thema:
Der digitale Receiver, zeigt eine Signalstärke von 90% und eine Signalqualität von 75 % an. Kann man diese Wert durch eine Justierung an der Schüssel noch verbessern?
lg Erik Kappel
28.11.2007, 00:24
#
12
King W.
Team SAT-Technik
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Die Werte sind vollkommen OK - im Gegenteil: Für Mehrteilnehmerempfang wird in der Regel eine etwas größere Schüssel genommen, so ca. 85 - 90 cm. Eine Signalqualität von 75% bei einer kleineren Schüssel und 4 Teilnehmern ist schon ein Indiz für eine gute Ausrichtung. Die Signalstärke von 90% ergibt sich durch die hohe Verstärkung des LNB.
Für einen einwandfreien Digitalempfang reicht eine Signalqualität von ca. 35 - 40% und eine Signalstärke von 30 - 35 % aus. Der Rest ist Schlechtwetterreserve und bedeutet, daß die Antenne nicht gleich bei jeder kleinen Wolke schlappmacht.
P.S. Wie machen sich denn die Analogempfänger an dem neuen LNB? Habe ich zuviel versprochen? Schreib mal zurück.
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05.12.2007, 14:51
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13
kepzky606
Threadstarter
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Hallo, vielen Dank für die Informationen. Ich bin wirklich absolut zufrieden. Zuerst hatte ich bei dem Metzfernseher mit eingebautem analogem Receiver kein Bild, was jedoch daran lag, dass ich die Speisung des LNB erst im Menü anschalten musste. Der Rest funktioniert prima. Das Bild ist wirklich top und die Gesamtkosten sind nur ein Bruchteil von denen, die bei Kathrein Produkten angefallen wären. Ich bin voll zufrieden und immernoch überaus dankbar für die tolle Hilfe.
Vielen Dank King W.
lg Erik
05.12.2007, 18:28
#
14
King W.
Team SAT-Technik
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Gern geschehen, es freut mich, daß alles so gut funktioniert.