wir werden dieses Jahr ein Haus bauen. Dabei macht man sich natürlich auch Gedanken in Richtung SAT-Anlage.
Nachdem ich hier nun schon einige Threads durchgelesen habe, würde ich gerne um eure Meinung zwecks Komponentenauswahl sowie beantwortung meiner Zusätzlichen Fragen bitte:
Ausgangs-Situation:
- EFH + ELW, 3-5 Personen
- Digitaler SAT-Empfang in HD
- mind. 2 Orte mit Twin-Receiver
- Haus hat Hanglage, bergab Südrichtung
- Bedarf ca. 12 Ausgänge
Komponenten:
- Spiegel: Kathrein CAS80gr/ws (75cm) oder CAS90gr/ws (90cm), Preis ca. 130 bzw. 180 Euro.
- LNB: Kathrein UAS584, Preis ca. 95 Euro
- Multischalter: noch offen ...
- Halter Schüssel: Kathrein CAS60 bzw. CAS63, Preis ca. 20 bzw. 35 Euro.
Fragen:
1. Multischalter:
Eigentlich wollte ich bei Multischalter auch in Richtung Kathrein, nur finde ich mich nicht ganz zurecht auf der Kathrein Seite. Die einzigen die mir passend vorkamen waren EXR1512 (der aber hier im Board nicht als Empfehlenswert gehandelt wird wegen irgendwelcher Dämpfungsnormen oder so) und der EXR516/ECO (der aber schon 16 Anschlüsse hat, was aber auch nicht allzuschlimm wäre. Aber ist halt ein Receivergespeister Schalter/LNB).
Auch wurden hier sehr häufig M-Schalter der Firma Jultec Empfohlen. Schön und gut, aber die haben ja ausschliesslich Receivergespeiste Schalter. Ansich habe ich ja nichts gegen Stromsparen, aber ich hab irgendwie ein ungutes Gefühl dabei.
Aktuell besitze ich einen Pace S PVR HD 101 Receiver. Dieser hat ja Funktionen wie Aufnahme, Twin-Receiver, Autom. Abschalten, Autom. EPG Update usw.
Werde ich bei diesen Funktionen Probleme mit der Stromspeisung bekommen ?
Sind eigentlich alle Receiver fähig Strom über den Antennenanschluss zu schicken ?
Ich habe mir einen Thread durchgelesen, wo jemand zwecks Kabellängen bei Multischalter mit Receiverspeisung gefragt hat. Dort wurden dann Berechnungen angestellt mit dem Ergebniss das je nach Qualität von Leitung, Dosen usw. 40-300 Meter Entfernung vom Schalter zu den Dosen möglich sein sollten.
Auf der Seite von SEH beim Produkt JRM0512T bzw. JRM0512A (den Unterschied zwischen den beiden Geräten verstehe ich auch nicht) wird ja explizit von max. 20m Kabellänge gesprochen ?!
Die Schüssel soll an der Aussenwand ca. Südseite angebracht werden (EG/OG). Dann die Kabel in den Keller zum Multischalter und von dort aus in die jeweiligen Räume im EG und OG.
20m werden da wohl recht schnell zusammenkommen ...
2. LNB:
Hier wird ja häufig von den Alps LNBs gesprochen. Ansich habe ich ja nichts gegen Geldsparen, aber a) sehen die Dinger schrecklich aus und b) werden Sie farblich auch nicht zu einer graphit farbenen Schüssel passen, weil nur in weiss verfügbar.
Vom Stromverbrauch sind die ja gleich mit den Kathreins (150ma). Also sehe ich nur den Preisunterschied (30 zu 100 Euro) als Vorteil für Alps ?
3. Kabel:
LCD95 oder LCD111 oder doch ein Hirschmann Kabel ? Wenn ja, welcher Typ ?
4. Zubehör:
Könntet Ihr mir Komponenten nennen, zwecks Erdung usw. ?
Ist der Halter für die Schüssel auch in Ordnung ?
5. Empfangs-Frage:
Mal angenommen Quad LNB Vorhanden und 2 Twin-Receiver die beide Aufnehmen und ein anderes Programm anschauen (ergo werden 4 Anschlüsse gleichzeitig benutzt). Ist dann schauen eines Programms auf einer anderen Dose ohne irgendwelche Einbussen mögich ?
Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten auf meine Fragen.
Grüße
Dominik
12.02.2012, 14:46
#
2
King W.
Team SAT-Technik
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Hallo Dominik,
Die Kathrein CAS 90 ist eine Antenne von hervorragender Qualität. Leider wissen das die Kathrein-Leute auch und die Antenne ist entsprechend teuer. Aber für jemanden, der kompromißlose Spitzenqualität will und bereit ist, dafür auch tief ins Portemonnaie zu greifen, ist diese Antenne schon eine Option.
Die CAS 80 ist auch nicht unbedingt schlecht, reicht aber an die CAS 90 nicht heran. Zudem gesellt sich Kathrein mittlerweile auch unter die Hersteller, die bei der Größenangabe etwas mogeln. Nur schwer zu glauben, aber dennoch wahr: Die alte CAS 75 ist größer als die CAS 80 - und besser verarbeitet.
Die CAS 90 ist, wie gesagt, erste Wahl aber es gibt eine Antenne, die ist nahezu ebenbürtig: Die Gibertini OP 85 SE. Diese Antenne wird in nahezu gleicher Ausführung auch von Triax/Hirschmann als OEM-Ware vertrieben, dort heißt sie Fesat 95 HQ. Und teurer als das Original ist sie auch. Dafür pappt dann ein Hirschmann-Aufkleber darauf.
Triax hat den Durchmesser wohl auch mit einem Spezial-Zollstock gemessen, geben sie doch im Datenblatt sogar "Durchmesser/Kantenlänge 100" an. Mal abgesehen von der kleinen Mogelei bei der Größenangabe ist gegen die Antenne nichts zu sagen. Die Qualität ist "erste Sahne" und die echten 85 cm sind zum Astra-Empfang vollkommen ausreichend.
Meine Empfehlung lautet deshalb Gibertini SE, entweder als Original, oder als Hirschmann Fesat.
Zum Befestigen eignet sich dieser Halter, er wird mit dem Gewicht einer Gibertini SE aber auch einer CAS 90 leicht fertig.
Auch beim LNB kannst du sparen, ohne auf hohe Qualität verzichten zu müssen. An die Gibertini SE paßt das UAS 584 nicht, weil diese Antenne eine 40 mm Standard Feedaufnahme hat. Als Alternative bietet sich hier das "unkaputtbare" Alps Quattro an. Warum ich schreibe, daß bei diesem LNB kein Verzicht auf hohe Qualität gegeben ist, ahnst du sicher bereits: Die elektronischen Eingeweide des UAS 584 werden von Alps hergestellt, während Kathrein das Gehäuse beisteuert.
Aber entscheide selbst: Weder mit der CAS 90 + UAS 584 noch mit der Gibertini SE + Alps Quattro machst du etwas falsch. Über das Aussehen des Alps läßt sich in der Tat streiten, du hast Recht, an einer anthrazitfarbenen Schüssel sehen die wirklich nicht besonders gut aus.
Abgesehen davon hat das helle Gehäuse aber auch einen Vorteil: Es erwärmt sich bei Sonneneinstrahlung deutlich weniger, als ein dunkles Gehäuse.
Die Empfehlung für Jultec hier im Forum kommt nicht von ungefähr. Die Qualität stimmt einfach - und das sieht man bereits auf den ersten Blick. Während fast alle anderen Hersteller Gehäuse aus Weißblech verwenden, nutzt Jultec hoch abschirmende Gehäuse aus Druckguß. Während bei vielen anderen Herstellern die Stammleitungs- und Teilnehmerentkopplung zu wünschen übrig läßt, erklärt Jultec lapidar: Die Anforderungen der EN ... werden erfüllt. Während andere Schalter ans Stromnetz müssen, bringt Jultec das Kunststück fertig, die Kombination aus Schalter und LNB weniger Strom verbrauchen zu lassen, als das LNB allein.
Geht nicht? Geht doch! Dank moderner Schaltregler wird die Betriebsspannung des LNB bis auf 8V herabgesetzt. Eine Beeinträchtigung des Empfangs ist damit nicht verbunden. Im Gegenteil: Die Elektronik eines LNB arbeitet lediglich mit 5V, die normalerweise anliegende höhere Spannung (12 - 18V) wird einfach in einem Längsregler verheizt. Weniger als 8V geht nicht, die verbliebenen 3V braucht der Regler, um einwandfrei arbeiten zu können. Bei einer Differenz der Speisespannung von 10V und einer Stromaufnahme des LNB von 200 mA sind das 2W, die unnötig verheizt werden. Nicht viel, aber die JRM-Schalter kommen damit aus.
Deine Bedenken gegenüber den JRM-Schaltern kann ich deshalb zerstreuen: Die Dinger funktionieren tadellos.
Bedenken wegen der Angabe auf der SEH-Seite (20m) mußt du nicht haben. Die 20m sind "worst case" angegeben, für altes, schlechtes Kabel. Das wirst du bei einer Neuinstallation ja nicht verwenden, aber der Anbieter muß ja dafür geradestehen, daß die von ihm verkauften Geräte auch einwandfrei funktionieren. Deshalb die vorsichtige Angabe.
Bei einer Neuinstallation mit gutem Markenkabel (z.B. das Hirschmann KOKA 110) sind problemlos Längen von 40m und mehr machbar. Die Rechnung war von mir - und ich habe auch schon Längen von 40m praktisch realisiert.
Zum Unterschied JRM0512T und JRM0512A: Bei der Ausführung A sind die Stammleitungen herausgeführt. Diese Geräte werden als Kaskadenbausteine verwendet. T bedeutet "terminiert", d.h. die Stammleitungen werden im Gerät selbst abgeschlossen. Diese Geräte werden als Einzelgeräte genutzt, oder am Ende einer Reihe. Man kann auch anstelle eines T ein A Gerät verwenden, muß dann aber selbst terminieren, indem diese Abschlußwiderstände auf die Stammleitungsausgänge geschraubt werden.
Als Kabel kannst du jedes gute Markenkabel verwenden. Der Innenleiter sollte aus massivem Kupfer sein und das Abschirmgeflecht ebenfalls, blank oder verzinnt. Ein physikalisch geschäumtes Dielektrikum, eine mit dem Dielektrikum verklebte Abschirmfolie und ein robuster Mantel, für innen PVC und für außen nach Möglichkeit das besonders wetterfeste PE, sind weitere Qualitätskriterien für ein gutes Kabel. Von welchem Hersteller es stammt, ist dabei nicht allzu wichtig. Laß dich bitte nicht von übertrieben hohen Werten für die Schirmdämpfung blenden. Klasse A beginnt bereits ab 85 dB.
Wir empfehlen hier gern das zweifach geschirmte KOKA 110 von Hirschmann und dazu die passenden Kompressionsstecker. Es erfüllt problemlos alle Kriterien für ein Qualitätskabel und die Schirmdämpfung von 110 dB ist bereits deutlich höher, als sie sein muß.
Aber, wie gesagt, es spricht auch nichts gegen das LCD 95 oder LCD 111.
Thema Erdung: Bitte bestehe darauf, daß beim Erstellen des Fundamenterders auf der Südseite des Hauses ein Anschluß nach draußen geführt wird. Dort ist der Blitzschutzdraht anzuklemmen. Näheres im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich. Als Erdleitung eignet sich z.B. ein massives 16 mm² Kupferkabel, nicht mehrdrähtig, also z.B. so etwas.
Wenn das Haus mit einem Blitzableiter ausgestattet wird, sollte die ausführende Firma die Antenne mit in den Blitzschutz integrieren.
Zu deiner Empfangs-Frage: Alle am JRM0512 angeschlossenen Abnehmer können sämtliche Programme des Satelliten empfangen. Es gibt weder irgendwelche Einschränkungen noch gegenseitige Abhängigkeiten.
So, ich hoffe, jetzt nichts vergessen zu haben.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein
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12.02.2012, 14:53
#
3
raceroad
Team SAT-Technik
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Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von DK6510
Auch wurden hier sehr häufig M-Schalter der Firma Jultec Empfohlen. Schön und gut, aber die haben ja ausschliesslich Receivergespeiste Schalter. Ansich habe ich ja nichts gegen Stromsparen, aber ich hab irgendwie ein ungutes Gefühl dabei.
[...]
Sind eigentlich alle Receiver fähig Strom über den Antennenanschluss zu schicken ?
Alle Receiver geben am LNB-Eingang eine Spannung aus. Selbst wenn ein Multischalter mit Netzteil die Stromversorgung des LNBs übernimmt, ist die Receiverspannung zur Steuerung des Multischalters nötig.
Zitat:
Auf der Seite von SEH beim Produkt JRM0512T bzw. JRM0512A (den Unterschied zwischen den beiden Geräten verstehe ich auch nicht) wird ja explizit von max. 20m Kabellänge gesprochen ?!
In Angeboten liest man das teils, für mich ist das nicht nachvollziehbar. Richtig ist, und daher gehöre ich nicht zu denen, die receivergespeiste Multischalter vorbehaltlos empfehlen, dass es mit einem receivergepseisten Schalter zu Problemen kommen kann, die es mit einem Schalter mit Netzteil nicht geben würde. Eigentlicher Verursacher solcher Probleme wäre aber nicht der receivergespeiste Multischalter, sondern ein Receiver, dessen tatsächliche Strombelastbarkeit nicht so hoch ist, wie der Hersteller das verspricht – kritisch sind besonders Computer-Komponenten zum Sat-Empfang. Ist ein Receiver intakt, kann er LNB + Multischalter mit mind. 300 mA versorgen. Das liegt unterhalb des Summenstroms eines sparsamen LNBs und eines receivergepseisten Schalters - da bleibt noch Reserve.
Da offenbar noch etwas Zeit bis zur Inbetriebnahme vergehen wird. Der JRM0512 T (die Variante mit dem T ist ein Endbaustein und für Deinen Fall besser geeignet) wird später wie die JRM09xx-Modelle mit einem Schaltwandler zur LNB-Speisung angeboten werden, der den Summenstromverbrauch unter den eines Quad-LNBs drückt – das überzeugt dann auch einen Skeptiker wie mich. Von der HF-technischen Seite gestattet die Schräglagenkorrektur des Schalters Distanzen wie bei guten Netzteil-versorgten Schaltern auch – bis 50 m sind mit guten Kabeln sicher kein Problem.
Zitat:
Also sehe ich nur den Preisunterschied (30 zu 100 Euro) als Vorteil für Alps ?
Wenn Dich der Preis nicht stört und Dir grau lieber ist, nimm das UAS 584. Alternative könnte eine Preisner S85QSD-G (bei der wäre dann auch der Feedarm lackiert, die S75QSD-G reicht nur für 19,2°-Empfang mMn auch und wäre wegen ihrer Größe nochmals etwas unauffälliger) mit einem schwarzen Iverto Black eco. Aber: Das weiße Gehäuse das Alps ist zweifelsohne nicht sehr schön, vermutlich aber einer der Gründe dafür, dass die Teile nahezu unkaputtbar sind: Die heizen sich in der Sonne einfach nicht so auf. Das Innenleben das UAS-LNBs von Kathrein stammt übrigens auch von Alps.
Zitat:
3. Kabel:
LCD95 oder LCD111 oder doch ein Hirschmann Kabel ? Wenn ja, welcher Typ ?
Die Kabel beider Hersteller sind gut. Langlebiger ist außen ein Kabel mit schwarzem Mantel wie z.B. das LCD 115.
Zitat:
4. Zubehör:
Könntet Ihr mir Komponenten nennen, zwecks Erdung usw. ?
Ist der Halter für die Schüssel auch in Ordnung ?
Mit Halter meinst Du vermutlich nicht CAS 60/63, sondern ZAS 60,63: Die sind o.K.. Wenn es die Montagesituation erlaubt (Reflektor eher parallel zur Wand), dann einen mit kürzeren Ausladung nehmen. Auch eine wandmontierte Antenne kann erdungspflichtig sein. In diesem Fall wichtig: Anschlussfahne des Fundamenterders an geeigneter Stelle nach außen führen lassen!
Zitat:
5. Empfangs-Frage:
Mal angenommen Quad LNB Vorhanden und 2 Twin-Receiver die beide Aufnehmen und ein anderes Programm anschauen (ergo werden 4 Anschlüsse gleichzeitig benutzt). Ist dann schauen eines Programms auf einer anderen Dose ohne irgendwelche Einbussen mögich ?
Ja – dazu setzt man ja gerade Multischalter mit einer ausreichenden Zahl von Teilnehmeranschlüssen ein.
Ein paar Minuten zu langsam - lasse das als Ergängzung dennoch stehen.
12.02.2012, 17:05
#
4
King W.
Team SAT-Technik
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Kleine Ergänzung noch:
Die zuletzt aufgelegte Serie von JRM-Multischaltern, also noch die ohne den Schaltregler, ist nach Auskunft von Herrn Hampel vergriffen. Spätestens bis Mitte März sollten aber wieder welche lieferbar sein. Ich denke, da sind die Schaltregler dann drin.
Aber auch alle JRM's ohne Schaltregler, die bislang eingebaut wurden, versehen problemlos ihren Dienst. Der Stromverbrauch ist ja nur 70 mA, + LNB. Nahezu jede China-Gurke, erst recht aber gute Markenreceiver schaffen locker 300 mA. Da ist bei einem 200 mA LNB immer noch etwas Luft, erst recht bei einem Alps oder UAS 584.
Und wenn mehr als ein Receiver eingeschaltet ist, teilen diese sich die Stromversorgung. Die Skepsis von raceroad kann ich zwar grundsätzlich verstehen, teile sie aber nicht. Meine Praxis lehrt mich nämlich etwas anderes.
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12.02.2012, 18:22
#
5
DK6510
Threadstarter
Registriert seit: 12.02.2012
Beiträge: 3
Hallo und merci an euch zwei,
jetzt mal unabhängig von Joltec, welchen Kathrein Schalter für 12-16 Anschlüsse könnt ihr empfehlen ?
Es soll definitiv eine graue Schüssel werden, ergo fällt die Alps und Gibertini Variante schon mal weg.
Zum Receiver und Joltec Variante:
Liefern die Receiver auch Strom für die LNBs, auch wenn diese auf Standby bzw. off sind, oder nur wenn ein Programm läuft ?
In meiner aktuellen 6-Parteien Mietswohnung ist vor kurzem auch eine SAT-Anlage installiert worden:
Kathrein CAS90ws, Kathrein EXR5016, Kathrein UAS484, Wandhalter Alu 250mm, Koax Kabel 7mm 95db Class A.
Jetzt muss ich zwar sagen, das das Bild usw TOP ist, aber die Schüssel ansich doch recht groß rüberkommt. Wenn ich mir die jetzt an der Hauswand meines neuen Hauses vorstelle ...... schon ein riesen Brummer ....
Gibt es vielleicht kleinere die man empfehlen kann, oder muss es auch auf die Dauer ein 90er Spiegel sein ?
Werden die neuen Joltec Schalter mit integrierten Schaltwandler eine neue Artikel-Nr bekommen, bzw. woran werde ich erkennen ob der Artikel mit oder ohne Schaltwandler ist ? Ein Kriterium für die Artikelbeschreibung scheint das ja nicht zu sein.
Gibt es zum LCD115 (was ja langlebieger sein soll) auch eine alternative von Hirschmann, oder reicht das KOKA110 vollkommen aus ?
Danke und Grüße
Dominik
12.02.2012, 19:53
#
6
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von DK6510
Es soll definitiv eine graue Schüssel werden, ergo fällt die Alps und Gibertini Variante schon mal weg.
Kann ich nicht so recht nachvollziehen - ist Dir die von King W. vorgeschlagene SE 85 (Bild zeigt Version in anthrazit - die gibt's auch in hellem grau) noch zu hell oder zu dunkel. Durch den lackierten Feedarm und das fehlende Logo auf dem Reflektor geht das eigentlich nicht unauffälliger. Zum Alps gäbe es Alternativen - wenn auch technisch nicht ganz so gut (Weißes Gehäuse ist nun mal aus technischer Sicht sinnvoll).
Zitat:
Liefern die Receiver auch Strom für die LNBs, auch wenn diese auf Standby bzw. off sind, oder nur wenn ein Programm läuft ?
Ein guter Receiver liefert nur dann Strom, wenn ein Programm läuft. Alles andere wäre Energieverschwendung .
Zitat:
In meiner aktuellen 6-Parteien Mietswohnung ist vor kurzem auch eine SAT-Anlage installiert worden:
Kathrein CAS90ws, Kathrein EXR5016, Kathrein UAS484, Wandhalter Alu 250mm, Koax Kabel 7mm 95db Class A.
Meinst du EXR 1516 oder EXR 516/ECO? EXR 5016 sagt mir nichts.
Zitat:
Jetzt muss ich zwar sagen, das das Bild usw TOP ist, aber die Schüssel ansich doch recht groß rüberkommt. Wenn ich mir die jetzt an der Hauswand meines neuen Hauses vorstelle ...... schon ein riesen Brummer ....
Gibt es vielleicht kleinere die man empfehlen kann, oder muss es auch auf die Dauer ein 90er Spiegel sein ?
Eine CAS 90 mit ihrem fast 1 m breiten Reflektor stellt nicht den besten Kompromiss aus Schlechtwetterreserve und Optik dar. Eine SE 85 reicht; auch mit der von mir ins Spiel gebrachten S75QSD-G hättest Du eine gute Anlage. Selbst noch deutlich kleinere Antennen liefern bei Digitalempfang unter Normalbedingen ein ebenso gutes Bild wie eine CAS 90, können aber schon bei "normalem" Schlechtwetter Ausfälle verursachen. Daher sollte man wenn irgend möglich nicht unter 75 cm gehen. Andererseits bliebe Dein TV bei Extremwetter selbst mit einer CAS 120 dunkel - nur nicht ganz so lang. Da gilt es, einen Kompromiss zu finden.
Zitat:
Werden die neuen Joltec Schalter mit integrierten Schaltwandler eine neue Artikel-Nr bekommen, bzw. woran werde ich erkennen ob der Artikel mit oder ohne Schaltwandler ist ? Ein Kriterium für die Artikelbeschreibung scheint das ja nicht zu sein.
Neue Art-Nr. - eher nicht. In der Beschreibung wird dann wie beim JRM0908 die LNB-Versorgung mit "8V/..." angegeben werden.
Zitat:
Gibt es zum LCD115 (was ja langlebieger sein soll) auch eine alternative von Hirschmann, oder reicht das KOKA110 vollkommen aus ?
Auch von Hirschmann gibt es Kabel mit schwarzem Außenmantel (z.B. Angebot seh1).
12.02.2012, 23:51
#
7
DK6510
Threadstarter
Registriert seit: 12.02.2012
Beiträge: 3
Hallo raceroad,
Zitat:
Zitat von raceroad
Kann ich nicht so recht nachvollziehen - ist Dir die von King W. vorgeschlagene SE 85 (Bild zeigt Version in anthrazit - die gibt's auch in hellem grau) noch zu hell oder zu dunkel. Durch den lackierten Feedarm und das fehlende Logo auf dem Reflektor geht das eigentlich nicht unauffälliger. Zum Alps gäbe es Alternativen - wenn auch technisch nicht ganz so gut (Weißes Gehäuse ist nun mal aus technischer Sicht sinnvoll).
Die Gibertini wäre schon OK, nur in Kombi mit nem weissen LNB von Alps, optisch nicht schön. Deshalb habe ich diese Variante ausgeschlagen.
Zitat:
Zitat von raceroad
Ein guter Receiver liefert nur dann Strom, wenn ein Programm läuft. Alles andere wäre Energieverschwendung .
Joa grad mal nachgelesen, der o.g. Receiver von mir saugt unter 1W im StandBy. Im Betrieb stehen für die LNB Stromversorgung 400-700mA zur Verfügung (12,5 bis 19V).
Zitat:
Zitat von raceroad
Meinst du EXR 1516 oder EXR 516/ECO? EXR 5016 sagt mir nichts.
hmm hatte mir mal 5016 aufgeschrieben, vielleicht habe ich mich auch verlesen damals. Aber ein 516ECO ist es definitiv nicht. Denn gabs damals glaub ich noch gar nicht.
Aber egal, weil wenn die Joltec die gleichen oder bessere Ergebnisse liefert, werde ich wohl die nehmen (halt dann die neue Ausführung).
Zitat:
Zitat von raceroad
Eine CAS 90 mit ihrem fast 1 m breiten Reflektor stellt nicht den besten Kompromiss aus Schlechtwetterreserve und Optik dar. Eine SE 85 reicht; auch mit der von mir ins Spiel gebrachten S75QSD-G hättest Du eine gute Anlage. Selbst noch deutlich kleinere Antennen liefern bei Digitalempfang unter Normalbedingen ein ebenso gutes Bild wie eine CAS 90, können aber schon bei "normalem" Schlechtwetter Ausfälle verursachen. Daher sollte man wenn irgend möglich nicht unter 75 cm gehen. Andererseits bliebe Dein TV bei Extremwetter selbst mit einer CAS 120 dunkel - nur nicht ganz so lang. Da gilt es, einen Kompromiss zu finden.
Wie oben schon erwähnt, die SE 85 würde ich ja nehmen, aber halt dann in Kombi mit UAS584, was aber laut King W ja nicht möglich ist wegen der Aufnahme.
Zitat:
Zitat von raceroad
Auch von Hirschmann gibt es Kabel mit schwarzem Außenmantel (z.B. Angebot seh1).
Auf der Hirschmann/Triax Seite gibt es 3 KOKA 110 Kabel:
a) KOKA 110 HD FRNC (grau)
b) KOKA 110 HD PE (schwarz und wohl für die Aussenverlegung gedacht)
c) KOKA 110 HD PVC (weiss)
OK du hast mir das PE verlinkt, wobei SEH das FRNC auch gar nicht anbietet. Wo ist der Unterschied ?
Desweiteren bieten die; wie auch Kathrein mit ihrem LCD115, Kabel mit 120-125er Schirmung an.
Wären die evtl. sinnvoller ? Preislich scheint sich jedenfalls bei der weissen Ausführung kein Unterschied zu ergeben.
Es wird am Dach auch eine Photovoltaikanlage geben, würde das eine Rolle bei der Kabelauswahl spielen ?
Danke und Grüße
Dominik
13.02.2012, 04:16
#
8
King W.
Team SAT-Technik
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
Zitat:
Zitat von DK6510
Die Gibertini wäre schon OK, nur in Kombi mit nem weissen LNB von Alps, optisch nicht schön. Deshalb habe ich diese Variante ausgeschlagen.
Wie gesagt, von der Optik her kann ich dir nicht einmal Unrecht geben. Aber wie wäre es denn mit einer anthrazitfarbenen SE (der Farbton unterscheidet sich kaum von dem einer CAS 90) und einem farblich passenden Invacom Quattro? Auch bei Invacom stimmt die Qualität. Ich habe selbst eins, mit einem Adapter an einer Kathrein-Antenne. Es hängt dort seit ca. 12 Jahren und funktioniert nach wie vor einwandfrei. Wenn du dich dafür entscheidest, ruf aber vorher bei SEH an und frage, ob du noch ein anthrazitfarbenes bekommst. Invacom ist mittlerweile auch auf helle Gehäuse umgestiegen, siehe hier.
Und wirf mal einen Blick auf die technischen Daten: Am Unwichtigsten dabei ist die Rauschzahl, leider wird ausgerechnet die in der Werbung sehr in den Vordergrund geschoben.
Viel wichtiger sind folgende Punkte:
Local Oscillator Phase Noise, auch Phasenrauschen oder Jitter genannt:
Ist das Phasenrauschen zu hoch, kommt es leichter zu Empfangsstörungen. Besonders schlecht ist dieser Wert bei älteren Sharp-LNB's. Ich habe dreimal eins verbaut, zwei davon mußten wieder raus. Der Fehler war übrigens schwer zu finden, mein Meßgerät hat kein Problem angezeigt. Vergleiche den Wert mal mit dem des UAS 584. Die Werte sind zwar auch noch gut, kommen aber an die Invacom-Werte nicht ganz heran.
Current Consumption:
Mit 185 mA ist auch das Invacom sehr sparsam, aber hier hat das Kathrein die Nase leicht vorn. Zusammen mit einem "alten" Jultec ergibt das einen Stromverbrauch von 255 mA (bei Kathrein 220). Also noch jede Menge Luft für deinen Receiver und keinerlei Problem, LNB und Schalter gemeinsam zu versorgen.
Isolation:
Übliche Werte sind hier 25 dB, bei Billigfabrikaten oft auch weniger (kann durch Übersprechen zu Empfangsstörungen führen). Kathrein gibt den Wert nicht an, erreicht aber auch mindestens 25 dB. Empfangsstörungen durch Übersprechen sind mir weder von Kathrein noch von Invacom bekannt.
Interessant vielleicht noch, daß Invacom eine Betriebsspannung von 8V explizit zuläßt.
Zitat:
Joa grad mal nachgelesen, der o.g. Receiver von mir saugt unter 1W im StandBy. Im Betrieb stehen für die LNB Stromversorgung 400-700mA zur Verfügung (12,5 bis 19V).
Das reicht definitiv aus. Ohne Wenn und Aber.
Zitat:
Aber egal, weil wenn die Joltec die gleichen oder bessere Ergebnisse liefert, werde ich wohl die nehmen (halt dann die neue Ausführung).
Die Dinger schreiben sich Jultec. Ist aber auch egal, jedenfalls funktionieren sie tadellos. Ich hänge mal ein Foto an, ein Montagebrett mit drei Jultec-Schaltern. Der obere ist ein receivergespeister JRM0516A. Er hängt direkt an einer Hirschmann 95 HQ mit Alps-LNB. Die drei Schalter versorgen zusammen ein Hotel mit über 30 Zimmern. Die ganze Anlage funktioniert tadellos.
Zitat:
Wie oben schon erwähnt, die SE 85 würde ich ja nehmen, aber halt dann in Kombi mit UAS584, was aber laut King W ja nicht möglich ist wegen der Aufnahme.
In der Tat: Das UAS paßt nicht an die SE und es gibt nach meinem Wissen auch keinen Adapter.
Zitat:
Auf der Hirschmann/Triax Seite gibt es 3 KOKA 110 Kabel:
a) KOKA 110 HD FRNC (grau)
b) KOKA 110 HD PE (schwarz und wohl für die Aussenverlegung gedacht)
c) KOKA 110 HD PVC (weiss)
OK du hast mir das PE verlinkt, wobei SEH das FRNC auch gar nicht anbietet. Wo ist der Unterschied ?
Das FRNC hat einen hellgrauen Außenmantel und entspricht von seinen Eigenschaften her eher dem weißen PVC-isolierten Kabel. Der Außenmantel ist halogenfrei und hat Vorteile, wenn es mal brennt. Solche Kabel sind in manchen öffentlichen Gebäuden, Flughäfen usw. vorgeschrieben. In einem Privathaus bieten sie keine Vorteile und sie sehen in ihrem komischen Grau für meinen Geschmack auch nicht besonders gut aus. Bei SEH wurden sie noch nie verlangt und gehören deshalb auch nicht zum Standardsortiment. SEH kann das Kabel auf besondere Bestellung aber beschaffen, wenn du es denn willst.
Zitat:
Desweiteren bieten die; wie auch Kathrein mit ihrem LCD115, Kabel mit 120-125er Schirmung an.
Wären die evtl. sinnvoller ? Preislich scheint sich jedenfalls bei der weissen Ausführung kein Unterschied zu ergeben.
Das KOKA 125 gibt es nicht in schwarz. Die schwarze, hoch wetterfeste Außenisolierung ist etwas teurer als das PVC des weißen Kabels. Andererseits verfügt das KOKA 125 über eine weitere Abschirmfolie, die das Kabel ebenfalls verteuert. daher kommt es, daß beide Kabelsorten ungefähr das gleiche kosten. Der Meterpreis ist identisch, wenn du eine ganze Rolle nimmst, ergibt sich ein kleiner Unterschied.
Klasse A beginnt bereits bei 85 dB Schirmdämpfung. Wenn man noch etwas Reserve einrechnet, landet man bei 100 dB. Alles, was darüber hinausgeht ist, vielleicht mit Ausnahme einer elektrisch extrem gestörten Umgebung, "nice to have", aber ohne praktische Relevanz. Das zweifach geschirmte KOKA 110 reicht vollkommen aus, es ist etwas günstiger, nicht ganz so sperrig und läßt sich leichter verarbeiten.
Zitat:
Es wird am Dach auch eine Photovoltaikanlage geben, würde das eine Rolle bei der Kabelauswahl spielen ?
Nein. Einziger Unterschied: Für den Potentialausgleich ist ein 6 mm² Kupferkabel erforderlich, ohne PV-Anlage sind es nur 2,5.
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Nokia? Nein danke!
21.02.2012, 16:42
#
9
daene85
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Beiträge: 27
Kann man den Jultec jrm0512t den wirklich mit alles gängigen Receivern betreiben?
Haben ein Samsung fernseher UE46C7700 mit integriertem Receiver. Bringt der die Lesitung?
Möchte gerne eine Leitung vom Keller in die Garage legen die wird so ca 30-35m sein. Kathrein LCD111 Kabel mit Kompristeckern.
Ist die Reichweite realisierbar?
Bin doch sehr skeptisch mit dem Jultec. Aber ich habe eben den Triax TMS 5x12 geliefert bekommen. Und ein Strommessgerät dran gehängt. 6,8W ohne irgendwelche Verbraucher bzw. Receiver.
Nimmt der Stromverbrauch bei einschalten und anschließen von Recievern bzw. LNB zu oder ab oder gleich?
Wenn ich das mal hochrechne kostet mich der Strom ca 15 € im Jahr. Dann hab ich nach ca 6-7 Jahren den Mehrpreis für den Jultec drin. Vorrausgesetzt durch den Jultec brauchen die Receiver nicht mehr strom den dann kommt es letztendlich wieder aufs gleiche raus. Brauchen die denn dann mehr Strom? Auch im Standby?(Bei gleichbleibenden Stromkosten)
Daher meine Überlegung ihn umzutauschen.
21.02.2012, 17:40
#
10
raceroad
Team SAT-Technik
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Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von daene85
Und ein Strommessgerät dran gehängt. 6,8W ohne irgendwelche Verbraucher bzw. Receiver.
Nimmt der Stromverbrauch bei einschalten und anschließen von Recievern bzw. LNB zu oder ab oder gleich?
Das Einschalten der Receiver wird sich nicht (zumindest nicht nennenswert) auf den Stromverbrauch auswirken. Durch den Anschluss des LNBs wird sich der Stromverbrauch erhöhen.
Mit Blick auf die Betriebskosten ist ein TMS 5x12 P sicher keine optimale Wahl. Besser sind Multischalter mit Standbyfuktion, die das LNB nur dann mit Strom versorgen, wenn das auch nötig ist, oder receivergespeiste Multischalter. Allerdings konterkariert schon ein Receiver, der im Standby die LNB-Versorgung nicht deaktiviert, die Standbysteuerung.
Richtig ist, der Vollständigkeit halber weise ich gern darauf hin, dass es mit einem receivergespeisten Multischalter zu Problemen kommen kann, die es mit Netzteil-versorgten Kollegen nicht geben würde. Aber: Ist der Receiver bzw. in Deinem Fall der TV in Ordnung, muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen: Die Summenstromaufnahme eines aktuellen JRM 0512 T und eines Alps Quattro-LNBs liegt nominell bei 220 mA (in der Praxis eher niedriger), der Samsung ist sicher für mind. 300 mA ausgelegt. Bei 220 mA liegt der Spannungsabfall über 35 m LCD bei ~ 0,22 V - absolut kein Problem für die Steuerungsfunktion. Und die mit -3..+3 db schräglagenkompensierende Anschlussverstärkung des JRM 0512 T macht HF-technisch eine Gesamtdistanz LNB > Receiver von mehr als 60 m möglich.
Zudem soll angeblich schon die nächste Serie der JRM05xx-Schalter in einer überarbeiteten Version auf den Markt kommen, die Dank eines Schaltwandlers für die LNB-Versorgung (auch Vorteilhaft im Hinblick auf die Temperaturentwicklung im LNB) die Stromlast und damit auch den Verbrauch weiter reduziert.
21.02.2012, 17:53
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11
daene85
Registriert seit: 22.01.2012
Beiträge: 27
Das hört sich ja gut an. Dann werd ich wohl tauschen.
Die Frage stellt sich aber nun ob ich auf das neuere Modell warte.
Bis wann wird dies ungefähr auf den Markt kommen? Noch bin ich in der Rohbau phase.
21.02.2012, 18:16
#
12
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von daene85
Bis wann wird dies ungefähr auf den Markt kommen?
Zitat:
Zitat von King W.
Kleine Ergänzung noch:
Die zuletzt aufgelegte Serie von JRM-Multischaltern, also noch die ohne den Schaltregler, ist nach Auskunft von Herrn Hampel vergriffen. Spätestens bis Mitte März sollten aber wieder welche lieferbar sein. Ich denke, da sind die Schaltregler dann drin.
Selbst wenn die noch ohne Regler kommen sollten: Du hättest noch etwas mehr Zeit.
21.02.2012, 18:20
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13
elo22
Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
Zitat:
Zitat von raceroad
Die Kabel beider Hersteller sind gut. Langlebiger ist außen ein Kabel mit schwarzem Mantel wie z.B. das LCD 115.
Die Mantelfarbe ist nicht ausschlaggebend sondern die UV-beständigkeit. Und da gibt es auch Leitungen in weiss.
Zitat:
Zitat von raceroad
Auch eine wandmontierte Antenne kann erdungspflichtig sein. In diesem Fall wichtig: Anschlussfahne des Fundamenterders an geeigneter Stelle nach außen führen lassen!
Sinnvoll sind die Fahnen an jeder Ecke, dann ist auch eine Blitzschutzanlage möglich. Die Fahnen müssen aus Edelstahl sein wenn sie nicht im Beton liegen.
Ich bins noch mal ich wollte doch noch was fragen, ich habe den Samsung ue46 7090 mit integrierten Receiver, reicht seine Stromversorgung für den Quad LNB mit 170mA aus? Oder wie kriege ich das denn raus, was der Receiver für Ausgangsleistung hat, in der BA steht nichts drin.
Danke!!!
22.02.2012, 04:34
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15
daene85
Registriert seit: 22.01.2012
Beiträge: 27
Woran erkennt man den ob der Schaltregler drin ist? Bzw ob es der Neue Multischalter ist?
22.02.2012, 09:35
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16
King W.
Team SAT-Technik
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Beiträge: 9.170
Soweit ich weiß, bekommen alle neuen Serien von Jultec den Schaltregler. Besonders bekanntgegeben wird das nicht.
Die Schalter sollen, nach Auskunft von Jultec ab sofort wieder verfügbar sein. Angeblich sei eine Serie von 150 Stück aufgelegt worden. Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, warum Jultec immer nur solch kleine Serien produziert.
@ballu 30: In den TechniSat LNB's werkelt ebenfalls Alps-Technik. Die Leute dort wissen, was gut ist. Die LNB's passen in ihrem Gehäuse jedoch nur an TechniSat-Antennen. Für eine Antenne mit Standard-Feedaufnahme ist und bleibt dieses Alps erste Wahl, jedenfalls im Zusammenspiel mit einem Multischalter.
Den Hama-LNB's stehe ich eher skeptisch gegenüber. Sie sind zum einen recht teuer und die technischen Daten "glänzen" zwar mit einer (gelogenen, weil physikalisch gar nicht möglichen) Rauschzahl von 0,2 dB, die viel wichtigeren Angaben über das Phasenrauschen und die Polarisationsentkopplung (die Isolation der Polarisationsebenen untereinander) fehlen aber. Seriöse Anbieter halten sich damit nicht zurück, denn erst dadurch werden die LNB's wirklich vergleichbar.
Der Anbieter schreibt: "Als Verstärkung: 55-65dB (typ.)".
Kathrein - und dessen UAS 584 ist nun wirklich über jeden Zweifel erhaben - gibt an > 50, Invacom schreibt: 50 - 60.
Werte für die Verstärkung von 50 - 55 dB sind OK, bis 60 noch erträglich und alles, was darüber hinaus geht birgt bei Astra-Empfang an einer 85er Antenne die Gefahr der Übersteuerung der nachfolgenden Bauteile. 65 dB ist für Standardanwendungen definitiv zu hoch.
Anstatt vernünftiger und vollständiger Daten wird die Tauglichkeit für 3D/HD hervorgehoben - natürlich ohne zu erwähnen, daß ausnahmslos jedes LNB, welches die passende Frequenz empfangen kann und kein zu hohes Phasenrauschen aufweist, 3D/HD tauglich ist.
Und über das Design im Stil einer Fahrradlampe läßt sich ebenfalls streiten.
Also, wer mag und wer zu viel Geld hat, möge dieses LNB kaufen, empfehlen kann ich es nicht.
Zitat:
Zitat von raceroad
Mit Blick auf die Betriebskosten ist ein TMS 5x12 P sicher keine optimale Wahl.
So ist es.
Von den technischen Daten her ist der TMS 5x12 P ein ganz erstklassiger Schalter: Er hat eine hohe Teilnehmerentkopplung und ausgezeichnete technische Daten. Hinzu kommt noch ein dauerkurzschlußfestes Netzteil. (habe ich selbst schon mal unfreiwillig ausprobiert)
Der Stromverbrauch könnte aber wirklich etwas niedriger sein, Triax bewegt sich da im oberen Mittelfeld der Hersteller. Von den älteren, jetzt nicht mehr gebauten Ankaro-Schaltern weiß ich, daß die Stromaufnahme noch höher ist, während TechniSat Schalter z.B. weniger Strom verbrauchen, ebenso wie die Schalter von Emp-Centauri. Von Kathrein weiß ich es nicht, in ihren Datenblättern über die EXR-Serie ist da nichts zu finden.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein
Nokia? Nein danke!
22.02.2012, 19:52
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17
ballu 30
Registriert seit: 16.02.2012
Beiträge: 14
Wir haben auch vor Kurzen gebaut. Vorgesehen sind 4 Teilnehmer, es sind schon 4 Kabel verlegt worden, man kann aber noch zusätzliche Kabel verlegen.
hier mein Problem: 3 Teilnehmer sollen Astra 19,2 empfangen und der 4er soll Astra 19,2 und Hotbird 13 empfangen. Ich habe schon eine Idee wie ich das mache, bin aber mir nicht so sicher ob das was wird Könnt ihr mir da ein paar Tipps geben oder wie würdet ihr das denn machen?
Danke
22.02.2012, 20:21
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18
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Einfachste empfehlenswerte Variante: Quad-LNB für Astra + Single-LNB für Hotbird mit zur Antenne passender Multifeedschiene montieren. Ein Ausgang des Quads und den Ausgang des Single-LNBs mit einem 2in1 DiSEqC-Schalter wie z.B. Spaun SAR 212 zusammenführen.
22.02.2012, 20:36
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19
ballu 30
Registriert seit: 16.02.2012
Beiträge: 14
Danke für die schnelle Antwort, verstehe ich das richtig, dass ich einen zusätzlichen Kabel verlegen muss? Und reicht die Stromversorgung des Fernsehers eigenen Receiver für beide LNB,s.
22.02.2012, 21:04
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20
raceroad
Team SAT-Technik
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 623
Zitat:
Zitat von ballu 30
verstehe ich das richtig, dass ich einen zusätzlichen Kabel verlegen muss?
Nein, wieso? Ein DiSEqC-Schalter im Wetterschutzgehäuse wie das verlinkte SAR 212 WSG kann auch direkt bei der Antenne montiert werden. Dann reichen die vier Kabel ins Haus.
Zitat:
Und reicht die Stromversorgung des Fernsehers eigenen Receiver für beide LNB,s.
Das würde knapp werden. Aber das DiSEqC-Relais leitet die LNB-Spannung des Receivers nur an ein LNB weiter. Somit steigt die Strombelastung nur um den Eigenbedarf des SAR 212. Das sind aber nur 30 mA. Wenn man stromsparende LNBs einsetzt, erwächst aus dem Zusatzbedarf des DiSEqC-Relais kein Problem .