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| Threadstarter Registriert seit: 22.01.2012
Beiträge: 27
| sorry für die späte antwort. zu 1. alles klar. In dem Fall kommt ein Markenkabel her. Kann man da ein spezielles empfehlen? Preis-Leistung sollte stimmen zu 2. OK zu 3. Habt ihr noch Spezielle/Andere Empfehlungen für Sat Schüssel und LNB? zu 4. im Ersnt jetzt sind die 60er Mast stabieler oder macht das keinen Unterschied? Auf was sollte ich da gehen? zu 5. Kann jemand mal ein Link reinmachen für eine Masterweiterung? Hab da nix gefunden. Und auch zu einer empfohlenen DVB T Antenne. In den TV Dosen sind meist 3 verschiedene Anschlüße für was sind die und wenn ich keine DVB-T Antenne drauf mache dann sind 2 davon nutzlos? Multischalter empfehlungen? zu 6. im Leerrohr besser? zu 7. wie lange sollte da der Mast sein damit er noch über den Giebel schaut? zu 8. Was brauche ich den alles(vom Kabel über Erdungsblock zur dose usw)? Habe 6 Räume mit anschluß. Kann jemand mal eine komplette auflistung machen am besten mit empfehlenswerten geräten? Kann ich mehrere Satelliten mit einem LNB empfangen? Wie geht das? |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Geeignet sind alle Markenkabel von guten Herstellern, z.B. Kathrein LCD 111, Spaun Spoax, TechniSat CoaxSat 2150, Wisi MK-96 oder MK-90 oder Hirschmann KOKA 110. Letzteres gibt es auch in besonders wetterfester Ausführung als KOKA 110 PE. Wenn du Wert auf extreme Langlebigkeit legst, ist dieses Kabel für die Strecke vom LNB nach innen zu bevorzugen. Im Haus selbst, ohne Wettereinfluß ist das günstigere PVC-Kabel genau so gut. Zum Hirschmann-Kabel passend kannst du dieses Set bekommen, bestehend aus 100 Kompressionssteckern und dem nötigen Werkzeug dazu. Damit lassen sich besonders hochwertige Steckverbindungen anfertigen, die hohe Schirmdämpfung des Kabels bleibt damit auch an den Verbindungsstellen erhalten. Mit den üblichen Schraubsteckern handelst du dir eine Sollbruchstelle ein, die Anforderungen der Klasse A werden damit jedenfalls deutlich verfehlt. Nach getaner Arbeit schickst du das Set einfach wieder an SEH zurück und bekommst prompt dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr gibt es nicht, außer dem Rückporto entstehen dir keinerlei Kosten. Auf diese Weise ermöglicht es SEH seinen Kunden, besonders professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen. Bitte, genügend Anschlüsse einplanen, im Wohnzimmer am besten auch zwei, damit man mal einen der praktischen Twin-Receiver (ein Programm sehen, ein anderes aufnehmen) anschließen kann. Natürlich kannst du auch andere Antennen verwenden, aber unserer Meinung nach hat die Gibrtini SE das beste Preis-Leistungsverhältnis. Gibertini stellt Antennen in 4 Qualitätsstufen her, die SE ist die beste davon. Die Antenne überzeugt u.a. durch ihre gute Stabilität, bedingt durch den doppelten Feedarm, ähnlich wie bei der Kathrein CAS 90. Letztere ist nur noch marginal besser, aber fast doppelt so teuer. Zudem passen an die Gibertini dank ihrer 40mm Standardaufnahme alle herkömmlichen LNB's. Bei Kathrein benötigst du einen Adapter, wenn du nicht das recht teure UAS 584 montieren willst. Eine Nummer darunter wären die Gibertini XP und die Triax TDA 88 zu nennen. Beides solide und durchaus brauchbare Mittelklasse-Antennen. Ob die 30€ Preisunterschied aber den Verzicht auf die hohe Qualität der SE rechtfertigen, entscheide bitte selbst. Zu einer guten Antenne gehört auch ein hochwertiges LNB. Hier ist die Empfehlung eindeutig, schon beinahe alternativlos: Alps. Du benötigst für die SE einen sehr stabilen Aufdachhalter. Aufgrund ihrer Konstruktion ist diese Antenne natürlich kein Leichtgewicht. Ein Mastdurchmesser von 5cm ist vollkommen ausreichend - der Mast darf aber nicht gleich beim ersten Sturm umkippen. Dieser hier ist optimal, dieser auch noch geeignet. Auch der Reco-Halter ist recht gut, aber in der Praxis nicht gerade einfach zu montieren. Eine "Masterweiterung" kannst du - rein mechanisch - z.B. mit diesem Halter durchführen, aber ich rate dringend davon ab. Der Grund ist die erhöhte Windlast durch die geplanten Zusatzanbauten. Während die oben verlinkten Halter (besonders der erste) auch mit montierter SE einem mittelprächtigen Sturm durchaus standhält, wäre er mit einer zusätzlichen Antenne und einer Wetterstation überfordert. Setze stattdessen für die terrestrische Antenne und die Wetterstation einen zweiten Halter, dann bist du auf der sicheren Seite. Alles andere ist gefährlicher Murks. Eine DVB-T Antenne ist beim SAT-Empfang nicht wichtig, weil alle DVB-T Programme auch über SAT zu empfangen sind - in wesentlich besserer Qualität. Allenfalls macht eine UKW-Antenne Sinn, um damit die Lokalsender zu empfangen. Alle überregionalen Radioprogramme bekommst du über Astra - in weit besserer Qualität als standardmäßig UKW. Multischalter: Wenn du bereit bist, für Spitzenqualität etwas mehr auszugeben, heißt die Empfehlung Jultec. Der Schalter verfügt über 8 Anschlüsse, das sollte für ein EFH normalerweise reichen. Schalter mit 12 oder 16 Anschlüssen gibt es aber auch. Die Jultec-Schalter haben folgende Vorteile gegenüber den meisten anderen Fabrikaten:
Günstiger, von den technischen Daten her in etwa vergleichbar und für dein Vorhaben ebenfalls sehr gut geeignet sind die Schalter von Triax. Dieser hier wäre der Richtige. Allerdings - in Puncto Sparsamkeit kann er mit dem Jultec nicht mithalten. Für den Potentialausgleich empfiehlt sich dieser Erdungswinkel. Die im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich abgebildeten Erdwinkel kannst du natürlich auch nutzen, mußt sie dann aber alle miteinander verbinden, so wie abgebildet. Als Antennensteckdosen nimm bitte diese Axing, denn sie erfüllen ebenfalls die Klasse A Anforderungen und passen von der Schirmdämpfung her gut zu hochwertigem Kabel. Die Dosen werden ohne Blende geliefert, sie sind dazu gedacht, in hochwertige Schalter- und Steckdosenserien integriert zu werden. Abdeckblenden bekommst du vom Hersteller der Schalterserie. Ich hoffe, jetzt nichts vergessen zu haben. ![]() Mit den empfohlenen und vielfach bewährten Komponenten bekommst du eine hochwertige, tadellos funktionierende Anlage, die dir viele Jahre störungsfreien Fernsehgenuß bieten wird.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 22.01.2012
Beiträge: 27
| Hi. Wow vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Das weiß ich echt zu schätzen! Hab da aber noch ein paar weitere Fragen. Zu dem Set: wieviel kostet da dann ein kompressionsstecker? Und bekomme ich das Set nur ausgeliehen wenn ich im Shop auch das Kabel kaufe oder kann man das auch so ausleihen? Hätte da evtl. noch jemand der etwas von dem Kabel übrig hat. Weis aber nicht sicher ob es ein Hirschmankabel war. Zum Aufdachhalter: Ich habe einen Halter "Herkules" im Netz gesehen. Dort wird eine Windkraft von 1000NM angegeben. Würde der für eine Wetterstation und Satschüßel ausreichen? Ich bin von der DVB-T antenne weg gekommen. Macht die UKW Antenne sinn? Bin mir nicht sicher ob ich diese nutzen würde. Wenn ich keine UKW Antenne habe dann haben doch die 2 Stecker in der Standart Sat dose keinen wert oder? Verbrauchen die Multischalter wirklich dauerhaft soviel strom? Gibt es den Jultec auch mit 12 Anschlüßen? Alternative ohne UKW antennenanschluß? Macht sich der Jultec wirklich so schnell bezahlt? Kannst du mir sagen was die normalen Multischalter so an Watt verbrauchen? Schalterdose: Sind die Abdeckrahmen/blenden immer gleich? Nicht das das Loch woanders ist? Zur Erdung/PA nochmal: Hab ich das Richtig verstanden? Ich fahre GLEICH nach dem LNB (Auf dem Dach) durch einen Erdungsblock(Dachboden) und dann in Keller auf den Multischalter? Ist das "GLEICH" wirklich nötig oder kann ich das auch erst im Keller machen? Danach werden alle Abgehenden Leitungen vom Multischalter (zu den Räumen) auch durch einen Erdungsblock gelegt. Der MS sollte ebenfalls darauf verbunden werden. Die "Blöcke" wiederum auf die PA Schiene und diese ist mit dem Ringerder (bei mir auserhalb des Gebäudes in der Erde) verbunden. Der Mast wird mit 16mm² direkt auch auf die PA-Schiene gesetzt. Ja ich weiß das darf nur eine Elektrofachkraft machen. Aber ich möchte es verstehen. Die Mastdurchführung habe ich schon allerdings ist dort keine Gummieabdeckung dabei. Welche ist hier zu empfehlen ohne das sie durch die Sonnen nach ein paar Jahren defekt ist. Kann ich mit einem LNB 2 Satelliten empfangen oder wie ist das evtl möglich? Da der Mast auf der Nordseite des Daches und dort ziemlich Östlich vom Dach montiert werden sollte: Wie hoch sollte der Mast sein bzw. Montiert werden damit ich die Schüssel auf Astra ausrichten kann. Und nicht damit Probleme bekomme. Wie ist es üblich? Nach den Firstreitern die 2. oder 3. oder 4. Reihe? Vielen Dank schon mal. |
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 22.01.2012
Beiträge: 27
| @King W. wäre super wenn du dir die mühe machen könntest und mir nochmal meine Fragen beantwortest. Da ich jetzt übers Wochenende eigentlich gleich die Bestellung aufgeben möchte damit ich den Mast und so gleich anbringen kann solange das Gerüst noch steht. Oder auch gerne jemand anderes. Grüße |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
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Die Fragen die man durch googlen oder einen Anruf beim Shop ohne Umweg einfacher selbst klären kann, lasse ich mal außen vor. Zitat:
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Blitzschutz ist Brandschutz, der mastnahe PA verhindert Überschläge. Gebetsmühle aus. Der parallel zu den Antennenkabeln zu verlegende Potenzialausgleichsleiter und der zweite Erdblock vor dem Multischalter reduziert bei einem Direkteinschlag die Blitzstrombelastung der Kabel. Zitat:
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Nur bei suboptimaler Direkterdung, besser ist eine getrennte Fangeinrichtung. Zitat:
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