| | # 1 |
| Registriert seit: 14.01.2008
Beiträge: 9
| Hallo allerseits. Es ist nun fast genau 4 Jahre her als ich damals auf der Suche nach Hilfe für eine Sat Anlage über dieses Forum gestolpert bin. Und die Ideen hier im Forum haben mir damals echt weitergeholfen. Das war der alte Thread. ![]() Zusammenstellung einer Sat Anlage Seitdem lese ich mehr oder minder regelmäßig die verschiedensten Beiträge hier. Nun aber zum eigentlich Thema ![]() Wir sind seit November eine glückliche Bauherrenfamilie und für das neue Haus wird eine Sat Anlage fällig. Bisher bin ich mit unserer SAT Anlage in der Mietwohnung zufrieden. Die Triax Antenne hatte genug Reserve. Und auch die Qualität der Komponenten hatten bisher keinen Anlass zum meckern gegeben. Nur den zweiten Satelliten würde ich heute nicht mehr mit anvisieren. Ich wüsste nicht, wann ich das je gebraucht hätte. Aber jetzt habe ich ja die Chance es besser zu machen ![]() Die neue Situation sieht aber nun ein wenig anders aus. In unserem neuen Haus soll die Schüssel an die Fassade. Sie wird höchstwahrscheinlich von der Ausladung her noch unterhalb des Dachüberstands sein. Die Kabellänge von der Schüssel bis zum Hausanschlussraum im Keller würde ich mit ca.18 Metern schätzen. Wobei ich da von dem fertig angeschlossenen Maß am LNB bis zum Multischalter rechne (was auch sonst Das Thema Blitzschutz: Ich werde die Antenne wohl nicht so platzieren können das sie einen Abstand von 2m zum Dach hat. Die Ausladung von unter 1,5m werde ich hinbekommen. Also werde ich wohl um alles Normgerecht zu erstellen einen Blitzschutz vorsehen müssen. Da ich an der Hauswand bin, könnte ich den Draht (kann man das bei den Querschnitten überhaupt noch so nennen ? ) an der Aussenwand runterführen. Die Schüssel wird wohl mittig an der Hauswand sein. Ich würde dann den Draht erst waagerecht in Richtung Hausecke ziehen wollen und dort dann runterführen. Dann kommt das Ding wenigstens nicht direkt im Terassenbereich raus. Für mich klingt es dann als einfachste Lösung "An zwei horizontal eingegrabene Banderder von mindestens 2,5 m Länge, die im Winkel > 60° " den Draht anzuschließen. Verstehe ich das richtig, das die Insgesamtlänge 2,5 beträgt? Und das wird ja solch ein Banderder sein wie er in der Bodenplatte verbaut ist richtig? Und wie soll man denn den Abstand von einem Meter zum Hausgrund herstellen? Dann würde der Draht ja irgendwo im Haussockelbereich einen Meter von der Wand abstehen? Irgendwie kann ich mir das noch nicht recht vorstellen. Für Ideen bin ich sehr dankbar. Nun aber wieder zur Sat Anlage. Koaxkabel sind schon in den Räumen in der Zwischenzeit verlegt. (100dB). Keller: 2 Räume mit jeweils einem Kabel Erdgeschoss: Wohnzimmer zwei Kabel, Küche ein Kabel (wer weis ob man es dort jemals brauchen wird) und im Schlafzimmer ein Kabel Obergeschoß: Kinderzimmer zwei Kabel (jeweils eine Dose an beiden Raumenden um flexibel zu bleiben) und in beiden Arbeitszimmern jeweils ein Kabel. Somit komme ich auf insgesamt 10 Kabel. Die längste Strecke ist ein Kabel mit 17m. Als Multischalter habe ich den seh1 - 5x12, Jultec, JRM0512T 10021 ins Auge gefasst. Zwar zwei Abzweig zuviel. Aber wer weis, ob nicht noch ein oder zwei Kabel im Laufe der Zeit dazu kommen Als LNB habe ich den seh1 - Alps Quattro 537 angedacht. Wobei es noch den seh1 - Alps Quattro-Switch 7771 wo ich allerdings den Unterschied nicht verstehe (außer den Preis Bei der Schüssel (und dem entsprechen auch dem LNB Halter ) bin ich mir noch nicht sicher. Die Größe meiner bisherigen Triax ist eigentlich okay gewesen (0,88m). Ich denke ich sollte mich wieder im gleichen Rahmen bewegen. Aber ob Alu oder Stahl, dessen bin ich mir nicht sicher. Und auf das Fabrikat möchte ich mich auch nicht festlegen. Also auch hier sind Ideen und Ratschläge gerne gesehen. Da die Schüssel an der Hauswand hängt und nicht im Wetter (Wind steht) denke ich muss sie auch nicht monströs dick vom Material sein. Also ich denke bis 100 Euro sollten drin sein für die Schüssel. Da ist ja eigentlich nur Triax gut aufgestellt oder? Nun noch einen akzeptablen Antennenhalter für ca 20-30 Euro und noch einige Stecker dann sollte ich doch alles haben, richtig? Somit käme ich dann für die Teile auf: Multischalter 190 Euro Schüssel 100 Euro LNB 40 Euro Halter 30 Euro LNB Halter 20 Euro? Stecker und Abschlusswiderstände (für die nicht genutzten Abgriffe) 15 Euro Erdungskabel ca. 30 Euro Alles zusammen auf ca. 430 Euro Habe ich noch irgendwo einen Denkfehler? Eine Möglichkeit noch ein wenig zu sparen wäre die alte Schüssel (4 Jahre) mit ins neue Haus zu nehmen. Ist 4 Jahre schon alt für so eine Schüssel? Über Anworten und Anregungen freue ich mich jetzt schon. |
|
| | # 2 | |||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.146
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Das ändert aber nix am Sinn der Vorschrift. Am Hausgrund ist nämlich die Erdfühligkeit schlechter. Ich weise mal sicherheitshalber darauf hin, dass die Zusatzerder mit dem Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes blitzstromtragfähig verbunden sein müssen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wenn keine andere Erdleitertrasse möglich ist, würde ich die Antenne an einem Dachsparrenhalter an der Erdleitertrasse vorziehen. Einen 16 mm² Cu-Draht fachgerecht und korrossionsicher an einem feuerverzinkten Profilerder anzuschließen und mit Densobinde abzudichten, dürfte auch die meisten Laien überfordern. Ebenso die Beurteilung, ob die Bodenverhältnisse den Einbau von Funkenstrecken erfordern und welche Blechverwahrungen, Regenrinnen oder Fallrohre mit in die Erdung eingebunden werden müssen. Professionelle Blitzschutzfirmen versenken bei normalen Bodenverhältnissen einen Edelstahlerdspieß mit 9 m Standardlänge in einer Viertelstunde. Und den 1 Meter Abstand zum Haus überbrücken die Blitzschutzbauer mit V4A-Stahl der auch ewig hält. | |||||||
|
| | # 3 | |
| Registriert seit: 03.05.2011
Beiträge: 41
| Zitat:
2. Auf alle Fälle den Alps Quattro. Der Quattro Switch hat bereits einen Multischalter eingebaut und geht nur für 4 Teilnehmer, welche direkt angeschlossen werden. Mit dem Jultec funktioniert der Quattro Switch aber nicht. 3. Wenn deine Schüssel in einem ordentlichen Zustand ist, dann verwende diese doch weiter. Sollte irgendwo bereits der Lack ab sein, würde ich sie gleich tauschen. Triax ist nach wie vor ein guter Hersteller. Hier wird sehr gerne Gibertini empfohlen und bei der Frage Stahl oder Alu, ganz klar Alu. | |
|
| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Freude ist ganz auf unserer Seite. Es ist schön, nach längerer Zeit mal wieder von dir zu hören. Die Komponenten, die du damals gekauft hast, waren ganz OK und für deine Zwecke gut geeignet. Aber, wie sagt man so schön: Das Bessere ist des Guten Feind - und in der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Als Antenne empfehlen wir seit Mai vorletzten Jahres, wo sie auf der Anga-Cable vorgestellt wurde, gern die Gibertini SE. Sie ist mit ihrem robusten Feedarm noch deutlich stabiler als die Triax, fast schon mit der Kathrein CAS 90 zu vergleichen, dabei vom Preis her recht attraktiv. Als Material wurde pulverbeschichtetes Leichtmetall verwendet, das sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Wettereinflüssen bei absoluter Rostfreiheit. Selbst die LNB-Halterung ist an dieser Antenne aus Druckguß anstelle von Kunststoff. Meiner Meinung nach zur Zeit die Antenne mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings ist auch die Triax TDA noch immer eine Empfehlung wert, wenngleich sie etwas weniger aufwendig daherkommt. Für die doch recht schwere Gibertini SE sollte ein Halter aus Stahl genommen werden, für eine Triax TDA reicht auch ein Alu-Halter. Als LNB nimm bitte das normale Alps Quattro, nicht das (teurere) Quattro-Switch. Bei letzterem ist bereits ein Multischalter eingebaut, der sich mit dem externen Multischalter JRM0512T nicht verträgt. Ansonsten ist die Entscheidung für Alps vollkommen richtig. Der Preisunterschied zu anderen Fabrikaten ist so gering, daß es überhaupt nicht lohnt, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, auf die Alps-Qualität zu verzichten. Wenn die Kabel in die einzelnen Zimmer bereits liegen, wären nur noch die Kabel vom LNB zum Multischalter zu berücksichtigen. Hier empfiehlt sich das schwarze, besonders wetterfeste KOKA 110 PE von Triax/Hirschmann. Dazu gehören noch vernünftige Stecker. Optimal wären Kompressionsstecker, zu deren Montage aber Werkzeug erforderlich ist. SEH kann dir gern 4 bereits fertig konfektionierte Kabel liefern, mit hochwertigen Steckern und - bei Kauf eines Alps-LNB - selbstverständlich auch mit aufgestecktem Wetterschutz. Letzterer läßt sich nämlich nicht mehr anbringen, wenn die Stecker erst einmal montiert sind. (ich weiß es leider aus eigener Erfahrung) Fertig konfektionierte Kabel können am besten telefonisch bestellt werden (02323/61887), unter Angabe der Länge. Den Multischalter hast du schon richtig ausgesucht, Jultec ist das führende Fabrikat. Ausgezeichnete technische Daten, ein robustes Gehäuse und ein sehr niedriger Stromverbrauch, der ein externes Netzteil überflüssig macht, zeichnen ihn aus. Noch ein Wort zum Blitzschutz: Wenn du die 2m Abstand nicht einhalten kannst, mußt du in den sauren Apfel beißen und die Antenne erden. Ich gehe mal davon aus, daß bei einem Neubau auch ein vorschriftsmäßiger Fundamenterder vorhanden ist. Gut wäre es, wenn der Anschlußpunkt irgendwo im Keller ist und mit dem Erdkabel problemlos erreicht werden kann. Dabei sind zu allen anderen metallischen Installationen ausreichende Sicherheitsabstände (mindestens 50 cm) einzuhalten. Ist das nicht möglich, muß ein separater Erdspies gesetzt werden. Das entzieht sich aber dem Selbstbau und ist Sache einer Blitzschutzfirma. Falls das Haus mit einer Blitzschutzanlage ausgerüstet ist, könnte man auch oberhalb der Antenne eine Fangstange anbringen und an den Blitzableiter anschließen. Wenn sich die Antenne dann im Schutzbereich dieser Fangstange befindet, entfällt die Erdungspflicht. Ein Potentialausgleich ist aber bei 10 Anschlüssen aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall erforderlich. Alle in den Multischalter hineingehenden und herauskommenden Kabel werden über einen Erdungswinkel geführt. dieser ist mittels 2,5 oder (besser) 4 - 6 mm² Kupferkabel zu erden. Im Falle einer Direkterdung wird das PA-Kabel ebenso wie das 16 mm² Erdkabel am Wandarm angeschlossen, falls nicht geerdet werden muß (Sicherheitsabstand erreicht oder Fangstange vorhanden), kann das PA-Kabel im Keller an den Fundamenterder angeschlossen werden. Bitte, bei Erdung und Potentialausgleich keine faulen Kompromisse eingehen, es dient eurer Sicherheit! Vielleicht äußert sich auch Dipol nochmal zu der Problematik, er ist hier unser Blitzschutz-Guru und kennt sich mit der Materie besser aus, als ich. ![]() Edit: Wer zu spät kommt ... Dipol war diesesmal schneller. Man soll eben nicht anfangen zu schreiben und zwischendurch zu Abend essen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |







